Zunehmende Gewalt gegen Frauen: Österreich plant Gesetzesverschärfung

Vergewaltigung (Symbolfoto:Von Tinnakorn jorruang/shutterstock)
Vergewaltigung (Symbolfoto:Von Tinnakorn jorruang/shutterstock)

Österreich – Die österreichische Regierung hat eine drastische Gesetzesverschärfung bei Gewaltverbrechen angekündigt. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe auf Frauen massiv erhöht. Der linkspolitische „Standard“ bejammert, dass bei Thema „Gewalt an Frauen“ niemand an die Migrantinnen denkt.

Wie bereits im Wahlkampf von der jetzigen Regierung angekündigt, soll das Strafrecht in Österreich reformiert werden. Am Mittwoch nun werden ÖVP und FPÖ im Ministerrat 50 Maßnahmen in der Strafrechtsreform beschließen, darunter höhere Strafen für sexuell motivierte Straftäter, also auch Vergewaltiger, die zukünftig zwingend im Gefängnis landen. Das Mindeststrafe bei Vergewaltigungen soll zudem von derzeit einem auf zwei Jahre erhöht, Bewährungsstrafen sollen abgeschafft. Höchststrafen für Wiederholungstäter sollen erhöht werden. Bei Vergewaltigung wird das Strafmaß dann zwei und 15 Jahren statt wie bisher bei ein bis zehn Jahren liegen, berichtet die Krone. Auch beschließt Türkis-Blau Verschärfungen bei Stalkern.

In den ersten Monaten dieses Jahres wurden in Österreich bereits zehn Menschen bei Gewaltverbrechen getötet. Die überwiegende Zahl der Opfer – neun von zehn –  sind Frauen, die mutmaßlichen Täter – in sieben von zehn Fällen – sind  Männer mit ausländischen Wurzeln verdächtigt.

Österreichs Bundeskanzler spricht von einer notwendigen „Kurskorrektur“, da „kleine Wirtschaftsdelikte oft härter bestraft werden als Gewalttaten“. Der Gesetzesreform soll 2020 in Kraft treten.

Der linkspolitisch ausgerichtete Standard sorgt sich in einem aktuellen Artikel mehr um Migrantinnen. Denn beim Thema „Gewalt an Frauen“ würde niemand an diese Personengruppe denken. (SB)

 

 

 

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7 Kommentare

  1. Spaltung in reinster form. Frauen sind höherwertige opfer. Männer dagegen sind dreit. oder viert-klassige opfer. es ja noch alte und Kinder.
    opfer ist opfer. ein Täter sucht sich zu 99 % ein vermeintlich leichtes opfer. und so sollte geurteilt werden.

  2. Es ist schon mächtig krank, wenn jemand Rücksichtnahme auf Gewalttäter fordert. Da muss sich dann wirklich niemand wundern, wenn man genau diesen Menschen wünscht Opfer von gewalt zu werden!

  3. Naja, das Problem dabei ist offensichtlich. Wenn sich Richter, die ja oft ein größeres Herz für die Täter als für die Opfer haben, nicht so ganz sicher sind, neigen sie dazu eine geringe Strafe und auf Bewährung zu verhängen. So als wärs halt nur ein bisserl eine Vergewaltigung gewesen. Mit dem erhöhten Strafrahmen wird es dann in Zukunft in solchen Fällen eben zu einem Freispruch kommen. Dieses „Im Zweifel für den Angeklagten“ gibt es in der Justiz schon lange nicht mehr.

  4. Bezüglich Vergewaltigungen gibt es doch schon ausreichende Gesetze und Strafmaße. Vor der Migrationsflut zeige sich aber oft genug, wie diffizil das Thema ist und wie leicht man einer Vergewaltigung beschuldigt werden konnte.
    Mit der Migrationsflut hat sich das Thema ZUSÄTZLICH um die vielen Fälle erweitert, wo die Täter gar keinen Hehl aus der erfolgten Vergewaltigung machen, oft sogar stolz darauf sind oder einfach unterstellen, das Recht dazu zu haben.
    Für mich heisst das : durch die Verschärfung der Gesetze wird wieder einmal nicht an den Ursachen gearbeitet (nicht zu uns passende Kultur, falsches Frauenbild, jeder darf erst mal kommen und dann bleiben) .

  5. Das Alter der Strafmündigkeit sollte auf 18 Jahre festgelegt werden und nicht nach Ermessen des Richters zwischen 18 und 21 liegen, was in 100% aller Fälle auf 21 hinausläuft.
    Außerdem müssten Strafgefangene gleichbehandelt werden. In unseren Gefängnissen haben Muslime ein Wohlfühlhotel, während die nicht muslimische Minderheit in den Gefängnissen oft gefoltert wird.

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