Alter Wein in neuen Schläuchen – SPD will „Sozial-Hochhäuser“

In NRW drehen die Genossen gerade wieder so richtig am Rad. „Sozial-Hochhäuser“ sollen die Wohnungsmisere richten – eine goldene Nase werden sich wohl nur die Unternehmer daran verdienen. All das gab es bereits früher – nicht nur den Plattenbau im Osten, auch der Westen hatte seine „Hotspots“. Alte Krefelder – wie viele gibt es noch? – können sich vielleicht noch an den Schandfleck im Stadtkern erinnern, jenes bunte Hochhaus, das scherzhaft Mississippi-Dampfer genannt wurde. Soll der jetzt etwa wieder aufgebaut werden? Die spinnen, die Genossen. Man lese und schüttele mit dem Kopf und mache sein Kreuzchen künftig woanders: 

Gegen den Mangel an günstigem Wohnraum bringen SPD, Mieterbund und Teile der Wirtschaft den Neubau von Sozialwohnungshochhäusern mit bis zu zehn Stockwerken in NRW ins Gespräch.

„Wo es zu wenig Baugrundstücke gibt, muss eben in die Höhe gebaut werden“, sagte der Fraktionsvize der SPD im Landtag, Jochen Ott, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Ohne einen neuen, öffentlich geförderten Hochhaus-Bau ist der Bedarf an Sozialwohnungen in den großen Städten in NRW nicht zu decken.“ Die Entstehung von sozialen Brennpunkten und die Stigmatisierung solcher Gebäude will die SPD mit einer weiterentwickelten Belegungsstrategie vermeiden. „Wenn in einem zehnstöckigen Sozial-Wohnhaus die Stockwerke für Sozialwohnungen und frei finanzierte Wohnungen gemischt werden, wäre schon viel gewonnen“, sagte Ott. Silke Gottschalk, Chefin des Deutschen Mieterbundes in NRW, sagte: „Wenn die neuen Sozial-Hochhäuser sich gut in die Landschaft einfügen und für mehr sozialen Wohnraum sorgen, ist das eine gute Idee.“

Thomas Hegel, Chef des Immobilienkonzerns LEG, der in NRW unter anderem 34.000 Sozialwohnungen vermietet, sagte der Redaktion: „Angesichts des knappen Baulandes könnten wir beim sozialen Wohnungsbau auch in die Höhe denken. Auch der Ansatz, Menschen mit unterschiedlichen Einkommen innerhalb eines Hochhauses eine bezahlbare Wohnung zu bieten, ist richtig.“

Quelle: Wolfgang van de Rydt
freie-presse.net

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32 Kommentare

  1. Zwischen den Jahren hatte ich im privaten Kreis eine Diskussion mit einem Entscheidungsträger. Die neue Altstadt in Frankfurt mit den 35 Häusern (15 Neubauten, 10 schöpferische Nachbauten) lehnte er als Kitsch ab. Die moderne Schießschartenarchitektur fand er gut, nur zu niedrig für das Volk. Sie sei modern, energieeffizient und zukunftsgewandt. Warum er denn selbst in einer Altbauvilla mit Stuck an den Wänden, Flügeltüren und Parkett wohne, wie auch die „modernen Architekten“, die die Häuser für den Plebs planen, wollte ich wissen. Schweigen.

    Der Eindruck, den wir haben, ist der richtige. Die polit-mediale Kaste plant eine neue Feudalgesellschaft. Dabei ist linksgrün wie immer einen Zacken dreister als liberal-konservativ. Ein Aspekt ist neben den Angriffen auf das Eigentum, die Meinungsäußerungsfreiheit und die Familie die Stadtplanung.

  2. Na, das passt doch ins Bild, wenn diejenigen, die für die Sozialempfänger arbeiten gehen, dann können die auch wenigstend deren Hausordnung gleich mit erledigen, deren Dreck wegräumen, etc.
    Eigentlich müsste das Sozialamt gleich mit einziehen, denn für öffentliche Verkehrsmittel reicht die Stütze eh nicht mehr, bei soviel „Freizeit“.

  3. Ich wohne in einem dieser „Hochhäuser in Berlin-Kreuzberg. Wäre ich ein gemeiner Mensch, würde ich sagen: Es wird Zeit, dass auch alle Träumer den verhängnisvollen Weg zwischen Parallelgesellschaften und gescheiterter Integration „hautnah“ erleben dürfen.
    Für viele wird die „neue Realität“ erschreckend sein. Für Menschen, die (unverdient und unverschuldet) in diese Verhältnisse über einen langen Zeitraum hineinwuchsen, ist es einfacher, damit umzugehen.

