Akif Pirinçci über den Umgang von Idioten mit dem Nobelpreisträger James Watson

Max Erdinger

Foto: Imago

Der kleine Akif ist ein ganz großer Provokateur. Alleine dafür lüpft meinereiner den Hut: „Hawedieehre, Herr Pirinçci!“. Gemeinsam ist uns wohl die Überzeugung, daß man ehrliche Antworten in „umstrittenen“ Angelegenheiten am ehesten per Provokation erhält. Das geschieht nicht unbedingt dadurch, daß man auf den Text der Antwort etwas gibt, sondern aufmerksam registriert, bei welchen Schlüsselwörtern der Andere ausrastet und in welcher Weise. Beim „sozialverträglichen“ Geplätscher wird man zu oft angelogen. Vermutlich wird deshalb so viel Wert auf einen „sozialverträglichen Stil“ gelegt. Er erleichtert das Lügen ganz ungemein, und die heutigen, kollektiven Gewißheiten beruhen auf einer ganzen Reihe von extrem dummen Lügen. Für den hier oben verlinkten Artikel von „Deutschlands größtem Autoren“ wird sich Akif Pirinçci wahrscheinlich wieder eine Anzeige wegen „Volksverhetzung“ einfangen. Von wem? Von irgendwelchen linken Volksverblödern. Linke Volksverblödung ist nicht mit Strafe bedroht.

Akif Pirinçci beschäftigt sich mit der Frage, wie es wohl kommt, daß sich ein Haufen politkorrekter Wissenschaftsbanausen dazu berufen fühlt, den Ruhm des Nobelpreisträgers James Watson dadurch in den Schmutz zu ziehen, daß sie ihm einmal verliehene Auszeichnungen und Ehrentitel wieder aberkennen (jouwatch berichtete). Der heute 93-jährige James Watson, Entdecker der DNS, ist alles andere als politisch korrekt. Und zwar wegen seines Wissens nicht.

Die Antwort ist auf einer ersten Ebene einfach: Wer sich heute wegen Watsons „Rassismus“ aufregt, nennt sich zumeist selbst „Wissenschaftler“ und stammt vornehmlich aus den sog. Geschwätzwissenschaften. Die wiederum dienen aber seit Jahrzehnten nicht mehr dem ergebnisoffenen Erkenntnisgewinn, sondern der Pseudountermauerung einer marxistischen Gesellschaftstheorie. Die Ergebnisse ihrer „Forschungen“ sind bereits vorgegeben, ehe es mit der Erforschung überhaupt losgeht. Wer Marxismus-Leninismus in den Rang einer Wissenschaft erhebt, so, wie bspw. in der DDR geschehen, hätte vermutlich auch keine Probleme damit, die Astrologie mit der Astronomie wissenschaftlich „gleichzustellen“. Begründung wahrscheinlich: Alle Astros sind gleich.

Die sehr berechtigte Schlüsselfrage in Pirinçcis Betrachtungen zum Thema ist folgende: Wie kommt es eigentlich, daß man heutzutage kein Rassist mehr sein darf, Kommunist und Internationalsozialist aber sehr wohl? Schließlich haben Letztgenannte, was ihre „mörderischen Qualitäten“ angeht, eher mehr denn weniger Dreck am Stecken, als alle Rassisten dieser Welt. Letztlich kommt „Deutschlands größter Autor“ zu der zutreffenden Feststellung, daß Wissenschaftler wie James Watson nicht aus Zufall nie aus Afrika kommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Datenmaterial zur globalen Verteilung der Intelligenz. Es spielt realiter überhaupt keine Rolle, ob es einem gefällt oder nicht, was dieses Datenmaterial hergibt und welche Schlußfolgerungen dadurch zulässig werden. Einschränkung: Für denjenigen, der an der Realität interessiert ist, spielt das keine Rolle. Für linke Gesellschaftsdesigner hingegen spielt es eine ganz gewaltige Rolle. Die Realität steht nämlich ihren Visionen im Wege. Deswegen leugnen sie die Realität. Sie gefällt ihnen nicht. Wem wiederum nicht gefällt, daß Linke sich die Realität zurechtbiegen, wie es ihnen gerade gefällt, der gilt als „Hasser“, als „Rassist“, als „Sexist“, als „Chauvinist“ oder generell: Als Nazi. Und das ist das Ärgste: Daß heutzutage diejenigen die totale Diskursmacht für sich behaupten wollen, die den Originalnazis weit näher stehen als jeder Wahrheitssucher.

