Sieh an: Unter von der Leyen stiegen auch die Beraterkosten im Arbeitsministerium

Ursula von der Leyen (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)
Ursula von der Leyen (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)
Düsseldorf -Die Bundesregierung hat in den vier Amtszeiten von Angela Merkel weit mehr als 1,1 Milliarden Euro für Berater- und Unterstützungsleistungen ausgegeben. Das geht nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag) aus einer Auflistung des Finanzministeriums auf Anfrage der Linken hervor. Auffällig ist, dass sich die Ausgaben auch im Arbeitsministerium vorübergehend stark erhöhten, als Ursula von der Leyen dort Ministerin war.
Sie muss sich als Verteidigungsministerin einem Untersuchungsausschuss wegen der Beraterausgaben im neuen Ressort stellen. Das Arbeitsministerium gab vor und nach von der Leyens Amtszeit jährlich zwischen 2,7 und 9,6 Millionen Euro für Beratung und Unterstützung aus. Im Jahr ihres Amtsantrittes waren es 20,5 Millionen und in den folgenden Jahren 14,7 bis 27 Millionen.
Zuvor war von der Leyen Familienministerin. Dort stiegen die Beraterausgaben in ihrer Amtszeit von 3,1 auf 15,5 Millionen. Mit 36 Millionen Euro lagen sie jedoch im Jahr 2016 in der Zeit von Manuela Schwesig (SPD) deutlich darüber. Die Liste ist sehr lückenhaft, so dass die Gesamtsumme deutlich über 1,1 Milliarden liegen dürfte. Der Linken-Abgeordnete Matthias Höhn kritisierte, dass bereits in von der Leyens Zeit als Arbeitsministerin dort die Beraterausgaben „explodiert“ seien. „Wo Ursula von der Leyen die Tür öffnet, folgen ihr Heerscharen von Beratern gleich mit“, erklärte Höhn. Es sei höchste Zeit, diese „teure und undemokratische Praxis“ endlich zu beenden. (ots)
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16 Kommentare

  1. Vielleicht wurde ET geschlossen um „umzulenken“.
    Auf WELT explodieren die Beiträge.
    armes Deutschland.

  2. Welches Gehalt wollen wir in Zukunft sparen? Das der Berater oder das der Politiker?
    Beide sind überbezahlt für was eigentlich?

  3. zitat: „1,1 MILLIARDEN“….

    das sind EUR 1.100.000.000,-

    wenn man sich DIESE summe anschaut und dann sich erinnert, wie viele menschen jeden, JEDEN winter ERFRIEREN, weil sie kein obdach haben…

    wenn man sich DIESE summe anschaut und sieht, das RENTNER im MUELL nach pfandflaschen suchen…

    wenn man sich DIESE summe anschaut und liest, wievielen menschen der STROM abgestellt wurde, jene nicht mal zu weihnachten ein helles „zuhause“ hatten und auch kuenftig nicht haben werden…

    wenn man sich DIESE summe anschaut und liest, dass es „nicht moeglich“ sei, die steuern fuer
    schwer arbeitende menschen zu senken (‚mehr netto“ / A.M., BK), weil ja „kein geld“ da sei…

    dann jedoch liesst, dass die ganze „garde“ an „politikern“ so genannte „BERATER“ benoetigt, um sich „beraten“ zu lassen,
    fragt sich doch schlussendlich jeder klar denkende mensch:

    „WARUM sitzen die da und lassen sich BERATEN, stecken sich selbst jedoch
    fuenf- (FUENF) stellige summen in die taschen, die SIE doch garnicht „verdienten“, da man ja „BERATER“ braucht….

    so sorry, die brauch(t)en „berater“?
    wofuer wurden DIE denn „bezahlt“ / zum „minister“ gemacht?

    um ueber eine MILLIARDE aus steuergeldern zu ziehen, dass jemand denen sagt,
    wie „der hase laeuft“???
    das dann TROTZDEM nicht funktioniert????

    was haette man mit diesem geld, das an „nichts-koenner“ gezahlt wurde, alles machen
    koennen:

    RENTNER muessten NICHT im MUELL nach flaschen suchen …

    zeitarbeiter haetten zu weihnachten NICHT nur „eine kartoffel & quark“ …

    kein mensch muesste ohne STROM leben muessen…

    schulen koennten mal einen standart haben, der laengst abhanden ging …

    OBDACHLOSE muessten nicht ERFRIEREN, waehrend jene UNFAEHIGEN „minister“
    sich die taschen vollstopfen und sogenannte „berater“ engagieren, weil jene „minister“ offensichtlich zu daemlich sind, ihren JOB zu machen (OHNE „berater“)…

    wie schreibt ein langjaehriger user hier immer?
    zitat:

    „EIMER BITTE !“…

    best regards zu jenem 😉

  4. Es gibt 5 Möglichkeiten eine Firma zu ruinieren:

    1. mit defizitären Aufträgen, das ist die einfachste,
    2. mit teuren Frauen, das ist die schönste,
    3. mit Spielen & Alkohol, das ist die schnellste,
    4. mit Computern & Software, das ist die sicherste,
    5. mit externen Experten, das ist die effektivste.

  5. So ist das wenn man von Nichts Ahnung hat aber überall die Große Geige spielen will.
    Da braucht man halt Hilfe!

  6. Wie wär’s, wenn man Leute zu Ministern machte, die Ahnung von dem jeweiligen Fach haben? Also, z.B. könnte Gesundheitmin. ein Arzt werden, Bauminister ein Bauingenieur, Arbeitsmin. einer, der schon mal gearbeitet hat, ja, und Verteidigungsmin. ein General …

  7. Ich glaube noch nicht einmal, daß diese Gelder alle in die Taschen der Berater fließen. Es gibt diverse Möglichkeiten Gelder „umzulenken“. Die Mitwirkenden müssen nur verschwiegen sein.

  8. Man muss sich eben die Leistungen, für die man selbst zu dumm ist, dazukaufen. Das geht ganz leicht, wenn man nicht selbst dafür bezahlen muss!

  9. „Es sei höchste Zeit, diese „teure und undemokratische Praxis“ endlich zu beenden….“

    Es ist Zeit, die Karrieren zu beenden.

  10. Mit anderen Worten: Die Uschi kann nix und braucht daher Berater, die auch nix können, aber dafür die Hand aufhalten. Und Uschi kann so wenig, dass sie es noch nicht mal merkt.

  11. Wenn Mann/ Frau zu dumm für einen Posten sind, dann braucht es halt Berater.
    Dass die dann die Politik bestimmen interessiert nicht.
    Man ist ja eh zu dumm um das zuerkennen.

  12. Tja, sie sorgt halt für ihre Familie und die, die ihr lieb und teuer sind……
    Wer hätte etwas anderes erwartet?

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