Hamburger CDU vermutet roten Filz bei Millionen-Radfahrkampagne

Hamburg Radfahrkampagne - Dorothee Martin (SPD) (Bild Martin: Sandro Halank; CC BY-SA 3.0, siehe Link; shutterstock.com/Von EMOZION)
Hamburg Radfahrkampagne - Dorothee Martin (SPD) (Bild Martin: Sandro Halank; CC BY-SA 3.0, siehe Link; shutterstock.com/Von EMOZION)

Hamburg – Die Hamburger CDU vermutet „Vetternwirtschaft und roten Filz“ im Zusammenhang mit der über sechs Millionen Euro teuren Marketingkampagne zur Förderung des Radverkehrs  in der Stadt Hamburg. Aufgeklärt werden müsse, warum die SPD-Verkehrspolitikerin Dorothee Martin mit jenem PR-Mann zusammenarbeite, der einen Teilauftrag der Kampagne bekam.

Ziel der millionenschweren Kampagne ist, das Fahrradfahren als einen urbanen Lebensstil zu positionieren. So ist es auf der Seite der Hansestadt zu lesen. Ebenfalls ist dort vermerkt, dass nach einem mehrstufigen europaweiten Ausschreibungsverfahren die Hamburg Marketing GmbH den Auftrag für die Entwicklung und Umsetzung einer Marketingkampagne an die Agentur Jung von Matt / SPORTS vergeben hat. Und das in Abstimmung mit den Behörden für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Und genau dort vermutet nun die CDU Filz und Vetternwirtschaft. Denn: Gut die Hälfte des 6,2 Millionen Euro schweren Auftrags, nämlich 3,92 Millionen Euro sollen via Unterauftrag an die die Onken-Partner gegangen sein.

Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dorothee Martin, im Parlament mittels ihres Amtes auch mit der Kampagne befasst, arbeitete nach eigenen Angaben bereits im Herbst 2018 freiberuflich für Onken. Und seit Beginn dieses Jahres sei Martin dessen Geschäftspartnerin in der neuen Agentur Onken-Martin, die wiederum die gleichen Büros nutzt wie Onken-Partner, berichtet das Hamburger Abendblatt.

Die CDU vermutet deshalb, dass Frau Martin oder ihre Genossen die Vergabe zu ihren Gunsten beeinflusst haben könnten. Ihr Verdacht würde dadurch bestärkt, dass der Senat erst auf die dritte Kleine Anfrage der CDU-Fraktion zum Thema den Namen Onken nannte. Nicht nur, dass der Senat sechs Millionen Steuergeld für eine fehlgeleitete Radverkehrspolitik ausgibt, so die Kritik des CDU-Verkehrspolitikers Dennis Thering, der CDU-Mann fragt sich darüber hinaus, in wie weit wirtschaftliche Verstrickungen die SPD-Funktionärin Martin mit der Kampagne habe, nachdem sie sich so vehement für diese eingesetzt habe. Thering verlangt vom Bürgermeister, dass dieser als politischer Verantwortliche sofort vollständige Transparenz herstellen müsse. Seinen Genossen müssten Peter Tschentscher (SPD) endlich Grenzen aufzeigen. (SB)

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18 Kommentare

  1. Die Hamburger CDU hat es gerade nötig. Wenige Wochen vor der abzusehenen Abwahl des letzten CDU-Bürgermeister Ahlhaus hat dieser sein Haus noch für 800 000 Euro sicherheitstechnisch aufrüsten lassen – auf Kosten der Steuerzahler.

  2. Kein Filz – sondern Agenda 21.
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  3. SPD verhält sich zu Vetternwirtschaft, Betrug, Vorteilsnahme und Bestechlichkeit
    wie
    Albert Einstein zu Intelligenz.

  4. Warum die Aufregung, steht ja vollkommen in deren Programm, nennt sich dort sozialistische Umverteilung, von den Steuerzahlern zu den Genossen.
    Jeder der die Linken wählt hat das zu verantworten.

  5. Die Ueberschrift wird der Tragweite des Falls nicht gerecht – die grosse, suesse SPD-Maus hat sich qausi selbst einen millionenschweren Auftrag zugeschanzt. Sozen bei der Arbeit…

  6. Und wenn schon. So läuft das mit Windrädern, Solardächern usw usf.
    Das ist doch nicht neu. Der Bürger weiß das alles.

    • Der deutsche Bürger weiß gar nix!!! Der ist ein kleines Dummchen, das sein Leben lang ins Sofa furzt….

  7. „Ziel der millionenschweren Kampagne ist, das Fahrradfahren als einen urbanen Lebensstil zu positionieren.“

    Besonders die Altersgruppe der 70 – 95jährigen ist ganz heiß auf diesen ‚urbanen Lebensstil‘ und freut sich darauf, daß Steuergelder dafür und nicht für Rentenanpassungen ausgegeben werden.

    • Den Lebensstil gut getroffen.

      Allerdings fahren die 70 +++ auch gerne Rad indem sie hinter dem „Rollladen“ hinterherlaufen.

    • Nicht unbedingt, es war anders gemeint.

      Ich wollte andeuten, dass sogar gewisse „Politiker in jedem Alter“ mit ihrem „Rollladen“ in der Lage wären die Millionen an Steuergeldern „nach Hause“ zu bringen.

  8. Wo ist der Skandal? Jedes Kind weiß doch, dass die „SPD“ ein Kartell aus Korruption und Vetternwirtschaft mit ein bisschen absterbender Partei zur Tarnung ist.

    • Der Skandal ist, dass es ‚oeffentlich‘ wurde – wahrscheinlich klagt die grosse, suesse SPD-Maus jetzt wegen Verletzung ihrer Persoenlichkeitsrechte. Und warum ist das Bild von ihr eigentlich nicht verpixelt?

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