Frankreich: Marine Le Pen gefährlich seriös

Max Erdinger

Marine Le Pen( Foto: Durch Frederic Legrand - COMEO/Shutterstock)
Marine Le Pen( Foto: Durch Frederic Legrand - COMEO/Shutterstock)

Als hätte es keinen Relotius gegeben, und als sei nicht der unsägliche Haltungsjournalismus generell schwer unter Beschuß geraten, leistet sich Georg Blume beim SPIEGEL ein weiteres Stückchen manipulativen Textes, um die „bösen Rechten“ weiter zu dämonisieren. Er schreibt über Marine Le Pen, die Chefin des französischen Rassemblement National. Die entlarvende Medienkritik.

Beim SPIEGEL ist man seit jeher weit davon entfernt, einfach nur davon zu berichten, was im politischen Spektrum zwischen links und konservativ vor sich geht. Man bezieht dort immer Position – und selbstverständlich immer auf der Seite der Guten. Das sind zuverlässig immer die Linken. Dabei läßt sich folgendes Phänomen beobachten: Sind die Linken einmal nicht gut, wird darüber nicht berichtet, sondern stattdessen wird herausgestellt, wie böse die politische Alternative zu Links ist. Alle Besserungsschwüre aus dem Hause SPIEGEL, die seit dem Fall Relotius gelobt wurden, sind ein Fall für die Tonne. Es geht so weiter wie immer.

Mit „Das schleichende Comeback der Marine Le Pen“ ist Blumes leicht zu durchschauendes Schmierenstück betitelt. Er hätte freilich auch schreiben können „Die galoppierende Demaskierung des Emmanuel Macron“. Aber das wäre nicht das gewesen, woran der SPIEGEL interessiert ist, und zwar hauptsächlich deswegen nicht, weil das Häuflein der verbliebenen SPIEGEL-Leser nicht daran interessiert ist. Dieses Häuflein wiederum – wenn man dem Werbeslogan des SPIEGEL glauben darf, was man allerdings nicht darf –  weiß bekanntlich mehr. Also steigt Georg Blume, der vermutlich kein Gehalt bezieht, sondern Schmiergeld, mit dem folgenden Teaser in sein manipulatives Machwerk ein:

Leise Sohlen, rechte Gesinnung: Marine Le Pen werkelt in Frankreich an ihrer politischen Rückkehr. Dabei nutzt sie die Aufregung um die Gelbwesten – und verpasst sich selbst ein gefährlich seriöses Image.

Schon diese beiden Sätze am Anfang sind aufschlußreich und lassen sich länglich dechiffrieren.

1. Auf leisen Sohlen schleicht sich der Dieb am besten zum Ort seines geplanten Einbruchs. Die leisen Sohlen verstecken die böse Absicht. Die wiederum ist getragen von einer „rechten Gesinnung“.

2. Die Gesinnung: Sie ist das wichtigste in einer hypermoralisierenden Gesinnungsdiktatur vom Schlage der Republik Merkelstan. Und Blume wäre lieber ein Rhinozeros als ein Dissident. Deswegen ist die Gesinnung der Anderen das Wichtige, und nicht, wie sie auf die politisch verfahrene Lage pragmatisch zu reagieren gedenken. Daß zwei plus zwei vier ergibt, ist nur dann nicht zu beanstanden, wenn derjenige, der es  ausgerechnet hat, die „rechte Gesinnung“ hat, also die von Georg Blume, womit die rechte Gesinnung dann auch zur linken Gesinnung wird, und das Schmierenstück zum informativen Zeitschriftenartikel.

