Brexit-Drohungen – Nach „Höllenfeuer“ folgt die Guillotine

Foto:Von Alexandros Michailidis/shutterstock
Foto: Von Alexandros Michailidis/shutterstock

Der Ton in der EU wird immer schärfer. Und genau die, die von ihren Gegner lautstark Mäßigung in Sachen Hate-Speech fordern, bedienen sich ihrer völlig ungeniert. Diesmal tut sich EU-Brexit Koordinator Guy Verhofstadt hervor, der den Fans des harten Brexits mit der „Guillotine droht“. 

Höllenfeuer, Zusammenbruch wie in der ehemaligen Sowjetunion, Guillotine – die Phantasie bei überzeugten Anhängern des EU-Superstaats und Brexit Gegnern kennt kaum Grenzen, wenn es darum geht, die widerspenstigen „Nationalisten“ einzuschüchtern.

„Innerhalb der Tory-Partei werden die harten Brexiteer mit den Führern der Französischen Revolution verglichen“, erklärte der 65-jährige Guy Verhofstadt während einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament im französischen Straßburg am Dienstag. „Ich glaube, Gove ist Brissot, Boris Johnson ist Danton und Rees-Mogg wird mit Robespierre verglichen“, so die Drohkulisse des 65-Jährigen. Das Ende der führenden extremistischen Köpfe der Französischen Revolution endete für sie genauso blutig, wie für viele andere, die sie zum Tode verurteilten, weil sie ihnen im Weg waren – unter dem scharfen Beil der Guillotine. Man solle nicht vergessen, dass die Bemühungen dieser Männer von dem gemeinen Bürger, den sie angaben zu vertreten, nicht besonders geschätzt wurden und sie ihren Kopf kostete, warnte Verhofstadt in Richtung der britischen Torys, die nicht für Theresa Mays Brexit weich gespülten Ausstiegsplan stimmen wollen.

Am Montag hatte bereits der selbsternannte Weltretter, Grenzgegner und Refugee-Welcome Unterstützer US-Milliardär Gorge Soros vor dem „Ende“ gewarnt. In einem Artikel in marketwatch beschwor er den Fall der Sowjetunion herauf. Europa „schlafwandle am Abgrund“ und werde dasselbe Schicksal ereilen wie 1991 die Sowjetunion, wenn die angebliche Mehrheit der EU-freundlichen Bürger nicht endlich aufwachen würden und sich – in seinem Sinne – hinter die EU stellen, so der 88 Jahre alte einflussreiche Soros.

Besonders aufhorchen lässt ein Satz, in dem sich Soros – Überraschung – als großer Fan der deutschen Grünen outet. Neben der unvermeidbaren Warnung vor der „extremistischen AfD“, freut sich der US-Milliardär mit ungarischen Wurzeln über den Aufstieg der Grünen. Sie hätten sich als einzige konsequent europafreundliche Partei bewiesen, behauptet Soros. Da dürften sich die parteinahen Stiftungen und Gruppen über einen weiteren warmen Geldregen aus dem weit verzweigten und international agierenden Open Society Foundation- Netzwerk freuen. (MS)

 

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42 Kommentare

  1. Ich zitiere „VERTRAG ÜBER DIE EUROPÄISCHE UNION“

    „Artikel 50

    (1) Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

    (2) Ein Mitgliedstaat, der auszutreten beschließt, teilt dem Europäischen Rat seine Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus und schließt das Abkommen, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates zur Union berücksichtigt wird. Das Abkommen wird nach Artikel 218 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgehandelt. Es wird vom Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.

    (3) Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

    (4) Für die Zwecke der Absätze 2 und 3 nimmt das Mitglied des Europäischen Rates und des Rates, das den austretenden Mitgliedstaat vertritt, weder an den diesen Mitgliedstaat betreffenden Beratungen noch an der entsprechenden Beschlussfassung des Europäischen Rates oder des Rates teil.

    Die qualifizierte Mehrheit bestimmt sich nach Artikel 238 Absatz 3 Buchstabe b des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

    (5) Ein Staat, der aus der Union ausgetreten ist und erneut Mitglied werden möchte, muss dies nach dem Verfahren des Artikels 49 beantragen.“

    Man kann an dem BREXIT sehen, warum überhaupt sehr verklausuliert der Austritt ohne Austrittsabkommen angeführt wurde: der „VERTRAG ÜBER DIE EUROPÄISCHE UNION“ sollte nicht als Diktatur zu erkennen sein; die heutigen bluthundeähnlichen Reaktionen der brüsseler Scharfrichter zeigen das wahre Gesicht dieser Diktatur.

  2. Das mit der Gilloutine könnte schon passieren – aber nicht für die Brexit-Befürworter, sondern eher für Leute wie Herrn Verhofstadt.

  3. Die zu erwartende Abfolge der Geschehnisse nach Merkel-Logik: Zuerst beschwört man Europa, weil es uns doch den großen frieden gebracht hat (faustdicke Lüge) und dann erklärt man den Briten den Krieg, weil sie ausgetreten sind und nicht am großen, totalen Ethnozid-Frieden teilnehmen wollen.