Die dümmliche Arroganz der linken Hypermoralisten

Afrika ist der sogenannte schwarze Kontinent. Die Bezeichnung hat er von der Hautfarbe seiner Bewohner. Die o.g. Daten der Weltgesundheitsorganisation beziehen sich auf die Länder, nicht auf den einzelnen Einwohner. Pirinçci bezieht sich auf diese Daten, einem Durchschnittsergebnis aus neun internationalen Studien. Es gibt Schwarze, die außerordentlich intelligent sind. Thomas Sowell (*1930) ist bspw. so einer. Er wuchs allerdings nicht in Afrika auf, sondern in den USA. Und die Sozialisation in den USA war in Sowells Kinder- und Jugendzeit noch eine europäische in der amerikanischen Variante. Ausgerechnet von Sowell stammen zwei bemerkenswerte Zitate, die man jedem europäischen Linksweißen um die Ohren dreschen sollte: „Wenn du den Leuten helfen willst, dann erzählst du ihnen die Wahrheit. Wenn du dir selbst helfen willst, dann erzählst du ihnen, was sie gerne hören wollen.“ – und – „Ich habe nie verstanden, warum es Gier sein soll, das Geld behalten zu wollen, das man verdient hat, aber keine Gier, sich das Geld zu nehmen, das sich ein anderer verdient hat.“

Es ist ganz einfach eine europäische Arroganz, das Leben in Afrika an den eigenen Maßstäben zu messen und dann zu behaupten, es sei besser oder schlechter als das in Europa. Das ist alles andere als ein Ausweis von Intelligenz. Akif Pirinçci behauptet etwas sehr Richtiges: Erst dadurch, daß sich Europäer angemaßt haben, den Negern dabei „helfen“ zu wollen, so zu werden wie sie selbst, fing es in Afrika an, völlig aus dem Ruder zu laufen. In Afrika wurde seit jeher schneller geboren und auch schneller gestorben. Allein schon die Tatsache, daß ein von Stämmen geprägter Kontinent heute „Nationen“ hat, ist Resultat europäischer Arroganz. Genau genommen sind sie wahrscheinlich sogar das Grundübel in Afrika, da sich erwiesenermaßen kein afrikanischer „Staatschef“ je für seine „Nation“ interessiert hat, sondern dafür, was er in der Position des Staatschefs für sich, seine Familie und seinen Stamm erreichen kann. Stämme, die nicht in der Regierung einer solchen afrikanischen „Nation“ vertreten waren, hatten durch das europäische Nationenkonstrukt in aller Regel schwer unter „Nation“ zu leiden, allein schon deswegen, weil bspw. das Militär nur offiziell der „Nation“ dient, tatsächlich aber dem jeweils herrschenden Stammesfürsten an der Spitze einer solchen seltsamen „Nation“.  Regelrecht schreien möchte man angesichts der arroganten Dummheit, die sich offenbart, wenn sich Angela Merkel mit afrikanischen „Staatschefs“ trifft, um „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Diese „Staatschefs“ sind in aller Regel die Fluchtursache.

Das Kind im Brunnen

Aber gut, nun ist das Kind schon einmal in den Brunnen gefallen. In Afrika kam es zum Kontakt von europäischer und afrikanischer Zivilisation und man kann wahrlich nicht behaupten, daß es dafür „Schuldige“ gäbe. Es lag im Wesen unserer Zivilisation, die Welt zu erkunden. Ein weißer Amerikaner, Ralph Plaisted, war der erste am Nordpol; ein weißer Australier, Sir Edmund Hillary (europäische Wurzeln) war der erste Mensch auf dem Mount Everest, Jan van Riebeeck landete am Kap der guten Hoffnung und gründete Kapstadt – und Neil Armstrong war der erste Mensch auf dem Mond. Die erste Herztransplantation der Welt fand in Afrika statt, im Groote Schuur Hospital in Kapstadt 1967. Wer hat sie durchgeführt? – Christiaan Barnard, ein Weißer. Wer hat behauptet, die Neger in Gabun hätten keine Kultur? Das war Albert Schweitzer. Welchen Durchschnitts-IQ zeigt die o.g. Liste für das Land Gabun? – Den Wert 60. Aber: In ganz Deutschland gibt es völlig unbeanstandet Albert-Schweitzer-Schulen im Dutzend. Akif Pirinçci wird sich für seinen Artikel dennoch massenhaft Vorwürfe und Anschuldigungen einfangen. Von wem? Ich sagte es schon: Von den Blöden unter den Weißen, vulgo den Linken.

