Islamischer Terror? 27 Tote bei Anschlag auf philippinische Kirche

Islamische "Rebellen"? (Foto: Screenhsot/Youtube

Jolo/Philippinen – Wer hierzulande den politischen Islam mit Terror in Verbindung bringt oder gar eine „Religion des Terrors“ nennt, wird wegen Volksverhetzung zu hohen Geldstrafen verurteilt. In diesem Zusammenhang: Auf der von Islamisten terrorisierten südphilippinischen Insel Jolo sind heute 27 Menschen bei einem hinterhältigen Bombenanschlag in einer Kathedrale ums Leben gekommen. Erst am Freitag hatte die Regierung nach einer Volksabstimmung und einem Friedensabkommen der muslimischen Bevölkerung in der südlichen Region Mindanao weitgehende Zugeständnisse gemacht und die Bildung einer neuen muslimischen autonomen Einheit eingeleitet. Auch die Insel Jolo, wo das Massaker an den katholischen Kirchenbesuchern geschah, gehört zum geplanten muslimischen Autonomiegebiet. Scheinbar gingen einigen Terror-Gruppen diese Maßnahmen zur Selbstständigkeit nicht weit genug. Soll die katholische Bevölkerung aus den südlichen Regionen vertrieben werden?

Nach einem Bericht der Bildzeitung explodierte der erste Sprengsatz während der Sonntagsmesse im Inneren der katholischen Kirche. Als Sicherheitskräfte herbeieilten, ereignete sich die zweite Detonation auf einem Parkplatz davor.

„Das Motiv für den Angriff ist noch unbekannt. Das Militär will zunächst die Sprengstoffe analysieren, um so Rückschlüsse auf die Täter ziehen zu können“, heißt es lapidar in den weiteren Ausführungen der Zeitung. Die Hintergründe der Tat dürften aber auf Grund der vergangenen Ereignisse ziemlich bekannt sein.

Deutscher Segler enthauptet – Henker rief „Allahu Akbar!“  

Die Insel Jolo, die zum Sulu-Archipel gehört, wird schon seit Langem von Abu-Sayyaf-Rebellen, einer islamistischen Untergrundorganisation, terrorisiert. Im Jahre 2017 wurde der 70jährige deutsche Segler Jürgen Kanther dort von den Dschihadisten gefangen, entführt und enthauptet. Auch seine Lebensgefährtin Sabine März wurde brutal ermordet. Wie das Hamburger Abendblatt damals berichtete, rief der muslimische Henker „Allahu Akbar!“. „Nun sind beide tot. Ermordet von Verbrechern, die sich Gotteskrieger nennen und eigentlich nur Raubgeld im Sinn haben“, textete nach dem Mord an den beiden Deutschen die WELT.

Offenbar haben sich solche Aktionen gelohnt, denn nicht einmal ein Jahr nach der Hinrichtung steht der muslimische Teilstaat in den Startlöchern. Ermöglicht durch ein „Friedensabkommen“, das zwischen der philippinischen Regierung und der größten muslimischen Rebellengruppe, der Moro Islamischen Befreiungsfront, im Jahr 2014 geschlossen worden war.

Nach den weitreichenden Zugeständnissen geht das Morden weiter. Ein weiteres Beispiel, wie es um den inneren Frieden eines Landes bestellt ist, in denen der muslimische Bevölkerungsanteil die Zehn-Prozent-Marke übersprungen hat. (KL)

 

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