Ferienparadies Dubai: Für Frauen die Hölle – Arm der Häscher reicht bis Europa

Symboloto:Von Foto:Facecontrol.it/shutterstock
Symboloto:Von Facecontrol.it/shutterstock

Dubai – Dubai gilt als Paradebeispiel für ein moderates islamisches Land und wird als Ferienparadies mit weißen Stränden und Glitzerfassaden angepriesen. Auch der Papst war begeistert und hat eine regelrechte Schleimspur im Wüstensand hinterlassen. In Wahrheit ist dieses islamische Land für einheimische Frauen die Hölle auf Erden, denn diese haben nach dem „Gesetz“ der Scharia den Status von unmündigen Sklaven. Klassisches Beispiel ist Hind Mohammad Albalooki. In der WELT schildert sie ihr Schicksal.

Ihr Ehemann, ein hoher Beamter in Dubai, hatte sie fast umgebracht, weil sie die Scheidung beantragte. Ihre eigene Familie fiel ihr in den Rücken und unterstützte ihren Peiniger. Sie floh nach Mazedonien. Doch die Familie spürte sie mit einem Spitzelsystem auf. Jetzt will sie in Berlin Asyl beantragen. Die Zeitung hat in einem Interview die dramatischen Stationen ihrer Flucht festgehalten. Auf einem Foto zeigt sie Gesicht: dem Leser blickt eine selbstbewusste, blonde, moderne, unverschleierte Frau entgegen.

Gründe der Flucht – brutale Gewalt

Hind Mohammad Albalooki aus Dubai hatte vor fünf Jahren zum ersten Mal mit ihrem Mann über eine Scheidung gesprochen. Mit fatalen Folgen. Eine Scheidung würde seine Ehre beschmutzen. Ihre Ehre war nach weitverbreiteter Sitte dagegen nur ein Haufen Dreck. Er, ein sehr einflussreicher Mann aus bedeutender Familie, stellvertretender Gesundheitsminister, betrog, schlug und demütigte sie auf alle erdenklichen Arten. Als sie sich ihm einmal im Bett verweigerte, fesselte und vergewaltigt er sie, so die 42-Jährige gegenüber der Welt. Schließlich drohte er ihr mit dem Tod – der Punkt, an dem sie sich trotz ihrer vier Kinder zur Flucht entschloss.

Keine Hilfe vor Ort

Am Allerwenigsten Hilfe konnte Albalooki von der „Polizei“ erwarten. Kein Wunder, der beste Freund ihres Mannes ist der Polizeichef der Vereinigten Arabischen Emirate. Er wusste sehr genau, was ihr Mann mit ihr gemacht hat. Als sie der eigenen Familie erzählte, dass sie um ihr Leben fürchte, haben diese einen Scheich nach Hause gebracht, der ihr aus dem Koran vorlas. „Damit wollte man mich von meiner angeblichen Psychose heilen. Als ich danach immer noch die Scheidung wollte, haben sie mir gedroht, mich in eine psychiatrische Klinik in Abu Dhabi einzuweisen.“ Als schließlich noch ihretwegen ein Familientribunal einberufen wurde, man ihr sagte, dass ihr Körper ihrem Mann gehöre und man ihren Pass einforderte, verließ sie unter einem Vorwand den Raum, packte hektisch eine Tasche mit dem Nötigsten und flüchtete aus der Wohnung.

Ihre abenteuerliche Flucht

Zunächst versteckte sich Albalooki in einer Baustelle und vergrub ihr Handy, um nicht geortet zu werden. Nach etwa zwei Stunden hielt sie ein Taxi an und fuhr zum Flughafen. Von dort nahm sie den nächsten Flieger nach Bahrain.

Die Häscher folgen ihr nach Mazedonien

Über Serbien gelangte die Flüchtige nach Mazedonien. Dort wollte sie Asyl beantragen. Aber ihre eigene Familie war ihr bereits auf den Fersen. Besonders übel: Ihre Familie hatte Kontakt zum mazedonischen Geheimdienst aufgenommen. Obwohl sich Mazedonien immer als christliches demokratisches Land präsentiert, arbeitete dieser Geheimdienst mit den muslimischen Häschern Hand in Hand. Bereits auf der Polizeiwache machte ein Spitzel ein Foto von ihr. Gab sich schließlich sogar frech als Handlanger zu erkennen, der den Auftrag hatte, sie wieder nach Dubai zu bringen. Albalooki floh weiter in ein Asylzentrum. Das wäre fast zu ihrer Falle geworden. Ihr Asylantrag wurde prompt abgelehnt. Doch wieder gelang ihr die Flucht zum nächsten Flughafen. Von dort landete sie schließlich in Berlin, wo sie jetzt Asyl beantragen will.