    Aus unserer einst schönen Wohnanlage in Westberlin, ist ein Moloch geworden, der seinen Bewohnern einiges abverlangt.

    • Das ist dann wie Chorweiler im Kölner Norden!
      Als ich 1978 meine dort mit Familie wohnende Cousine besuchte, war ich richtig ein wenig neidisch auf die tolle Wohnung, in der sich damals die ganze Familie sehr wohl fühlte.Und auch das Drumherum hatte mir seinerzeit gut gefallen.

      Aber leider: Zeiten ändern sich und Leute/Wohnumfelder.
      Heute möchte von uns natürlich keiner mehr dort abgemalt sein!!

  4. Es ist eine Schande, dass in diesem Land alles so versifft!
    Ich bin 1994 als Einzelperson in ein Hochhaus am Stadtrand gezogen auf die 10. Etage:
    Ich habe nie besser gewohnt!!!
    Unten in den Aufzug gestiegen – oben in die Wohnung rein, Tür zu und alles war gut!
    Ich habe nie vorher so ruhig gewohnt! Mit keinem ‚was zu schaffen!
    Alles licht und hell. Sonne vom ersten bis zum letzten Strahl.
    Zig Kilometer weiter Blick in/auf die Eifel. Ich sah das Wetter kommen – einfach nur schön!

    Aber dann wandelte sich die Mieterklientel. Viele aus dem weiten Osten kamen ins Haus/die Häuser nur für relativ kurze Zeit, bis das neue steuermitfinanzierte Eigenheim bezugsfertig war und zogen dann wieder aus. Die wollten und hatten keinen Bezug zum Rest, selbst das Grüßen blieb oft aus und es wurde lauter und ungemütlicher. Danach kam dann die heute übliche Klientel.Die Stadt mietete später in den Anlagen alle freiwerdenden Wohnungen für Flüchtige.Jetzt macht man um die Häuser am besten einen weiten Bogen! Schade!!!
    Doch da war ich zum Glück schon lange weg.
    Meine schönste aller Wohnungen habe ich nach 6 Jahren zugunsten von Wohneigentum verlassen – trauere aber heute noch um den Blick und jeden Sonnenstrahl dort!

  5. Immer wieder wird von namhaften Firmen berichtet, die ins Ausland abwandern, weil sie hier kein Bauland mehr bekommen. Alles verplant für die Merkelgäste.

    Die Zustände in solchen Wohnkästen waren dank der vielen Zuwanderer schon ab den 1980ern prekär. Wie soll das erst jetzt werden? Zustände wie in Flüchtlingsunterkünften mit Security und ständigen Polizei- und Feuerwehreinsätzen? Mit Fluren wo´s aussieht wie auf einer Müllhalde, die des öfteren auch als Toilette herhalten müssen? Na danke! Welcher Deutsche will denn da einziehen, außer solche, die rund um die Uhr besoffen sind, um das auszuhalten?

  6. Warum ziehen die Politiker nicht mit ein? Da sind sie ganz nah an den bunten, weltoffenen und kulturbereichernden Menschen. Dann sehen die wie das ist, wenn der Müll aus den Fenstern fliegt, Der Flur nach Pisse stinkt und die Frauen sich alleine nicht in den Keller trauen. Nicht nur Vorschläge für uns Normalbürger machen, sondern selber diese Ideen umsetzen.

    • Der Herr Genosse bevorzugt freistehenden Bungalow mit Rückwärtigem,großen Garten in einer Villengegend.Regelmäßig von privaten Sicherheitsdiensten bestreift.Die Kinder gehen natürlich NICHT in eine Multi-Kulti-bunte-Respekt-Schule.Nein,für den Nachwuchs darf es gern eine Privatschule sein!Wasser predigen und Schampus saufen!
      Verlogenes,heuchlerisches Gesindel!Ohne Ausnahme!

  7. LEG, der letzte Sauhaufen in Sachen Service und Moral. Keiner den ich je befragt habe, hat etwas gutes über diesen Abzockverein zu berichten. 2 Jahre hatte ich eine Wohnung und war mehr als bedient. Da hausen alle, die irgendwie vom Amt abhängig sind. Die Zweigstellen haben sie geschlossen und nur noch Hotline gemacht, wo keiner mehr durchkommt.

