Auch in der 20-Uhr-Tagesschau: Grüne überpräsentiert

Tagesschau im Grünen-Fieber (Bild: Screenshot)
Tagesschau im Grünen-Fieber (Bild: Screenshot)

Nicht nur das grüne Politikerköpfe in öffentlich-rechtlichen Politshows wie „Maischberger“, „Anne Will“, „Hart aber fair“ und „Maybrit Illner“ die häufigst vertretenen Gäste sind. Auch im angeblich neutralen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformat sind die Grünen überpräsentiert.

Mehrmals täglich flimmert die Tagesschau in deutsche Haushalte. Die Tagesschau-Hauptausgabe um 20 Uhr ist nach wie vor die meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Bieten öffentlich-rechtliche Plapperrunden wie „Maischberger“, „Anne Will“, „Hart aber fair“ und „Maybrit Illner Grünen wie Robert Habeck ein breites Podium um seine geschellschaftsklempnerischen Thesen anzubringen – Habeck war 2018 mit Abstand der häufigst vertretene Gast in benannten Politshows – so steht die Tagesschau in nichts nach.

In der Hauptausgabe der Tagesschau wurden 2018 insgesamt 13.922 Sekunden für die Oppositionsparteien AfD, FDP, Linke und Grüne aufgewendet. Darauf entfielen zwar 4534 auf die AfD, 2.425 auf die FDP, 3.017 auf die Linke und 3.946 auf die Grünen. „Vergleicht man diese Aufmerksamkeit für die Parteien aber mal mit dem Wahlergebnis zur Bundestagswahl, dann erkennt man massive Unterschiede in der Berichterstattung. Vielen Dank an dieser Stelle an Alexander Neumeyer für die Zahlen“, so Michael Espendiller, Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD im Bundestag.

Und tatsächlich: Die Grünen erhielten satte 23% mehr Sendesekunden pro Prozentpunkt ihres Wahlergebnisses als die AfD. Schaut man sich die absoluten Zahlen an, so ist leicht erkennbar, dass sie die zweitmeisten Sendesekunden bekommen haben, obwohl sie die schwächste Oppositionspartei sind.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen präsentiert – wie in mit Zwangsgebühren bezahlten Politshows – die Arbeit der kleinsten Oppositionspartei vollkommen über. Zu beachten sei zudem der Inhalt dieser Sendesekunden, so Espendiller weiter. Diese seinen bei der AfD mit deutlich mehr negativer Berichterstattung gefüllt als bei den Grünen.

„Die Aufgabe des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks ist die neutrale Berichterstattung über die politische Arbeit der Parteien. Diesen Anspruch wird dieser – hier stellvertretend die Tagesschau um 20 Uhr – nicht gerecht. Dass das ganze dann noch durch Zwangsgebühren finanziert wird, verdeutlicht die Reformbedürftigkeit des Staatsfunks“, so der AfD-Politiker auf Facebook.

Die AfD fordert die Abschaffung der Rundfunkzwangsgebühren und eine Reform des Öffentlich Rechtlichen Rundfunk. Klares Ziel muss es nach Ansicht der Partei sein, eine Rückkehr zur Information zu finden. Für Unterhaltung gebe es ein sehr breites Angebot bei den Privatsendern und im Internet, so die Position der AfD. (SB)

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24 Kommentare

  1. Ne Flimmerkiste brauch ich nur um meine DVD’s anzusehen…. ansonsten bleibt
    die Propaganda-Schleuder aus. BASTA !
    Gehirnwäscherisiko gleich NULL.
    Info’s gibt’s im Netz, wenn man denn will.
    Habe keine Lust auf irgendwelche Politik-Dummbratzen, die ihren geistigen Dünnpfiff absondern.
    Jetzt schau ich mir erstmal Heinz Rühmann als „Briefträger Müller“ an…..und nachher noch nen alten Schinken mit Hans Albers…. schont die Nerven und hebt die Laune.

  2. das liegt daran, dass die meisten Journalisten irgendwann mal Journalistik oder ähnliches studiert haben und daher waren sie Studenten, hinzu kommt noch für die breite Masse dieser Klientel der Schwerpunkt 70er und 80er Jahre, und das heißt dunkelgrün-
    deswegen sind speziell die ÖR so stark versifft, dies betrifft auch die „Neueinstellungen“ der jüngeren Generation, es wird im Vorfeld schon geprüft werden wie die politische Ausrichtung ist.

