Enttarnt: Ismaël Emelien – Maduros „Diktator-Macher“ und Macrons Sonderberater

Peter Helmes

Foto: Screenshot/Youtube

Wer hätte das gedacht?!

So schließt sich der Kreis zwischen dem Stalinisten und Diktator Maduro, Venezuelas „Maximo Lider“, und Frankreichs Präsidenten Macron…

Ismael Emelien, der Gründer der Bewegung „En Marche“ und (immer noch) Macrons Sonderberater, war in Venezuela Maduros Kampagnen-Chef 2013 bei dessen „Wahl“ zum Präsidenten – und er ist noch bis Ende März/Anfang April Macrons engster Vertrauter – ein absolutes politisches Schwergewicht, dem Macron ein gerüttelt Maß an seinem Aufstieg zum Präsidenten zu verdanken hat.

Nun tritt er von seiner Position als Sonderberater und engster Vertrauter des französischen Präsidenten zurück.

Offizielle Begründung: 

Er beabsichtigt, zusammen mit seinem Freund, dem Co-Autor David Amiel (ebenfalls Vertrauter des Präsidenten und einer dessen Berater), im April 2019 ein Buch über „progressive Politik“ zu veröffentlichen.Da in seinem Beratervertrag steht, daß er als Präsidentenberater keine Veröffentlichungen (Bücher etc.) verfassen darf ohne Zustimmung des Präsidenten, tritt er Ende März/Anfang April 2019 von allen Ämtern im Dienste Macrons zurück.

Ismael Emelien, 1987 geboren, ist nicht nur der Wegbereiter des Erfolgs von Macron und nicht nur Gründer von Macrons Bewegung „En Marche“, er ist vor allem eine schillernde Person, ein ideologisch-stalinistisch verankerter Fanatiker, der auch als der zentrale Steigbügelhalter der Macht des venezolanischen Diktators Nicolas Maduro gilt.

Im Jahr 2013 war Emelien der oberste Leiter und Chef-Organisator der Wahlkampagne für seinen Bruder im kommunistisch-stalinistischen Geist, bis vor kurzem der Alleinherrscher Venezuelas, Nicolas Maduro.

Wie mittlerweile zur Genüge bekannt ist, nahm es Maduro nicht so genau mit den in der venezolanischen Verfassung verankerten demokratischen Gesetzen und Spielregeln. Das alles wußte Emelien genau, es war für ihn zu keinem Zeitpunkt ein Hinderungsgrund, dem stalinistisch denkenden Erzkommunisten Maduro staatsstreich-ähnlich an die Macht zu verhelfen.

Auch im Rahmen des „Alexandre Benalla-Skandals“ (1. Mai 2018), der Macrons Position als französischen Präsidenten  zumindest schwer belastete, war Emelien aktiv und schützte zum Teil diesen „Bodyguard“ des Präsidenten, der mit körperlicher Gewalt Oppositionelle zum Schweigen bringen wollte und  brutal um sich schlug.

Daß Emelien 2006 noch für Strauss-Kahn eintrat, dann aber dessen Redenschreiber und Vertrauten Gilles Finchelstein (auch Leiter des „think tanks“ Fondation Jean-Jaurès)  mit Fäusten niederschlug, sei nur der Genauigkeit halber ebenso erwähnt.

Fest steht:

Der nach außen harmlos und „sympathisch wirkend“ auftretende französische Präsident hat sich ganz sicher nicht ohne Grund ausgerechnet den Diktator-Macher und Stalinist Emelien als Sonderberater und Gründer seiner Bewegung „En Marche“ ausgesucht. Er wußte stets, daß Emelien ihm zur absolutistischen Macht über ganz Frankreich und Europa verhelfen konnte – mit auch fragwürdigen Methoden, mit denen er bereits den Diktator Maduro in Venezuela zum „Maximo Lider“ machte.

Macron bräuchte Emelien gerade jetzt dringend – im Kampf gegen die Gelbwesten-Bewegung, die ihm und seiner Politik heftigen Widerstand entgegenbringt – ganz in der Tradition der Franzosen – eine erfreuliche, energisch-demokratische und revolutionäre Volks-Opposition („Allons enfants de la Patrie…“).

