FDP-nahe „Friedrich-Naumann-Stiftung“ – ein Hort von Freiheitsfeinden

Vom selben, unfreien Geist - "Friedrich Naumann Stiftung" und Grüne (Bild: Screenshots)
Vom selben, unfreien Geist - "Friedrich Naumann Stiftung" und Grüne (Bild: Screenshots)

Wer sich – wie die FDP – mit sozialklempnerischen Ideen wie Frauenquote oder Gendermainstreaming gemein macht und sich bedingungslos dem Islam anbiedert, der hat den Anspruch auf das Prädikat „liberal“ verspielt. Die FDP-nahe „Friedrich-Naumann-Stiftung“ geht noch einen Schritt weiter und stellt AfD-Sympathisanten und liberale Denker wie Friedrich August von Hayek oder Ludwig von Mises in ihrem Kommunikationsratgeber „Der richtige Umgang mit rechtsradikalen Parolen“ in die rechte Ecke. 

Die „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF)“ ist die parteinahe Stiftung der FDP und sieht sich selbst als das Leuchtfeuer und Verfechter liberaler Politik und Bewahrer der Meinungsfreiheit. Ansprüche, die die FDP seit langem schon durch ihre linke und geschellschaftsklempnerische Ausrichtung für sich nicht mehr reklamieren kann.

Die parteinahe Stiftung geht aber noch einen Schritt weiter und stellt sich weit außerhalb des liberalen Konsens. In ihrem Kommunikations-Ratgeber „Der richtige Umgang mit rechtsradikalen Parolen“ – nicht unähnlich jener „Argumentationshilfe„,  die der Grünen-Politiker Lasse Petersotter unter dem Titel „Gegen rechtspopulitische Aussagen am Weihnachtstisch“ unters Volk brachte – klärt die Stiftung darüber auf, welche Außenwirkung diese „Rechtsradikalen“ haben. „Arrogant, rücksichts- und verantwortungslos, gefallen sich oft in der Rolle des Außenseiters, provozieren gerne, geben sich belesen, behaupten, niemanden zu brauchen, ergehen sich in Untergangsphantasien“, so die Beschreibung jener Menschen, die eine angeblich freiheitliche Stiftung als „Rechtspopulisten“ ausmacht.

Auch wissen die Herausgeber der Broschüre ganz genau, welche „typischen Informationsquellen“ der Staatshasser so verwendet. Hierbei fallen liberale und libertäre Denker wie der Alfred-Nobel-Gedächtnispreisträger Friedrich August von Hayek den Möchtegern-Liberalen ebenso zum Opfer, wie der Vordenker Ludwig von Mises. Aus dem libertären Hans-Hermann Hoppe wird ein „rechtslastiger“ Libertärer und das Buch „Der Streik“ von Ayan Rand gilt in den Vereinigten Staaten als eines der einflussreichsten politischen Bücher des 20. Jahrhunderts – und gilt nach Meinung des Instituts diesen „rechtsradikalen Staatshassern“ als Pflichtlektüre. Auch vollkommen igittigit: Das liberale Magazin „eigentümlich frei“ und all die „kleineren Blogs und YouTube-Kanäle. Bei diesen sei der Übergang von libertär zu rechtsradikal und verschwörungstherotisch eh fließend. 

Die Argumentationsmuster dieser „Staatshasser“, die glauben, ohne oder mit weniger staatlicher Lenkung und Leitung auskommen zu können, sind mit denen der AfD und der libertären rechtskonservativen Tea Party in Amerika grob identisch. Die Abneigung dieser Spezies gegen die „Leitmedien“ sorge dafür, dass diese sich deren Sicht auf rechte Bewegungen verschließe und nicht mehr erreichbar seien, weiß der Autor, der für die Friedrich-Naumann-Stiftung erstellten Publikation, Christoph Giesa, zu berichten.

