Autos werden für Normalbürger unbezahlbar

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Die politisch gewollte Umstellung des sogenannten Individualverkehrs von Benzin- auf Elektrofahrzeuge wird für den deutschen Durchschnittsverdiener bittere Konsequenzen haben: Ein Auto wird für ihn kaum noch zu bezahlen sein, gibt jetzt VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch in einem Interview zu.

30 Milliarden Euro investiert VW nach Aussage des VW-Aufsichtsratschefs Pötsch in den kommenden Jahren in die E-Mobilität. Ziel sei es zwar „die Elektromobilität auch für breite Bevölkerungsschichten zugänglich, das heißt erschwinglich zu machen“, so Pötsch in dem Welt-Interview. Doch das werde angesichts der teuren E-Einstiegsmodelle schwierig: „Das heutige Preisniveau ist nicht zu halten, wenn diese Autos mit Elektromotoren ausgestattet werden. Daher wird es im Kleinwagensegment ganz unweigerlich zu erheblichen Preiserhöhungen kommen“, kündigt der österreichische Manager an. Es könnte durchaus sein, dass Menschen mit niedrigem Einkommen sich ein Auto in Zukunft nicht mehr leisten können, lässt der 67-Jährige die Bombe hinter der Welt-Bezahlschranke platzen.

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Mit dem E-Auto unterwegs – Immer Zeit für einen Kaffee (Foto:Von Dmytro Zinkevych/shutterstock)

Beim Thema Kündigungen, die durch die neue von der EU beschlossene 37,5-prozentige CO2-Reduzierung im Raum stehen, antwortet Pötsch erwartungsgemäß schwammig – man müsse die neue Situation erst analysieren und neu bewerten, Pläne neu anpassen. Er verweist an dieser Stelle lieber auf die „Chancen“, die die erzwungene E-Mobilität für den Arbeitsmarkt haben könnte. Der VW-Konzern arbeitet nun daraufhin, die EU-Vorgaben zu erfüllen und bis 2030 40 Prozent E-Autos zu produzieren.

Die Kunden werden das schon mitmachen, ist Pötsch überzeugt: „In unserer Gesellschaft besteht ein breiter Konsens darüber, dass wir alle zum Klimaschutz beitragen müssen. Und vielen Menschen ist klar, dass die individuelle Mobilität ein Feld ist, auf dem ein solcher Beitrag möglich ist… Dieses Argument wird viele Kunden dazu bringen, sich für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug zu entscheiden“, glaubt er. Der deutsche Autofahrer werde schon bereit sein, 30.000 Euro und mehr auszugeben, um auch zukünftig selbstbestimmt von A nach B zu kommen, ist Pötsch überzeugt. Damit könnte er sogar Recht haben – die jahrelange Indoktrination durch Politik und selbsternannte Umweltschützer beim Thema „Welt-Klimarettung“ zeigt Wirkung: Insgesamt stehen 90 Prozent der Haushalte in Deutschland hinter der Vogel-schreddernden und landschaftsverschandelnden Energiewende, ergab eine Umfrage der KfW im vergangenen Jahr. 16 Prozent planen die Anschaffung eines Elektroautos und die etwa 80 Prozent, die angesichts einer eingeschränkten Reichweite und lückenhaften Ladeinfrastruktur noch zögern, werden sich der Herde schon noch willig anschließen. (MS)

 

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