Fazit: Die Geschichte einer echten Verfolgten und zugleich ein Paradestück für eine korrumpierte westliche Welt, die jederzeit bereit ist, Werte wie Freiheit und Frauenrechte für Petrodollars in die Tonne zu stampfen. Dieser ekelhafte Vorfall rund um das mazedonische Asylzentrum wird wohl kaum die EU-Beitrittsverhandlungen des ehemaligen Jugostaates beeinflussen. Wie die ARD bereits im September letzten Jahres berichtete, sollen im Juni 2019 die Beitrittsverhandlungen beginnen. (KL)

 

 

 

 

 

 

 

 

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43 Kommentare

  1. Selbst wenn diese Geschichte Stimmen sollte auch oder besser gesagt in Berlin wäre die Betroffene erst recht nicht sicher. Die Gründe dürften klar sein.

  2. Solche Frauen werden in Westdeutschland und Berlin niemals in Sicherheit leben können. Das geht nur in Gebieten in denen mehrheitlich westliche Menschen und ganz wenige Moslems leben.

    Würde mich sowieso wundern, wenn ihr Antrag angenommen wird. Deutschland hilft in der Regel nur moderat wohlhabenden, muslimischen, männlichen Wirtschaftsmigranten und lehnt politisch verfolgte Christen/Moslems usw. konsequent ab, da sie nicht das Potential haben um ausreichend schädigen können.

    • Die kommen über den Familiennachzug, still und heimlich beuten sie unsere Sozialsysteme aus und die jungen Steinzeitbarbaren bleiben für immer, bis sie alte Männer sind.

  3. Für 42 Jahre sieht sie noch gut aus. Hoffentlich sehen das die Ökotussies nicht. Sonst kommen die auf die Idee das Vollverschleierung der Schönheit dient.

    Burka für alle Mädchen und Frauen, damit sie auch mit 42 Jahren noch zum anbeißen aussehen.

  4. Der Frau ist hoffentlich bewusst dass sie in Deutschland nicht sicher ist. Für genügend Geld werden sich viele Rechtgläubige finden die die Familienehre mit Blut wieder herstellen.

    • Und schon gar nicht ist sie in Berlin sicher. Wenn sie in Deutschland bleiben will, sollte sie zusehen, daß sie irgendwohin aufs flache Land zieht, wo es noch sehr wenig Moslems gibt, und sich äußerlich so gut wie möglich verändern.

  5. Wenn man auf der Flucht ist, begibt man sich doch nicht in die Höhle des Löwen! Und gibt noch dazu der Mainstreampresse ein Interview! Dann hätte sie gleich nach Saudi-Arabien zurück gekonnt, denn deutlicher und ungeschützter konnte sie ihren Verfolgern nicht zuwinken.

    Deshalb ist die Geschichte, wie rührselig sie auch ist, wohl eine Art Relotius-Märchen.

    • Wieso richtiger Flüchtling? Sie ist überhaupt kein Flüchtling.
      Ich bezweifle auch die Geschichte, wie sie hierher kam.
      Vielleicht ist sie auch nur die Vorhut.

    • Ich bezweifle die Geschichte auch. Vom Taxi ins Flugzeug wie James Bond auf der Flucht, dann aber nach Mazesowieso, um sich schließlich notgedrungen – wer ’s glaubt ist ergriffen – zu uns aufzumachen. Das ist so glaubwürdig wie Feivel der Mauswanderer.

    • Mädchen – mit 42? Und ob sie nett ist, wissen wir nicht. Vielleicht – vielleicht auch nicht. Nur weil sie Opfer eines einen ekelhaften Mannes ist, muss sie nicht automatisch nett sein. Vielleicht ist sie ein egoistisches Luxusgeschöpf und hat ihre Dienstboten drangsaliert.