3. Wer auch immer an seiner politischen Rückkehr interessiert ist, der betreibt sie oder er arbeitet daran. Das würde Georg Blume auch so schreiben, wenn es bspw. um die politische Rückkehr der merkelstanischen Sozialdemokraten ginge. Geht es aber um Marine Le Pen mit der rechten – also der falschen – Gesinnung, dann „werkelt“ man an seiner politischen Rückkehr. Kein Wort davon, daß Marine Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen 2017 um den Sieg geprellt worden ist, indem das Globalisten-Netzwerk um George Soros, quasi panisch, innerhalb eines guten Jahres einen erzsozialistischen Jungschen zum Medienstar hochpäppelte, den vorher kaum jemand gekannt hat. Als besonders trickreich dabei darf man das Kalkül mit der Libido älterer französischer Wählerinnen bezeichnen, die vermutlich tropften wie die Kieslaster, als sie ihr Kreuzchen bei Emmanuel Macron machten. So ein artiger Junge. So wohlhabend und so charmant auch, der junge Mann. Hach, wenn frau doch nur noch einmal dreiundsechzig wäre!

4. Das seriöse Image: Das gibt es in der Normalvariante und in der gefährlichen Variante. Genauer: Ein gefährliches Image ist das seriöse nur bei Rechten. Bei Linken ist es gar keines, weil sie kein seriöses Image brauchen. Die sind einfach seriös, ganz ohne Image.

5. „Sich selbst verpassen“: Sich selbst ein Image zu verpassen, scheint bei den Blumes zuhause abgrundtief verwerflich zu sein. Vielleicht läßt sich Georg Blume frühmorgens von seiner Mutti auf den Kopf spucken und die Haare kämmen, damit er sich nicht selbst ein Image verpassen muß, dessentwegen er dann vor Scham im Boden versinken müsste, sowie er im Redaktionsbüro einläuft (vgl.: Der Einlauf), um in den SPIEGEL zu kucken.

6. Aufregung und Gelbwesten: Das ist das, was die Gelbwesten nicht tun: Sie demonstrieren nicht. Für berechtigte Interessen schon dreimal nicht. Und das ist, was sie in Wahrheit tun: Sie verursachen Aufregung. Vermutlich eine unnötige. Wenn es dem linken Georg Blume recht ist, starte ich eine Sammelaktion zu seinem Wohl und Frommen, damit einer bezahlt werden kann, der ihn gleich frühmorgens am Aufstehen hindert.

Was ist dem Blumebuben als nächstes eingefallen? – Das hier: „In Paris ist es ein schlechtgehütetes Geheimnis: Marine Le Pen drängt zurück auf die politische Bühne.

Da hat er aber ein wichtiges Wörtchen vergessen. Marine Le Pen „drängt schleichend„, hätte es heißen müssen. Und jetzt verrate ich ihm einmal einen Trick, wie man kostbare Buchstaben sparen kann, weil: So ein Computer verbraucht ja auch Strom, was wiederum schlecht für die liebe Umwelt ist. Anstatt „schlechtgehütetes Geheimnis“ schreibt man besser „kein Geheimnis“. Auch aus Gründen der Logik macht man das so. Ein „schlechtgehütetes Geheimnis“ ist nämlich kein Geheimnis. Das ist wie mit den „fliegenden Fahrrädern“: Man nennt sie der Einfachheit halber Flugzeuge.

Über die Umbennung von Marine Le Pens „Front National“ in „Rassemblement National“ schreibt der SPIEGEL-Georg, als sei ihm blümerant gewesen: „Den neuen Parteinamen hat sie im vergangenen Jahr so gewählt, dass er weniger aggressiv erscheint: Sammlungsbewegung (rassemblement) statt Front – wie in Front National, wie früher. Dazu stellt sie sich für die Europawahlen den erst 23-jährigen Spitzenkandidaten Jordan Bardella zur Seite. Bardella wirkt jung, elegant und ernsthaft, aber nicht radikal.

Da sieht man mal, wie dringend sich der SPIEGEL schon längst in BLINDSPIEGEL hätte umbenennen sollen. Der Blumige sieht einfach nicht, was Sache ist: Marine Le Pen ist extrem lernfähig. Sie weiß: Wenn die sexuell befreiten französischen Wählerinnen schon vor einem „marschierenden“ (laufenden) und 40-jährigen „En marche“-Präsidenten zum Kreuzchen kriechen, obwohl der bereits vergeben ist, dann muß man das Wählerinnenpotential altersmäßig nach unten hin verbreitern, indem man einen 23-jährigen Eleganten präsentiert – der übrigens jung ist und nicht nur so wirkt, Blume – und der rassemblementsmäßig stillhält, anstatt mit seiner Alten dauernd radikal durch die Gegend zu „enmarschieren“.