Dieser Widerstand wird sich in der entrüsteten Bevölkerung noch verschärfen und in Gewalt entladen, wenn es europaweit – übrigens auch in Deutschland – im Rahmen der gewaltsamen Durchsetzung der Ziele der „Großen Transformation“ zur Zerstörung der Freiheit eines jeden Bürgers, zur Enteignung aller Personen und zur radikalen Unterdrückung der Bevölkerung kommen wird (siehe: https://conservo.wordpress.com/?s=gro%C3%9Fe+transformation).

Macron dürfte heute jedenfalls davon ausgehen, daß Emelien der Mann sein könnte, der auch die gewaltsame Unterdrückung der französischen Opposition meistern würde.

Man kann gespannt darauf sein, was Emelien nun in seinem Buch über „progressive Politik“ im April 2019 so alles veröffentlichen wird.

Selbst der linke Politiker Alexis Corbière, Député (Abgeordneter) der LFI („La France insoumie“), der äußerst linken Partei des Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon, sagte im August 2017 (in einem Interview bei „Radio Classique“):

 »S’il y a une dictature au Venezuela, l’homme qui l’a mise en place s’appelle Ismaël Emelien »

(Übersetzt:  „Wenn es in Venezuela eine Diktatur gibt, dann heißt der Mann, der sie dort installiert hat, Ismael Emelien !“)

Wird Macron bald abdanken müssen, wenn ihn sein (Ex-)Freund und Sonderberater, sein Wortführer und sein „Gehirn“, Ismael  Emelien, jetzt für immer verlässt?

*****

Siehe auch:

https://www.faz.net/aktuell/politik/macron-verliert-seinen-chefstrategen-ismael-emelien-16036844.html

https://www.faz.net/aktuell/politik/macron-verliert-seinen-chefstrategen-ismael-emelien-16036844.html

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27 Kommentare

  1. Europa ist dann wohl doch eine Nummer zu gross für diesen linken Schmierlappen! Schon Frankreichs Volk ist anscheinend etwas anderes gestrickt als die Venezolaner! Damit hat das Bübchen wohl nicht gerechnet! Könnte was mit eigenständig denken (IQ) zu tun haben, wobei ich den Venezolanern da nichts böses nachsagen möchte!

    Solche Namen wie (Ismael Emelien) sollte man sich für die Zukunft unbedingt merken und auch das Gesicht einprägen!

  2. Was für eine schräge Komödie der Herr Macron, das Bübchen, verheiratet mit Mama und ein so edler Marxist-Stalinist an seiner Seite. Scheint ja die richtige Mixtur fürs 21JH zu sein, das paßt zu dem Pfaffen-Stasi Trampel Merkel. welchem Horrorszenario sind die entsprungen.????

  3. Maduro, die Macrone und Angela die Einzigartige, was für eine wunderhübsche Ménage-à-trois. Reisst die Fenster auf, hier fischelt es ja fürchterlich!

    • Wer in Europa glaubt dass der „Freimaurer“ und jesuitisch geprägte
      Guaido den Bürgern in Venezuela ein besseres Leben verschaffen
      will, der wird sich getäuscht sehen, denn die gleichen Eliten die
      die Welt schon immer „changen“ wollen und ganze Systeme stürzen,
      versuchen dies gerade in dem südamerikanischen Land mit
      den größten Ölvorräten.

  4. Pardon, aber,bitte kann mir jemand erklären,was diese korrupten Zellhaufen mit dem
    französischen Volk zu tun haben ?

  5. Macron wird nicht abdanken und auch nicht abdanken müssen.
    Die Macht des französischen Präsidenten im Vergleich zu Merkel ist unerhört groß.
    Das Geld, die Industrie, die Armee, die Justiz, das Parlament, die Verwaltung, die Presse stehen alle hinter ihm.
    Macron wackelt noch nicht einmal ein bischen.
    Die Realität ist eine andere.

  6. Macron hat bei der Präsdentenstichwahl mit 66% zu 34% gegen Le Pen gewonnen.
    Er ist vom französischen Volk gewählt worden.
    Das Volk hat ihn zum Präsidenten gemacht, nicht dieser dubiose Bubi.
    Warum schreibt der Bub sein Buch nicht unter einem Pseudonym?
    Ganz so schlau scheint mir der Bub nun nicht zu sein.
    Ferner dachte ich immer Macron hat das Geld und die Unterstützung von Rothschild gehabt und nicht von so einem Bubi.