  6. Sieh an, Dubai. Wo Promis gerne Urlaub machen und Immobilien erwerben. Und der stellvertretende Gesundheitsminister fesselt, schlägt und vergewaltigt seine Frau. Was is jetzt mit metoo?

    • Einen Metoo/Metwo-Shitstorm gibt es nur, wenn Saftsack Chebli ein Kompliment erhält und das als Vergewaltigung empfindet, Brüderle einer Frau zu tief in den Ausschnitt schaut, usw.

    • Auch gehen in diesem „fortschrittlichen“ Land nicht die muslimischen Vergewaltiger in den Knast, sondern deren Opfer, wegen „ausserehelichem Verkehr“.

  7. Es ist immer das Gleiche: Die fliehen vor den Zuständen in ihrer Heimat und dann nölen sie rum, weil es hier so anders ist und stellen Forderungen nach Islamisierung. Lasst uns einfach in Ruhe und löst Euere eigenen Angelegenheiten, ich habe keine Lust darauf mir das anzutun!

  8. Alblooki weiß wohl nicht, dass sie in Deutschland alle Peiniger wieder treffen wird, die ihr das Leben als Frau zu Hölle machen. Übrigens, Ferienparadies Dubai. JEDER ist verrückt, der sein Geld dafür ausgibt in Dubai Urlaub zu machen. Als Tourist muss man dort sogar vor Reiseantritt fein säuberlich darauf achten, welche Medis man mitnehmen darf und welche einen dort ins Gefängnis bringen. Solche Staaten verdienen einfach nicht, unser erarbeitetes Geld zu erhalten. Ich kann auch absolut keinen Fachmann verstehen, der seine Arbeitskraft dorthin verkauft. Man mag ja als Fachmann dort gut verdienen, auf Kosten der vielen, vielen Arbeitssklaven aus anderen Ländern. Sollen die doch selbst dort Hand anlegen, wenn sie Häuser und Hotels bauen oder ihre bescheuerten Falken pflegen wollen. Aber dazu sind sich die Herrschaften zu fein. Arbeit gehört nicht zu deren Tradition.

    • Und das ist etwas das mit meinem Rechtsverständnis nicht kompatibel ist.

      Die haben Geld wie Heu, zahlen ihren Sklaven aber wenig bis gar nichts, viele weibliche Angestellte werden oft von ihrem „Herrn“ noch vergewaltigt und ständig misshandelt.

      In Singapur wird jetzt wohl endlich mal etwas gegen diese Praxis unternommen, alle anderen Länder Fehlanzeige.

      Ich habe früher in Bonn gewohnt und die Medizintouristen und deren vorbildliches Verhalten mitbekommen, deren Angestellte durften nicht auf die Klo´s der Herrenmenschen und haben ihr „Geschäft“ draussen verrichten müssen. Ich habe mich mal mit einer Philippinin unterhalten, die bekam 150 Euro Monatslohn, der Medizintourist und der komplette Familienanhang aus Qatar erhält pro Person und Tag 600 Euro!

      Und auch die Muslime mit Schotter benehmen sich genauso, wie die Steinzeit, die uns jetzt flutet.

    • Über diese Praxis der schwerreichen Musels habe ich auch schon gehört. Geld macht keine feinen Leute. Wer Steinzeit ist, ist Steinzeit mit und ohne Geld. Es ist gut zu hören, dass in Singapur dagegen vorgegangen werden soll.

  9. Tut mir leid, aber Albalooki (was ein bescheuerter Name) ist mir hier genauso willkommen wie Anis Amri und alle anderen „Flüchtlinge“ – nämlich gar nicht.

    Im Übrigen wäre es eine weitere Steigerung des Wahnsinns, wenn die kulturellen Eigenarten irgend eines Landes zum Asylgrund würden. Frauen können schwach werden, weil sie stark sind; Frauen kommen langsam, aber gewaltig; und Frauen brauchen einen Mann wie ein Fisch ein Fahrrad. Wären die Damen aus Dubbibubblbai bitte so freundlich und würden ihre Probleme im eigenen Land lösen, anstatt uns zu belästigen? Wir müssen uns von dem Ruf befreien, dass wir Leute mit Problemen aufnehmen. Sonst kommen demnächst Chinesen mit ihrem Hund, weil sie Angst haben der Nachbar könne ihre Töle fressen.

