Deutschland wird verdummen: Viele hessische Schulen dürfen künftig auf Noten verzichten

Symbolfoto: ESB Professional/ Shutterstock
Weiß es jemand? (Bild: Symbolfoto: ESB Professional/ Shutterstock)

Wiesbaden – Das kommt wohl davon, wenn immer weniger dem ohnehin vereinfachten Unterrichtsstoff mehr folgen können: Viele hessische Schulen sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie ihre Schüler benoten oder ihnen stattdessen schriftliche Bewertungen ausstellen. Das bestätigte ein Sprecher des hessischen Kultusministers Alexander Lorz (CDU) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Die Reform geht auf eine Wahlkampfforderung der Grünen zurück, in der hessischen CDU gibt es dagegen große Vorbehalte.

Schulen solle die Möglichkeit gegeben werden, „pädagogisch neue Wege bei der Erreichung der Bildungsziele zu gehen“, heißt es im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung verklausuliert. So sollen künftig „Abweichungen bei der Unterrichtsorganisation und -gestaltung“ möglich sein, unter anderem bei der „Ausgestaltung der Leistungsnachweise“. Künftig könnten Schulen „Rückmeldungen über den Lernfortschritt und den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler in Form einer schriftlichen Bewertung geben“.

Beim Verlassen der Schule oder einem Schulwechsel müsse dann ein „Zeugnis mit Ziffernnoten“ erstellt werden. Bei dem Plan handele es sich um eine „Absichtserklärung“, die noch mit Leben gefüllt werden müsse, sagte der Sprecher des Kultusministeriums der FAZ. Seinen Angaben zufolge eigne sich das Vorhaben vor allem für Gesamtschulen. Allerdings schreibt der Koalitionsvertrag keine Einschränkung vor, die Regelung ist damit theoretisch auch für Grundschulen und Gymnasien offen.

Der Koalitionsvertrag sieht eine Deckelung auf 150 Schulen (30 Schulen pro Jahr in dieser Legislaturperiode) vor. Das Vorhaben geht auf eine Forderung der Grünen zurück. Ziel sei es, den Schulen mit der Regelung zu einer freien Entscheidung über eine mögliche Benotung „endlich einen Aufbruch“ ermöglichen, sagte deren Fraktionsvorsitzender im hessischen Landtag, Mathias Wagner, der Zeitung.

Es gehe nicht um weniger Leistung. Im Gegenteil: „Die Bildungsziele sind mit einer anderen Pädagogik teilweise besser zu erreichen.“ Die Regelung sei zudem „ein Angebot und keine Pflicht“, sagte Wagner. Im Wahlprogramm der Grünen für die Landtagswahl hieß es, Schulen solle es ermöglicht werden, dass sie „freiwillig schriftliche Bewertungen als Ergänzung oder anstelle von Ziffernnoten bis Jahrgangsstufe 8 einführen können“. Die Christdemokraten hatten bei der Landtagswahl im Herbst deutliche Verluste erlitten und waren geschwächt in eine Fortsetzung der Koalition mit erstarkten Grünen gegangen, deren Handschrift im Koalitionsvertrag nun deutlicher zu erkennen ist als zuvor. Doch in der CDU gibt es große Vorbehalte gegen die Reform der Bildungspolitik, von „Sprengkraft“ sprach ein Parteimitglied laut Zeitung bei dem Thema. Dem schwarz-grünen Koalitionsvertrag zufolge sollen die betroffenen Schulen künftig neben der Möglichkeit, keine Noten mehr zu vergeben, weitere Freiheiten erhalten, etwa bei der Bildung von Lerngruppen sowie der Ausgestaltung von Lehrplänen und Stundentafeln. Auch können die Schulen Unterricht fächerübergreifend erteilen und Schüler stärker in die Gestaltung des Unterrichts einbeziehen. In Hessen gibt es insgesamt rund 1.800 Schulen, davon sind rund 1.100 Grund- und rund 200 berufliche Schulen. Die Neuregelung kommt dem Vernehmen nach nur für jene Jahrgangsstufen in Betracht, bei denen kein Wechsel auf eine weiterführende Schule ansteht, also für etwa 500 Schulen. Einige wenige Gesamtschulen in Hessen arbeiten bereits bisher in Teilen ohne Benotungen.

