Klartext: Kein Verständnis für „Allahu Akbar“ in Stuttgarter Kirche

Kirchenasyl (Smbolbild Collage Jouwatch)
Kirchenasyl (Smbolbild Collage Jouwatch)

Stuttgart – Zu oft wurden in den letzten Jahren vor oder nach dem Gebetsruf „Allahu Akbar“, Kehlen durchgeschnitten, Bomben gezündet, Menschenmassen mit Maschinenpistolen zersiebt oder mit LKWs zu blutigem Matsch gefahren, Kirchen in die Luft gejagt und sogar Hochhäuser pulverisiert. Dies sehen auch viele Christen in Stuttgart so, und haben sich vehement dagegen ausgesprochen, dass die „Friedensmesse“ des britischen Komponisten Karl Jenkins mit ihrem umstrittenen Muezzin Ruf im dortigen Dom aufgeführt wird. Der Chor ist beleidigt, aber Stadtdekan Christian Hermes redet Klartext und sagt in einem Interview des Domradios: „Dieser Ruf hat natürlich in den vergangenen Jahren für viele Menschen auch noch einmal einen ganz anderen Klang bekommen. Davon können wir uns nicht freimachen. Ich weiß jedenfalls aus vielen, vielen Reaktionen, die ich heute bekommen habe, dass viele Gläubige auch keinerlei Verständnis dafür hätten, wenn wir das hier so zulassen würden.“

Rückendeckung bekommt der Stadtdekan auch vom „Rat der Religionen Stuttgart“. Der habe einstimmig eine Erklärung dazu abgegeben, dass jede Religionsgemeinschaft nach ihrem Verständnis selbst entscheidet und sich dafür auch nicht öffentlich rechtfertigen muss, welche Art von Veranstaltungen sie in ihren Räumen – insbesondere in den Kulturräumen – zulässt und welche nicht.

Hermes betont, dass sowohl Muslime wie auch Juden eine vergleichbare Veranstaltung in ihren Räumen nicht zuließen. Dies würde dann auch von den meisten akzeptiert. Nur umgekehrt scheint es ein Problem. Hermes wörtlich: „Es ist interessant, wie das jetzt hochgezogen wird. Ich glaube, wenn die jüdische Gemeinde sagen würde: In der Synagoge wäre Allahu Akbar nicht möglich, dann würde es nicht so empörte Reaktionen geben, als wenn die katholische Kirche sich so positioniert.“

In diesem Zusammenhang weist Hermes darauf hin, dass dieses „Allahu Akbar“ alles andere als nur ein „einfaches stilles Gebet“ ist, sondern „dieses zentrale Bekenntnis „Allahu Akbar“, „Gott ist groß“ und „Mohammed ist der Gesandte Gottes“, das ist das Glaubensbekenntnis, das Credo der Muslime.“ Laut einem Artikel des Focus ist es kein „Friedensaufruf“, sondern markiert einen Herrschaftsanspruch.

Und dieser erschallt nicht erst seit gestern im Rahmen der britischen Unterwerfungsoper durch deutsche und europäische Kirchen. Am 11.November 2018 erklang es verstärkt durch fünf belgische Chöre in der Kathedrale von Mecheln. (Youwatch berichtete). Anlass war die deutsche Kapitulation und das Ende des ersten Weltkrieges vor hundert Jahren. Besonders geschmacklos, denn die einrückenden französischen, muslimischen, maghrebinischen Soldaten feierten im Rheinland wahre Vergewaltigungsorgien und trieben damit die geschundene Zivilbevölkerung direkt in die Arme der Nationalsozialisten.  2017 gab es ein ähnliches Spektakel in der St. Laurentius Kirche in Wuppertal. Spektakulär war die Entweihung der Gedächtniskirche in Speyer 2013. Unterbrochen von der Aktivistin Heidi Mund, die von der Empore die Worte Martin Luthers „Ich stehe hier- ich kann nicht anders!“ erschallen lies. (siehe Video). Auch in Bremen fand laut Quotenqueen der unselige Spuk statt. In Berlin wehrten sich laut WELT erstaunlicherweise 2007 so viele Bürger gegen einen Muezzinruf im Dom, dass die Macher in einen Konzertsaal ausweichen mussten. Ob das heute wieder so wäre, darf bezweifelt werden. (KL)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...