    • Seh ich genau so. Wenn das in Zukunft Grund für Asyl ist, werden wir uns vor Frauen aus dieser Welt nicht mehr retten können.
      Nach gewisser Zeit werden sie natürlich auch hier für Vollverschleierung klagen.

    • Aber wetten da argumentieren Gutmenschen folgendermassen:

      Wir müssen die Rechte dieser Frauen schützen und Asyl gewähren, völlig egal das wir schon längst Kollateralschäden der Invasion von Steinzeitmenschen sind und tägliche Vergewaltigungen, Messermorde schon fast „normal“ sind.

    • Reflexartig würde ich Ihnen erstmal widersprechen… wenn ich im Bekanntenkreis nicht zufällig mal eine Afghanin hatte. Jung, der Mann verschwunden, alleinerziehend (auf unser aller Kosten). Sie hätte durchaus ein schönes Leben in Freiheit führen können, Sie fand Freunde – meine Exfrau, moderat lebende Iraner, Deutsche – aber irgendwann zog Sie sich zurück und legte sich die Burka an. Sogar die Iraner (welche angeblich zum Christentum wechselten, vermutlich um nicht abgeschoben zu werden) hatten null Verständnis dafür.
      Jedenfalls…so traurig Ihre Geschichte auch sein mag, es kann nicht im Interesse Deutschlands liegen alle hier aufzunehmen. Auch wenn ich eher diese Frau statt der messermordenden Männer hier hätte.

    • Wenn man nicht alle rausschmeißt, kommt jeder mit dem einen Mohammedaner daher, der ganz besonders lieb ist. Am Ende bleiben alle. Also: kein langes Gerede, keine halben Sachen – raus und aus die Maus.

    • Hmm, alles oder nichts, was? Und wo werden dann die Grenzen gezogen: auch alle Türken, welche womöglich schon seit den 50´ern in Deutschland leben und arbeiten? Mischehen, wo zwar kaum einer mehr gläubig ist aber nuneinmal diese Herkunft hat? Europäische Muslime aus Bosnien, von denen es einer in BW sogar zum Chef der NPD gebracht hat https://de.wikipedia.org/wiki/Safet_Babic ?

      Oder etwa auch eine Laleh Hadjimohamadvali, iranischstämmig und in der AfD sehr präsent?

      Oder wollen wir dann anfangen ALLE Ausländer rauszuwerfen, bevorzugt die die nicht blond und blauäugig sind?

      Wo soll da die Grenze gezogen werden? Ihre Forderungen würde ich eher der NPD zuordnen, in der AfD haben diese nichts zu suchen.

      Bei solchen Forderungen denke ich immer an linksgrüne U-Boote welche in „rechten“ Foren maximal-rassistische Forderungen stellen, um so die bürgerliche Mitte leichter diskreditieren zu können.
      Zumindest sehe ich Ihrem Profil eine Zecke, das spricht für meine Theorie.

    • Ganz einfach.Man ist nicht fuer die Komplexe anderer Voelker und Kulturen zustaendig.Dahinter steckt etwas viel tieferes.Und sie wissen es.

    • Guido Reil erzählte einmal (ich glaube es war in der ARD), dass sich gerade die seit den 60ern (!) in Deutschland lebenden Türken radikalisieren. Und er sprach aus der Erfahrung seines direkten Umfeldes.
      Das ist übrigens nicht verwunderlich. Sobald Mohammedaner in die Nähe einer Mehrheit kommen, werden die „moderaten“ unter ihnen vor die Wahl gestellt entweder bekämpft zu werden oder sich anzuschließen. Genau das geschieht derzeit.

      Und ja, ich würde eher die NPD bzw. eine „andere“ Partei wählen, wenn sie denn eine Chance hätte. Der Grund ist simpel: Wenn wir nicht die Notbremse ziehen, dann wird das deutsche Volk von Ihren Lieblingen in einem Ethnozid ausgelöscht. Und das zu verhindern ist mir wichtiger, als alle Vorwürfe die Sie erheben könnten. Alle von Ihnen Angesprochenen haben ein Heimatland, in das sie jederzeit zurückkehren können. Werfen wir sie nicht raus, dann haben wir keine Heimat mehr. (Björn Höcke drückte es ähnlich aus, was mir sehr gut gefallen hat) Mit einem Ausländeranteil von 1 Prozent auf deutschem Territorium hätte ich kein Problem, insofern die Staatsbürgerschaft an die Abstammung gekoppelt wird. Alles, was über dieses 1 Prozent hinausgeht, geht in seine Heimat zurück, denn das ist Deutschland und kein Biotop für Alle.

