Fahrverbote: Wenn der Feinstaub nicht reicht, hilft der Ultrafeinstaub weiter

Nach dem Feinstaub kommt der Ultrafeinstaub Foto: Von cbies/Shutterstock

Allmählich lacht ganz Deutschland. Kaum fliegen die süddeutschen Reinlufthysteriker mit ihrem groben Feinstaub auf die Schnauze, rappeln sie sich unverdrossen wieder auf und ziehen den Ultrafeinstaub aus der Tasche. Das geht besser: Richtig gefährlich sind die Ultrahyperfeinstaubatomteilchen. Wenn das erst mal begriffen wurde, klappt´s auch mit dem Fahrverbot.

Es ist wirklich nicht mehr zu fassen. Da sind die Gefahren durch den Ultrafeinstaub längst bekannt – und was macht der Freund des Fahrverbots? Er argumentiert mit dem stinknormalen Feinstaub. Erst, als das nicht so zieht, wie es soll, fällt ihm der Ultrafeinstaub wieder ein. Den hat er sozusagen als Reserveargumentsfeinstaub in der Hinterhand behalten. Sollte der wieder nicht zum Fahrverbot führen, kommt er als nächstes wahrscheinlich mit dem extrem fiesen Ultramikrofeinstäubchen daher. Und wenn das nicht zum gewünschten Ziel führt, wird er einen Feinstaub präsentieren, der so winzig ist, daß man seine Existenz gar nicht mehr nachweisen kann. Dann allerdings wird das generelle Fahrverbot unausweichlich.

Im Unterschied zum gröberen Feinstaub, über den gerade viel in Zusammenhang mit Fahrverboten diskutiert wird, ist der 100-mal kleinere Ultrafeinstaub viel schwieriger nachzuweisen. Seine Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit können aber mitunter gravierender sein. Je kleiner die Teilchen, desto schädlicher sei ihre Wirkung für die Gesundheit, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System, warnten Wissenschaftler etwa in einer Studie im Fachblatt Science of the Total Environment.„, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“.

Wenn man das in einen historischen Bezug stellt, dann ist die „Science of the Total Environment“ (Wissenschaft von der Totalen Umwelt) wahrscheinlich das zeitgemäße Pendant zu Adolfs „Science of the Total Rassenkunde“ (Wissenschaft von der Totalen Rassenkunde). Sonst noch was, Süddeutsche? Ach so, ja: Der Reserveargumentsfeinstaub kann in seinen Auswirkungen mitunter … – dann ist das ja hin und wieder schon so gut wie todsicher. Schlotter …

Und dann gibt es da noch einen Link zu einem hochwissenschaftlichen Kommentar von Werner Bartens, ebenfalls bei der Süddeutschen. Der ist der Gipfel der Unverfrorenheit, richtige Chuzpe. Schreibt er doch tatsächlich:  „Der Streit um Grenzwerte für schlechte Luft wird erbittert und größtenteils ideologisch geführt„. –  Ach?  Bartens weiter: „Dabei gibt es überzeugende Studien, die vor den Gesundheitsgefahren warnen„. Das stimmt. Streit ist immer schlecht für die Gesundheit. Also hört gefälligst auf mit dem Quatsch. (ME)

 

 

 

 

 

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24 Kommentare

  1. Wollt ihr die totaaaaaale Umwelt? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaaaaler und rrradikaaaler als wir sie uns heute überhaupt vorstellen können?

  2. „Feinstaub“ ist SEHR gefährliches Terrain für die Öko-Nazis!

    Denn in U-Bahnen gibt es die höchsten Feinstaub-Konzentrationen überhaupt, höher als auf der Straße!

    https://www.auto-motor-und-sport.de/news/stickoxid-feinstaub-stuttgart-bahnhof/

    Auch das FAHRRAD ist eine üble Feinstaub-Schleuder, deutlich schlimmer als der Diesel!

    (Letzter Absatz im Artikel.)

    https://www.helmholtz.de/luftfahrt_raumfahrt_und_verkehr/wie-schmutzig-ist-der-diesel-wirklich/

    Natürlich sind auch Holz-Kamine und die vielgepriesene Klima-Alternative „Pellet-Heizung“ üble Feinstaub-Erzeuger!

    So langsam gehen die Alternativen aus!

  3. Die Kommentarzeilen hier machen bald noch mehr Spaß als die Artikel. Das ist der neue Journalimus: regt zum Weiterdenken und kreativen Umgang mit den Inhalten an.

  4. Unsere Vor-vorahnen hatten es gut, die sind schon mit ca. 40 Jahren gestorben, so brauchten sie keine Angst vor Feinstaub oder Ultrafeinstaub haben.