  4. Man soll die Menschen nie nach dem Aussehen beurteilen, sagte meine Mutter immer…aber manch einem ist das Böse ins Gesicht geschrieben…nicht so vornehm ausgedrückt heisst das: dieser unfähige Vollpfosten hat eine Hackfresse, in die man pausenlos einschlagen könnte…

  5. Bei derartigen verbalen Entgleisungen der selbsternannten Elite-Europa-Politiker können die Engländer offensichtlich bisher alles nur völlig richtig gemacht haben.

  6. Man schaue sich diese Type nur mal an, da waren die hässlichsten Mafia-Bosse Schönheiten gegen.

    Wieso komme ich ausgerechnet auf den Vergleich mit der Mafia????

  7. Hahahahah…Verhofstadt ungewählter Euro-Faschist droht unseren britischen Freunden unverholen mit der Luxembourger-Aktion-Ischiasseelöwe.was für ein grandioses Friedensprojekt doch diese Zwangsgemeinschaft auch für die freiheitsliebenden Abtrünnigen ist.Endlich,die Masken sind gefallen ,und was gibt es zu sehen,eine boshafte Räuberbande die den Freiheitsdrang anderer Völker bis zur Selbstbeschädigung bestrafen will.Mir graut vor diesem“Friedensprojekt“.

  8. Henne oder Ei – was war zuerst da?

    Sind solche Menschen (Verhofstadt, Kahane, der StarWars Imperator etc.) so häßlich geworden, weil sie so dermaßen böse sind oder wurden sie so böse, weil sie schon immer so häßlich waren?

  9. Nieder mit der EUdSSR!
    Dexit, den knallharten. Dann ist Schluss mit Armutsrenten und Billiglöhnen in Deutschland.

    Genau davor haben die Bolschewistenbonzen der EUdSSR große Angst. Angst vor Transparenz und Offenlegung. Und der Erkenntnis: Dass man weder den Finanzspekulanten wie Soros noch den leistungslosen Funktionär durchfüttern muss mit dem Geld der Bürger.

  10. Der Eine säuft wie ein Loch, der Andere will die Guillotine haben und Alle wollen viel Geld fürs Nichtstun haben: Das Krebsgeschwür muss weg!

  11. Ach diese alten und uralten Narren sind ja aus der Zeit gefallen. Die Schrecken der Vergangenheit kommen so nicht wieder, aber die Schrecken der Zukunft sind diese alten verknöcherten Narren. Ein reformierter , entstaubter Nationalstaat ist angesagt und nicht ein so größenwahnsinniger Moloch wie die EU.

  12. “ … die Phantasie bei überzeugten Anhängern des EU-Superstaats und Brexit
    Gegnern kennt kaum Grenzen, wenn es darum geht, die widerspenstigen
    „Nationalisten“ einzuschüchtern.“

    Ich kann es langsam nicht mehr hören! Die Befürworter eines Brxit sind keine Nationalisten. Es sind schlicht Menschen, die gegen eine Diktatur sind. Sie möchten in der Demokratie leben. Sie möchten selbst mitbestimmen und sich nicht alles von Brüssel diktieren lassen. Es sind freiheitliche Menschen. Nur weil sie das nur für ihre Nation bestimmen können sind das doch keine Nationalisten. Hätten die Briten für eine Auflösung der gesamten EU abstimmen können, so wären sie auch für Demokratie in allen EU-Ländern gewesen. Es geht nicht um Nation oder EU, es geht um Demokratie oder Diktatur.

  13. Wann wurden die grünen gegründet und spielt seitdem Soros mit?
    Und was den Brexit angeht- England gab es vor der EU, währende der Eu mit Sonderkonditionen und England wird es nach der Eu auch noch geben. es erhebt sich keine sintflut udn verschlingt die Insel, auch wenn die EUler das so gern hätten. Und Überraschung, nach den scheidungsquerelen wird die wirtschaft sich stabilisieren und , ich denke, durchstarten. Während die Eu, Deutschland voran, im moralische Sumpf versinkt

  14. Armer Irrer. Oder auch in der Ischias Gang? Das die Brexitgegner überhaupt noch schlafen können,bei den Lügen,die sie über den Brexit verbreiten. (z.B. Backstop)

  15. Soros halt mal dei Gosch! In Europa wird eben gerade eine Sowjetunion von aufrechten Bürgern versucht zu verhindern, du Lulatsch! Stirb endlich!

  16. Zuerst ignorieren sie Dich
    dann lachen sie über Dich
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann gewinnst Du

    Mahatma Gandhi

  17. Mal schauen wie viele Kinder der Typ im Keller hat, sorry ich meinte Leichen 🙈
    Die Satanische Elite bekommt es mit der Angst zu tun. Wie köstlich.

  18. Ein gutes Zeichen wenn die vor Wut nur mehr am Rad drehen! Deshalb wollen sie auch noch schnell den Zensurfilter Art13 festzurren. Zu spät.

  19. Einem Symphatieträger wie dem Guy Verhofstadtmuß man einfach glauben, dem steht das Gute förmlich ins Gesicht geschrieben.

  20. Die Scheinheiligkeit des Herrn S.,der sich über den Aufstieg der Grünen freut,aber insgeheim diese hoch Putscht.Es wurde ja hauptsächlich die Politik der Grünen umgesetzt und jetzt werden sie direkt DIE aufsteigende Partei,trotz ihres Diesel Verbots? Da steckt der Strippenzieher S. dahinter,wie hinter den ganzen Altparteien.Deswegen ist er auch nach Berlin gezogen.Direkte Befehlsausgabe!

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