MDR verteidigt Mitarbeiter mit „FCK-AfD“- T-Shirt

Im „Thüringen Journal“ des öffentlich-rechtlichen Senders MDR wurde über Dreharbeiten zur Serie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ berichtet. Dabei war ein Mitglied des Kamerateams prominent zu sehen, dessen T-Shirt den Slogan „FCK AFD“ – das Kürzel für „Fuck AfD“ – zierte. Der MDR verteidigt dies mit der angeblichen Meinungsfreiheit des Mitarbeiters. Eine Gegenprobe ist längst überfällig.

Nicht das erste Mal, dass ein Mitarbeiter eines öffentlich-rechtlichen Senders seine politischen Präferenzen dem Zwangsgebührenzahler ins Wohnzimmer liefern durfte. Im aktuellen Fall ist in einem Beitrag des „Thüringen Journal“ ein Mitglied des MDR-Kamerateams zu sehen, der auf seinem T-Shirt seine Abneigung gegenüber der AfD für jeden gut sichtbar zum Ausdruck bringt. In Antifa-Farbgebung ist dort der Slogen  „FCK AFD“ – das Kürzel für „Fuck AfD“ zu lesen.

Der Sender rechtfertigt auf Twitter die politisch unflätige Zurschaustellung und teilt mit, „weder Mitarbeitern, noch externen Produktionsfirmen eine Meinung vorzuschreiben“. Das beziehe sich auch auf deren Kleidung, so der MDR Thüringen.

„So verspielen öff.-rechtliche Medien leichtfertig Vertrauen“, bewertet Torben Braga, Mitglied des Thüringer Landesvorstandes der AfD den Vorfall und schreibt auf Twitter:

Bereit im vergangenen Jahr hatte der öffentlich-rechtliche Sender NDR in seiner Krimiserie „Polizeiruf 110“ aufgezeigt, wo das Herz des Zwangsgebührensenders schlägt. Nicht nur „FCKNZS“, oder „Feine Sahne Fischfilet“-Sticker zieren den Laptop der GEZ-Kommissarin. Im Hintergrund blitzt dem ARD-Konsumenten wegweisend die Antifa-Flagge entgegen (Jouwatch berichtete). Nach massiven Beschwerden entfernte der Sender die Sequenz.

Kurz vor Jahreswechsel war beim „ZDF-Winterinterview“ mit Wolfgang Schäuble (CDU) ebenfalls ein Kameramann zu sehen, der auf seiner Antifa-Jacke den Slogan „Brüllen – zertrümmern und weg“ der linksradikalen Punkband Slime präsentierte. Slogans einer Bankd, die unter anderem den Antifa-Schlachtruft „A.C.A.B (All Cops are Bastards = alle Bullen sind Schweine)“ in Deutschland populär machte.

Um zu bewerten, wie ernst es den Damen und Herren beim öffentlichen-rechtlichen Rundfunk mit der geschundenen „Meinungsfreiheit“ tatsächlich ist, sind deren Reaktionen abzuwarten, wenn ein Mitarbeiter mit einem Pro-AfD-T-Shirt über den Bildschirm flimmert. (SB)

 

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16 Kommentare

  1. Ist das eklig. Dieser billige „Widerstand“ von jemandem, in dem ich nichts weiter sehe als ein eifriges Mitglied der Hitlerjugend vor vielen Jahren.

  2. Das sind keine Zufälle sondern gezielte Provokationen. Wären die tatsächlich professionell und würden innerhalb ihres gesetzlichen Auftrags handeln, dann käme so etwas nicht vor. Um so etwas erfolgreich zu verhindern muss man nur Eins und Eins addieren können.

  3. Ich kann diese ganze Aufregung um FCK AFD nicht nachvollziehen!

    F reiheitlich
    C hristlich
    K onservativ

    AFD!!!!!!!!!

    Damit habe ich auf Facebook einem AfD-Hasser den Zahn gezogen. :-)))))
    Ich habe mich höflich für die kostenlose Werbung für unsere Partei bedankt.

  4. Die dürfen das.Im Gegensatz zu einem Busfahrer der fristlos gekündigt wurde weil er ein Thor Steinar T-Shirt trug.
    Diese tagtägliche Heuchelei schnürt einem immer mehr die Luft zum Atmen ab.

  5. Wer weiß? Womöglich wurden solche Hemden vor dem Dreh auch erst ausgeteilt? Der ÖRR ist schon seit langem zu einer reinen Propaganda-Maschine verkommen. Ganz auf dem Niveau des ehemaligen DDR Fernsehens. Leider treibt er es nur heute noch viel dreister, da eine „Faken Überprüfung“ über ein West-Fernsehen nicht mehr möglich ist.

  6. Das ist gut zu Wissen. Man sollte solche Antworten gut sammeln. Wenn ich also in eine TV Show will mit einem entsprechenden T`Shirt, kann mir der Zutritt nicht verweigert werden.

    Aber man sollte den MDR noch einmal selber anschreiben, damit man ein Antwortschreiben mit der eigenen Adresse hat. Nicht das die SEKURITIEEEEE einen nicht rein lassen will.

  7. „weder Mitarbeitern, noch externen Produktionsfirmen eine Meinung vorzuschreiben“

    Ja. Das ist wohl der Witz der Woche.
    Unfassbar

  8. Das geht gar nicht. Absolutes NO GO! Da wir zur Zwangsgebühr verdonnert sind, kann man sehr gut auf Neutralität bestehen! So not, please!

    • Neutralitätspflicht steht im „Rundfunkstaatsvertrag“ als zu erbringende Leistung. Eine Firma, die von vorneherein vertragsbrüchig ist, kann nicht mein Geschäftspartner sein.

    • Wir könnten jetzt alle unsere Beträge einbehalten? Bis auf Widerruf! – Oder gar nicht mehr zahlen? -das Ganze ist ohnehin zum X. Die dauernde PROPAGANDA geht einem auf die Nerven. Und jetzt noch das Verletzen der Neutralitätspflicht, ganz öffentlich, da braucht es noch nicht einmal einen Nudgingsexperten.

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