  5. Je weniger Politiker in der Lage sind, ihre verfassungsmäßige Pflicht zu erfüllen, und echte Probleme (z.B. echte, gewalttätige Kriminalität, Raub, Mord, Vergewaltigung) zu lösen, sind sie bestrebt, „künstliche“ Probleme zu schaffen (Geldwäsche, Terror, Drogen, Kriminalisierung des Internet, ansteckende Viren, Feinstaub, Kampf gegen Rechts etc.), und diese unter tatkräftiger Mithilfe der gekauften Medien als die größten Buhmänner in die Köpfe und Herzen der Untertan zu manipulieren.
    Auf dieser Grundlage werden dann immer neue („Schutz-“)Gesetze erlassen, die noch mehr Kontrolle ermöglichen und ihren Machtanspruch rechtfertigen. Es werden einfach so viele Gesetze erlassen, die sich ruhig auch widersprechen können, um jedermann bei Bedarf legal kriminalisieren, einkerkern und enteignen zu können.

    • Man sollte mal die molekularen Ekelerreger des Mundgeruchs dieser Protagonisten dieser Feinstaub-Hysterei untersuchen – bin überzeugt, man müsste die ganeze Stadt abrieglen und unter Seuschenverdacht stellen.

  6. Es gibt auch eine Ultraverblödung wie mir scheint. In der Schweiz kommt Fluor ins Trinkwasser, welche geheime Substanz man in Deutschland zur Volksverblödung ins Wasser schüttet, hätte ich auch gerne mal gewusst.

    • Oft wurde uns erzählt, daß die Soldaten bei der Armee, Hängolintee zu trinken bekämen. Da sie ja ein Vierteljahr und lânger von ihrer Liebsten getrennt wahren und damit man nicht zuviel Druck auf dem Füller bekommt, gab es diesen Tee. Ob es stimmt weiß keiner. Doch dieser Tee wäre gut für Merkels Gäste.

    • Ja, aber für Merkels Gäste, doch nur das Beste. Die kriegen eher Viagra auf Kosten der Allgemeinheit.
      Warum wird das schon wieder geprüft

  7. Ich würde da mal mit dem Glyposat anfangen, denn das Zeug ist sehr krebserregend , hat denn der sogenannte Feinstaub schon jemanden umgebracht?, Ist nachweislich einer am Feinstaub gestorben? Man muß doch echt einen an der Klatsche haben , wenn man Sachen behauptet, die Professoren immer wiederlegen, daß dem nicht so ist. Man sollte echt mal aufhören solch einen Schwachsinn zu schreiben wenn man von der Materie keine Ahnung hat

    • „denn das Zeug ist sehr krebserregend“

      Sagt wer?

      Das ist genau so ein Glaubenskrieg wie beim Klima.

      Nicht Genaues weiß man nicht!

  8. Die „Süddeutsche“, „FAZ“, „Tagesspiegel“, „Spon“ u.s.w..
    Diese Mainstreamer sind der Tummelplatz für Scharlatane und Möchtegern-Akademiker und Radikal-Grüne…
    Die stehen alle unter Druck, denn man sucht nach neuen Einnahmequellen über Massenabzocke. Man muss nur lange genug den Schwachsinn behaupten und einen Versager mit geschenkter akademischer Biografie in den Vordergrund stellen, dann glauben es alle.

    Klima-Abgabe,
    CO2-Gebühr,
    Plastik-Gebühr,
    EEG-Umlage,
    und entsprechende Verbote.
    Zwangskauf von E-Mobilen und entsprechend verteuerten Dienstleistungen und Mietkosten für Batterien…

    Dazu kommen noch Sonderabgaben für TÜV, Maut und Werkstattkosten für gesonderte Umbauten, Ergänzungen oder Prüfungen, ec.

    Nebenbei: Diesen Schwachsinn gibt es nur in Deutschland, sogar der General-Wetterfrosch Plöger behauptete, der Polarwirbel war ein Vorzeichen für die Schuld des Menschen…
    …und schon wieder wird ein Tink-Tank oder Arbeitsgruppe gebildet, wie man die Menschen bestrafen könnte…

    • Den gibt es zuhauf in Ländern, wo wir mit Krieg führen. Plutoniumgehärtete Geschoße zerstäuben beim Aufprall und verseuchen die Luft der Opfer mit Plutoniumstaub. Wenn sie nicht gleich sterben, sterben sie in den nächsten 10 Jahren an Krebs.
      Und was könnte man an Feinstaub einsparen, würden keine Panzer mehr fahren, oder Drohnen fliegen. Aber die sollen ja Menschen töten, was ein großer Unterschied zu dem Feunstaub aus unseren Autos ist. Ich nenne das Geschrei um Feinstaub nur „politische und unerträgliche Heuchelei“

  9. Ich Baujahr 60,
    habe Autofahren ohne Gurt überlebt,
    habe Milch direkt von der Kuh gesoffen und überlebt,
    habe den sauren Regen überlebt,
    habe die Klimavorhersagen aus den 80/90er überlebt ( Köln Küstenstadt)

    und noch viele andere Panik-machende Hirngespinste des Systems, und heute sage ich euch den Feinstaub dieser Umwelt und Klimaspinner-Sekte könnt ihr falten und euch rektal in den Anus schieben liebe bekloppte Politiker!

  10. Ja, den homöopathischen Feinstaub nicht zu vergessen, der schon gar nicht mehr nachweisbar, dafür um so tödlicher. Wenn der Nannystaat zur ganzen Blüte heranreifen würde, hieße es dann einfach: Wir wollen nur dein bestes, darum ist es verboten, Punkt.

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