E-Autos bei Unfall brandgefährlich

Foto:Von Maridav/shutterstock
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Mitteldeutschland – Elektroautos sind im wahrsten Sinne des Worte brandgefährlich. Im Falle eines Unfalls drohen den Ersthelfern Stromschlag und Akku-Explosion. Deshalb fordern die mitteldeutschen Feuerwehren jetzt eine deutliche Kennzeichnung wie bei Gefahrguttransportern.

Die Kennzeichnungspflicht solle für alle Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gelten, doch besonders die allseits propagierten stromfressenden Elektroautos bereiten den Feuerwehrverantwortlichen durch ihre Hochvolttechnik Kopfschmerzen: „Unserer Ansicht nach muss hier das Bundesverkehrsministerium der Autoindustrie entsprechende Vorschriften machen“, so Karsten Utterodt, Sprecher des Thüringer Feuerwehr-Verbandes laut Presseportal.

Durch die vorne und hinten am Fahrzeug angebrachten Warnschilder sollen Feuerwehrleute oder auch andere Helfer zum Beispiel bei Unfällen mit E-Autos besser vor Stromschlägen oder Explosionen durch Batterien geschützt werden.

Auch für Kai-Uwe Lohse, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt ist der mögliche Stromschlag für die Helfer bei der Rettung von Menschenleben eine Gefahr: „Das Wichtigste ist ja immer erstmal, mögliche Insassen aus den Autos zu befreien. Und da wollen wir uns als Feuerwehr natürlich auch keinen Stromschlag holen. „Neben den Stromleitungen sei auch die Explosionsgefahr von E-Auto-Akkus nicht zu unterschätzen“, weiß Lohse: „Bei einem Brand laufen in diesen Akkus bestimmte chemische Prozesse, die wir von außen nicht beherrschen. Da reicht es nicht, einfach Wasser drauf zu schütten. Solche Akkus können sich immer wieder neu entzünden und es können auch hochtoxische Dämpfe und Gase entstehen.“ Zwar seien solche Einsätze in Mitteldeutschland derzeit noch selten, aber durch die prognostizierte Zunahme von Elektroautos auf deutschen Straßen, sei die genauere Erforschung derartiger Brandfälle dringend erforderlich, so Lohse. „Das darf nicht erst kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.“

Sachsens Feuerwehrchef Andreas Rümpel denkt sogar an die Anschaffung sogenannter Löschcontainer für den Abtransport von verunfallten Stromfresser, um das nachträgliche Entzünden von Akku-Batterien während des Transportes auf den Schrottplatz zu verhindern. Solche Container sind so groß, dass die Autos komplett reinpassen und damit transportiert und gelagert werden können.

Für Kai-Uwe Lohse aus Sachsen-Anhalt ist das keine Option – man könne „doch nicht zu jedem Einsatz in der Börde so einen Container und dazu noch einen Kran mitnehmen. Mal abgesehen vom logistischen Aufwand, kann ich mir nicht vorstellen, dass das finanzierbar ist“, erklärte Lohse dazu. (MS)

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41 Kommentare

  1. Da ist was dran. Um einen Wagen fuer Rallyes zu homologieren, muss die Starterbatterie in einem Gummikasten verbaut werden, die Plusleitung mit einem von aussen zugaenglichen Hauptschalter versehen sein.

    Bei einem Crash wird von den Helfern einmal abgeschalten, das vermeidet Kabelbrand oder Explosion der Batterie (wenn z.B. Plus direkt am Blech anliegt).

    Bei den Elektros geht es um ein paar hundert Volt und einer Menge Kilowatt im Batterieformat – nicht um eine kleine Starterbatterie. Heikle Sache, wuerde ich sagen.

  2. Seid der Hype auf E Autos entstanden ist weise ich auf diesen Zustand hin. Was passiert bei einer Massenkarambolage? 150 Autos und 70 Davon E Autos. Wie will man da vorgehen? Bis heute noch keine Antwort. Noch eine Überlegung. Ist schon einmal getestet worden, was passiert wenn man mit einem E Auto in bei einem Unfall in ein Gewässer gelangt? Da würde mich einmal interessieren. Ich denke es wäre mit zu vielen Negativargumenten behaftet.

  3. Ja! Nicht vorhersehbare Strompfade!

    Das ist so, solange E-Autos aus (Strom leitenden) Metall gebaut werden.

    Dazu kommt die Brandgefahr: Ein E-Auto brennt bis zu 3 Tage lang!
    Das muss eben kontrolliert neben der Fahrbahn geschehen, oder ein verunfalltes E-Auto wird in einem mit Wasser gefüllten Container entfernt.

    Man muss schon ganz schön ideologisch verblendet sein, soch ein E-Auto zuzulegen.

  4. Fazit… dann dürfen E-Autos auch nicht in Tiefgaragen parken wie die Gas-Autos !
    Na das wird ja lustig, wenn alle auf den Strassen parken müssen..
    Hier in Frankreich sind schon ein paar Teslas in Flammen aufgegangen. Für ein brennendes
    Wrack waren ungef 20 Feuerwehrleute nötig. Die lassen das Ding aber ausbrennen und dämmen den Brand ringsum nur ein, damit er nicht übergreift.

