Kardinal Müller nennt Berater des Papstes „Hofschranzen“

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Regensburg – Kardinal Gerhard Ludwig Müller geht hart mit der Amtsführung und theologischen Ausrichtung des Papstes und der politischen Amokfahrt der deutschen Bischofskonferenz ins Gericht.  Auf die Frage des Spiegels, warum Franziskus anders als Benedikt XVI. in Deutschland so beliebt sei, sagte Müller: „Das sagt viel über den traurigen Geisteszustand in unserer Heimat aus.“

Dies berichtete das Domradio in seiner gestrigen Onlineausgabe. Weiter sagte der Papstkritiker: „Dass es derzeit ausgerechnet Deutsche seien, die sich „bei dieser völligen Talfahrt an die Spitze des Zuges setzen und die Lokomotive für die Weltkirche spielen wollen“, sei mehr als kurios. Der Spiegel vermutet, dass mit dieser versteckten Anspielung Kardinal Reinhard Marx gemeint sein könnte.

Zur Amtsführung des Papstes sagte Müller gegenüber dem Spiegel: Es dürfe nicht sein, dass „die Gesamtkirche nach den Regeln des Jesuitenordens geführt werde. Seiner Meinung nach mache sich der Papst etwa bei Personalentscheidungen „von Zuträgern und ihren oft unedlen Motiven abhängig“.

Müller war früher Chef der vatikanischen Glaubensbehörde und hat daher gute Einblicke in den kirchlichen Machtapparat. Dass hier offenbar linke Kräfte ans Ruder gelangten, andere ausboten und das Kirchenschiff in eine fatale Richtung steuern, stößt beim ehemaligen Bischof von Regensburg auf harsche Kritik. Aufgabe eines Papstes sei es, die Kirche zu einen. „Es wäre gefährlich, wenn er der Versuchung erläge, jene Gruppe, die sich mit ihrem Progressismus brüstet, gegen den Rest der Kirche auszuspielen“.

Nach Meinung Müllers ist die katholische Kirche eine „Geistige Gemeinschaft“ und kein „Wirtschaftsunternehmen“. Im Vatikan herrsche inzwischen so etwas wie ein totalitäres Regime.

„Es gebe einen willkürlichen Umgang mit dem Personal im Vatikan. Es existiere kein Kündigungsschutz und kein Personalrat. Jeder könne ohne Angabe von Gründen entlassen werden. Franziskus sei leider umgeben von Leuten, die ihre Höflingsmentalität nicht ablegen wollten.“ heißt es in der Meldung des Domradios. Müller nimmt diesbezüglich Personalpolitik kein Blatt vor dem Mund und nennt die elitären Machtzirkel in Rom sogar „Hofschranzen“, denen jedes Wort von Papst Franziskus als sakrosankt gelte.

„Jeden, der nicht in ihre Linie passt, bezichtigen sie des Komplotts gegen den Papst“, so Müller. Der Kardinal weiß, wovon er spricht, wurde er doch selbst Opfer der innerkirchlichen Säuberungswelle. Seine Amtszeit an der Spitze der Glaubensbehörde wurde von Papst Franziskus nicht verlängert.

Kardinal Müller hat gestern ein eigenes „Glaubensmanifest verkündet. Darin fasst Müller laut Domradio aus seiner Sicht grundlegende Glaubenswahrheiten der katholischen Kirche zum dreifaltigen Gott, Jesus Christus, dem Wesen der Kirche und ihrer Sakramente zusammen. Als Anlass nannte der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation eine „sich ausbreitende Verwirrung in der Lehre des Glaubens“. Von mehreren Seiten sei er daher „um ein öffentliches Zeugnis gebeten worden“.

Erst vor wenigen Tagen hatte Müller auf dem Begegnungstag von „Kirche in Not“ in Köln vor einem antichristlichen Tsunami gewarnt. Seiner Meinung nach werde der Kampf gegen den christlichen Glauben „generalstabsmäßig organisiert und international durchgeführt in dem von einzelnen Staaten und NGO’s finanzierten Programm der Ent-Christianisierung der vom christlichen Glauben geprägten Kulturen“.