Dann schreibt der SPIEGEL-Blume noch ein bißchen über das, was der mehrwissende SPIEGEL-Leser dann, wenn er tatsächlich mehrwissend wäre, auch so schon gewußt haben müsste, nämlich, daß es mit dem Front National nach den 2017er Präsidentschaftswahlen steil bergab ging, – Mitgliederverluste, Einnahmenverluste, kaum Sitze bei den Parlamentswahlen, Verlust des Fraktionsstatus´usw. usf. – , um dann aus dem Meer des Allgemeinwissens aller derjenigen, die keine SPIEGEL-Leser sind, mit der folgenden „Info“ zu überraschen: „Der entscheidende neue Impuls aber ging vom Protest der Gelbwesten aus.„- Sapperlott, wer hätte das gedacht? – „Beim RN machte man nicht den Fehler, die neue soziale Bewegung platt zu vereinnahmen.„- Ah, man hat sie also raffiniert, fast schleichend vereinnahmt? Laß hören, Blume, das klingt interessant. Obacht, der Blume zum Letzten: „Wo Le-Pen-Anhänger mitmarschierten, was häufig genug der Fall war, blieben sie meist unerkannt.“- Endlich wissen wir, wozu wir den SPIEGEL brauchen. Damit wir die Flöhe husten hören – und das Gras wachsen sehen können. „Häufig“ blieb „meist unerkannt“ – außer für den SPIEGEL-Blume. Der erkennt das Unerkannte. Und deswegen wissen die SPIEGEL-Leser auch mehr. Wer sich jemals gefragt hat, wie man „Mehrwissen“ generiert … – hier die Gegenprobe: „Das ersparte Le Pen bisher den öffentlichen Vorwurf, die Gelbwesten zu unterwandern.“ Und der SPIEGEL-Blume weiß natürlich, womit man Marine Le Pen diesen Vorwurf machen könnte: Mit dem von ihm erkannten, häufig Unerkannten. Unklar bliebe dann nur noch, warum man der Frau mit dem gefährlich seriösen Image  deswegen einen Vorwurf zu machen hätte. Vielleicht erklärt es uns der Blume im nächsten SPIEGEL am Beispiel von Venezuela.

 

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36 Kommentare

  1. Ich kann mich täuschen, aber seit Relotius vermeint man, der Spiegel hat nun total auf Angriff geschaltet und kennt keine Hemmungen mehr. Wie eine angeschossene Hyäne..

  2. Zitat: „…Als besonders trickreich dabei darf man das Kalkül mit der Libido älterer französischer Wählerinnen bezeichnen, die vermutlich tropften wie die Kieslaster, als sie ihr Kreuzchen bei Emmanuel Macron machten. So ein artiger Junge. So wohlhabend und so charmant auch, der junge Mann. Hach, wenn frau doch nur noch einmal dreiundsechzig wäre!…“

    Beißend, ätzend und bitterböse formuliert. Sehr gut, so gefällt mir das ! Dem Feind verbal immer schön mitten in die Fresse hauen (sollte sich die Lage einmal zuspitzen gerne auch real und nonverbal), so gefällt mir das !

  3. Vielleich hat Herr Blume unreines Gewissen, dass er vo MLP warnt? Die Unterwanderung der Gelben Westen kommt aber in erster Linie von der Direction Générale de la Sécurité Intérieure. Die kennen doch am besten ihre eigene Kollaboration-affine Gesellschaft…

  4. Image? Le Pen? Spiegel?

    Na ja, ich denke am Image von Le Pen kann sich der Spiegel ganz gewaltig etwas abschneiden! Le Pens Image ist um Galaxien besser als das des Spiegels!