Wahr scheint zu sein, daß dann, als das Kind bereits in den Brunnen gefallen war und der europäische Lebensstil in Afrika Begehrlichkeiten geweckt hatte, auch die Verantwortung für den Zusammenprall der beiden völlig verschiedenen zivilisatorischen Welten hätte übernommen werden müssen. Logischerweise von denen, die dazu in der Lage gewesen wären. Und das wären ganz zweifellos wieder die Weißen gewesen. Was ist stattdessen passiert? Saudumme Linke in ihrem unsubstantiierten Egalitätswahn nölten so lange in der Gegend herum, bis die mit weißer Zivilisation „kontaminierten“ Länder in Afrika in eine „Unabhängigkeit“ entlassen wurden, die in Wahrheit keine ist. Keine der vormaligen Kolonien genießt heute den Segensreichtum von „Unabhängigkeit“. Dort wurde – wahrscheinlich irreversibel – gelernt, daß die afrikanische Zivilisation der europäischen gegenüber „inferior“ sei. Weil die europäische der Maßstab geblieben ist bis heute. Wahr ist aber, daß das Leben in Afrika nicht an der Frage hängt, warum kein Neger der erste Mensch auf dem Mond gewesen ist und warum kein Neger das Penicillin erfunden hat. Die Leute in Afrika hätten auch so ihr afrikanisches Leben gehabt, hätten gelacht, geliebt, gejagt, sich ernährt, sich bekämpft und alles das, was man eben in der Zeitspanne zwischen Geburt und Tod erledigt. Eine niedrige Lebenserwartung, verbunden mit einer hohen Säuglingssterblichkeit, ist nach europäischen Maßstäben ein verbesserungswürdiger Zustand, nicht nach afrikanischen. In Afrika ist „zum Ausgleich“ die Fortpflanzungsrate höher, der Kreislauf des Lebens hat ein höheres Tempo. Das Problem der Bevölkerungsexplosion in Afrika ist Resultat des Scheiterns beim Versuch der Übernahme europäischer Werte da, wo sie eigentlich nichts verloren haben, weil sie dort nur Unheil anrichten.

Wenn das aber schon so ist, und wenn schon dauernd von der globalen Menschlichkeit die Rede ist, dann müsste man das Unheil, das man angerichtet hat, wenigstens auch zu lindern versuchen. Das heißt, daß man nach dem Problem, das man selbst geschaffen hat, auch seine Beseitigung in Angriff nehmen müsste, anstatt sich selbstgerecht und denkfaul hinter einem komplett schwachsinnigen „alle Menschen sind gleich“ zu verschanzen und zu behaupten, es sei nunmehr die „Freiheit“ der Afrikaner, sich mit den Folgen des zivilisatorischen und kulturellen Zusammenpralls alleine herumzuschlagen. Man müsste endlich die Eier haben, die Konsequenzen anzuerkennen und für die Stämme Afrikas das erledigen, was sie selbst nicht können, eben weil ein Leben ein Leben ist, ganz egal, wo es stattfindet. Es war ein Riesenfehler, die Kolonien wieder aufzugeben. Lediglich die Kolonialpolitik mit ihren arroganten, ausbeuterischen Attitüden hätte geändert werden müssen. Es gibt keinen Grund für Arroganz den Afrikanern gegenüber. Allerdings gibt es ebenfalls keinen Grund für die komplett wahnsinnige Behauptung, wir seien gleich. Sind wir nämlich nicht. Das heißt, daß wir die Profite, die sich bspw. durch die Ausbeutung afrikanischer Bodenschätze machen lassen, auch zum weit größeren Teil in Afrika zu reinvestieren gehabt hätten, anstatt sie mit nach Europa zu nehmen. Wir hätten im weitesten Sinne zu „Freunden“ werden können, nicht zu Ausbeutern, vorausgesetzt, die Neger hätten uns überhaupt zu Freunden haben wollen. Es wäre zu akzeptieren gewesen, daß sie selbst nicht in der Weise funktionieren können, wie es nötig ist, um eine europäische Zivilisation zu etablieren oder aufrecht zu erhalten. Wir sind nach Afrika gegangen, nicht umgekehrt. Wir waren eben „überlegen“ nach unseren eigenen Maßstäben. Für die Folgen hätten wir auch dort die Verantwortung zu übernehmen, anstatt uns durch den Menschenimport von dort pseudomoralisch einen schlanken Fuß zu machen.