„Während man in den politischen Atheismen den sicher erwarteten Tod der Religion durch die Ausrottung ihrer Anhänger beschleunigen will, wird in den liberalen Kreisen der natürliche Tod der Religion in Kürze erwartet“, war in einer Meldung des Humanistischen Pressedienstes zu lesen. (KL)

 

 

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44 Kommentare

  1. Wie in der Politik… Protagonisten werden kritisiert und aus den eigen Reihen treten Kritiker z.T. wie aus dem Nichts auf. Ablenkungsmanöver. Ablenkungsmanöver. Ablenkungsmanöver. Ablenkungsmanöver…

  2. Kopf hoch Herr Müller, bevor er ab ist.
    Vllt sollten Sie sich bei der nächsten inneren Einkehr mal hinterfragen,
    welchem System Sie die ganze Zeit zur Hand gegangen sind.

    Als Ungläubiger sage ich Ihnen jedoch, dass (wahlweise raussuchen)
    Gott /Allah /Hutzlipochtli /Buddha /Jehova /MgomboNkuma /Manitou /Herr Lehmann oder wer auch immer denjenigen vergeben wird, welche Reue zeigen.
    Steht garantiert überall, wahlweise nachforschen bei Sure/Kapitel/Sprüche/ ähnliches.

  3. Man kann ihm nur dankbar sein, dass er die unangenehmen Wahrheiten ausspricht. Und Franziskus macht bei der Islamisierung mit. Man lässt die Missionierung einfach geschehen. Kardinal Müller wird hoffentlich noch oft die Stimme erheben. Ich würde aber nicht von Geisteszustand Der Heimat sprechen eher von der von Politik und vor allem der Presse und Medien, die systematisch Benedikt niedergeschrieben haben! Ähnlich wie Trump jetzt niedergemetzelt wird von der Presse

    • Und es war schon immer so. Besonders deutlich trat das mit dem Tod von Johannes Paul II hervor. Nach dem emotionalen Abschied, den man im Vatikan von ihm genommen hatte, konnten die beiden Atheisten „King Küng“ und „Judschien Druamän“ ihren blanken Hass auf die Menge der Gläubigen gar nicht zügeln. Ich glaube, die beiden Schleimbolzen hätten die jungen Leute, die „Santo subito!“ skandierten, am liebsten gekreuzigt.

    • Ziemlich wirr, was Sie hier schreiben:
      1) Nichts war schon immer so! Erst 1965 knallte die RKK durch und begann plötzlich den Respekt vorm auch heiligen Buch Koran zu fordern sowie eine Willkommenskultur für Koranverwirrte.
      2) Warum hätte den beiden Schleimbolzen die Heiligsprechung des polnischen Papstes nicht gefallen sollen, wenn der doch unentwegt sich dem Islam in peinlichster Weise anbiederte, den Koran küßte usw. ?

  4. Die Rolle des Vatikan im Weltgeschehen ist immer wieder erstaunlich.

    Warum wird seit geraumer Zeit der Islam derart hofiert, sodass der Papst erstmals sogar die arabische Halbinsel besucht hat? Könnte es damit zusammenhängen, dass es zusammen mit der NWO auch eine weltweite Einheitsreligion unter Führung des Vatikans geben soll, was bereits ein offenes Geheimnis ist?
    Warum musste Ratzinger als Papst zurücktreten? (Einige Autoren schreiben, dass er genau das nicht wollte)

    Warum müssen alle wichtigen Regierungschefs inkl. den Königshäusern einmal im Jahr schwarz gewandet beim Papst erscheinen?
    Welche Rolle spielt der „schwarze Papst“, der in Israel sitzt?
    Warum haben Jesuiten auch bei CFR, Atlantikbrücke und vielen anderen politischen Organisationen ihre Finger mit drin?

    Warum wird der Papst seit dem Bush-Clan wieder so von den USA hofiert? Obwohl die ersten Einwanderer nach Amerika bekanntermaßen vor der Knute der katholischen Kirche geflohen sind, und der Papst etliche Jahrzehnte in den USA völlig unerwünscht war?
    Warum wird das beträchtliche Vermögen des Vatikans von den Rothschilds verwaltet? (Man spricht von mindestens 15.000 Tonnen Gold als „Eiserne Reserve“)

    Fragen über Fragen.

    • Nicht unter Führung des Papstes. Der ist zu schwach dafür. Man wird einen Muslim finden, der äußerlich angeblich liberal ist. Warum sollten sich der Islam unter eine Einheitskirche begeben, wenn er vor allem jetzt solche Erfolge in der Islamisierung Europas hat. Diese Erfolge wird er ausbauen und niemals wieder aus der Hand geben. Mathematisch gesehen, ist die Grundlage des Sieges längst gelegt, da sich heutzutage kaum Führungskräfte finden werden, die den ganzen Islammist wieder rückgängig machen und die Muslime aus Deutschland (Europa) ausweisen. Nicht für umsonst wurde eine schwedische Rentnerin, die etwas Läppisches gegen Muslime gesagt hat, mit einer, für ihr Einkommen, wahnsinnig hohen Geldstrafe belegt.