    • Ich kann dazu nur sagen: Die irre grüne Theologie wird uns aufgedrängt wo immer es auch nur geht und Vernunft und Naturwissenschaften werden demnächst von den Grünlingen in Frage gestellt werden.
      Das ÖR-TV ist der Urheber und es wird nicht mehr lange dauern, bis jeder letzte Zwangszuschauer begreift, dass dieses TV für den Müll ist.

  5. So ein Spielverderber, der Herr Lohse. Läßt der die Katze aus dem Sack, wenn sich andere schon Verlängerungskabel für ihre Familienkutschen ansparen.

  6. Ihnen ist aber bewusst das Diesel und Benziner anders als in Filmen eher nicht hochgehen?

    Wohingegen beim E-Auto das Problem der Strom ist. Mit Wasser löschen nicht drin. Schnell jemanden rausholen zu riskant bis man es abgeklemmt hat.

    Reparatur nach einem Unfall nicht einfach möglich dank eventueller interner Akkuschäden. Bei einem Tank merk ich gleich ob der hin ist. Beim Akku muss es ausgiebig und kostspielig gecheckt werden.

    Und ja ein Vorsicht Hochspannungsschild muss ja fast jeder Raum haben wo Akkus drin angeschlossen sind. Wieso sollten Akkubetriebene Autos ausgenommen werden?

    PS. Ja es gibt das E als Zeichen. Aber für Laien reicht das an sich nicht. Da diese eher auf ordentliche Zeichen achten als aufs Nummernschild

    • Die explodierenden Autos sind eh nur Hollywood! Da kommt doch kein Actionfilm ohne mehrere Explosionen aus! Da haben die Amis wohl einen unheimlichen Spass dran!
      Wenn hier z.B. ein LKW brennt, hat das meist elektrische (!!!) Ursachen oder heißgelaufene Bremsen oder Achsen!

    • Aus dem Franz übersetzt:
      Nach dem „Memory“ -Effekt der „Phoenix“ -Effekt
      Selbst wenn eine einzelne Basiszelle betroffen ist und sich infolge eines Kurzschlusses oder eines Schocks entzündet, wird diese lokale Überhitzung auf benachbarte Zellen übertragen. Es sei daran erinnert, dass Lithium-Ionen-Batterien ein thermisches Durchgehen aufweisen, das zu ihrem spontanen Feuer führt, sobald ihre Innentemperatur über hundert Grad steigt. Eine niedrige Temperatur im Vergleich zu den Flammen eines Feuers. Es ist daher möglich, dass, obwohl die Flammen vollständig gelöscht sind, verschiedene Elemente des Fahrzeugs in der Nähe der Batterien immer noch eine Temperatur von mehr als hundert Schicksalsgraden haben. Dann tritt ein spontanes Wiederauftreten des Feuers auf, bis die Temperatur des gesamten Fahrzeugs gesunken ist.
      Aufgrund der giftigen Dämpfe, die vom Batteriefeuer ausgehen, kann der Eingriff nur unter Atemschutz durchgeführt werden. Schließlich erinnert sich Tesla daran, dass ein neuer Brand mehrere Stunden nach einem scheinbaren Erlöschen des Feuers auftreten kann. Sie können sich auf das Vorhandensein von Zellen beziehen, die interne Kurzschlüsse auslösen. Der Hersteller empfiehlt daher, für 48 Stunden zu prüfen, ob in den Batterien mit einer Wärmebildkamera kein „Hot Spot“ verbleibt.

      …na da kommt doch Freude auf… da kann man nur beten, nicht eingeklemmt zu sein…

  7. Supertoll was uns da alles noch blüht. Da kommt so richtig Freude auf! Da haben deutsche Ingenieure die Verbrennungsmotor-Technik endlich 100%ig im Griff, dann kommen so ein paar Ökofuzzis und wollen uns was andrehen, das hinten und vorne nicht ausgereift ist. Zumal man sich mal fragen muss, wo nach AKW-und Kohle-Aus und störanfälligen hässlichen Windrädchen der ganze Strom her kommen soll.

    • Da stehen dann die vesammelten Grünversifften vor den Windmühlen und BLASEN! Und furzen dann gemeinsam in die Biogasanlagen! Vorne dran Claudia und KGE mit der Antonia in der Mitte.

    • Im Moment hüpfen sie ja jeden Freitag mit den hirngewaschenen Schülern. „Wer für Kohle ist, der ist ein Nazi, hey, hey! Wer nicht hüpft, der ist für Kohle, hey hey usw.!“ Generation doof, kann man da nur sagen…

    • Heutzutage gilt ja im ganzen Pädagogikbereich nur noch „learning by doing“ oder mittlerweile nur noch „by doing“, „learning“ ist ja auch nicht mehr und schon gar nicht freitags. Und uns Angela sagt, hat alles nur der Russe inszeniert. Und Broder das mit dem Irrenhaus.