  3. Alles falsch.

    Die Aufgabe des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks ist die nicht die neutrale Berichterstattung, sondern die Erziehung der Bürger:

    „Die deutsche Presse- und Medienlandschaft – warum gibt es uns, warum sind wir gegründet worden, wieso hat Sir Hugh Green damals dem deutschen öffentlichen Rundfunk einen Auftrag gegeben, nämlich, diese Demokratie mit zu bewahren. Das ist ein Auftrag an die Presse, deswegen wurden Verlagslizenzen gegeben, deswegen wurden Verlagslizenzen nur an Nichtnazis gegeben, damit wir ein Land haben oder eine Presse haben, oder ein Medienlandschaft, die dafür da ist, den Bürger zu einem mündigen, Demokratie wählenden Bürger zu erziehen oder in die Lage zu versetzen, an Wahlen teilzunehmen.“ – Anja Reschke am 27.12.2018

    Ohne den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wären die Bürger heute doch gar nicht in der Lage an Wahlen teilzunehmen – sie würden häufiger AfD wählen und damit weder die Demokratie, noch die immens wichtige Demokratieabgabe, ohne die Reschke & Co. von Hartz IV leben müssten.

  4. Das POLITIK geplapper bei plasberg und co ist reine verarsche. Man könnte, man sollte, man müsste, überlegenswert, usw.
    Dient dazu das Blödvolk zu beruhigen. Nach dem Motto, schaut her wir reden darüber. Das war’s aber auch schon. Denn passieren wird GARNICHTS. 😁😁😁

  5. Ja , was soll man sagen ? Die Hirnwäsche welches vom Tavistock – Institut ( wo Merkel mit May und der Estnischen Oberfunzel als Jugendliche auf der Couch sitzen , seltsam , nicht wahr ? ) betrieben wird funktioniert bei den meisten . Lasst sie ruhig die Grünen wählen . Da keine Reue da ist und keine Busse getan wird kommt was kommen muss . Die Rechnung kommt so sicher wie das Amen in der Kirche . Nur befürchte ich das dann die meisten zu den 50 Millionen Opfern der „Deagel Liste“ gehören werden . Geliefert wie bestellt . Und das ist gut so . Man erntet was man sät !

  6. GEZ Zwangsgebühren. Heute noch „Recht“ und Gesetz um vom Verfassungsgericht abgesegnet. Morgen auf dem Müllhaufen der Geschichte. Dann werden sich wieder viele verwundert die Augen reiben, warum die Justiz dieses System so lange gedeckt hat. Aber das bunte Märchenland der immerwährenden Sozialhilfe für alle Wirtschaftsflüchtlinge des ganzen Universums, ist eh am Ende.

  7. Zur Auf sollte man erwähnen, daß dies zu 100% negative Berichte sind. Bei den Grünen, Jubel Trubel Heiterkeit.

  8. Die öffentliche Überrepräsentiertheit wäre längst nicht so schlimm.

    Wenn es einen Journalismus gäbe der diese Irren der lächerlichkeit Preisgeben würde.
    Deren deutschlandvernichtenden Dogma aufdeckt,was oberste Pflicht der Medien wäre.

    Die scharlantalerie das inkompentente Parasitentum dieser Bürgerverachter aufzudecken.

    Den gibt es nicht,somit ist ein Journalismus der seinen namen verdient,in Deutschland nicht mehr existent.

    Erschütternd,das ein Grossteil der Bevölkerung diesen offensichtlichen Fakt nicht registrieren will

    • Dann haben wir ja noch den Medienverbund, der fest in SPD-Hand ist und eine demokratische kritische Bericherstattung nicht zulaesst. Den Rest machen dann Bertelsmann und Springer.

  9. „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider…..
    Darum lieb ich alles was so grün ist,
    weil mein Schatz ein Jäger ist.“
    .
    Fragt sich nur, wen oder was dieser Jäger jagt.

  10. Sobald ich auf irgend einem Sender einen Vollpfosten von den Blödies 90 sehe, wird weiter geschaltet, denn nicht nur ÖR-Sender haben die Blödies 90, zu ihren Liebingen erhoben, die immer etwas mitteilen wollen, auch dann wenn sie nachweislich keine Ahnung davon haben, von was sie reden. Aber so lange es noch dümmere Redaktionen und Mikrophonträger gibt, wird diese überrepräsentierte Ökosekte der Dummen und Dümmsten seinen Müll verbreiten. Nur anhören und ansehen MUSS man es nicht, man kann ab- und weiterschalten!

    • Aber zahlen muessen wir fuer das gruene Indoktrinatonsgeschwatz ( Willkommenskultur) und Reschkeweisheiten trotzdem.

  11. nur wenn ich mich abends im NET selbst informiert habe, merke ich am nächsten Tag:
    im ÖRR wird 1/3 verzerrt dargestellt ( = das was ich anschließend DENKEN SOLL ) – 1/3 fehlt gleich völlig – … nur 1/3 darf man glauben,
    nämlich Zeitansage, Fußballergebnisse ( und manchmal wird das Wetter tatsächlich zufällig SO wie „vorhergesagt“ )

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