Ohne Leistungsdruck aber lernen nur die Wenigsten. Und das wissen die Grünen. Doch die müssenden Nachwuchs so dumm wie möglich halten, denn sie benötigen auch in Zukunft noch Wähler. (Quelle: dts)

Loading...

54 Kommentare

  1. Wen wundert es? Sämtliche Reformen im Bildungssystem haben nur einen einzigen Zweck: Sie sollen den Vorsprung der privilegierten Schichten sicher stellen. In Deutschland hängt der „Bildungserfolg“ zu 60 % vom sozialen Status des Elternhauses ab, nicht etwa von so unwichtigen Eigenschaften wie Intelligenz, Fleiß und Disziplin.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Oberschichtenkind mit einem IQ unter 100 die Bildungsempfehlung fürs Gymnasium erhält, liegt bei 50 %. Damit ein Unterschichtenkind mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % aufs Gymnasium geschickt wird, braucht es einen IQ von 115. Das hat die Forscherin Elsbeth Stern herausgefunden.

    Unsäglichen Idiotien wie Schreiben nach Gehör und Waldorf-Esoterik sind Kinder, die nicht aus einem akademisch gebildeten Elternhaus stammen, schutzlos ausgeliefert. Es gibt keine Struktur, keinen roten Faden, keinen erkennbaren Zusammenhang. Was soll aus Kindern werden, die nicht gut genug Deutsch sprechen, um überhaupt folgen zu können? Man erwartet von den Kindern, dass sie den Job des Lehrers übernehmen.

    Das geht in den meisten Fällen daneben, und unzählige Kinder verlassen die Schule, ohne grundlegende kulturelle Fertigkeiten erworben zu haben. Schlimmer noch – diese Kulturtechniken werden ihnen aktiv vorenthalten.

    Von Leistungsgerechtigkeit im Bildungswesen wird immer nur gefaselt. Niemand setzt sie durch. Warum? Weil die berechtigten Aufstiegschancen der einen die Abstiegsgefahr für die anderen bedeutet.

    Durch die Fehlauslese nach Elternhaus und gezielte Verblödung bleiben sowohl die Dummen unter ihren Möglichkeiten als auch die Klugen. Andere Länder erlauben sich diesen Luxus nicht. Deshalb ist Deutschland nur noch ein Absatzmarkt für Flachbildschirme aus Asien, aber kein Land mehr, aus dem Innovationen kommen.

    Bravo!

  2. Also grundsätzlich finde ich es gut,wenn es Lernberichte gibt. Ich war als Grundschüler ein 3/4 Jahr als Nachkriegskind in der Schweiz ,da gab es nur Lernberichte. Als ich wieder zu Hause war hat mein Vater , selber Lehrer, sich über diese Form der „Bewertung“ sehr gefreut ,in Österreich gab es natürlich Noten-.
    Das Notensystem ist so „konkurrenz und Wettbewerbs“ anstachelnd und das paßt irgendwie zu dem etwas „zwangshaften“ deutsch/österreichisches System. Das hat aber nur dann Sinn, wenn die Lehrkräfte sowohl individuell und sozialpsychologisch geübt also ausgebildet sind, nur „Pädagogik“ langt dazu nicht.