    • Schweden?

      Warum in die Ferne schweifen?
      Das Glück ist doch so nah!

      Längst bekommen doch hierzulande Islamkritiker
      Kontosperrungen und Berufsverbote zu spüren.

    • Schweden?

      Warum in die Ferne schweifen?
      Das Glück ist doch so nah!

      Längst bekommen doch hierzulande Islamkritiker
      Kontosperrungen und Berufsverbote zu spüren.

    • Nun mir war eine Gerichtsverfahren noch suspekter als das. Denn jemand vor Gericht zerren und einen sogenannten Rechtsstaat zelebrieren, ist noch perfider als die ganze Sache eh schon ist.

    • UND im sog. Rechtsstaat D werden Islamkritker längst von der SZ, FAZ und anderen Mainstreammedien als Islamfeinde beschimpft, die etwas gegen die sog. Religionsfreiheit haben, die dem angeblich völlig friedlichen Islam zusteht-

    • Tja mei, habe ich nicht von Gerichtsurteilen gesprochen??? Mit allem haben Sie recht, aber ich persönlich kenne in Deutschland noch keine Gerichtsurteile wegen Islamophobie, wie man aus Frankreich und Schweden schon hört. Was die Schmierblätter sagen, ist für mich total irrelevant. Ich lese den Dreck auch überhaupt nicht und er interessiert mich nicht.

  5. Ja in Rom sitzt mit Papst Luzifer Franziskus der falsche Chef auf Petri Stuhl. Käme Jesus Christus nach Rom würde er ihn aus dem Tempel jagen.

  6. Auf die Frage des Spiegels, warum Franziskus anders als Benedikt XVI. in Deutschland so beliebt sei, sagte Müller: „Das sagt viel über den traurigen Geisteszustand in unserer Heimat aus.“

    Krass, aber sowas von richtig!

  7. In Regensburg , man erinnere sich an die Rede von Benedikt über den Islam dort , scheint die Kirche noch von Verstand geleitet und nicht den teuflischen linkskriminellen Marxismus verfallen.

    • Darum wurde Benedikt auch entsorgt. Die Islamisierung Europas hätte er nicht so mitgemacht. Der jetzige ist kein Hirte!

    • Fakt ist vielmehr

      1) daß Ratzinger gerne Karriere machte in der postkonziliaren RKK, die seit 1965 den Respekt vorm hl Buch Koran fordert und eine Willkommenskultur für Koranverwirrte

      2) daß Ratzinger dem polnischen Papst eng verbunden war, obwohl der dem Islam sehr verbunden war, den Koran küßte usw.

      3) daß Ratzinger als Papst sofort die Heiligsprechung des stets den Islam in naivster Weise verharmlosenden polnischen Papstes betrieb

      4) daß Ratzinger als Papst bei seinem D-Besuch in Regensburg sich einige kecke Worte über den Islam erlaubte – jedoch nachdem er dafür kritisiert wurde, sofort einknickte und Imamen seine Aufwartung machte.

    • Fakt ist vielmehr

      1) daß Ratzinger gerne Karriere machte in der postkonziliaren RKK, die seit 1965 den Respekt vorm hl Buch Koran fordert und eine Willkommenskultur für Koranverwirrte

      2) daß Ratzinger dem polnischen Papst eng verbunden war, obwohl der dem Islam sehr verbunden war, den Koran küßte usw.

      3) daß Ratzinger als Papst sofort die Heiligsprechung des stets den Islam in naivster Weise verharmlosenden polnischen Papstes betrieb

      4) daß Ratzinger als Papst bei seinem D-Besuch in Regensburg sich einige kecke Worte über den Islam erlaubte – jedoch, nachdem er dafür kritisiert wurde, sofort einknickte und Imamen seine Aufwartung machte.

  8. Kardinal Müller ist genauso ein Handlanger des Papstes. Wer sich derart schäbig kostümiert, der sollte lieber zum Karneval gehen… Kirche und ihre Figuren sind heute völlig unsinnig geworden.