47 Kommentare

  1. Soweit ich weiß, bedeutet dieser Ruf nicht „Gott ist groß“, sondern „Allah ist größer“ und insofern wird schon deutlich was hier abgeht. Ist das nicht eigentlich Gotteslästerung, wenn man in einer christlichen Kirche den Ruf „Allah ist größer“ (als Gott) rufen läßt?

    Was ich gerade in dem Zusammenhang bei Wikipedia unter Blasphemie gefunden habe:
    Nach § 48 der Stellungnahme aus dem Jahr 2011 des Menschenrechtskomitees der Vereinten Nationen, einem Gremium aus achtzehn unabhängigen Experten, die damit beauftragt wurden, Beschwerden hinsichtlich des Internationalen Pakts über Bürgerliche und Politische Rechte zu bewerten, „sind Verbote von Darstellungen mangelnden Respekts vor einer Religion oder anderen Glaubenssystemen, einschließlich Blasphemiegesetzen, mit dem Vertrag inkompatibel, außer in den bestimmten Umständen, wie sie in Art. 20, Absatz 2 des Vertrags vorausgesehen sind.“

    Der Art. 20 Abs. 2 ruft Staaten dazu auf, Folgendes zu verbieten:

    „Die Verfechtung nationalen, rassistischen oder religiösen Hasses, welche zur Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt anstiftet.“

    Müßte da nicht eigentlich der Koran verboten werden?

    • Richtig, Allah Akbar heißt „(Der Gott mit dem Namen) Allah ist größer/am größten“
      Gott ist groß hieße Illah Kabir.

    • Richtig, Allah Akbar heißt „(Der Gott mit dem Namen) Allah ist größer/am größten“
      Gott ist groß hieße Illah Kabir.

  2. Naja. Es heisst übersetzt „Allah ist größer“. Oder sogar: „Allah ist der Größte“.
    Nur, damit die Dimension klar ist, in der sich hier bewegt wird.

  3. Die Michels / in begreifen nicht die gesinnung der Spreng-Gläubigen. Einfach viel zu naiv …
    Bequemlichkeitsverdummung?
    Aber kann ich auch nachvollziehen. Das Christentum; ist nicht was propagiert wird. Die Kirche ist ekelerregend korrupt und die Essenz der Lehre christus ist in der komplizierten heutigen Gesellschaft nicht mehr nachvollziehbar.

  4. „Viele versehen die Vielfalt nicht“ ..))
    ausserdem was heisst hier „zu oft“ wenn es zu oft waere fuer die Waehler wurde man es irgendwo merken, es ist eher aus deren Sicht „nicht oft genug“ an Einzelfaellen, bei den
    Schwaben nicht anders als NRW usw..So lange es einen nicht selbst betrifft, isch halt so.

  5. Als ob die katholischen Schäflein in Stuttgart kein Anrecht darauf hätten, vom Herrn Stadtdekan ganz im Sinne der 1965 erschienen Konzilstexte geweidet zu werden,

    die den Respekt vorm hl. Buch Koran vorschreiben und eine Willkommenskultur für Koranverwirrte fordern,

    woran sich ja bekanntlich sogar atheistische und kirchenfeindliche gelbschwarzrotrotgrüne Politiker begeistert halten.

  6. Tja, die Schwaben wollen das doch so. Sollen die Schwaben ihre Kirchen in Moscheen umbauen. Wer zulässt, dass die Linksgrünen massiv Arbeitplätze in der eigenen Region vernichten, hat es leider nicht anders verdient.

    • Die Schwaben haben dafuer schwer gearbeitet und gewaehlt, damit sie es so haben, wie sie es nun haben wollten, das „Gute“ ist, es wird noch toller werden. Darauf freuen sie sich schon

    • Na bald haben die Schwaben viel Zeit. Das gönne ich denen. Dann könne die sich mal in aller Ruhe, alle Folgen der Lindenstrasse reinziehen. Viel Spass :-).