  5. Hulla ! Also wirklich,der Artikel ist aber doch etwas harsch. Unserm guten,alten Spiegel ist
    gerade erst Schröckliches widerfahren und schon weidet sich Häme und Schadenfreude an
    den bedrippsten Wundenleckern. Ich natürlich auch,aber so ein bissi geheuchelte Empörung
    macht einfach zu sehre Spass !
    Blume also, hmm, muss man sich erst einschiessen. Eigentlich schöner Name. Blume der Poesie. blaue Blume der Romantik.. STOP ! Tschuldigung ! Blaue Blume is ja neuerdings
    voll NAZI !!! Geht gar nicht ! Hatte der dicke Göring mal am Jagdhut. Uff,gerade noch die
    Kurve gekriegt .Tja,da hat sich dieser Tintenkleckser also an der Dame abgearbeitet, die
    dem parfümierten Usurpator und Lieblingsdandy unserer Sonnenkanzlerin ,der Rose der
    Uckermark, seinen mühsam ergaunerten Thron wegnehmen will . So,so,nu, das macht der
    Bub schon richtig ! Wer beim Spiegel in die warmen Puschen eines ertappten Pinoccio
    schlüpfen will, der muss sich erst beweisen ! Im Pianomusik durchfluteten Büro des Chef-
    redakteur steht extra ein alter ,aus der Alster geborgener Schiffsbalken. Nur wer es schafft,
    dass sich dieser beim vorlesen des Debütartikels des Frischlings, mit der Spitze bis herunter
    zum Kashmereflor der handgewebten Auslegeware biegt, hat überhaupt eine Chance zur
    nächsten Prüfung zugelassen zu werden !
    Das wäre dann unbemerkt in den dicken Arsch unserer Kanzlerin zu kriechen und gewissenhaft zu notieren, wer dort alles noch so hockt !
    Da sage noch einer, Schmierenjournalist sei ein leichtes Brot !

  6. „Als hätte es keinen Relotius gegeben, und als sei nicht der
    unsägliche Haltungsjournalismus generell schwer unter Beschuß geraten,
    leistet sich Georg Blume beim SPIEGEL ein weiteres Stückchen
    manipulativen Textes…“

    Nicht nur G. Blume, sondern auch Eckart Lohse in der aktuellen FAZ,
    wo er ( als ob Koransuren ebenso wie NT-Verse zu friedlichem Verhalten aufrufen würden)

    AfD-Politikern vorwirft, Muslimen einen kriegerischen Charakter zuzuschreiben.

  7. …Sieh da, sieh da, oh Clausius, die Enten des Relotius!
    Und finster plötzlich wird der Himmel und zur Ericusspitze hin,
    sieht er in schwärzlichem Gewimmel ’nen Entenschwarm herniedergehn!…
    (tut mir leid, dass ich einen Klassiker verhunze, aber ich konnte nicht widerstehen)

  8. „Gefährlich seriöses Image“

    Solche rhetorischen Ungetüme können nur einem Presseorgan entstammen, daß auch ansonsten jenen Wahn zum Geschäftsmodell erhoben hat, alles abseits des Regierungsamtlichen als RÄÄÄCHTS oder vom pöööhsen Putin ferngesteuert zu erklären.

    Einschlägig in den letzten Jahren auch so manches Titelblatt : Ob Trump oder Putin – der politisch überkorrekte Exorzismus gehört beim SPEICHEL zur Tagesordnung.

    Mich wundert es sowieso, mit welchem Langmut sich die JOUWATCH-Redaktion immer noch mit diesem ungenießbaren Augstein-Blatt auseinandersetzt.

    Bei unserem Zeitschriftenhändler liegt dieses Presseerzeugnis schon des Längeren wie Blei in der Ablage und der Inhaber hat schon mehrfach laut darüber nachgedacht, welchen Sinn es noch macht, wertvollen Verkaufsraum dafür freizuhalten.

