Italien: Asyl-Lobby jubelt: 15 Millionen Euro für 120 arbeitende Migranten

Foto:Von Marco Aprile/shutterstock
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Mailand – Um Migranten in Arbeit zu bringen, kassierte ein Projekt in den vergangenen drei Jahren mindestens 15 Millionen Euro. Nur bei wenigen Hundert zeigten die „Anstrengungen“ Erfolg – tatsächlich arbeiten derzeit nur 120 von ihnen.

Das Projekt unter dem Namen Schutzprogramm für Migranten und Flüchtlinge (SPRAR) bietet landesweit Trainingskurse und Praktikumsplätze an und wird mit Millionen Steuergeldern von der Regierung gefördert. Die Kurse sollen den Migranten helfen, selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Nun wurde die Lokalpolitikerin Silvia Sardone misstrauisch und fragte bei dem zuständigen Mailänder linken Politiker und Stadtrat Pierfrancesco Majorino – einem Verfechter des Programms – nach.

Dabei kam laut der italienischen Tageszeitung il Giornale heraus: Viel kassiert- wenig passiert. Ein von Majorino unterzeichnetes Dokument zeigt, dass das Projekt von 2016 an nach Arbeit für 414 Migranten gesucht hat. Im Jahr 2017 wurden 162 Migranten für Praktikumsplätze angemeldet, aber von ihnen fanden am Ende nur 40 einen Arbeitsplatz. Auch im Jahr zuvor sah es mit 32 arbeitenden Migranten nicht besser aus.

Im vergangenen Jahr nahmen 173 Migranten an dem Trainingsprogramm teil – von ihnen kamen 52 in Arbeit. Insgesamt hätten 1.242 Migranten das Programm durchlaufen, berichtet Breitbart.

Für die 36-jährige Forza Italia Lokalpein ein klares Zeichen, dass das Programm völlig nutzlos sei und die Integrationsvorstellungen der Refugee-Welcome-Klatscher nur im „Märchen existieren“.

In Deutschland gleicht sich die Situation. Zu Beginn dieses Jahres kam das BAMF in einer Studie mit 7.500 Befragten zu dem Ergebnis, dass trotz Milliardenausgaben immer noch die Mehrheit aller sogenannten Flüchtlinge ohne Arbeit ist. 65 Prozent der Asylbewerber sind ohne Job und verfügen auch weiterhin nur über geringe Deutschkenntnisse, so n-tv. (MS)

 

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16 Kommentare

  1. es ist nur noch zum …..en!
    anderseits wenn ich zum geld abholen und faulenzen eingeladen werde ohne pass und ausweis, dann gehe ich auch hin. aber nur wenn es sich richtig lohnt, was es tut wie leicht zu erkennen ist. deutscher depp zehlt und die herren spielen gast.

  2. Wenn man das liest, wird einem nochmals klar, wie lächerlich die Behauptung der Gutmenschen ist, die jungen Männer würden „wegen Perspektivlosigkeit“ aus ihrem Land „fliehen“. Was für ein lächerlicher Unfug!

    Diese Smartphone-bewehrten „Flüchtenden“ wissen ganz genau, dass ihre „Perspektiven“ hier in der westlichen Kultur bei ihrer ungenügenden Bildung noch geringer sind als in ihrem Heimatland. Ein viel zu großer Teil von denen will sowieso überhaupt nicht arbeiten. Und wenn doch, müssen sie eben in ihrem Heimatland was auf die Beine stellen.

  3. Das wären schlappe 125.000 Euro pro Migrant. Davon hätte man auch 120 Italienern eine Eigentumswohnung bauen können bzw. ein Haus erbauen

  4. Völlig nutzlos ist aber nun wirklich zu hart. Immerhin hat es nur rund 130.000€ gekostet einen Migranten in einen (vermutlich) prekären Job zu bringen – ob er diesen längere Zeit ausüben wird oder lieber in die Vollversorgung ohne Arbeitsleistung zurückkehrt – wer weiß.

  5. Für das (Steuer) Geld das in den letzten 3 Jahren für diese Analphabeten verbrannt wurde hätte man sämtliche Arbeitslosen der EU qualifizieren können und zwar für Jobs die wirklich benötigt werden. Sprachkurse inklusive. Es wären auch noch wöchentliche Heimflüge und Unterkunft im Hotel dringewesen. Und hätte wahrscheinlich die Hälfte gekostet und das ohne Blutzoll in der eigenen Bevölkerung.

  6. Ich habe eine Jobidee. Ruderer! Man setze die in ein Boot, welches nur nach Süden fahren kann, gibt denen für ein paar Tage Wasser und Essen mit. Und ein paar Ruder. Dann sind sie erst einmal beschäftigt ans Land zu kommen.

  7. 12 000 Euro pro Kursteilnehmer, 120 000 Euro pro erfolgreichem Kursteilnehmer, der dann ein Praktikum absolviert, einen gering bezahlten Arbeitsplatz besetzt, oder so ähnlich.
    Die bekannte Abzocke,

    • Als Vergleich. Vor ein paar Jahren hatte ich gelesen, dass der Nettogewinn des Staates durch einen Bürger bei 70.000 Euro liegt!

  8. Mit diesem Geld hätte man unzähligen Menschen in deren Heimatländern helfen können. Aber wenn es offensichtlich für das reine Gewissen zuträglich ist, hier irgendwelchen Scheinasylanten den Tag mit an sich obsoleter Beschäftigung madig zu machen, dann ist das zwar für den Gutmenschen gut, aber allen anderen fügt es – wie so oft – nur Schaden zu.

  9. Na bei 120 Migranten, sind dass ja nur 125.000 pro Migrant. Ein normaler Arbeiter dürfte dafür 4-5 Jahre arbeiten gehen.
    Da ist es schon fast sinnvoller das Geld denen einfach direkt zu überweisen.

  10. Das kann ja auch nicht klappen mit diesen Projekten „Arbeitsplätze“ für Migranten. eigentlich sollte menschliche Arbeit ja etwas Brauchbares sachlich oder dienstleistungsmäßig erbringen. Diese „künstlichen “ Arbeitsplätze egal ob für migranten oder einheimische bringen ja nichts produktives , also keinen Mehrwert. Sind reine „Spielplätze“ und das Füllen der Futtertröge der NGO`s oder de Projektemanager. Wenn das echtes Geld ist was da verschwendet wird ist es, wohl so, daß Europa zuviel davon hat, wenn das Kredite sind, müßen die jeweiligen Bevölkerungen die Schulden erarbeiten.
    Irgendwie ist die gesamte diesbezügliche Welt verrückt und irre, nur Symbolpolitik.

  11. Ein mir bekannter Araber (Syrer) hat in einem Lehrgang Schweißen gelernt. E-Hand, er sagte „Wenn ich heimkomme, bin ich König mit dem TÜV-Rheinland Zertifikat. Da kann ich meine Firma ausbauen. Die Dummen vom IS können nur schreien“ -Der hat nicht EINEN Tag gefehlt!

  12. In ganz Europa werden MiIliarden an Fördergeldern irgendwelchen Fördervereinen in ihre gierigen Rachen geworfen. Ich hoffe diese Machenschaften kommen noch viel mehr zu Tage.

  13. Darüber hat Salvini noch nix gehört,ist ja auch nicht sein Ressort…kommt aber noch…dann ist es vorbei mit LUSTIG.

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