    Also ich glaube nicht, dass Kinder nur dann lernen, wenn es „Belohnungen “ gibt, genauso wenig glaube ich, dass man denn Kindern immer erzählt sie sollten doch „später“ was besonders, etwas „status und Geld bringendes “ werden. Leistung erbringen paßt eigentlich mehr zur Technik, also zu Maschinen.
    Lebewesen lernen weil sie den Drang dazu haben , dabei leben sie ja auch und wollen gut leben, also versuchen das und entdecken die Welt, die Technik, die soziale und natürliche Umwelt.
    Ich kam mit 14 Jahre in die Lehre, weil wir 6 kinder waren und mein Vater durch die Gefangenschaft und die Entnazifizierung nicht gleich wieder in seinen Beruf einsteigen konnte, und ich dadurch einen Teil meines Lebensunterhalt erarbeiten konnte und ich mußte als Älteste auch immer im Haushalt mithelfen. Für mich war das nichts besonderes es war ebenso.
    Die Lehrstelle bekam ich nur, weil ich ein sehr „gutes“ psychologisches Gutachten mitbrachte. Auch dies bestand nicht aus Noten , sondern aus einem Bericht.
    Studiert habe ich dann in einem Seniorenstudium.
    Ich finde auch es wäre sinnvoll ,wenn die Schulkinder eine positive Autorität als Lehrer hätten. So einer Person vertraut man und achtet sie und kann gut dabei lernen.
    Sowas brauchen Wolfs und Hundewelpen auch, wenn sie gut gedeihen sollen und dann für sich selber sorgen können., wir sind ja schließlich auch soziale Säugetiere.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ihren Ausführungen nach sind sie schon etwas betagt und scheinen nicht mitbekommen zu haben wie es an den Schulen zugeht. Ihr lernt nicht für die Schule ihr lernt für das Leben! Ich weis, ich weis eine total falsche Einstellung Sie können ja von „Belohnungen“ halten was sie wollen aber dass Leistung nur was für Technik ist ist sehr daneben gedacht. Ob wir wollen oder nicht alles ist auf Leistung ausgerichtet. Allein schon in der Evolution wird der Leistungsfähigere durch Fortpflanzug und Überleben belohnt. Die Natur ist auf Effizienz also Leistung getrimmt, wer sich nicht weiter entwickelt wird aussortiert das trifft auch auf den Menschen zu. Sie bekommen heute keine Lehrstelle wenn sie strohdoof sind aber ein tolles psychologisches Gutachten haben. Sie verlangen von den Lehrern neben Pädagogik auch noch Psychologie zu studieren? Schauen sie mal nach wie Lehrer studieren. Da stehen die nach 3 Jahren Studium als Referendar vor den Schülern. Die haben dann ganz andere Probleme als psychologische Gutachten zu erstellen. Die positive Autorität habe ich noch erfahren als ich zur Schule ging 66-76 POS da waren noch Lehrer die nach dem Krieg als Volksschullehrer ausgebildet wurden. Die hatten Autorität und auch Respekt. Wo sind denn Lehrer noch Autoritäten? Bei mir hatte der Lehrer das letzte Wort und nicht die Eltern! Heute bestimmen die wie der Lehrer zu entscheiden hat sonst gibts eine Beschwerde beim Direx, eine Anzeige oder gleich was auf die Mütze. Ihr Vergleich mit den Hunden und Wölfen hinkt ganz gewaltig. Soziale Säugetiere? Stimmt! Was passiert wenn sich im Rudel ein Tier asozial verhält? Das wird weggebissen und aus dem Rudel ausgestoßen. Was passiert mit Kindern die sich asozial verhalten?
      Ps. Eltern die ihre Kinder gar nicht oder zu asozialen Menschen erziehen gehören bestraft.

    • So mal gleich zu Anfang, die Natur, bzw. die Lebewesen sind nicht auf Leistung ausgerichtet, sondern auf Überleben. Das Leben ist auf „gut “ Leben ausgerichtet die Homäostase muß immer wieder erlebt werden. Ist so ein wenig wie Entropie. (Antonio Damasio“ Decartes Irrtum, „, „Der Spinozaeffekt“ „Selbst ist der Mensch“). Auch behandelt er die Soziokulturelle Homäostase.
      Aus dem Wolfsrudel werden Fremde aus anderen Rudel ausgeschlossen und vertrieben und bekämpft. Die eigenen Welpen sind nicht“Asozial“( asozial ist ein „Gendefekt, Antisozial ist ein Persönlichkeitsdefekt) , sie werden versorgt und erzogen, habe ich selbst bei Hunden erlebt.
      Was sie von der Schule beschreiben betrifft die „Entzivilisierung“ die den Westen 1960 aus Amerika erreichte und Verwahrlosung und den Jugend und Freiheitswahn und die Individualisierung brachte. Der Neoliberalismus und der Neomarxismus hat die Eliten und viele ,viele andere ergriffen. Nachzulesen in den Werken von Steven Pinker: „Das unbeschriebene Blatt“ + „GEwalt““
      Meine Tochter bekam so eine Hippilehrerin, brauchte nicht lernen nur anwesend sein. Sie hat sich dieser Lebenshaltung hingegeben auch in Pubertät und danach. Zum wirklichen ernsthaften Lernen und arbeiten hatte sie Null „Lust“. Da konnte ich nicht gegensteuern, der Freiheitswahn und das „Sozialschmarotzen“ war angesagt.
      Mein Vater war am Ende seiner Laufbahn Leiter der Lehrerakademie in Graz. Er zog sich vorzeitig zurück als die „verwahrlosten, freiheitstrunkenen Studenten “ kamen. Übrigends der Natur sind die Menschen vollkommen egal, sie kann auch ohne den Homo sapiens.
      Was wir heute vorfinden in dieser „Kultur“ ist menschengemacht, lesen sie mal John r. searle : „Wie wir die soziale Welt machen“.
      Übrigends mein psychologische Gutachten, war Praxis bezogen , es ging um Sozialverhalten , Fähigkeiten und Intelligenz.
      Von dieser Diktatur der Eltern weiß ich durch eine bekannte Lehrerin und einem Bekannten
      der beim Roten Kreuz Schülertransporte macht. Ich bin 1935 geboren.