    • Nein, er wurde gewählt weil er so „hübsch“ ist, weil er so gut aussieht.
      Aussagen von ….. nach dem verlassen der Wahlkabine.
      Das er ein Blender ist, war allen von Anfang an klar.

    • Das stimmt schon, aber er musste ja zuerst in Stellung gebracht werden und als Star etabliert werden. Er musste als die Lichtgestalt für Frankreich wahrgenommen werden. Die Mehrheit der Franzosen haben sich einwickeln lassen. Das hat dieser Maduro-Knilch geschafft.

    • Schon mal ‚was von Massenhypnose bzw. -verblödung gehört?
      Ist so ziemlich das Gleiche wie jetzt die Freitagshüpferei der Dummküken!

      Op jood Kölsch: Eine Jeck 🤡 mäht vill Jecke!!! 🤡🤡🤡🤡🤡🤡

    • Und diese Massenhypnose hat dieser dubiose Bub veranlasst oder durchgeführt oder geplant oder was?
      Macron wurde gewählt, weil er so „hübsch“ ist, weil er so gut aussieht.
      Das ist ein Statement von vielen Frauen nach dem Verlassen der Wahlkabine.
      Die dummen Weiber haben ihn an die Macht gebracht.
      Das er ein Blender ist, war allen von Anfang an klar.

  7. Eine Diktatur ist Venezuela nicht erst seit Maduro, sondern das hat unter Chávez begonnen. Jeder Sozialismus kann nur in einer Diktatur existieren, und die Schleifung der demokratischen Verfassung ist demnach mit der Einführung des Sozialismus vollzogen. Daß sich Sozialismus immer weiter radikalisiert, ist klar, und der Nachfolger von Maduro würde im gleichen System wohl noch tyrannischer werden. Tatsache aber bleibt, Hugo Chávez hat Venezuela auf die Verliererstraße gebracht und nicht erst Maduro.

  8. Eine Diktatur ist Venezuela nicht erst seit Maduro, sondern das hat unter Chávez begonnen. Jeder Sozialismus kann nur in einer Diktatur existieren, und die Schleifung der demokratischen Verfassung ist demnach mit der Einführung des Sozialismus vollzogen. Daß sich Sozialismus immer weiter radikalisiert, ist klar, und der Nachfolger von Maduro würde im gleichen System wohl noch tyrannischer werden. Tatsache aber bleibt, Hugo Chávez hat Venezuela auf die Verliererstraße gebracht und nicht erst Maduro.

    • Juan Guiado, der sich selbst hingeputschte, ist eine Marionette von USA-Gnaden!
      Sanktionen, eingefrorene Gelder des Staates Venezuela, haben Venezuela dahin gebracht wo es ist und warum? Auch ein Staat mit Oel, sehr viel Oel!!!
      Es lohnt sich zu hinterfragen!

    • Das ist nur die halbe Wahrheit. Chavez hat auf Sozialismus gemacht. Auch ohne Sanktionen ist Sozialismus nicht überlebensfähig. Sozialisten können nicht wirtschaften. Genau das hat Chavez und Maduro bewiesen. Das hat Cuba bewiesen, die DDR, die Sowjetunion und alle anderen sozialistischen Staaten. Und ohne Meinungsunterdrückung ist der Sozialismus nie zu haben. Es ist irrelevant inwieweit die USA in Venezuela verstrickt sind. Kein Sozialismus ist überlebensfähig! Über kurz oder lang bricht er immer zusammen. Die Sanktionen verkürzen vielleicht den Leidensweg der Venezolaner.

    • Hier hat sich jemand die Muehe gemacht, das Beispiel Venezuela zu analysieren

      Der Ruin Venezuelas hat nichts mit einem „Sozialismus“ oder einer „Revolution“ zu tun
      Die Analyse der bolivarischen Wirtschaftspolitik zeigt, wie weit entfernt diese von einer auf „Entwicklung“ ausgerichteten oder gar sozialistischen Politik ist

      https://amerika21.de/analyse/207562/ruin-venezuelas

      Im uebrigen war ich nie eine Linke, werde das wohl auch nie sein.
      Aber es gibt eben Unterschiede.

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