Es gibt hier ein „unlustig lustiges“ Video zu sehen, betitelt mit „African Aviation„, in dem das mit einem lachenden und mit einem mitfühlenden, weinenden Auge zu betrachten ist, was ich hier oben ausgeführt habe. Der Versuch von Afrikanern, „den Anschluß zu finden“. Ich mußte sehr lachen, als ich es das erste Mal gesehen habe. Allerdings nicht über die afrikanischen Ingenieure, sondern über die linken Egalitaristen hierzulande. Für ihre kreatürliche, optimistische und naive Art könnte ich diese „Ingenieure“ knutschen. Sie sind wie die Kinder. Wer wollte nicht für Kinder sorgen? Wer wollte ihnen nicht das Allerbeste angedeihen lassen?

Die Rassisten

Rassismus hat seine Berechtigung insofern, als daß er existierende Unterschiede anerkennt. Mit dem Rassismus ist es wie mit dem Beton: Es kommt darauf an, was man daraus macht. Existierende Unterschiede zu leugnen ist einfach infantil. Eine linke Riesenschweinerei ist es daher, einen Nobelpreisträger, der immerhin eine der – nach unseren Maßstäben –  wichtigsten Entdeckungen der Menschheitsgeschichte gemacht hat, von Ideologen durch den Dreck ziehen zu lassen, die auch nicht annähernd an die wissenschaftliche Reputation von James Watson heranreichen. Der Mann „hetzt“ in keiner Weise, sondern er sagt nur das, was er als wahr erkannt hat. Seine Kompetenz in dieser Sache liegt ganz ohne Zweifel haushoch über derjenigen bspw. einer Claudia Roth oder der eines Ralf Stegner. Diese Leute wissen vergleichsweise nichts, sind dafür aber ausgeprägt meinungsstark und halten das für eine runde Sache. Die Null ist ein runde Sache. Die „Kritiker“ von James Watson sind ausgesprochene Wahrheitsfeinde, regelrechte Jakobiner. Und Akif Pirinçci hat das ausgezeichnet herausgearbeitet. Aber es gibt ein viel gewichtigeres Problem mit den zivilreligiösen, hypermoralisierenden Glaubenswächtern der Gegenwart: Sie sind Rebellen gegen die Wahrheit.  Die wiederum ist ein Synonym für Realität. Wohin es führt, permanent an der Realität vorbei zu agieren, kann sich jeder selbst ausmalen, der einen IQ über dem Durchschnitts-IQ eines deutschen Linksgrünen hat. Ayn Rand hat es gut auf den Punkt gebracht: Man kann die Realität ignorieren. Nicht ignorieren kann man die Folgen, die das hat. Es ist kein Zufall, daß die schlimmsten Haßredner gegen den Nobelpreisträger James Watson ausgerechnet aus den Kreisen kommen, denen ihr „zusammengebasteltes Lügengebäude aus ideologischen Gründen“ gerade in anderen Zusammenhängen um die Ohren fliegt: Klimawandel, Feinstaub, Diesel, Feminismus, Ökohysterie etc.pp. Im Übrigen sind die Rassismusplärrer von heute selbst die größten Rassisten in genau der negativen Konnotation, die sie dem Begriff selbst  injiziert haben. „Alte weiße Männer“ sind ihr Haßobjekt. Es waren aber die weißen Männer, die heute alt oder bereits verstorben sind, die ihnen mit ihren Erfindungen alle die Mittel an die Hand gegeben haben, mit denen sie heute hemmungslos ihre marxistische Hetze vorantreiben.

Die Wahrheit

Es würde im Rahmen dieses Artikels zu weit führen, die Gründe für den linken Haß auf die Realität bis ins Detail genau darzulegen. Wen eine Antwort auf diese Frage interessiert, dem sei ein überaus sehenswertes Interview mit Prof. Dr. Dr. von Wachter, einem Religionsphilosophen, ans Herz gelegt, das bei einem Treffen von Libertären auf der Insel Usedom diesen Monat entstanden ist. Brillante Argumentation! Zu sehen ist es hier. Eine halbe Stunde, die sich unbedingt lohnt.

 

 

 

 

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