Bei der Person Giesa, die sich die Stiftung da ins Boot geholt hat, handelt es sich offensichtlich um einen Berufsempörer über den sogar das linkslastige Wikipedia wenig Gutes zu berichten weiß: „Das Werk Gefährliche Bürger: Die neue Rechte greift nach der Mitte (2015) sei „eher fragmentarisch und oberflächlich“ und ignoriere den Forschungsstand zur Neuen Rechten, so der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber. Die Autoren behandelten ein ihnen bisher fremdes Thema; es mangle an Definitionen und passenden Gewichtungen. Sie „konstruieren […] eine Einheit und Homogenität der gemeinten Protagonisten, die so gar nicht besteht“. Letztlich sei das Buch „gut gemeint, aber nicht gut gelungen“.

Weder „gut gemeint“ und schon gar nicht „gelungen“, so die Zuschreibung der Handreiche, die Giesa der Friedrich-Naumann-Stiftung erstellte. Diese hätten die Möchte-Gern-Freiheitlichen ebenso gut bei der ehemaligen Stasi-Zuträgerin Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung in Auftrag geben können. Nach der Lektüre ist mehr als klar, wer sich hier deklassiert. Nicht die grünen Weltenverbesserer, die nichts weiter tun , als das was sie immer schon getan haben: ihren durchgeknallten Ideologien folgen. Es ist die „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“, die vorgibt, sich freiheitlichen Werten zu verschreiben und diese aber mit vollem Karacho in die Gosse tritt. (SB)

 

 

 

 

 

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18 Kommentare

  1. Hab da mal ne Frähge.

    Wo ist er denn nun, der „richtige Umgang mit rechtsradikalen Parolen“ ????
    Hätte mich jetzt brennend interessiert.
    Vielleicht habe ich ja nicht alles mitgekriegt, denn bisher las ich davon, dass Libertäre sich rechts wiederfinden, Verschwörungstheoretiker wenig belesen sind und sich in Ideen verbeißen, die unhaltbar sind und all sowas.

    Aber ganz im Ernst, bitte wo ist der „richtige Umgang“ damit ?

  2. „Ein jeder Monarchist ist mir lieber als ein liberaler Hanswurst.“ sagte schon vor vielen Jahren mein Geschichtslehrer.

  3. Der Begriff „Volksverräter“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderst von damals aufkommenden LINKEN Gruppierungen eingesetzt und benutzt. Sie verwenden ihre eigenen Begriffe um es dem politischen Gegner an die Backe zu nageln.
    Verlogenheit du hast 2 Namen: Die LINKE & SPD

    Wikipedia: „Der Begriff Volksverrat wurde in der deutschen Sprache zu Beginn des 19. Jahrhunderts u. a. von Sozialisten und Revolutionären des Vormärz als politischer Kampfbegriff geprägt.“

  4. FDP? Das ist doch die Partei die man getrost als politische Hure bezeichnen kann! Sie biedert sich seit Jahrzehnten immer nur dort an wo sie das meisste an Macht und Kohle heraus holen kann! Keineswegs aber um dem Staat und seinem Volk ehrlich und aufrecht zu dienen!

    Schon mein Vater sagte immer, als ich noch ein kleiner Bub war… „FDP, das Fähnchen im Wind“ !!!

    Die Deutsche Politik hat einfach keine Typen, keine Grobriegel mehr, die ohne PC aussprechen was Sache ist! Für mich gibt es da nur zwei Ausnahmen und das sind die AfDler, Dr. Curio und Dr. Höcke und nein, Höcke ist kein Rechtsradikaler, sondern definitiv ein Realist der mit der Wahrheit umgeht! Doch leider zerpflückt sich die AfD gerade selbst!

