Schon wieder: Blutige Randale in Asylunterkunft Leipzig

Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock
Foto: Durch Rainer Fuhrmann/Shutterstock

Leipzig – Nachdem es erst am Montagnachmittag in einer Leipziger Gemeinschaftsunterkunft zu einer Auseinandersetzung gekommen war, bei der ein Security-Mitarbeiter verletzt wurde, haben sich gestern Nacht in einem anderen Asylbewerberheim der Stadt erneut „blutige Szenen“ abgespielt. Dies berichtet der tag24 und beruft sich dabei auf den örtlichen Polizeibericht.

Demnach kam es in der für fast 350 Flüchtlinge ausgelegten Unterkunft im Zentrum-Südost – im dortigen Containerdorf „An den Tierkliniken“ – zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen pakistanischen Zuwanderern. Laut tag 24 hätten drei feiernde Pakistaner (24, 28, 29) gegen 3 Uhr an die Tür eines Landmannes gehämmert, da dieser sich in den letzten Wochen öfter über die nächtlichen Partys beschwert hatte. Nach Polizeiangaben griffen die Randalierer danach den 27-Jährigen und seinen gleichaltrigen Bruder gemeinschaftlich mit einer Eisenstange an.

Weiter heißt es im Polizeibericht: „Ein Angegriffener blutete hernach stark und musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Sein Bruder wurde nur leicht verletzt. Die Polizei griff im Umfeld der Unterkunft drei Pakistaner auf, die Blut an der Kleidung, vermutlich vom Opfer, hatten. Sie bestritten die Tat, wurden aber dennoch als vermutliche Angreifer identifiziert. Die 24-, 28- und 29-Jährigen, die nicht in der Unterkunft wohnen, müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.“

Im Vergleich zu Syrien, dem Irak, Iran und Afghanistan verfügen Pakistani über einen weitaus geringeren Schutzstatus und haben demnach weniger Chancen, als Asylbewerber anerkannt zu werden. Ob nach der Auseinandersetzung jedoch eine Abschiebung erfolgt, ist wohl eher fraglich. (KL)

 

 

 

 

 

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