  7. Wenn ich Michael Stürzenberger richtig verstanden habe, bedeutet es nicht Allah ist groß, sondern Allah ist der Größte. Also vor allem größer als der Gott der Ungläubigen.

    • in der „verweichlichten“, eher „weichen“ uebersetzung steht tatsaechlich, es wuerde „allah ist gross“ heissen. in der ORIGINALEN beglaubtigten fassung steht etwas ganz anderes.
      da haben sie m.stuerzenberger richtig verstanden.

  8. Wie wär´s mit „Allahu Akhbar“ zu Beginn des „Heute-Journals“ oder der „Tagesschau“ ?

    oder am besten gleich für alle Gutmenschen zum Morgen Magazin ?

    Bei den GEZ Geldmassen könnte man doch auch einen dritten Kanal, wenn das keine Beleidigung wäre, einrichten der die ganze Zeit nur visuell einen Halbmond und akustisch“Allahu Akhbar“ aussendet…

  9. Da braucht sich Christian Hermes nicht zu wundern. Nachdem die katholische Kirche dem Islam förmlich in den Allerwertesten gekrochen ist, sich verbogen und z.T. unterworfen hat, stört man sich nun am „Allahu Akbar“ . Das ist pure Heuchelei und natürlich von Islamisten nicht zu verstehen.

    Der Hinweis, dass Juden eine vergleichbare Veranstaltung in ihren Räumen auch nicht zuließen und es da keine Kritik gäbe schlägt fehl. Die Juden haben sich nicht dem Islam angebiedert.

  10. Warum eigentlich nicht Allahu akbar im Dom – solange von Minaretten der Katechismus ausgerufen wird? Blöde idee? Klar, aber mancher Irrsinn wird erst deutlich, wenn man die Absurdität anschaulich macht.

  11. Wenn es tatsächlich um FRIEDENSmessen zwischen den Religionen ginge, müßten umgekehrt auch Moscheen für christliche Messen oder Konzerte zur Verfügung gestellt werden. Aber wie immer handelt es sich um eine völlig einseitige Veranstaltung, die nur einer Seite dient.

  12. Dieser arabische Auswurf klingt nicht nur Scheiße, der nervt auch und ist letztlich nichts anderes als Kriegsgeschrei.

  13. Christen nennen sich nicht umsonst „Schafe Gottes“. Genau das sind die meisten von denen, dumme Schafe, die einen Führer … ähm … Hirten brauchen. Mich kotzen solche Leute nur noch an. Wer heute noch in einer der Amtskirchen Mitglied ist, der hat den Schuss nicht gehört. Ob die in Stuttgart sich nun ausnahmsweise mal gegen Moslems wehren ändert gar nichts an meiner Meinung über sie.

    • Dummschwätzer!

      Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen, aber diese beleidigend rum zu proleten ist entlarvend.

  14. Muslimisch/Islamische Phrasen in christlichen Kirchen? Sagt mal, seid ihr noch ganz dicht? Wer will so eine völlig überzogene Nächstenliebe? Das ist ja pure Blasphemie bzw. ein Sakrileg. Die Kirchenführer scheinen ja noch kranker im Kopf zu sein als ich dachte. Bekämpft lieber Eure pädophilen Umtriebe und entschädigt die Opfer an die Ihr Euch vergangen habt großzügig. Handelt nach dem was wir Christen von Euch fordern und was Ihr uns schuldig seit: Kümmert Euch um die Alten, Schwachen, Armen und Kranken unserer Gesellschaft. Tragt Fürsorge und Nächstenliebe für unsere Kinder die wir Euch anvertrauen und krümmt ihnen kein Haar! Sie sind die Zukunft und nicht das menschenverachtende Gesocks mit seinen muslimischen Kampfparolen.. Behört‘ uns Gott, Amen!