    Die Wohnungen sind oft total Marode und die Mieten gehen immer höher. Die lassen sich alles bis auf das Mögliche vom Amt bezahlen und die Multikulti Besatzung in jedem Haus bringt nur Ärger und Verwahrlosung.

  8. Überschrift: „Alter Wein in neuen Schläuchen – SPD will „Sozial-Hochhäuser“

    Das passt doch zu „meiner SPD“.
    Ja, macht nur, denn wir der Andersdenkenden kennen diese Wohnsilos und Betonburgen mit viel Waschbeton (ob West oder Ost).
    Wir kennen die Resultate der deutschen Familien die dort leben mussten.

    „Alles kommt irgendwann einmal wieder“ so sagte mir ein (hochintelligenter) Müller der ausstieg und mit seiner renovierten Mühle lebt und dort arbeitet wenn der Wind bläst.

    Ja, für unseren „Neuankömmlinge“ muss ja Wohnraum da sein den schließlich der deutsche Steuerzahler bezahlt und nicht die SPD.
    Hier werden dann die ganzen Araber und Schwarzen unter sich bleiben….die Kinder von denen werden gute Kleinkriminelle oder auch Schwerverbrecher in einer „No go area“!

    Gut gemacht SPD.

  9. Hat schon immer funktioniert, Horden von Sozialhilfeempfängern, wohnen neben Nachbarn, die ihre Wohnung selber bezahlen! Hirngespinste von rotgrünversiffter Politik.

  10. Sehr geehrter Herr van de Rydt nicht nur die SPD und Konsorten fordern den Neubau von Sozialwohnungen im großen Stil. Offenbar verkennen Sie die Situation.

    Wir brauchen mindestens 200000 fertig gestellte Sozialwohnungen pro Jahr!!! und das die nächsten zehn Jahre lang. Wenn sie keine Hochhäuser wollen, müssen sie die Städte zersiedeln. Das bedeutet Zerstörung von öffentlichen Grünflächen und ausufernde Städte wie Paris. Das sorgt für noch mehr Probleme.

    Wir müssen dringend Neubaugebiete a la Gropiusstadt, Hohenschönhausen, Hellersdorf & Co bauen. Mal zum Vergleich in der Gropiusstadt stehen ca. 20000 Wohnungen. D.h. wir brauchen Landesweit zehn mal die Gropiusstadt pro Jahr! Wenn sie das mit Tröpfchen Bauten füllen wollen, müssen sie die Städte nach verdichten. Das ganze bei Parkplatznot, Ärztemangel, überlasteten Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten usw. viel Spaß. Aber wahrscheinlich wohnen sie im Grünen in einer Villa.

    • Wieso kommen da mehr Menschen? Die Menschen kommen obwohl es keinen Wohnraum gibt. In die Höhe zu bauen ist die einzige Lösung und wer schon einmal auf einem Balkon in einem Hochhaus gestanden hat will den Anblick nicht mehr missen.

    • Klar, ein wunderbarer Ausblick vom 1. bis in den 10, Stock.
      Rundherum grün … gefärbte gleiche Bauten.
      Ist das Wetter schön, sieht man sogar etwas blau.
      Dafür ist aber etwas Genickstarre angesagt.

    • Das sehen sie falsch. Die Platte ist besser als ihr Ruf. Dazu kommt das die Neubaugebiete bzw. sozialen Wohnungen durchmischt werden können. Sowohl mit hochwertigem Wohnraum als auch mit Quoten für Einheimische.

      In Berlin baut ein städtisches Wohnungsbauunternehmen sozialen Wohnraum. 76 Quadratmeter, Fußbodenheizung, Bodentiefe Fenster, offener Küche, großzügigem Bad für 680,- Euro warm (mit WBS). Zum Vergleich ehemalige Sozialwohnungen (jetzt frei finanzierter Wohnraum) der Gehag kosten z.Z. 76 Quadratmeter zwischen 750,- und 1100,- Euro. Wie kommen sie auf die Idee das diese Mieter nicht freiwillig in einen solchen Luxusbau für deutlich weniger Miete einziehen würden?

