Bundespolizist bei Abschiebung von Afrikaner schwer verletzt: 700 Euro Geldstrafe

Symbolfoto: screenshot YouTube
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München – Bei seiner geplanten Abschiebung am Münchner Flughafen im vergangenen Juli rastete ein Afrikaner dermaßen aus, dass ein Bundespolizist schwer verletzt wurde. Der 26-Jährige Sierra-Leoner wurde am Mittwoch mit einer Geldstrafe von 700 belegt. Die Staatsanwaltschaft kündigte Berufung an.

Bei der Verhandlung am Mittwoch vor dem Erdinger Amtsgericht beteuerte der 27-jährige, aus Sierra Leone stammende Mann sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden zu haben. Verletzen wollte er am 31. Juli des vergangenen Jahres niemanden, als er sich bei seiner Abschiebung von München nach Mailand auf dem Gangway des Flugzeuges wie ein Irrer gebärdete. „Mir war schwindlig, ich wusste nicht mehr, was ich tue. Ich wollte alles vermeiden, um das Flugzeug betreten zu müssen“, so der Afrikaner laut dem Münchner Merkur.

Der Abzuschiebende habe sich anfangs ruhig verhalten. Auf der Flugzeugtreppe schlug und trat er dann wild um sich, obwohl der Pilot der Maschine bereits signalisierte, den Randalierer nicht mitzunehmen Das sei dem Delinquenten auch gesagt worden. Trotzdem habe er weiter um sich geschlagen. Ein 26-jähriger Beamter wurde von dem Abschiebeverweigerer so schwer verletzt, dass er einen komplizierten Bruch im Mittelhandknochen davon trug, operiert werden musste und drei Tage im Krankenhaus, sowie einen Monat krankgeschrieben war. Auf dem Vergleichsweg habe er sich 1600 Euro Schmerzensgeld zuschreiben lassen, so der Merkur. O der Asylbewerber dies bezahlen kann, ist mehr als offen.

Weil der Afrikaner keine Vorstrafen hatte, verurteilte ihn das Gericht zu einer Geldstrafe von 700 Euro. Die Staatsanwaltschaft, die sieben Monate Haft auf Bewährung forderte, kündigte Berufung an.  (SB)

 

 

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22 Kommentare

  1. Um Himmelswillen… schon mal was von der Menschenrechtsorganisation gehört ?
    Und Linke, Grüne und Antifa auch nichts ?

  2. Der Staatsanwalt ist doch auch nicht ganz sauber. Was hat der denn von einer Berufungsverhandlung, wo er dann vielleicht ein paar Monate auf Bewährung rausschinden will? Gar nichts! Außer erneuten Kosten für den Steuerzahler und dass der Delinquent genauso als freier Mann aus dem Gerichtssaal herausgrinst, und zahlen muss er auch nichts. Darüber hinaus kann der Ehrengast der Bundesregierung während das Verfahren läuft auch nicht abgschoben werden.
    Und überhaupt: Was bringt denn eine Abschiebung nach Mailand? Der ist doch in spätestens einer Woche wieder da, plärrt Asyl, und alles fängt von vorne an.

  3. 700 Euro oder 7 Monate auf Bewährung – da weiß man ungefähr wie sich der Beamte verarscht vorkommen muss. Hoffentlich haben Richter und Staatsanwalt beim nächsten Flug auch ungebetenen Besuch von der Fachkraft aus Sierra Leone.

  4. Wie oft pinkeln Polizisten auf den Klodeckel bevor sie merken, daß man den hochklappen kann? Wie oft machen die in solchen Situationen denselben Fehler? -Ich geb’s auf!

  5. ALLE VERANTWORTLICHEN MÜSSEN BESTRAFT WERDEN, SONST EXISTIERT HIER KEIN RECHTSSTAAT.

    Werkstattgespräche und lächerliche Versuche der Rechtfertigung für Einladung von Millionen VISA-Pflichtiger, die hier unser solziales Netz zerstören.

    Wenn ich einen VISA-Pflichtigen einlade, muß ich eine VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG unterschreiben, in der ich mich verpflichte für alle Möglichkeiten wie Krankenhaus, Rückflug, usw. gegf. aufzukommen.

    Frau Merkel und ihre Mitläufer dürfen ungestraft solche Einladungen machen, deren Kosten dann aber auf unsere Bürger abgewälzt werden.