      Zu Ihrem letzten Absatz folgendes: Sie sind dann der typisch reformistische Spalter, entsendet von genau jener, die Sie mir andichten.

    • Ich gebe zu das mein letzter Absatz übertrieben war und ziehe ihn hiermit zurück. Es muss Ihnen aber klar sein das Ihre Maximalforderungen kaum mehrheitlich angenommen würden. Ganz im Gegenteil, Leute die tatsächlich mit der AfD liebäugeln zögen sich damit sofort zurück. Ich denke Sie sind tatsächlich eher bei der NPD aufgehoben denn Leute wie Sie machen mir angst.
      Obwohl auch ich durchaus immer mehr und mehr rechts denke; in diversen anderen Foren – ich argumentiere immer gegen den Islam, gegen massenhafte Zuwanderung, gegen die Grünen, etc.. – hat es noch NIE irgendeinen rechten gestört das mein Name nicht deutsch klingt… Grüne und Linke haben da fast immer ein Problem mit; die würden eher messerstechende Araber behalten als einen konservativ denkenden Serben.

      Wie gesagt: ich teile Ihre Ansicht nicht, die ist mir zu radikal. Und ich denke das solche Forderungen den berechtigten Anliegen der AfD nur schaden und nicht nützen.

    • Maximalforderung? Oh nein…! Es handelt sich wohl eher um schwindende Frustrationstoleranz. Stellen Sie sich etwa vor, es fahren die typischen SUV mit IS-Leuten durch die Stadt und eröffnen das Feuer wie in Syrien; ein immer wahrscheinlicheres Szenario. Dann wird aus dem, was Sie als Maximalforderung bezeichnen in Windeseile eine Minimalforderung.

      Genscher kam, führte durch Anerkennung zur Spaltung und zum Krieg. Ich sehe was im Kosovo geschah und geschieht. Albaner kamen, übernahmen allmählich das Land. Heute „genießen“ sie Autonomie. Jetzt wollen sie eine eigene Armee. Ich nenne das Landraub. Die Serben wollen sich wehren, sie wollen – ihr Land zurück. Man stelle sich nun vor es käme ein in Serbien wohnender Deutscher daher und bezeichnete die Forderungen als „zu radikal“. Wie würden die Serben wohl reagieren?

    • Hmmm, gutes und treffendes Argument. Interessanterweise hatte ich vor 11 Jahren, als die deutsche Regierung den Kosovo als selbstständig anerkannte, genau so argumentiert. Ich sagte einem Bekannten damals wie er es wohl finden würde wenn in hundert Jahren berliner Türken fordern das Berlin zur Türkei gehören sollte. DAS WIRD NIE PASSIEREN…waren seine Worte. Inzwischen denke ich das es deutlich eher passieren wird, wenn dem nicht entgegengesteuert wird. Mit dem Kosovo verbinden mich zuviele negative Erinnerungen. Ich war Soldat dort, 1988/1989, und weiß einige Dinge die im Westen nie thematisiert wurden aber die Sicht der Serben besser erklärt hätten.
      Schwieriges Thema

    • Ich erzähle Ihnen mal was, was das Verständnis betrifft. Wie Sie wissen bin ich Serbe. Mein Bruder ist 14 Jahre älter und er lebt in Serbien, er erzählte mir mal etwas das mich lange Zeit sehr nachdenklich machte.
      Es ging um einen Journalisten der unseren Ort mal besuchte und sogar in unserem Haus zu Gast war. Dieser war dann Jahre später im serbischen Fernsehen zu sehen als in Bosnien ein Massengrab – mit serbischen Zivilisten! – geöffnet wurde. Mein Bruder erzählte mir was der Journalist Ihm erzählte.