  5. Ist doch nett von der Stiftung.
    Ich finde es immer gut, wenn Linke zumindest versuchen sich zu artikulieren. Das hatten wir schon länger nicht mehr.
    Die meisten Linken sind Drohnen, NPC’s und Programmen näher, als einem Menschen, da sie nicht in der Lage zum eigenständigen Denken sind.
    Sie sind im Prinzip nur leere Hüllen für die Ideologien anderer. Mit so einem Ratgeber kommt man evtl. wieder auf die argumentative Ebene und kann den ein oder anderen Linken, der meint nun das Rüstzeug zu haben zu den Lebenden zurück holen..

  6. Die FDP lebt von Parteispenden, wie keine andere Partei. Unter den Spendern sind eben viele „Anwälte“ der Antiabschiebeindustrie, Abmahnanwälte und Mitarbeiter der Schlepperindustrie. Wenn´s ums große Geld geht, hört die Moral auf.

  7. Offiziell hat die FDP ein Parteiprogramm, das ein 90-Prozentiges Plagiat des AfD-Programms ist. Das Problem der FDP sehe ich in Lindner, der sich nie klar von Merkel distanziert hat. Somit kann die FDP nie eine rechtsstaatliche Partei sein.

  8. Ist doch egal welche Stiftung, welche der etablierten Parteien. Sie verfolgen alle gemeinsam ein Ziel: Andersdenkende, kritische Menschen mundtot zu machen.
    Entweder mit der Rassismuskeule, oder dem Totschlaghammer der Gefahr von Rechts.

  9. Ich hab noch nie einen FDP Wähler getroffen, aber ich würde schon mal gerne fragen warum man überhaupt die FDP wählt …. Ich wüsste keinen einzigen Grund…

  10. FDP war von anfang an eine Anbiederungspartei.
    Die würden auch ja sagen zu:
    > Staatreligion Islam
    > Abschaffung des GG, Einführung der Scharia

    > Mindeststeuersatz: 25 %,

    > keine Verfolgung von Migratenstraftaten….

    • Ganz im Gegenteil – wir brauchen dringend noch mehr linksgruenliberale Parteien, allerdings nur, solange es die 5%-Huerde gibt. Das hat den Gruen*Innen in Oesterreich bei der letzten Wahl das Genick gebrochen (Stichwort: Peter Pilz)…

    • Ich denke, mit Ihrem 😉 haben Sie es wohl verstanden – falls nicht: die Verrueckten werden ja nicht mehr – sie werden dann nur besser verteilt. Stichwort Peter Pilz? In Oesterreich war Herr Pilz ueber Jahrezehnte Mitglied der Gruenen. Dann hat er kurz vor der Wahl die Gruenen verlassen und die ‚Liste Peter Pilz‘ gegruendet – und ’seine‘ Waehler sind ihm gefolgt. Die fehlten dann den Gruen*Innen – und die sind dann an der 4%-Sperrklausel gescheitert. Passt doch, oder?

    • Genau – das einzige Problem wird dann sein: die Linksgruenverwirrten werden dann wahrscheinlich die Sperrklausel abschaffen. Und zur Zeit sind es zuwenig linke Parteien. Der Verlust der SPD macht eben die Gruenen stark, die ‚Linkspartei‘ waehlt ausser den Ossis und ein paar Hardcore-Westkommunisten nun mal keiner. Wir braeuchten daher neben der FDP die Piraten wieder. Dann noch eine paar Migrantenparteien (gut, dass die Kurden die Tuerken nicht leiden koennen), dann waere es perfekt. Denn das hat die olle Petry ja mit ihrer ‚blauen Partei‘ im konservativen Lager versucht. Gibt’s die eigentlich noch?

  11. Von Ayan Rand habe ich das Buch „Die Tugend des Egoismus“, Eine neue Auffassung des Egoismus, gelesen. Super Buch…! Es lohnt sich zu lesen :).

  12. FDP = Fähnchen im Wind
    Wind geht = Richtung linksgrün
    FDP = linksgrün, undemokratisch

    Bei der FDP universell anwendbar.
    Unwählbar!

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