  9. „Beim SPIEGEL ist man seit jeher weit davon entfernt, einfach nur davon
    zu berichten, was im politischen Spektrum zwischen links und konservativ
    vor sich geht.“

    Brav übers rechte Stöckchen gesprungen. Das gibt Bonuspunkte in der Beliebtheitsskala bei Mutti.

  10. Zum Glück lesen die Franzosen das deutsche Schmierblatt nicht. Ich hoffe, dass die Franzosen aus den fatalen Fehlern bei den vergangenen Wahlen gelernt haben und in Zukunft das Kreuz an der richtigen Stelle machen.

  11. da trieft die Ohnmacht raus. Die Ohnmacht, daß die bescheuerte Keule „Rääächts“ nur noch bei Wenigen ankommt. Die EU-Wahl macht denen Angst. Was der da von sich schleudert, kann man getrost als „Verschwörungstheorie“ abhaken

    • Die angebliche Keule ist längst ein Kompliment. Eine Würdigung aufrechten Charakters und Verstandes, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im krassen Gegensatz zu links.

  12. Blume ist derjenige Schmierfink vom Spiegel, der Anfang Dezember über die Gelbwesten schrieb: die „Revolte ist vorbei“
    Seitdem hinkt der Spiegel seiner eigenen Schlagzeile hinterher.

    • Vermutlich hat derselbe BLUME auch der von der ReGIERung inszenierten „Gelbwesten-Gegenbewegung“ ROTE SCHALS („foulards rouges“) massiv kredenzt.

      Der eilig zusammengetrommelte, regierungsgesteuerte Mummenschanz der ROTEN SCHALS war am Ende wohl derart peinlich, daß schließlich eine Distanzierungserklärung aus dem Élysée-Palast erfolgte.

      Mit diesem Sachverhalt konnten nicht mal die geistigen „Blutsbrüder“ des SPEICHELS, die linksgrün-tendenziöse „taz“ hinterm Berg halten :

      http://www.taz.de/!5568384/

      Die Herrschaften der AUGSTEIN-Postille haben propagandistisch wohl noch immer nicht kapiert, daß sie ein totes Pferd reiten und es besser ist, von diesem abzusteigen, um nicht dem allgemeinen Gespött anheim zu fallen !

    • Zu spät, jeder schlaue informierte (von der richtigen Stelle) Mensch weiß bereits, das der Spiegel, ein fürchterliches Lügenblatt ist, und man den Berichten nicht im Geringsten Glauben schenken kann. Den ganzen MSM- Medien kann man KEINEN Glauben schenken. Alles ewig gestrige verlogene Ratten, die schon bald das sinkende Schiff verlassen werden!

  13. Ich bedauere jeden, der von berufswegen das Schmierblatt „LÜGENSPIEGEL“ lesen muss, um die linksgrüne Szene zu beobachten und einen Kommentar wie diesen schreiben muss oder will… Da braucht man echte Überwindung. Sich mit ideologischen Dummköpfen zu befassen, ist – glaube ich – schlimmer noch, als Hunger oder Durst zu haben…

    • Genau, das wirkt wie eine STRAFE. Spiegel, einfach ekelhaft, Schmierblatt
      es folgt………………………….Brechreiz

  14. Spiegel ist ein linkes Blindblatt, übrigens der Stern keinen Deut besser. Gut, dass die Franzosen diese Blätter nicht lesen.

  15. Das sind die letzten Zukungen des Links/Grünen Einheitsbreies. Den Ast auf dem DIE sitzen, haben sie selbst schon abgesäbelt. Ausser im Wartezimmer von Artzpraxen, wird kaum jemand noch den Spiegel lesen. Also ein „Randblatt“ ohne Bedeutung!

  16. Der „Spiegel-Blume sollte einfach mal in Denselbigen schauen um die Wahrheit
    zu sehen.
    Der Investmentbanker der Rothschildbank kann kein Präsident einer
    Demokratie sein und dass die betrogenen Wähler nun protestieren war
    in Frankreich zu erwarten.

    • Mal ketzerisch angefragt : Hat Alice Weidel, Vorstandsmitglied der „EURO-Gegner“-Partei AfD, keine Probleme mit ihrer eigenen Vergangenheit als jahrelange Managerin bei GOLDMAN-SACHS ?