    • Dieser Neubau.
      Luxus und günstig.
      Das sind geförderte Wohnungen, keine Sozialbauten.
      Und wer wird so eine Wohnung bekommen?
      .
      .
      In unserer/meiner Stadt mußten von jedem geförderten Neubau, Reihenhausanlage mindestens 30% für die Wohnungsvergabe der Stadtverwaltung gegeben werden.
      Frei Finanzierte natürlich nicht.
      Sozialbauten werden ja von den Gemeinden errichtet.
      Diese Wohnungen werden alle selbst vergeben.
      .
      Ich hatte tiefe Einblicke in die Vergabe.
      Da wird streng gesiebt, ausgewählt.
      Genügend Einkommen (Mietzuschuß nur für Eeinkommensschwache Gruppen, nicht in den besseren Bauten, kann er sich auf Dauer Unterhaltskosten leisten), Herkunft, Bildungsstand, passen die neuen Bewohner zueinander, …
      .
      Natürlich bekamen die besseren Wohnungen auch nur besser gestellte Personen. Keine Privatpersonen.
      .
      Ich hatte Glück.
      Auf einem Seminar hab ich einen (sehr) hohen Angestellten der Stadtverwaltung kennengelernt.
      Haben uns gut verstanden.
      Irgendwie kam das Gespräch darauf, daß ich auf Wohnungssuche bin.
      Am liebsten ein Reihenhaus.
      .
      2 Wochen später hat er mich angerufen.
      Ich solle doch mal im Wohnungsamt bei Herrn xx im Wohnungsamt vorstellig werden.
      Und siehe da.
      Ich bekam ein Luxusreihenhaus im Grüngürtel.
      Problem war: Einkommen und Personenstand.
      Alleinstehend. Einkommen? Zu hoch !!
      Also meine Ex gebeten. Auch für 2 Personen war das (gemeinsame) Einkommen zu hoch. Also noch meine Bruder, der hatte 0 Einkommen.
      Dann gings.
      Und ich bin allein eingezogen.
      Hab 22 Jahre dort gewohnt.
      .
      Oft hab ich mich gefragt, wie eine normale Familie sich so etwas leiten kann.
      Kaufpreis, Miete, Einrichtung, …
      Ich hatte nichts von IKEA.

  11. Ach, steht der Schandfleck am Bleichpfad immer noch? Auch noch so schön bunt? Das Hochhaus wurde ca. Mitte der 70er gebaut, wenn ich mich recht entsinne, und war in Teilen rot orange gelb grün. Habe mich durch den Text zum 1. Mal seit ca. 30 Jahren daran erinnert, danke! Das war übrigens ein Haus, in das man selber niemals einziehen würde!

  12. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden die Plattenbauten abgerissen und die sogenannten „sozialen Brennpunkte“ dem Erdboden gleichgemacht und nun?-werden neue Hochgezogen?-Leute,gehts noch? Es wird echt Zeit,diese Irren abzuwählen und zum Teufel zu jagen!

    • Die Plattenbauten wurden abgerissen, weil die Nachfrage fehlte. Das war im Osten so. In Westdeutschland wurden keine Plattenbauten im großen Stil abgerissen. Soziale Brennpunkte entstehen nicht durch Platten- oder Hochhäuser, sondern durch die Bewohner. wenn ich in einer Villengegend in einer Straße jede Villa mit zwanzig sogenannten Asylbewerbern fülle habe ich das gleiche Problem.

    • Auch in Offenbach gab es solche Wohnblocks,in dnen die sogenannten „Abgehängten ihr Leben fristeten-die wurden abgerissen und schöne neue Kleine Häuser gebaut um das Image der Siedlung zu verbessern.Und nun sollen wieder solche Siedlungen mit Plattenbauten hochgezogen werden ? Nöö,lassmal-das tut nicht not!

    • Wieso?
      Dann weiß man wenigstens, von was man sich weit genug entfernt halten sollte!
      Wenn das Muselvolk „wegen Integration und so“ überall gleichmäßig verteilt wird, kann man sich demnächst ja wirklich nicht mehr vor das Loch trauen, weil´s überall gefährlich ist!

    • Willkommen in der Realität. Genau deshalb fahren unsere Politiker in Berlin nicht mit der U6. Sie lassen sich vom Fahrdienst im absoluten Halteverbot einladen.

  13. Naja, mal praktisch gesehen, wenn wir dann (schon bald) ein islamisches Land sind, dann gibt es mehr Möglichkeiten die vielen Genders und Schwulen zu entsorgen. Hochhäuser gibt es ja dann genug.

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