  15. ich kann einfach nur dazu raten , aus der Kirche auszutreten. Sollen doch die moslemischen Neubürger die Kirchensteuern bezahlen.
    im Juni 2018 war zu lesen:“Der Staat überweist den Kirchen jährlich immer mehr Geld: Die Geldzahlungen der Bundesländer an die großen Kirchen sind gegenüber dem Vorjahr um gut 14 Millionen Euro auf den Rekordwert von 538 Millionen Euro gestiegen. Diese sogenannten Staatsleistungen überweist der Staat den Kirchen zusätzlich zu Kirchensteuern und zu den Zahlungen, welche die Kirchen für ihre Arbeit im sozialen Sektor erhalten, also etwa in Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern.“ Quelle: SP ON
    wozu also noch Kirchensteuern?

    • Ich spiele schon lange mit dem Gedanken dieser „Kirchenorganisation“ den Rücken zu kehren und leitete bereits erste Schritte für den Austritt ein. Es sollten noch viel mehr Christen aus den beiden Kirchen austreten. Mit dem Entzug von Geld (Kirchensteuer) trifft man sie am schmerzhaftesten.

    • Na dann „spielen“ sie mal weiter. Ich bin schon mit 19 Jahren ausgetreten und das ist jetzt ein paar Jahrzehnte her. Habe schon früh erkannt, was das für ein „Verein“ ist und da ich sowieso kein Christ bin … man ist ja auch in keinem Tennisclub wenn man mit Tennis nichts am Hut hat.

    • Diese Zahlen sind unfaßbar! Ich bin Gott sei Dank schon vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten. Aber was nutzt das, wenn der Staat den Kirchen dann die verringerten Kirchensteuern über Steuergelder ersetzt?

  16. Nur eine Frage der Zeit, bis das Antirassismusministerium diese Entscheidung rückgängig macht und und die Muezzinrufe in der Kirche vorschreibt.

    • Und wir Christen werden dann jeden Freitagmittag gezwungen den Gebeten unserer muslimischen Freunde in unseren eigenen Kirchen beizuwohnen und Ihnen beim predigen ihrer „Satanischen Ferse“ zu lauschen. Es wird Zeit, dass wir uns langsam in die islamistische Kultur in Deutschland migrieren. Wichtigste Frage für uns Männer: Wo sind die 999.999 versprochenen minderjährigen Jungfrauen bzw. die 3 potentielle Ehefrauen pro Mann (ausgenommen davon sind Grünen- SPD- und Linkswähler, Warmduscher, Schattenparker, Lauwarmmilchtrinker und Nichtkreisverkehrblinker).

  17. Warum nur sind so viele in Deutschland blind und blöd, die vor ein paar Jahren noch toll fanden, dass die CDU für unsere „innere Sicherheit“ stand?

    Ich werde es NIE verstehen und frage mich heute schon, wie ich es meinen Kindern in ein paar Jahren erklären soll sobald sie anfangen, Zusammenhänge nachzufragen.

    • Fragen ihre Kinder nach dann Glückwunsch,sie haben ihre Sprösslinge zu selbständig denkenden und interessierten Menschen erzogen, der Rest konsumiert asoziale Medien und die offentlichrechtlichen Huren,der kann weg!😄😅

    • Es ist die Wohlstandsverblödung. Es könnte aber auch was im Wasser, in der Luft oder in der Nahrung sein, das so vielen Leuten das Hirn vernebelt. Heutezutage kann man leider nichts mehr ausschließen.

    • Es sind:
      1. Das TV (Totalverblöder)
      2. Die sozialen Medien (ARD/ZDF nehmen immer Bezug auf Facebook, Instagramm, Twitter, etc.). Warum wohl? Das ist doch schon komisch, oder?

    • Ich hoffe, dass Du wie ich auch Deine Kinder nach Deinen Vorstellungen und Werten erziehen und führen kannst, bis sie dass, was Dir wichtig ist, weiterführen können und nicht vorher über falsche Freunde in diesem linksgrünen Sumpf abrutschen

  18. Also geht doch. Weiter so und sich nicht immer unnötig rechtfertigen oder nur devot wegducken. Davon haben wir unter den Kirchenoberen mehr als genug.

Kommentare sind deaktiviert.