  3. „Deutschland wird verdummen…“. Nein, D ist bereits verdummt. Jahrelange Indoktrination gepaart mit sinkenden Anforderungen zeigen Wirkung.

    • Moscheepflichtbesuche und das Üben von Sexpraktiken in jungen Jahren sind schon anspruchsvolle Anforderungen.

    • Ist es nun also so weit?
      Die dilettantische und gleichwohl Hunderte von Mrd. Euro teure Bildungspolitik mit ihren ständigen Niveauabsenkungen und Bestnoteninflationen ist bei der Abschaffung der Ziffernbenotung angelangt.

  4. Na wie eben in den USA.
    Da wird auch mehr „gespielt“ als gelernt.
    Lernen soll „Spass“ machen, die Schüler entscheiden selbst, was sie lernen wollen.
    Die Kinder können zwar ein I-Pad bedienen aber 6×7 nicht im Kopf rechnen.
    Eine Musiklehrerin erzählte mir neulich, anstelle ein Instrument zu lernen spielen die Kinder heute Musikvideos vor!
    Es ist kein Lernen mehr, sondern nur noch eine infantile Spielerei!
    Der Musikunterricht ist heue eine Karaoke-Veranstaltung.

  5. Offenbar wollen diese Grün-Faschisten ein Model für ganz Deutschland durchsetzen, was es bisher nur parallel gab: Hier mal ein Auszug aus der Webseite des Montessori-Zentrum-Magdeburg: [Auszugsweise]
    Besondere pädagogische und didaktische Elemente:
    -Lernen aus eigenem Antrieb
    -Individueller Arbeitsrhythmus der Kinder
    -Freude am Lernen
    -Selbständigkeit der Kinder als Mittelpunkt der Pädagogik und Didaktik
    -Selbstverantwortliches Lernen Selbsttätigkeit partnerschaftliche Begleitung
    der Kinder im Lernprozess durch die Erwachsenen
    -Freiarbeit als didaktischer Schwerpunkt Vielfalt anderer Lernformen wie z. B.
    Projektunterricht statt Zensuren und Ziffernzeugnisse Entwicklungsberichte, Selbsteinschätzung, Kinderbriefe (und andere Formen der Rückmeldung)
    -Öffnung der Schule nach außen integrative Pädagogik für behinderte und nicht behinderte Kinder
    -Anknüpfen an positive Merkmale von Familienleben Kindorientierte Unterrichtsorganisation:

    Ganztagsschule
    -Lernen in altersgemischten Gruppen von 4 Jahrgängen
    -Besondere Lernschwerpunkte:
    -Soziales Lernen
    -Einüben demokratischer Entscheidungsfindung
    -Ökologisches Lernen
    -Besondere Förderung der sinnlichen Wahrnehmung
    -Besondere Formen der Elternmitarbeit

