Linke hetzen in Stürmer-Manier gegen Israel und USA

Foto: Collage

Wiesbaden – Während Frau Knobloch in der fast durchweg Israel freundlichen AfD das Hauptlager der Antisemiten sieht, macht gerade die Linke Hessen mit einer antisemitischen Karikatur von sich reden, die in dieser Form vor 73 Jahren noch dem NS-Blatt Stürmer alle Ehre gemacht hätte. Da geht ein Knochenmann gehüllt in eine US-Flagge mit einer, mit einem Davidstern verzierten Sense, von Tür zu Tür und hinterlässt eine Blutspur.  

Scheinbar empört schreibt die WELT:

„Als blutverschmierte Sensenklinge wird der jüdische Staat in einer Karikatur dargestellt, die ein Arbeitskreis der Partei Die Linke aus Hessen auf ihrer Facebook-Seite verbreitet hat. Kritik daran kam auch aus den eigenen Reihen.“

Mit der antisemitischen Karikatur wollte der Arbeitskreis der Partei Die Linke auf Facebook auf die angebliche Intervention der USA in Hinblick auf die Regierungskrise in Venezuela hinweisen. Dort hält sich der amtierende Staatschef, wie auch die Märkische Allgemeine berichtet, nur noch mit Hilfe der Militärs an der Macht, während die Medien immer wieder berichten, dass das Land in Chaos versinkt. Doch der linke Arbeitskreis Cuba Si` Hessen sieht allein in der USA den Sündenbock für die Misere und greift tief in die alt-stalinistische, faschistische Propaganda-Mottenkiste. Die Karikatur, die in den sozialen Netzwerken für Ärger sorgt, zeigt die USA als personifizierten Tod, der bereits verschiedene Türen geöffnet hat, über denen „Irak“, „Libyen“, „Syrien“ und „Ukraine“ geschrieben steht. Auf der letzten Tür steht Venezuela.

Obwohl die erst genannten fatalen Einmischungen sicherlich kritikwürdig sind, dürfte die Vermischung mit dem lateinamerikanischen Land eher ein Schuss nach hinten sein. Erst recht durch den darunter stehenden Kommentar: „Wir stehen an der Seite des legitimen Präsidenten Venezuelas Nicolás Maduro und wir lehnen jede Intervention ab. Yankee go home!“ In Venezuela lehnt sich die Opposition derzeit gegen den autoritären Staatschef auf. Der geht wiederum mit besonderer Härte gegen seine Gegner vor (WELT). Die Opposition wiederum bekommt nicht nur Rückhalt von der US-Regierung, sondern auch von Brasilien und Argentinien. Opfer von Maduros Schreckensherrschaft ist auch der Journalist Bily Six, der seit dem 17. November 2018 dem berüchtigten Geheimdienstgefängnis „El Helicoide“ in Caracas einsitzt. Six, der auch für die Junge Freiheit arbeitet, werden Spionage, Rebellion und Übertretung von Sicherheitszonen vorgeworfen. Ihm drohen 28 Jahre Haft.

Dass all dies den Linken einen feuchten Dreck interessiert, wirft ein weiteres Schlaglicht auf deren Verständnis von Meinungsfreiheit und Demokratie. In dieses Bild fügt sich die Antisemitische Karikatur wie ein Mosaikstein ein. Selbst in einer Stellungnahme, warum der antisemitische Post über 19 Stunden im Netz kursierte, waren noch vom Verbreiter die wohlbekannten, altstalinistischen Plattitüden zu hören. „Leider würde das Löschen dazu führen, dass die Menschen, die das Bild zu Recht verbreitet haben, um den imperialistischen Akt gegen Venezuela zu verurteilen, nun keine Plattform mehr haben.“

Auch Petra Heimer, Vorsitzende der Linken Hessen, stellte sich nach einer WELT-Anfrage klar hinter die Genossen. Sie fand das Bild lediglich „nicht geeignet“ Petra Heimer wörtlich: „Das Foto ist nicht geeignet, um Kritik an der Rolle der USA in der aktuellen Situation in Venezuela zu artikulieren.“

Zum Abschluss des Berichtes klärt die WELT den Leser noch einmal über antisemitische Karikaturen auf:

„Dass Juden angeblich hinter allen Weltgeschicken stecken sollen, ist eine klassische antisemitische Erzählung. Zeitgenössische Antisemiten nutzen den jüdischen Staat gerne als Code für „Jude“. Selbst offene Judenhasser verstecken ihr Ressentiment in der Öffentlichkeit meist auf diese Art.“ Vor allem die Nazipropaganda, allen voran der Stürmer, hat immer wieder das Klischee vom Geld-und Blutgrierigen Welt-Juden herangezogen.

Die Karikatur ist keine einmalige antisemitische Entgleisung. Immer wieder machen Politiker der Linken durch antisemitische Ausfälle von sich reden. Unter anderem hat die Linkspartei erst vor wenigen Jahren das Existenzrecht Israels in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen. Über den tief verwurzelten Antisemitismus der Linken schrieb etwa zeitgleich das Magazin Cicero: „Die Linkspartei, wie hält sie es mit dem Antisemitismus? Das ist zurzeit die Gretchenfrage nicht nur im deutschen Feuilleton, sondern auch in der politischen Linken und speziell in der Linkspartei selbst. Kritiker werfen den Linken vor, ihre Solidarität mit den Palästinensern trage dermaßen obsessive Züge, dass in Folge einseitiger Parteinahme mit dem „palästinensischen Volk“ antisemitische Stereotype reaktiviert werden.“

An dieser Grundeinstellung hat sich bis heute wenig geändert. Um so unverständlicher ist die Meinung jüdischer Verbände, die AfD wäre für den wachsenden Antisemitismus in Deutschland verantwortlich. (KL)

 

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