Staatsschauspiel Dresden: Hysterisches Anti-AfD-Gebrüll auf Steuerzahlerkosten

Staatsschauspiel Dresden (Bild: Screenshot)
Staatsschauspiel Dresden (Bild: Screenshot)

Sachsen/Dresden – Im Staatsschauspiel Dresden hat diesen Samstag das Stück „Blaues Wunder“ Premiere. Regisseur Volker Lösch – von den seinen bejubelt und hochgelobt –  warnt darin in schrillem Ton und will mit seinem Stück unbedingt verhindern, dass die AfD ein Koalitionsangebot zur Landtagswahl erhält. Die NZZ nennt das Machwerk eine nervige „Brüllorgie“ und eine Groteske gegen den Zuschauer.

Es wird gebrüllt, gezetert, gejammert, alles auf maximalem Erregungsniveau. So Daniel Haas in der NZZ zur Uraufführung des Stücks „Das Blaue Wunder“ vor voll besetztem Haus. Obwohl die Verantwortlichen mit Störungen von Seiten der bösen Rechten, die im Stück ihr Fett abbekommen sollten, gerechnet hatten, bleiben diese aus. Kein Aufruhr, kein Skandal, keine Zwischenrufe oder sonstige Einmischungen, die im hysterischen Geschrei des Stückes eh untergegangen wären.

Im linkspolitischen Rausch erging man sich dann nahezu zwei Stunden über klar zu identifizierende Protagonisten wie Alexander Gauland oder Björn Höcke und einer fiktiven Übernahme des Landes durch „Rechte“, wobei immer wieder betont wurde, dass die AfD bei den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl bei 25 Prozent liege und deshalb die Angst vor einer Koalition mit der CDU umgehe. Auf einem blauen Schiff geht es mit Volldampf in eine „rechte“ Welt, in der als erstes der Euro abgeschafft wird, Frauen zu Geburtsmaschinen werden und aus der angeblich so freien, linken Welt durch Höcke und Co. ein sozialdarwinistischer Überwachungsstaat geschaffen wird.

Ganz ähnlich die Kritik in einem Beitrag des Deutschlandfunks. Darin wird festgestellt, dass bereits am Anfang klar war, wie das Stück enden wird und das Theater zu einer Echokammer werde, in der sich die Kulturinteressierten bestätigt fühlen. „Die Groteske gleicht eher einer Kompilation aus Satirebeiträgen und statt aufzurütteln, langweilt sie bereits nach einer halben Stunde“.

Anders indes die Bewertung des Stücks durch den öffentlich-rechtlichen Sender MDR. „Danke für so ein Theater der Aufklärung!“, lässt dessen Kultur-Theaterredakteur Stefan Petraschewsky verlauten. Die Frage, ob es sich bei dem Stück um politische Agitation oder um eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft handelt, beantwortet der MDR bereits in der Überschrift „AfD-Groteske ‚Das Blaue Wunder‘: Politisches Theater auf exzellentem Niveau“.

„Es ist schon unglaublich, wie ein Staatstheater im Namen der Kunstfreiheit mit dem Geld der Steuerzahler gegen eine demokratisch gewählte Partei hetzt, die zudem in der letzten Bundestagswahl die meisten Stimmen in Sachsen erhalten hat. Das Theater agitiert damit gegen eine große Gruppe in der Zivilgesellschaft, die diese Diffamierung auch noch aus der eigenen Tasche zahlen sollen“, so Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin der AfD in Sachsen. Hier zeige sich auch die fatale Entwicklung in der subventionierten Kulturszene: Früher haben Künstler die Regierung kritisch unter die Lupe genommen, heute steht allein die Opposition im Focus. Diese unhaltbaren Zustände würden immer mehr an den Staatssozialismus zu DDR-Zeiten erinnern, so Wilke, und stellt weiter fest: „Der antibürgerliche Parteienblock unterstützt offensichtlich diese gefährliche Kulturpolitik – eine neue politische Konkurrenz und der Verlust von Macht und Posten sollen auf jeden Fall verhindert werden.“ (SB)

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