    Ich hatte vor zwei Jahren in der Nähe beruflich dort zu tun und hinter dieser Freien Schule befindet sich Zaun an Zaun das größte Ökozentrum.
    Ich war mit den Nerven fertig, denn den ganzen Vormittag ertönte dort Trommel-Lärm – auf großen Fässern tobten sich die Kids&Waldjungen da aus und interessanter Weise war der (tatsächlich vorhandene) Rhythmus der gleiche wie man es anlässlich zum „Karneval der Kulturen“ in Berlin hörte, 1:1 dasselbe. Ich war mal 2008 da, da hat Greenpeace dort eine Trommel Attacke abgezogen.
    Nachdem mir bekannt wurde, was da los ist, wusste ich dass es sich auch um ein Trainingscenter für die diese verblödeten Umweltaktivisten handelt. Dort wird diese Suppe herangezüchtet. Das alles ist doch schon bekannt, die Nazis hatten ähnliche Camps…

  6. Ich würde sofort in eine staatliche Rentenkasse einzahlen wollen,
    würde mich denn jemand als Arbeitnehmer bezahlen können (>300 Mio. p.a.).

  7. Notenfreiheit Wahlkampfforderung der Grünen? Seit wann werden Wahlversprechen eingelöst???

    Aber die Hessen wollten es so, sie hatten die Wahl. Ich war noch nie so froh wie heute, keine Kinder zu haben!

  8. Deutschland wird verdummen? Nein, Deutschland ist doch schon dumm wie Knäckebrot. Noch dümmer kann es eigentlich nicht mehr werden.Die ganze Welt amüsiert sich über unsere Dummheit und hält die Hand auf. Geld stinkt nicht. Ich habe nur noch eine klitzekleine Hoffung, dass wenigstens ein paar aufwachen, wenn die Wahlen anstehen.

  9. Die breite Masse derer, die sich anstrengen müssen, um gute Noten zu bekommen, werden die Leidtragenden sein. Kurzfristig wird das Schülerleben leichter, der Notendruck ist weg. Langfristig verpassen sie dadurch die Chance, mehr aus sich zu machen.
    Auch den meisten Begabten wird das Leben nicht leichter gemacht, wenn ihnen die Anerkennung durch gute Noten genommen wird. Die Minderbegabten freut’s natürlich, weil ihre Gefühle nicht mehr verletzt werden.

  10. Gebt doch einfach allen Schülern ein Formular, auf dem steht „war von … bis … Schüler/-in der xyz-Schule“.

    Damit wird dann auch niemand diskriminiert, beleidigt, nicht ausreichend inklud- oder integriert oder in seinen Bemühungen gewürdigt. Wäre für alle Beteiligten einfacher und schneller und die Lehrer würden etwas weniger in den Wahnsinn getrieben.

    Nachdem wir vor Kurzem gelernt haben, dass es Lehrer gibt, die nur noch gute Noten vergeben und das Abi für jeden erreichbar sein soll, ist es doch sowieso total egal, was auf dem Zeugnis steht.

    Und mal wieder hat Sarrazin mit seinem Buchtitel recht.

  11. Statt Noten gibt es jetzt in Hessen Sternchen. Wer die meisten Sternchen in einer Klasse erhalten hat darf bei „Deutschland sucht den Supertrottel“ mitmachen.

  12. „Deutschland wird verdummen“ Wie bitte? Wieso im Zukunftsform? Deutschland ist verdummt. Der Deutsche, damit meine ich nicht solche wie mich…..ich lebe nur in Deutschland, ist schon längst verdummt. Der Deutsche ist der Täter, der Deutsche hat sich zu schämen, der hat die Fresse zu halten. Obwohl ich kein Deutscher bin, liebe ich Deutschland. Vielleicht mehr als der Deutsche. Es tut mir im Herzen weh wenn ich sehe was mit diesem Land geschieht.

    • Darum sind ja auch die alten Heimatfilme aus dem Programmen der ÖR fast verschwunden. Es gibt keine Heimat mehr – nur noch chaotisches Land mit heimatlosen Ungeziefer.

  13. Bis Jahrgangsstufe 8 keine Noten.
    Länger geht die Invasorenbrut eh nicht zur Schule. Und mit ehrlichen Noten wären die eh gleich wieder mal beleidigt.

  14. Kurzrum ich habe dann ein einser Abi obwohl lesen und schreiben nur nach Gehör erfolgte. Das sind ja die besten Voraussetzungen für Studienlaufbahnen wie Medizin, Jura oder Ingenieurwissenschaften. Jetzt fällt also auch noch das letzte in der Welt geschätzte „made in Germany“.

