Die Grünen und Scientology: Brüder und Schwestern im Geiste…?

Hans S. Mundi

© jouwatch Collage - Die grünen Reiter der Apokalypse
© jouwatch Collage - Die grünen Reiter der Apokalypse

Will man Die Grünen wirklich verstehen, dann muss man sich deren Umfeld, die Anfänge sowie diverse bizarre Offenbarungen der Partei und ihrer Personen genauer ansehen. Der derzeitige Amoklauf gegen den PKW-Individualverkehr auf unseren Straßen, der verbissene Kampf gegen die klassische Familie mit Mutter-Vater-Kind(ern) und der pausenlose Einsatz für die politisch-mediale Diskurshoheit im Lande haben eine ideologische Basis.

Grüne waren in der Vergangenheit maoistische K-Grüppler, als Hippies sozialisierte Freaks, esoterische Weltenretter, beseelt von einer irrealen Dritte-Welt-Romantik, Kadersozialisten, welche auch durchaus in Nähe zur alten DDR standen, Umweltaktivisten aus der Bürgerbewegung gegen die AKW’s und diverse Personen aus sogenannten Sponti-Gruppen, der sich bunt ausbreitenden Schüler-, Lesben-, Lehrlings-, Schwulen- und Frauenbewegungen (Feministinnen). Dieser kunterbunte Haufen hatte sogar ökologische Rechtssausleger, die das arisch-indogermanisch-mystische Hakenkreuz verehrten und aus der bizarren Naturlehre der NS-Bewegung abstammten. Daneben dann auch noch die sexuell kranke Pädophilenszene, die sich hauptsächlich bei der „Beute“ in der Nähe zu Heim- und Straßenkindern tummelte. Drogen, fragwürdiger Sex und jede Menge schräger Anarcho-Lifestyle waren an Bord. Jegliche Sekten schwammen insofern natürlich wie Fettaugen auf der Suppe – aber all das scheint heute vergessen, dabei blitzt die wahre Gesinnung hinter der bürgerlichen Fassade gerade jetzt wieder auf. Wie etwa unlängst auch Gunnar Schupelius warnend und anklagend in der BZ (Berliner Zeitung) deutlich formulierte.

„Die Grünen fordern, dass Scientology nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Innensenator Körting (SPD) hält die Beobachtung für dringend notwendig. Er wird vom Rechtsexperten der CDU, Andreas Gram, unterstützt, der Scientology vorwirft, Freiheit und Demokratie anzugreifen. Dirk Behrendt, der die Grünen in dieser Frage vertritt, verharmlost zwar das Treiben der Scientologen nicht, aber er stichelt gegen den Verfassungsschutz. Das hat er schon 2007 getan, als Scientology in Berlin ihr Hauptquartier aufschlug. Da machte er sich über die „Heimlichtuerei mit hochgeschlagenen Mantelkrägen“ der Verfassungsschützer lustig, die er auch gerne „Spitzel“ nennt. Behrendt steht in einer langen Tradition seiner eigenen Partei. Die Grünen forderten jahrelang die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Wortführerin dieser absurden Idee war Renate Künast, der nachgesagt wird, sie wolle 2011 als Kandidatin der Grünen, Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Die Grünen behaupteten immer wieder, Scientology dürfe gar nicht überwacht werden. Damit liegen sie falsch. Das OVG Münster bejahte erst 2008 die Beobachtung der Sekte sogar auf Bundesebene. Der Verfassungsschutz ist dazu da, Angriffe auf unsere Demokratie früh zu erkennen. Das gestörte Verhältnis der Grünen zu dieser wichtigen Behörde ist beunruhigend.“

Man kann aus dieser scheinbar kleinen Episode GROSSES ablesen. Erstens: Die Grünen haben zu Rechtsstaat, Demokratie und dem Verfassungsschutz ein rein taktisches Verhältnis. Sie beschimpfen den Verfassungsschutz demonstrativ als Ansammlung von „Spitzeln“ – offenbar in einem Moment in welchem es sich um eine nicht genehme Überwachung einer irgendwie verbündeten Organisation handelt. Wenn jetzt – zweitens – von prominenten Grünen wie Cem Özdemir der Verfassungsschutz regelrecht auf die AfD gehetzt wird, verraten erneut Worte die wahre Gesinnung. Özdemir, wie auch Stegner von der SPD und andere „lupenreine Demokraten“ befehlen den V-Leuten den Krieg gegen die AfD mit der Begründung „der Rechtsstaat muss sich mit allen Mitteln“ gegen „Rechte“ und „die Feinde der Demokratie“ wehren. Angriff als Abwehr getarnt, Desinformation aus der Truhe der fanatischen Krieger im Kampfe für den Endsieg der eigenen Ideologie. Drittens aber muss sich der Beobachter nun die finale Frage stellen: Sind Die Grünen von gefährlichen und fanatischen Sekten, wie etwa die Krake Scientology, unterwandert? Irgendwie Waffenbrüder im Kampf gegen die bürgerlich-individuelle Gesellschaft? Man muss nicht lange suchen, um dafür jede Menge Belege zu finden. Nämlich genau dort, wo Die Grünen bereits an der Macht sind und einen Ministerpräsidenten mit finsterer K-Gruppen-Vergangenheit stelle. Im Ländle, dem von Ökolinken okkupierten Baden-Württemberg.

