Geht doch: Kein Dieselfahrverbot in München und Wiesbaden“

Foto: Von Kmikhidov/Shutterstock

Gut so, während in Stuttgart und Hamburg das Dieselfahrverbot gnadenlos durchgezogen wurde, um die Autofahrer zu verprellen und die schlechte Luft in die Umgebung zu leiten, hat München jetzt die Notbremse gezogen.

Der „Focus“ vermeldet jetzt, dass die Landesregierung, die die Luftreinhaltepläne erstellen muss, die Fahrverbote im Rahmen des neuen Luftreinhaltplans für München geprüft hat, sie aber letztlich abgelehnt hat. Für die Ablehnung soll es drei Hauptgründe geben: Zum einen zurückgehende Werte für die Stickoxidbelastung an verkehrsreichen Straßen und zum anderen die Tatsache, dass bei Messungen in Wohngebieten nirgendwo Grenzwertüberschreitungen gemessen wurden. Der dritte Grund für die Ablehnung ist noch viel logischer. Es ist die Verhältnismäßigkeit. Während etwa die Stadt Hamburg in Kauf nahm, dass nach zwei gesperrten Straßen der PKW- und Schwerlastverkehr in Wohngebiete auswich und dort für mehr Belastungen sorgte, will München nun genau das vermeiden.

Auch Wiesbaden muss keine Dieselfahrverbote einführen. Das Land Hessen und die Stadt erzielten am Mittwoch vor dem Wiesbadener Verwaltungsgericht eine Einigung mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Mitte Dezember war die Verhandlung noch vertagt worden, weil sich das Gericht weitere Informationen über bereits eingeleitete Maßnahmen der Stadt einholen wollte.

In der hessischen Landeshauptstadt wurden 2017 Stickstoffdioxidwerte von bis zu 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Erlaubt ist im Jahresschnitt eine Belastung von höchstens 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wiesbaden hatte zuletzt umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Luft in der Stadt zu verbessern.

Ein Schlag gegen den „Kopf“ der DUH und den linksgrünen Klimahysterikern. Weiter so.

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13 Kommentare

  1. Ich glaube ich spinne, JW: „Gut so, während in Stuttgart und Hamburg das Dieselfahrverbot gnadenlos durchgezogen wurde, um die Autofahrer zu verprellen und die schlechte Luft in die Umgebung zu leiten, hat München jetzt die Notbremse gezogen.“

    Von welcher „schlechten Luft“ redet ihr eigentlich?

    • Wahrscheinlich ist die dicke Luft gemeint, mit der die Grünen das gesellschaftliche Klima verpesten. Anders kann das eigentlich gar nicht sein.

  2. Der Rückzug ist doch nur wegen der anstehenden Wahlen, da braucht man doch den dummen Wahlmichl. Danach geht es wieder zurück in die grün / rote Spur.

    • Nachdem wir nun wissen, daß die Grünen die letzte Hoffnung für Herrn Soros sind, haben wir noch mehr Gründe sie zu bekämpfen.

  3. Nach den EU-„Parlaments“-Wahlen steigen die Messwerte bestimmt wieder an. Und dann sorgt die grünrote Kartellpresse wieder für Verbote im Auftrag der Politik.

    Lügenpolitiker und Lügenpresse brauchen einander. Die schönen Posten und Sitzungsgelder für Nichtsnutze ohne Berufsabschluss auf der einen Seite. Und für die schmierende Merkelzunft die Champagner-Kaviar-Empfänge und der Beiflug in der Regierungsmaschine (wenn se fliegt).

    Die haben bloß Angst vor den Wahlen. Danach geht es wie immer weiter. Und es klappt ja auch, Merkelwähler sind eben treudoo…

    „Mit mir wird es keine Maut geben.“
    Und dann haben die Einfältigen genau die Mautherrin gewählt.

    • Nach der EU-Wahl wird das Parlament aber zum Glück nicht mehr so einfach so viel Schwachsinn beschließen können.

  4. Die 40 my Gramm liegen rund 2 Zehnerpotenzen von einem medizinisch vertretbaren Grenzwert entfernt, aber punktgenau da, wo man ihn zur Diesel-Enteignung gebrauchen kann.

    Im sicher nicht wenig „umweltschützlerischen“ Kalifornien liegt der Wert bei 100 my.
    Damit gäbe es nirgendwo in Deutschland ein Problem.

  5. Vor gut 2 Wochen dachte ich beim Blick über die Titelseiten: Wie wenig Protest reicht schon aus – schon sinken die Messwerte!

  6. Will man damit die Gelbwesten proteste verhindern? Könnte ja sein, dass die nicht nur gegen das Dieselfahrverbot auf die Strasse gehen würden.

    • Herrlich die Beizeichnung „grüne Khmer“. Wer die Geschichte der Khmer kennt,
      kann sich manche parallelen nicht verkneifen. Die Roten Khmer wollten eine Bauern-Utopie verwirklichen. So wie heute die „grüne Khmer“ eine Umwelt-Utopie verwirklichen wollen, auf Teufel komm raus. Eines ist auf jeden Fall sicher, egal wie es auch kommt, Unkraut ist zwar zäh, aber mit Geduld und Spucke bekommt man das auch in den Griff. Irgendwann ist das Unkraut beseitigt. Qizfrage: Wer ist mit den „grünen Khmer“ gemeint ??????

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