Bundesregierung mit Filmriss

Will weiter linksradikal bleiben: Monika Grütters (Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53976212
Monika Grütters (Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53976212

Bundesregierung mit geförderten Kinofilmen unzufrieden

Ja, Sie lesen richtig. Die Bundesregierung finanziert bzw. unterstützt die Filmwirtschaft. Die Ergebnisse sind aus deren Sicht aber suboptimal. Kulturstaatsministerin Grütters teilte auf dem „Deutschen Produzententag“ in Berlin mit, dass es 2018 wenig zugkräftige Filme, vor allem aus Deutschland, gab. So sieht also der Schwerpunkt der Bundesregierung aus. Wirtschaft, Energie, innere und äußere Sicherheit, Steuern etc. sind zu vernachlässigen. Aber die „Kulturschaffenden“ bereiten Frau Grütters Sorge.

(…) „Ich kann und will nicht verhehlen, dass ich – wie im Übrigen viele andere auch – durchaus ein gewisses Missverhältnis zwischen Investition und Ertrag sehe: zwischen dem massiven Ausbau der deutschen Filmförderung einerseits und der Strahlkraft (!!!) des deutschen Films wie auch der Zahl deutscher Filmerfolge andererseits.“

 Da stellt sich spontan die Frage, weshalb die Bundesregierung überhaupt Filme mit deutschem Steuergeld fördert? Prinzipiell ist eine Förderung niveau- und anspruchsvoller Filme ohne ideologische Einfärbung, die sozusagen zeitlos sind (z.B. „Die Nibelungen“, „Metropolis“, „Das Boot“, „Die Feuerzangenbowle“ etc.), nicht zu beanstanden. Bei einem Blick auf bundesregierung.de zum Thema Filmförderung erschlägt einen aber der geballte „Zeitgeist“. Hier nur ein kleiner Auszug.

 „Pelikanblut“, (…) Fördersumme: 500.000 Euro, Inhalt: Der verzweifelte Kampf einer Mutter um ihre emotional verletzte Adoptivtochter führt zu einer extremen Entscheidung.

 „Eine Frau“, (…) Fördersumme: 350.000 Euro, Inhalt: Der stolzen und widerstandskräftigen Deutsch-Türkin Zeynep (25) wird vorgeworfen, ihren Mann betrogen zu haben. Sie ist gezwungen zu ihrem herrischen Bruder und seiner unterwürfigen Frau in die Provinz zu ziehen. Als moderne Frau landet sie geradewegs in einem festgefahrenen Patriarchat.

 „Exil“, (…) Fördersumme: 600.000 Euro, Inhalt:. Erzählt wird die Geschichte eines Ingenieurs ausländischer Herkunft, der sich in seiner Arbeitsstelle diskriminiert und gemobbt fühlt und dadurch in eine Identitätskrise gerät.

 „Die letzte Stadt“, (…) Fördersumme: 395.000 Euro, Inhalt: Die letzte Stadt spielt in den fünf Städten Beer Sheva, Athen, Belgrad, Hongkong und Sao Paulo und handelt von Traumata und Tabus – diskutiert von einer sich immer wieder neu zusammensetzenden Reihe von Protagonisten auf der Suche nach Lösungen.

 Damit soll es auch gut sein. Nach Lektüre der Filminhalte hätten vernunftbegabte Menschen sofort feststellen können, dass jeder investierte Steuer-EURO einer zu viel und die Erfolglosigkeit vorprogrammiert ist. Wer außer der grün-links drehenden Bionade-Bourgeoisie will so etwas sehen? Anstatt einfach eine fast kostenlose Internetbefragung zum Sehverhalten von Kinogängern und deren Bedürfnissen zu veranlassen, möchte Frau Grütters gemeinsam mit der Branche an einem „runden Tisch“ Verfahren und Strukturen der wirtschaftlichen Filmförderung diskutieren.

Hört sich nicht gut für den Steuerzahler an. Abschließend sei zu sagen, dass neben der Bundesregierung auch der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Gesellschaften im Filmförderbetrieb munter mitmischt. Auch möchte die EU, dass Streaming-Diensten ab 2020 mindestens 30 Prozent regionale Inhalte anbieten müssen. Gute Nachrichten für die „Kulturschaffenden“.

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13 Kommentare

  1. Warum weint die da auf dem Photo, geht ihr das zu nahe, diese Zelluloid-Müll, drückt es ihr auf die Psyche? Verwunderlich für was der deutsche Steuerzahler alles herhalten muß und darf dabei das Maul halten.

  2. So, jetzt bekommt das jungste Gekuschel saemtliche Schauspielern (zulezt war JJ Liefers?) mit dem Mainstream: es geht um staatliche Foerderung zukunftige Gesinnungsstreifen wo sie mitwirken duerfen? Also wird ihr Honorar mit steuergelder bezahlt?!

  3. Da sitzt der Maas mit seiner Geliebten in der Berlinale (woran erinnert mich das bloß…) und das Merkel macht für den wieder den Außenminister um dem Orban einige Flüchtilanten ans Ohr zu quatschen, das wird mal verfilmt und dann JEDEN Abend unseren Enkeln vorgespielt als Warnung, hoffe ich.

  4. Naja, einfach mal den Nachspann eines deutschen Films anschauen – so ziemlich jeder Film erhaelt Geld vom Staat. Uebrigens nicht nur deutsche Produktionen – auch auslaendische und recht erfolgreiche Filme, z.B. wenn sie in Deutschland produziert werden.

    Witzig auch: die FFA (Filmfoerderungsanstalt) wird nicht nur weiblicher („Der deutsche Film wird weiblicher: im vergangenen Jahr ist bei der FFA-Projektfilmförderung das Verhältnis zwischen Frauen und Männern in den Schlüsselpositionen Regie und Drehbuch annähernd gleich (blablabla“), sondern Kinobesucher heissen jetzt ‚Kinobesucher*innen – Atempause beim Vorlesen bitte nicht vergessen. Da weiss man gleich, woher der linksvergruente Wind wirklich weht…

    • Eigentlich fehlt nur noch, dass frau sich aufregt, dass das *innen zuletzt steht. Was für eine Diskriminierung! Aber das kommt noch.

  5. Selbst bei Sky nehmen diese Themen des Erziehungsfernsehens drastisch zu. Es dauert nicht mehr lange und ich entledige mich per Kündigung dieses betreuten Denkens! Ich sehe nicht ein diesen Müll auch noch freiwillig zu finanzieren.

  6. Tiefemotionale Propagandafetzen mit mitreißender Musik, Tränenkino? Einfach mal bei MOS-FILM, Gorki-Filme Moskau, anfragen.

  7. „Außerdem möchte die Eu… “

    Omg, nun auch im Streaming-totale Gedankenkontrolle via Indoktrinierung?

  8. Die Weiberwirtschaft in der Politik beenden wäre der Anfang.Nicht das es keine fähigen gäbe aber sie sind wie A.Weidel nicht in Verantwortung.

  9. Filme die die Welt nicht braucht nur Schmutz, ich schau mir solchen Quatsch nicht an, schon garnicht gebe ich dafür Geld aus

  10. Nur noch Horrorfilme über die Probleme von Menschen die uns wirklich nicht interessieren, das ist absolut frech, dafür Fördergelder auszugeben.

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