Thüringer Verfassungsschutz-Chef ist Mitglied der linksradikalen Amadeu Antonio Stiftung

Stephan Kramer (Bild: Screenshot)
Stephan Kramer (Bild: Screenshot)

Die weit im linkspolitischen Gefilde tätige Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), wartet nicht nur mit radikalen Methoden auf, wenn es darum geht, die vorgegebene Ideologie zu verwirklichen. Auch das Personal ist extrem. Neben der ehemaligen Stasi-Zuträgerin, die seit Jahren als Chefin der AAS wirkt, findet sich auch Stephan Kramer, der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes in den Reihen der linksradikalen Organisation wieder. Dort sitzt er Mitglied im Stiftungsrat.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) ist spätestens nachdem sie vom ehemaligen SPD-Justizminister Heiko Maas zum Gesinnungskontrolleur in den sozialen Netzwerken erhoben wurde, einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Immer wieder im Fokus: Die Stasi-Vergangenheit der Stiftungsvorsitzenden Anetta Kahane sowie die öffentlichen Ausfälle von Mitarbeiterin wie der Extremisten Julia Schramm, die mit Sprüchen wie „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris Feuer frei“, klar machte, wofür die angeblich zivilgesellschaftliche AAS eigentlich steht.

Von der AAS lange nicht thematisiert wurden weitere Personalien. Interessant deshalb, wer so im Hintergrund der AAS wirkt. Ein Blick auf in die Liste der AAS-Gremien birgt die eine oder andere Überraschung: Denn dort taucht im Stiftungsrat der linken Organisation Stephan Kramer auf. Kramer ist  Präsident des Verfassungsschutzes Thüringen. Seit 1. Dezember 2015 leitet der ressortfremde Kramer die Behörde und ist seitdem auch mehrfach medial in Erscheinung getreten. Die Vorgeschichte des studierten Sozialpädagogen indes scheint nur wenigen bekannt zu sein. Kramer war von 2004 bis Januar 2014 Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress. Ganz offenbar ermöglichte es diese Vita dem Mitglied der SPD in den Stiftungsrat der offen linksradikalen AAS einzusteigen und Kramer, der übrigens auch Mitglied der SPD ist, scheint seinen geheimdienstlichen Einfluss ganz offen über sein Mandat im Stiftungsrat der Kahane-Denunziations-Einrichtung auszuüben.

Bereit vor zwei Jahren wurde die enge Verflechtung der AAS mit dem Verfassungsschutz thematisiert. Kritisiert wurde unter anderem die Treffen der Vorsitzenden der AAS  mit dem Präsident des „Bundesamtes für Verfassungsschutz“, die Einladung von Verfassungsschützern als Redner bei Veranstaltungen zum Thema „Rechtsextremismus“ oder die Treffen von Mitarbeitern der Stiftung mit Mitarbeiter des Geheimdienstes und den Austausch über Recherchemethoden.

Nicht nur diese Punkte rechtfertigen die Aussage, dass die AAS als Tarnorganisation des deutschen Inlandsgeheimdienstes mit linksextremistischer Ausrichtung fungiert, falls sich noch jemand wundern sollte, warum die AfD zum Prüffall geworden ist. (SB)

 

 

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