    • Ich bin zu alt, um für so einen Quatsch zu hüpfen! GsD! 🙂
      Aber Hüpfen lockert bei denen die Darmwinde! Nur weiter so!

    • Ja, auch ’ne Idee!
      Können alle gerne zur Demo kommen. Müssen nur kurz in das kleine Zelt am Eingang, wo ihnen die Abgassammelleitung am Auspuff angeschlossen wird! Und dann wird fröhlich gehüpft! 🤣🤣🤣

      Vielleicht sollte man zwecks Produktivitätsmaximierung den Teilnehmern noch eine Ernährungsempfehlung für den Vortag zukommen lassen?

  8. Bei zumindest einem Unfall mit einem E-Auto in der Vergangenheit wurde ja schon berichtet, daß die Feuerwehr den Brand nicht gelöscht bekam!

    • Die Feuerwehr kann auch keine Häuser löschen, wenn auf deren Dächern diese „Licht“kollektoren aufgebracht sind, da gibt es auch das Problem des Stromschlages an den nicht abschaltbaren, ununterbrochen stromproduzierenden Teilen: Tagsüber macht das Sonnenlicht die Dinger sozusagen unangreifbar und nachts die Arbeitsbeleuchtung der Feuerwehr.
      Die müssen sich darauf beschränken, zu verhindern, dass der Brand auf Nachbarhäuser übergreift.

  9. Könnte man doch den Eurofighter einsetzen – Luftschlag und weg ist der Gefahrenherd. Ach nee, die Bundeswehr hat ja gar keine flugbereiten Flugzeuge mehr.

    Bundeswehr-Zeppeline und winterfeste Fahrräder – Wir schaffen das!

  10. Das ist schön, das da Warnaufkleber ran sollen und die Feuerwehrleute eine extra Schule besuchen dürfen. Und was zum Teufel machen die Ersthelfer? warten , bis die geschulte Feuerwehr kommt? Oderdoch eher versuchen eine Person aus einem vielleicht schon brennenden Fahrzeug zu retten? Oder auch nur eine bwußtlose Person aus dem Fahrzeuginneren zu ziehen? Verunfallter gerettet, helfer durch Stromstoß gestorben?

    • Genau so ! Wenns anfängt zu kokeln, sofort raus aus dem Kasten, wenn noch möglich ist…
      Nettes Video aus Landeck mit so ’ner Feuer speienden Kiste..

    • So bitter es klingt: Ich würde niemanden in einem verunfallten E-Auto helfen!
      Zu groß die Gefahr, dass ich an einem 400-V-Stromschlag sterbe

    • Ich habe z.T. mit der E-Mobiölität beruflich zu tun und ich würde an ein verunfalltes Fahrzeug mit Sicherheit nicht hinlangen oder gar versuchen jemanden heraus zu ziehen, denn man muss sich nicht Lebensgefahr bringen, um einen andern Menschen zu retten.

  11. Nur gut dass die weltweiten Rohstoffe für die E-Technologie nicht
    reichen werden.
    Und wer zurück blickz wird feststellen, dass diese Technik nicht
    das Einzige ist was aus den 12 „dunklen“ Jahren reaktivert wurde.

    • Ja, die europäischen Nachbarn freuen sich auf die billigen gebrauchten Dieselfahrzeuge aus Deutschland, weil sie schon E-Autos fahren. Logik sechs! Setzen!

    • Dann wird VW vielleicht wieder auf den guten alten Käfer mit luftgekühltem Boxermotor zurückkommen , durch jeden dicken Winter und in jeder Wüste: „“und läuft und läuft und läuft …“

    • Danke für die Antwort:-)
      Mein erstes Auto nach bestandener Prüfung war 1972 ein Käfer aus dem
      Jahre 1962 mit Stofffaltdach und war ein treuer Begleiter.

  12. Wer der links-grünen Ökoideologie auf den Leim geht hat nicht nur nach
    Unfällen mit dem Akku Probleme.
    Bei Minustemperaturen ist die Reichweite oft halbiert.
    Und eine weltweite und flächendeckende Verbreitung ist selbst für die
    Eliten nicht machbar, da die Rohstoffe für die Akkus nicht reichen werden.
    Vom inhumanen Abbau von Kobalt durch Kinder ganz abgesehen.

    • Da haben Sie vollkommen recht, das Fahrzeug aus Kalifornien benötigt ca. 5 kg Lithium und es werden im Jahr ca. 90 Mio. Fahrzeuge welt weit gebaut, da langen die bisher gefundenen und vermuteten Vorkommen für ca. knapp 1 Jahr.

  13. Was wollen die denn noch kennzeichnen? Reicht das eindeutige „E“ auf dem Nummernschild der Buden immernoch nicht? Meine Fresse!
    Dann tackert halt noch ne Gefahrguttafel ans Heck!

    • Aber bitte ein ganz grosses E und bloss nicht rein damit in Tiefgaragen… wie die Gasautos auch ! Sonst sind Katastrophen vorgesehen .

  14. Unfall mit E Auto? ab zum Schrottplatz -Akkus sind nicht mehr sicher und mit Blechteil austauschen nicht mehr getan.

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