Gigantische Verschwendung als Nebeneffekt der Willkommenskultur

Alfred Großenbaum

Symbolfoto: Durch Radiokafka/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Radiokafka/Shutterstock

Die Stadt Mülheim an der Ruhr zahlte pro Holzbaracke für Einwanderer über eine Million Euro

Die Stadt Mülheim an der Ruhr siedelt mit rund 12.000 Euro Verschuldung pro Kopf auf der tiefsten Sohle im Schuldensumpf der Republik. Seit 2015 musste die Stadt in zwei Schritten die Grundsteuer um 59%  erhöhen – ein bundesweiter Rekordwert (hier). Erstmals in der Historie der Stadt standen vor einer Woche rund 700 Demonstranten auf der Straße, um gegen die Steuererhöhung zu protestieren (hier). Die tonangebenden SPDler und Grünen staunten nicht schlecht.

Jetzt kommt einer der zahlreichen Gründe ans Licht, wieso die Stadt seit 2015 finanziell derart „abgesoffen“ ist: Die ungeregelte Einwanderung wurde rundum und bis zum letzten AWO-Begleiter mit der goldenen Kelle bedient. Zu den explodierenden Kosten im Sozialsektor trugen u.a. 23 Holzbaracken bei, die die Stadt behelfsmäßig als Unterkünfte aufstellte. Man halte sich fest: Für jede Holzbaracke hat die Stadt unter „Sozialwart“ Ernst über eine Million Euro bezahlt! Insgesamt 23 Holzbaracken kosteten 18,3 Millionen Euro zuzüglich 5,4 Millionen Erschließungskosten (hier). Bei letzteren griff der stadteigene MEDL-Fernwärmeversorger zu und verlegte über hundert Meter eine Fernwärmeleitung direkt zu den provisorisch aufgestellten – und derzeit wieder zum Abbau stehenden – Holzbaracken. Eine günstige Gelegenheit zum Netzausbau auf anderer Töpfe Kosten wurde von der MEDL beim Schopf gepackt (hier). So macht man das.

Für eine Million Euro bekommt man auch heute noch im Ruhrgebiet eine Villa mit Garten im Grünen. Dass die Stadt in ihrer grenzenlosen Verschwendungssucht – so die Kritiker – dafür nur eine Holzbaracke, eingepfercht auf dem Parkplatz, bekam und die Steuern um fast 60 Prozent in 4 Jahren anheben musste, erbost auch die meisten Mieter. Denn sie zahlen die Grundsteuer, ebenso wie die Eigentümer, mit ihren monatlichen Nebenkosten.

Jetzt will die Stadt die Baracken weg haben, hat aber weder Geld für die Pacht für den Standplatz, noch zum Abbau, noch zur Einlagerung. Hilfsweise schwatzt sie einzelne Baracken den Schulen als Kinderstätte auf, wird auf dem großen Rest aber sitzen bleiben. Beheizt mit Fernwärme.

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9 Kommentare

  1. ich kann keine „Pro-Kopf-Verschuldung“ für mich erkennen, da odious debts. Lt. WIKIPEDIA:

    Odious debts (englisch: verabscheuungswürdige Schulden, auch Diktatorenschulden)

    Nach der Theorie der odious debts gelten Staatsschulden als verabscheuungswürdig und illegitim und müssen daher nicht zurückgezahlt werden, wenn
    diese ohne Zustimmung der Bevölkerung zustande gekommen sind,
    aufgrund des Fehlens einer durch demokratische Wahlen legitimierten Regierung,
    die Gelder zur Unterdrückung des Landes genutzt wurden und die damit bezahlten Leistungen den Menschen geschadet haben, und
    die Kreditgeber von beidem Kenntnis hatten oder bei zumutbarer Nachforschung hätten haben könne

    VStGB § 6 kann man hierin erkennen

  2. Früher hatte die BRD eine saumäßige Planwirtschaft. Unter Rotgrün einschließlich Merkel ist man nun weiter: Wir haben eine planmäßige Sauwirtschaft.

    (ich bitte wegen des Vergleichs um Entschuldigung bei allen Schweineschnitzeln…)

  3. Den „Willkommensbesoffenen“ ist eben nichts zu teuer, sofern es nicht
    um die autochtonen Bürger geht.
    Und da dürfte Mülheim/Ruhr nur die Spitze des Eisberges sein.

  4. Die Dummheit ist nicht mehr zu toppen,.
    Dafür bauen andere 2 Reihenhäuser mit Grundstück für Familien . NRW war schon immer die Wiege der Dummheit. Wahrscheinlich sind Mittel aus dem NRW-Landestopf geflossen. Da nimmt man eben eine Neuverschuldung in Kauf, um diese Fördergelder zu ergattern, die sonst jemand anders bekommt. Viele Stadtmütter/Stadtväter haben ihren Kopf nur noch dazu, um sich alle ca. 4 Wochen die Haare schneiden zu lassen. Baucontainer mit entsprechender Ausstattung tut es auch. Sie können später einer anderen Verwertung zugeführt werden, oder auf dem gebraucht-Container-Markt verkauft werden.

    • Mülheim an der Ruhr ist ein kleines Städtchen aber rot, so weit das Auge reicht. Durchaus denkbar, dass dort bereits Doppelstaatler im Gemeinderat sitzen.

    • Die Wahrheit ist leider noch viel Schlimmer.Wir haben sogar einen ehemaligen Flüchtling da sitzen.

  5. Wie jetzt? Wurde uns nicht immer gebetsmühlenartig eingetrichtert “ Geld ist genug da “ und “ es wird keinem etwas weggenommen „.
    Sollten das etwa alles Lügen gewesen sein ?
    Vielleicht hätten die Mülheimer das bei der letzten Wahl berücksichtigen sollen. Haben sie aber nicht

  6. Der sofortige Rücktritt und die persönliche Haftung, für diesen unglaublichen Skandal, wären in einem gesunden Land, mit gesunden Menschen, maßgeblich!

    Aber hier…NIX!

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