Es ist unerträglich, daran regelmäßig vorbeifahren zu müssen“, sagt Andreas Maier (Name geändert). Er meint die neue Stuttgarter Niederlassung der Organisation Scientology an der Heilbronner Straße. Maier ist Angehöriger eines Scientology-Mitglieds, das nicht mehr lebt. Er gibt der Organisation die Schuld für die Entfremdung, die zwischen seiner Familie und dem Verwandten stattgefunden hatte, bevor dieser starb… Andreas Maier fragt anklagend: „Was ist das für eine Landeshauptstadt, die ein solches Treiben nicht unterbinden kann?“ Die Stadt hatte jedoch keine Handhabe. Das Gebäude wurde auf dem freien Immobilienmarkt veräußert. Baurechtlich bestand ebenfalls keine Möglichkeit, die Pläne der Organisation zu unterbinden. Laut dem Baurechtsamt der Stadt sind dort neben Büro- und Verwaltungsgebäuden, Lokalen und Hotels auch „Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke“ möglich… Auch in der Nachbarschaft beäugt man kritisch, dass hier eine der wichtigsten Repräsentanzen der Scientologen in Deutschland entstehen soll. „Wir hatten oft Beschwerden von Kunden, die vor dem Center an Werbeständen angesprochen wurden“, sagt Andrea Poul, die Managerin des Einkaufszentrums Milaneo. Passanten hätten gar berichtet, wüst beschimpft worden zu sein, wenn sie sich nicht von den Scientology-Werbern ansprechen ließen.“

Interessant, der Landesregierung und ihren Behörden ist angeblich kein Widerstand gegen den Aufbau einer neuen großen Dependance von Scientology in der Landeshauptstadt möglich. Stuttgarts OB Kuhn (Die Grünen) sorgt doch ansonsten mit den Behörden und politischen Hilfstruppen, runter in der linken Aktionseinheit, bis zu Gewerkschaften und der militanten Antifa dafür, dass die AfD kaum ein Wahlplakat oder einen unbeschädigten Infostand für eine Stunde in der Stadt präsentieren kann. Obwohl nun im Ländle noch von der Vorgängerregierung zu CDU-Zeiten die Scientologen als Beobachtungsobjekt eingestuft werden, ist hier kein MP Kretschmann aufgebracht vor der Kamera. Und da muss vorerst dann der Vergleich her: Die Scientologen betreiben mit ihrem E-Meter und anderen Hilfsmitteln brachiale Gehirnwäsche, welche die bürgerliche Existenz auslöschen und ein Zombiewesen namens „Tethan“ schaffen soll. Erreicht werden soll ein „Clear Mind“, ein komplett gewaschenes Gehirn mit neuer Über-Identität.

Auch bei den Grünen ließen sich, bedingt durch deren Herkünfte, derartige Versatzstücke stets finden. Der weltbeherrschende Proletarier war eines der Abziehbilder eines „neuen Menschen“, geschaffen durch Ideologie. Der „edle Wilde“ aus Afrika oder dem Orient ist heute eine der neuen Bezugspersonen, welche die Einwanderungsdebatten in dieser Ecke überlagern. Der ökolinke „Clear Mind“ kommt uns inzwischen permanent entgegen: Der Veganer, der Pazifist, der antirassistische Weltbürger, der Europäer, der den Nationalstaat überwindet und keine nationalistische Tradition mehr kennt. Aber – ACHTUNG – besonders auf dem Feld der Sexualität wird DEKONSTRUIERT wie es ansonsten eben nur Scientology macht: Kein Geschlecht mehr, keine Familien, dafür mehr als siebzig Pseudo-Geschlechtsidentitäten, der neue Mensch ist divers, er vermischt sich mit Rassen und Ethnien, der hässliche „alte weiße Mann“ wird von der Landkarte weggemobbt und mit metoo-Anklagen überhäuft. Grün ist mehr „Clear Mind“ als es Scientology je war – Brüder im Geiste nun auch in der Landeshauptstadt Stuttgart. Kretschmann sollte mal sein E-Meter zeigen…

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