Der Papst geht wieder in die Wüste

Foto: Collage

Rom – Der islamfreundliche Papst Franziskus, der sich erst letzte Woche von den Machthabern der Vereinigten Arabischen Emiraten hofieren ließ, die ja bekanntlich in den mörderischen Krieg mit jemenitischen Rebellen verstrickt sind, will im März seine Unterwerfungstour und Anbiederung an muslimische Staaten fortsetzen. Nächstes Ziel ist laut Domradio das Königreich Marokko. Laut Informationen der kirchlichen Nachrichtenplattform und KNA ist der Besuch einer islamischen Predigerschule für Imame und ein Zusammentreffen mit „Migranten“ geplant.       

Der Papst geht in die Wüste, so jedenfalls sieht es laut Titelbild von Domradio aus, dass drei Kamele mit Reitern – wohl Touristen – und einen zu Fuß gehenden Führer zeigt. Auf dem Programm des Papstes stehen jedoch eher urbanere Gegenden. So steht am Samstag, 30. März, kurz nach der Ankunft in Rabat ein Höflichkeitsbesuch bei König Mohammed VI. auf der Tagesordnung. Danach begibt sich Franziskus ins knapp 90 Kilometer entfernte Casablanca.

Dort will das Oberhaupt der katholischen Kirche auf der Esplanade vor der Hassan-II.-Moschee vor Vertretern aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft sprechen. Wieder zurück in der Hauptstadt Rabat huldigt der Islamfreund mit einem Besuch des Mausoleums den verstorbenen König Mohammed V. (1909-1961). Unter der Regentschaft des Herrschers aus der Dynastie der Alawiden (seit 1664) erhielt Marokko 1956/57 seine staatliche Unabhängigkeit von Frankreich und Spanien.

Besuch im Land der Sklavenjäger

Eines der Vorfahren des jetzigen Königshauses Mulai Ismail war ein berüchtigter Sklavenjäger, der auf seinen hinterhältigen Raubzügen tausende von christlichen Sklaven aus dem Mittelmeerraum in seine Gewalt brachte, zu Zwangsarbeiten zwang und foltern lies. Neben seiner Tätigkeit als „sadistischer, unberechenbarer und zügelloser Herrscher“ betätigte er sich in seinem Harem von 500 Frauen als fleißiger Kinderproduzent. Er wird noch heute bei der Bevölkerung wie ein Halbgott verehrt. Hierzu ein Ausschnitt aus Wikipedia:

„Als der englische König Charles II. 1685 starb, befanden sich mehrere hundert englische Gefangene sowie Tausende von Franzosen, Spaniern, Portugiesen, Niederländern und Italienern in marokkanischer Sklaverei. Sie wurden als Zwangsarbeiter bei den Bauprojekten des Sultans eingesetzt, waren immer wieder Versuchen ausgesetzt, sie zum Islam zu bekehren und wurden mit Folter bedroht, wenn sie sich diesen Bekehrungsversuchen widersetzten.“

Besuch in der Imamschule

Nach dem Kniefall vor der ruhmreichen Alawiden-Dynastie besucht der ehemalige südamerikanische Jesuit die Imamschule „Institut Mohammed VI.“ Geplant ist weiterhin eine Begegnung mit Migranten am Sitz der Caritas des Erzbistums Rabat. Dann geht’s weiter in ein Sozialzentrum nach Temara. Den Abschluss der Reise bildet der Besuch der Kathedrale von Rabat. Hier trifft der Papst mit Priestern, Ordensleuten und dem Ökumenischen Rat der Kirchen des Landes zusammen. Anschließend will der Papst beten. Zu welchem Gott auch immer. (KL)

 

 

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17 Kommentare

  1. Wenn ich den Papst ernst nehmen würde, könnte sich meine Trauer über diesen „Kirchenvertreter“ allzu schnell in Zorn verwandeln. Das Christkind wäre entsetzt, müsste es diese Pfaffen erleben.

  2. Er geht dahin, wo der Pfeffer wächst.

    Warum geht er nicht mal nach China und legt ein Wort für die Uiguren ein, die Chinesen wissen so etwas sicher zu schätzen.Vielleicht wird er dann auch umerzogen.

  3. Er dürtte wohl weniger gefährdet sein als die beiden Frauen aus Skandinavien.

    Johannes Paul II hatte noch einen Anschlag hinzunehmen.
    Benedikt XVI blieb unbehelligt, die Wut nach seiner Regensburger Rede hat andere getroffen. Das jetzige Oberhaupt gibt vorerst keinen Grund zur Klage von Seiten des Islam.

    Man ist sich mit dem Großscheich von Kairo über einige hehre Grundsätze einig, nur die Verhältnisse, die sind nicht so.

  4. Diese „Kirche“ steht schon lange außerhalb des Glaubens und Willen Gottes. Da bin ich mir sehr sicher. Da hilft definitiv nur Austreten und die Gelder entziehen. Wir brauchen einen zweiten Martin Luther (auch für die evangelische Kirche, die ist nicht besser).

  5. „Anschließend will der Papst beten. Zu welchem Gott auch immer.“
    Dieser Papst betet zu keinem Gott. Die „Gebete“ dieses Papstes gehen einige Etagen tiefer.

  6. Demnächst kommt die Meldung, daß er zur Hadsch nach Mekka pilgert. Man fragt sich, wie sein oberster Dienstherr das sehen mag.

    • Es wäre eben mehr als nur sein“Dienstherr“, aber Bergoglio sieht sich sicher nur als Angestellter so wie Merkel sich als Manager sieht. Das klingt wie Demut, aber beide streichen dabei ihre Selbstherrlichkeit heraus!

    • Den Vatikan beschrieb Martin Luther vor 500 Jahren als
      die „Synagoge des Satans“, dass sollten alle Christen zur Kenntnis
      nehmen und Handeln, denn die beiden großen Amtskirchen in der
      Welt stehen nicht für das Worte der Bibel. (King-James).

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