    • Kardinal Müller ist eine zwielichtige Gestalt

      Als der Ratzinger-Papst ihn in den Vatikan holte, war von ganz links bis ganz rechts niemand betrübt über seinen Weggang aus Regensburg, wo
      er durch etliche „ungewöhnliche“ Verhaltensweisen aufgefallen war…..

      u.a. dadurch, daß er einen Kinderschänderpriester nicht anzeigte, sondern in immer neuen Gemeinden einsetzte,
      ferner durch seinen Haß auf die Piusbruderschaft, die bekanntlich nichts hält vom seit 1965 gepredigten Respekt vorm Koran usw.

    • Ich weiß Oberon, dass Müller als Bischof zu Regensburg richtig verhasst war. Er war ein Rechtsaußen und ein Spalter. Aus diesen Gründen schrieb ich auch, dass ich mir nie hätte vorstellen können, ihn mal zu loben.

    • Ist denn sein seltsames Bewerten von Kinderschänderpriestern und der Piusbruderschaft nicht eher ein Zeichen von Linksaußen gewesen?

    • Ich glaube nicht, dass er die Pädos schützen wollte. Es ging ihm wohl eher darum das Ganze unter den Teppich zu kehren, in falsch verstandener Treue zur Mutter Kirche. Die Piusbrüder sind in den Augen Roms Abweichler, soweit ich das verstanden habe und Müller als (ehemaliger) Chef der Glaubenskongregation, also der Inquisition, hat da wohl kraft Amtes etwas dagegen gehabt.
      Insgesamt ist auch er für mich kein Sympathieträger, kann auch nicht sein, da ich der „heiligen Mutter Kirche“ keine Sympathien entgegen bringe. Noch weniger allerdings habe ich für den derzeitigen „Chef“ übrig.

    • 1) Verbrechen an Kindern auf die leichte Schulter nehmen und decken, das ist ein Verrat am Christentum und hat mit Kirchentreue absolut nichts zu tun. Müller entlarvte sich so als Relativist , Opportunist und Karrierist, als ein Typ, der in der Kirche gar nichts zu suchen hat.

      2) Müller drosch ja schon als Bischof von Regensburg auf die Piusbrüder ein ( und zwar weitaus heftiger, als das jemals Ratzinger in den Sinn kam), bevor er von Ratzinger als Chef der Glaubenskongregation nach Rom geholt wurde aus Mangel an jemand Beßrem.

      3) Niemand kann einfach der RKK Sympathien entgegenbringen, jeder muß sich entscheiden, ob er sie vielleicht der vorkonziliaren oder postkonziliaren entgegenbringen könnte oder möchte.

      Wir haben es nämlich mit zwei völlig verschiedenen RKKs zu tun.

    • Es ist egal, wer Wahres sagt. Das muss man anerkennen, egal in welcher Position ein Mensch ist. Jeder kann sich weiter entwickeln. Wenn so eine demokratische Maxime missachtet wird, ist man nicht besser als die Linksgrünen.

    • Natürlich sind sie alle irre geworden…alle!!! Sonst wären sie ja nicht in der Kirche, die ja nun nachweislich die allergrößte Verarsche der letzten 2000 Jahre darstellt.

    • Warum sagen Sie das? Ich glaube an keinen Gott, aber ich weiß, dass unsere Kultur, unsere Architektur, unsere Musik, unsere Literatur, dass unsere Traditionen ganz eng mit dem christlichen Glauben zusammen hängen oder durch ihn erst zu dem wurde, was wir heutzutage bewundern können. Viele unserer Städte bekamen Marktrechte erst durch große Klöster oder Kirchen. Die Landwirtschaft wurde durch den großen Landbesitz rentabel gemacht und dadurch konnten immer mehr Menschen ernährt werden. Man muss die Kirche nicht mögen, aber sie ist eben nicht die allergrößte Verarsche der letzten 2000 Jahre. Sie trug auch zur Zivilisation bei, trotz aller Irrungen und Wirrungen. Sie setzte den Landfrieden durch. Sie war das geistige Zentrum in unserem Mittelalter, wo nur dort Bücher gelesen, gesammelt, kopiert und geschrieben worden sind bevor die Renaissance anbrach. Nicht alles ist doof, nur weil es ein Kirchenfürst sagt.

    • Sehr richtig, nur wird es Hr. Dringenberg vermutlich leider nicht verstehen. Er scheint mir diesbezüglich sehr engstirnig und unbelehrbar.

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