    • Im Gegensatz zu Macron steht sie aber für die richtige Politik . Im Gegensatz zu ihm ist sie ja dann wohl offensichtlich von der Vergangenheit richtig geprägt worden.
      Man wird ja mal drauf hinweisen dürfen , oder ?

    • Na freilich ! Bleibt dennoch zu klären oder für Weidel eine öffentliche Erklärung wert, dieser scheinbare Widerspruch !

      Würde ihr sicherlich nicht schaden und so manchen Zweifel an der AfD mit ausräumen helfen.

      Ist ja ein offenes Geheimnis, was GOLDMAN-SACHS mit dem – ich bezeichne das mal so – „EURO-Schwindel“ zu tun hat(te) und dessen „Rettung“, wer dabei Verlierer, wer Gewinner daran war und ist. Bestimmt nicht Lieschen Müller oder Otto Normalverbraucher.

      Unvergessen das Eigenerlebnis des Jahreswechsels 2001 auf 2002 : Im Frankfurter Bankenviertel knallten massenhaft die Sektkorken anläßlich der offiziellen EURO-Einführung. Was sage ich : TEUERSTER CHAMPAGNER war gerade gut genug…..

      Heute, 17 Jahre später, wissen wir sehr gut, was Sinn und Zweck des EURO ist und war und was er uns gebracht hat………………..aber : „OFF TOPIC“ !

    • Was ist daran ketzerisch?
      Gauland hat ja auch in dem „Black Rock- Merz“ einen
      Koaltitionspartner für die AfD gesehen.
      Die wenigen Patrioten/Konservativen in der AfD sind seit der
      Unvereinbarkeitsliste nicht nur in der Minderheit, sondern wie
      die Causa Doris Sayn zu Wittgenstein und Poggenburg zeigen
      dabei zur „CDU ligt“ zu mutieren um an die Futtertröge zu#
      kommen. 🙂

    • Aus der Vita des Herrn Gauland ist bekannt, jahrelang die „rechte Hand“ des früheren OBs von Frankfurt am Main und späteren MP von Hessen, Walter Wallmann (CDU), gewesen zu sein.

      CDU ?

      Koalitionsambitionen mit dieser ?

      Alte Liebe rostet (wohl) nicht ! 😀

      Nur : Die CDU der späten 70er und angehenden 80er Jahre hat mit der MERKEL-CDU sicherlich wenig gemein.

      Herrn Gaulands fortgeschrittenem Alter (78 Jahre) scheint dieser Umstand geschuldet, aber die Zeit bleibt nicht stehen.

      Aus dem Herz keine Mördergrube machend, sollte man diese offensichtliche Fehleinschätzung über die Koalitionsfähigkeit der Jetzt-CDU Herrn Gauland nachsehen.

      ___

      Doris Sayn zu Wittgenstein ist eine Plagiatorin, die sich ihren Adelstitel – nach Vernehmen mit der eigentlich „adeligen“, gleichnamigen Familie – erkauft hat, um sich damit in der Öffentlichkeit – sagen wir mal – wichtig zu machen.

      Freilich ist die Frage nicht geklärt, wer ihr diesen Titel verkaufte und welche Summen an wen dabei geflossen sind.

      Ich rate den „echten“ Blaublütigen größte Zurückhaltung, um sich am Ende nicht selbst zu diskreditieren.

    • Danke für die Antwort und Infos.
      Der „Klatsch“ um Frau zu Wittgenstein ist nicht mein Ding, aber die
      Unvereinbarkeitsliste der AfD ist für mich Grund diese nicht zu wählen
      und im gleichen Kontext zu sehen wie die Konsensparteien. 🙂

  17. Was heißt hier Rückkehr? Le Pen war nie weg, sie hat im ersten Wahlgang knapp gegen Macron verloren, das sähe jetzt schon ganz anders aus. Aber die Franzosen waren damals genauso bekloppt wie die Deutschen…..

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