    • Nö, sicher nicht, die lassen dann alles von Siri schreiben und vorlesen und von google übersetzen. Also wenn ich recht überlege, ist die Schule eigentlich obsolet, wahrscheinlich dient sie nur noch der Aufsicht Minderjähriger, damit beide Elternteile arbeiten gehen können.

    • Sir, Google und den ganzen Firlefanz wird es nicht mehr geben weil keiner die Infrastruktur am Leben halten kann.

    • Oder die Nigerianer, die sollen ja in 20 Jahren ganz an der Spitze stehen habe ich eben irgendwo in einer Überschrift überflogen.

    • Genau, zusehends werden die Steuergelder versenkt fürs Beaufsichtigen, Spielvorschlägemachen und für ein immer aufwendigeres Verköstigen der Kinder.

  15. Und am Ende bekommen dann alle einen Pokal für die Teilnahme oder was? Leistungsprinzip adé. Die Raketenwissenschaftler der Zukunft haben dann ein Abi auf Hauptschulniveau und können weder richtig schreiben noch lesen. Ein Blick in Dummlands Zukunft ist nurnoch schwer erträglich…

  16. Wie soll man die „Leistungen“ der Neubürger sonst auch bewerten? „Unterirdisch“ gibt es nicht als Zahl….. – Aber was braucht es Mathe und Physik wenn die „Haltung“ und „Meinung“ stimmt? Für was „mit Medien“ oder Geschwätzwissenschaften reicht es dann allemal. Fragt sich, wer dann noch arbeitet….??

  17. Deutschland befindet sich im freien Fall – und es geht immer schneller. Allerdings: Auch bei uns im hochgelobten Bayern gibt es in der Grundschule zumindest in Kl. 1 und 2 kaum noch Noten, dafür „Lernentwicklungsgespräche“, nach Wunsch auch für höhere Jahrgänge.

    • In NRW gibt es auch erst ab Klasse 3 Noten, ob das überall so ist, weiß ich nicht.

      Allerdings gab es das sogar zu meiner Zeit, dass zumindest das erste Zeugnis in schriftlicher Form war. Keine Ahnung, ab wann es dann richtige Noten gab.

    • Ziffernnoten sind aussagekräftiger als vielseitig interpretierbare Wortgirlanden, die den Lehrern nur die Zeit für Sinnvolleres rauben.

  18. Ich bin in der DDR zur Schule gegangen und erst jetzt begreife ich warum wir so „gequält „ wurden.
    Nix mit Fächer abwählen, nix mit Religion ausgleichen, nix mit Rechtschreibeschwäche, nix mit ADS, nix mit Religion…
    Sondern ewige Chemische Formeln, Physik bis zum umfallen, Biologie nach Darwin…letztendlich einen Literatur Klassiker für die Ferien.
    Nun wurden Schulabschlüsse wie den Teilabschluss der 10. Klasse ( wurde angeboten wenn sich Schüler mit Naturwissenschaften schwer taten aber geprüft wurde dennoch Mathe, Deutsch, Geschichte der 10. Klasse) nach der Wende nicht anerkannt.
    Das ist auch ein Grund für viele Ostdeutsche sich von diesem Land abzugrenzen das sie trotz bester Bildung als Blöd hingestellt wurden nur weil sie dem Sozialismus dienen mussten.

  19. Wer weiter kommt nur nach politischer Gesinnung.

    wer oft in eine Moschee geht, wer an demos gegen AfD teilnimmt, wer Autos anderer Bürger anzündet….

  20. Dann lasst doch gleich den Kindergarten bis 18 durchlaufen. Zur Motivation reicht dann auch mal ein Bienchen oder Sternchen, und wer mit 20 Jahren bis 100 zählen kann, kriegt Abitur.

    • …nicht vergessen den Verzwergten mitzuteilen, dass der verschwommene Rahmen ums Smartphone Leben heißt.
      Aber das ist dann auch egal, da es keine Eigenverantwortung mehr geben wird!

    • Es darf auch auf arabisch gezählt werden. In diesem Fall genügt es, bis 5 zu zählen. Wer auch noch bis 10 zählen kann, bekommt das Ärzteexamen gleich noch mit dazu.

Kommentare sind deaktiviert.