      Der Journalist wurde nach dem 2. Weltkrieg geboren und wuchs im sozialistischen Jugoslawien auf. Nationalismus und Rassismus waren bei schweren Strafen verboten.
      Das Land war arm, geistig kranke Menschen konnten nicht in psychiatrische Kliniken eingewiesen werden, sondern mussten zuhause von deren Familien versorgt werden.
      Nun, er hatte so eine Tante im Haus, diese lief den ganzen Tag nur umher und trug eine Babypuppe mit sich herum; Sie liebkoste die Puppe, sprach und sang zu Ihr und tat ansonsten nichts anderes. Sie war eben nur für die Puppe da, für keinen anderen.
      Die Kinder, kurz nach dem Krieg geboren, wuchsen in einem relativ friedlichen Umfeld auf. Ich vergaß zu erwähnen das er nicht in Serbien sondern in Bosnien aufwuchs, in einem Umfeld in welchem es sowohl Serben, Kroaten als auch Muslime gab. Jedenfalls,
      die Kinder ärgerten des öfteren mal seine Tante, spielten Ihr Streiche. Auch er machte da mit, er wusste ja nicht was los war.
      Jedenfalls nahmen seine Eltern eines Tages Ihn und seine Geschwister zur Seite;
      man wartete wohl ab das alle ein gewissen Alter erreichen und sich nicht in der Schule verplapperten. Sie erzähltem Ihnen was mit Ihrer Tante geschah.

      Zum ende des Krieges kam die kroatischen Ustascha, die mit den Nazis kollaborierten, ins Dorf und zwang alle Einwohner zu einem langen Marsch. Seine Tante trug dabei Ihr neugeborenes Baby im Arm.
      Einer der Ustascha kam auf Sie zu, riss Ihr das Baby aus dem Arm und warf es vor ein rollendes Kettenfahrzeug. Er packte Sie am Haarschopf und hielt Ihren Kopf so das Sie mitansehen musste wie Ihr Baby unter den Ketten zermalmt wird. Jedenfalls zerbrach
      Sie danach, Sie wurde verrückt…

      In Jugoslawien war es so das die ganz schlimmen Kriegsverbrecher direkt nach dem Krieg hingerichtet wurden. Die meisten Mitläufer allerdings, so wie auch der Ustascha, lebten unbehelligt weiter und machten im sozialistischen Staat sogar Karriere. Jedenfalls bekamen auch diese Kinder, welche dann mit den Kindern der Opfer ebenfalls die Schule besuchten. Wie DAS sein mag weiß ich selbst nicht, ich stamme aus einer rein serbisch besiedelten Gegend.

      Man hatte den Ustascha-Mitläufern verziehen, welche zum großen Teil aus Kroaten und bosnischen Muslimen bestanden, man hatte es aber NIE vergessen. Und auch wenn es verboten war, den eigenen Kindern erzählte man sehr wohl was kurz zuvor passierte. Möglicherweise auch ein Grund warum es in Bosnien relativ selten Mischehen gab.

      Als dann allerdings anfang der 90´er das Land zerfiel, und die Kroaten sich plötzlich wieder auf Ihre „Geschichte“ besannen und die Muslime sich sofort mit den Kroaten solidarisierten, da waren die Serben plötzlich sehr vorsichtig… Und bewaffneten sich als erste, man ahnte was passieren wird.

      Nachdem er mir diese Geschichte erzählte, sagte mir mein Bruder abschließend einenfolgenden Satz:
      „ich will die Verbrechen der bosnischen Serben nicht gutheißen; Mord ist Mord.
      Aber ich kann es nachvollziehen…“

      An diese Geschichte haben Sie mich erinnert.

  10. Nie käme ich auf die Idee, in Dubai Urlaub zu machen. Wenn ich mich von schönen Kulissen blenden lassen will, fahre ich lieber nach Disney-Land, ansonsten in einen Winkel Deutschlands, wo noch keine Windräder stehen.

    • Man muss auch nicht in arabischen Ländern Urlaub machen (würde ich nie machen), denn die arabischen „Sitten und Gebräuche“ sind hier schon längst Alltag, Gutmenschen tolerieren die Intoleranten und kriechen denen islamdevot in den Allerwertesten und denken in ihrer Dummheit das wäre Integration.

    • Westliche Frauen hopsen ja dort gerne mal in leichter Badebekleidung rum. Plötzlich darf sein, was sonst eigentlich Augenkrämpfe und Anfälle auslöst. Wenn man nur gut im 5-Sterne-Hotel löhnt.

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