    Abgesesehen dvon siind ja auch zahlreicher übelste Verbrecher unter den Eingeladenen gewesen, die zahlreichen Mitbürgern durch unsägliche Verbrechen schwer geschadet haben.

    Die alles ist nicht durch Gespräche zu reparieren, sondern ALLE Verantwortlichen müssen ihres Amtes enthoben und vor die Justiz gestellt werden.

    Alle ihre Gelder sind zu beschlagnahmen und künftige Zahlungen sind einzustellen…natürlich auch die Aberkennung von Pensionsansprüchen.

    Alle EIngeladenen müssen Deutschland umgehend wieder verlassen !

  6. Leider ist es es meist nicht mehr zum lachen er zum Heulen!

    Wieder ein Beispiel dafür, dass der Staat nicht mehr Herr des Gewaltmonopols ist.

  7. Buntland: Abschiebung in der Praxis

    Abschiebung ist nun mal ein Teil der Einwanderung.
    Uns geht es da auch nicht anders wenn wir in einen anderes Land mit Gewalt einwandern wollen.
    Straftäter müssen auf jeden Fall abgeschoben werden.

    Wir erleben aber gerade eine massive Bio-Invasion mit unausweichlichem
    Aussterben der autochthonen Ureinwohner.
    Demografische Krisen sind final, es gibt keinen Reset, Game Over für immer und
    alle Zeiten.

    Aber wie gesagt:

    Aber das (ab)schieben geschieht meist zu langsam und zu harmlos.
    Wenn es zu Gewalt kommt muß das Schieben viel schneller vor sich gehen da
    muß der Arsch glänzen vom schieben.

  8. Das ist billig!
    Da habe ich schon von ganz anderen Strafzahlungen für weniger schlimmes gelesen!
    Jedes Urteil ist willkürlich, so kommt das rüber.

  9. Eine Geldstrafe für einen, der sowieso kein Geld hat.
    Was hätte wohl ein Deutscher bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und schwerer Körperverletzung an einem Polizisten bekommen?

  10. Sierra Leone. Diejenigen, die von dort in den letzten Jahren zu uns kamen, sind dieselben die vor einigen Jahren dort unten noch nen Genozid veranstaltet haben.
    Und unsere Deppen huldigen denen noch.

  11. Das die Justiz Art. 3 (1) GG bei der Rechtsprechung immer häufiger außer Acht lässt, wird täglich evidenter. Dazu kommen Urteile, die sich am politischen Interesse und nicht am Gesetz orientieren.

  12. Ich kann nicht verstehen warum solche Personen nicht die volle Staatsgewalt zu spüren bekommen, Hand und Fußfesseln und ab dafür. Bei anderen insbesondere beim eigenen Volk ist das alles kein Problem aber bei den Psychos geht es nicht unglaublich

  13. Was soll das mit der Berufung durch die Staatsanwaltschaft? Geldverschwendung?
    Der zahlt weder die 700 Euro und lacht über eine Bewährungsstrafe. Also nutzt die Berufung nur dem Rechtsanwalt und belastet das Gericht.

    • Ich frage mich ohnehin was Geldstrafen bei Menschen die Grundsicherung oder Leistungen im Asylverfahren beziehen bringen soll. Ist das nicht das Existenzminimum bzw. nur das „lebensnotwendige“ Taschengeld? By the way, wie können Asylbewerber eigentlich Geld in ihre Heimatländer senden? Könnte man ja mal prüfen woher das Geld stammt und wenn es vom Taschengeld ist, dann ist dies wohl zu hoch.

      Arbeitsstunden ist das richtige Mittel! Laub sammeln im Wald – wenn einem nichts anderes einfällt – von mir aus! Da wird der Tagessatz bei Geldstrafen dann vom Tagessatz zum Arbeitstag – passt. 🙂

  14. Der kringelt sich doch vor lachen. Sicherlich hat er mit seinen Linken Anwalt vorher beraten, wie er sich zu verhalten hat. Doch wozu hat ein Flugzeug einen Frauchtraum, worin man gefahrlos, gefährliche Tiere transportieren kann.

  15. Das ist wohl ein Scherz? Eine Körperverletzung in der Art mit 700 Euro Geldstrafe? Aber eine Oma bei Ladendiebstahl monatelang einsperren?

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