Der Männerhass, die Frauenmorde und die Lüge

Andreas Unterberger

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Nun schon der fünfte Frauenmord im erst angelaufenen Jahr. Und wieder ein Messer als Tatwaffe. Zugleich werden die Lügen- und Ablenkungs-Kampagnen der „Willkommens“-Politiker und vor allem -Medien immer grotesker und verlogener. Diese Kampagne hat drei ganz starke Antriebskräfte, und eine ganz klare Konsequenz.

Die Fakten sind eindeutig: Bei vier der fünf Morde seit Jahresbeginn waren die Täter keine autochthonen Österreicher, gehörten nicht zu den „schon länger hier Lebenden“ (wie eine der ausländischen Hauptschuldigen an dieser Entwicklung einst zu formulieren beliebt hatte). Diesmal war ein Mazedonier der Täter, der am helllichten Tag auf einem Supermarkt-Parkplatz in Niederösterreich seine Frau erstochen hat (wobei von der Polizei verschwiegen wird, ob es ein slawischer oder ein albanischer Mazedonier ist).

Da die Fakten in vielen Fällen zu brutal und klar sind, haben die Beschwichtiger und Ablenker seit einigen Tagen ihre Strategie geändert. Sie haben erkannt, dass der Dauerschmäh mit dem „Einzelfall“ nicht mehr zieht. Angesichts der großen Dichte an Morden, Vergewaltigungen und schweren Körperverletzungen wird er nicht einmal mehr vom bravsten Parteisoldaten geglaubt.

Die neue Strategie ist von der ständigen „Einzelfall!“-Behauptung ins andere Extrem gewechselt. Jetzt geht es gegen alle Männer. Jetzt wird der Eindruck erweckt, dass praktisch alle Männer potentielle Mörder sind. Man hat die Propagandalinie um 180 Grad gewendet. Jetzt wird ständig und auf allen rotgrünen Kanälen krampfhaft herausgestellt: Alle Tatverdächtigen seien „ebenfalls jeweils Männer“ (O-Ton ORF).

Das ethnische, das Zuwanderungs-Problem hinter fast allen dieser Morde wird hingegen auch im neuen Gehirnwäsche-Versuch genausowenig angesprochen wie bei der Einzeltäter-Kampagne. Bestenfalls wird die Herkunft ganz beiläufig am Rand erwähnt. Statt die kulturell-religiöse Prägung eines Großteils der Täter zu analysieren, läuft jetzt in den Linksmedien rund um die Uhr eine Kampagne nach dem Motto: „Männer sind an allem schuld“ (völlig ironiefreier O-Ton des deutschen „Spiegel“ – was zeigt, dass auch in Deutschland eine ähnliche Gehirnwäsche und Umerziehungswelle läuft).

Gegen Männer darf man ja hetzen, sie sind im Unterschied zu „den Moslems“ als Gesamtheit ja nicht vom österreichischen „Recht“ geschützt (es fällt zunehmend schwer, dieses Recht ohne Anführungszeichen anzusprechen). Wer hingegen schriebe, „Moslems sind an allem schuld“, landet im angeblichen Rechtsstaat Österreich sofort vor dem Strafrichter.

Für diese Kampagne hat man in den einschlägigen Desinformationsmedien inzwischen wohl fast schon alle Leiterinnen eines Frauenhauses zum Auftritt gebeten, samt Exponentinnen der einschlägigen Vereine, wie des SPÖ-nahen Frauenrings, samt Psychologen jener Kategorie, die Männer am besten dadurch umerziehen wollen, dass diese schon in der Volksschule in Tutu-Ballett-Kleidchen gehüllt werden. Lautstark ertönen Parolen, die immer auf dasselbe hinauslaufen: Es seien ja alles (nur) „Beziehungsmorde“! Pfui Männer! Männer umerziehen – oder überhaupt wegsperren! Frauen an die Macht, dann wird alles gut und friedlich! Und: Gewalt gibt es in allen Kulturen!

Eine Parole ist niederträchtiger und falscher als die andere. Zwar gibt es gewiss in allen Kulturen Gewalttäter. Aber es gibt sie in ganz unterschiedlichen Intensitäten. Wer das verschweigt oder leugnet, lügt nicht nur. Er macht sich auch mitschuldig an der Häufung von Gewaltverbrechen. Denn damit be- und verhindert man ja alle zielführenden Maßnahmen, die etwas gegen den größten Problemherd unternehmen würden.

Sich insbesondere beim politischen Handeln primär an der Häufung von Risiken und Gefahren zu orientieren, ist in anderen Zusammenhängen eigentlich selbstverständlich. Natürlich werden – um nur ein Beispiel für vernünftiges Agieren zu nennen – primär jene Straßenkreuzungen durch Kreisverkehre oder Ampeln entschärft, wo viele Unfälle passieren. Und nicht jene, wo fast nie etwas passiert.

Jedoch: Sobald wir auf ethnische, kulturelle oder religiöse Ebene geraten, wird die Reaktion auf und Reduktion von besonderen Gewaltherden geradezu kriminalisiert und gerät unter „Verhetzungsverdacht“. Für die vielerorts herrschende Diktatur der linken Political Correctness ist es als „Racial Profiling“ strikt verpönt, wenn die Polizei auf Bahnhöfen Gruppen dort herumlungernder jugendlicher Migranten strenger kontrollieren sollte als eine Gruppe von Pensionisten.

Dieses üble Diktat der Political Correctness wird auch dadurch nicht gerechtfertigt, dass die Europäer im Gegensatz zur Gegenwart eine ähnlich blutrünstige Vergangenheit hinter sich haben, wie sie heute noch in vielen Herkunfts-Kulturen der Migration herrscht. Der Prozentsatz der Opfer sowohl individueller Morde wie politisch-gesellschaftlicher Massenaggressionen (also von Krieg, Völkermord oder ethnischen „Säuberungen“) ist in Europa fast von Jahrhundert zu Jahrhundert ziemlich gleichmäßig gesunken. Sogar das 20. Jahrhundert war trotz zweier Weltkriege, des Holocausts und der kommunistischen Massenmorde in Summe weniger schlimm als viele vorhergehende Epochen Europas.

Keine seriöse Analyse kann die kulturellen und zivilisatorischen Fortschritte in Europa durch die langfristigen Wirkungen des Neuen Testaments, durch Reformation und Gegenreformation, durch den Humanismus, durch die Aufklärung, durch die Verankerung von Grundrechten, durch die Freiheit von Meinung und Wissenschaft und durch die Durchsetzung des demokratischen Rechtsstaats ignorieren. Diese Entwicklung war oft mühsam und von Rückschlägen begleitet. Aber man müsste total blind von Hass auf die europäische Zivilisation, auf das christliche Abendland sein, wollte man behaupten, dass die afrikanischen oder islamischen Kulturen eine diesen Fortschritts-Elementen gleichende Entwicklung durchgemacht hätten.

Diese Entwicklung hat eindeutig zu einem tiefgreifenden Kulturwandel in Europa auch in Hinblick auf die Gewaltausübung geführt. Diese Entwicklung steht anderen Kulturen zum Teil noch bevor. Sie wird besonders dort schwierig, wo eine Religion dominiert, die in ihren heiligen Büchern Gewalt gegen Christen, Juden oder Frauen rechtfertigt. Wer das verwischt, wer die Millionenmigration aus solchen außereuropäischen Kulturen für völlig problemlos oder gar positiv hält, ist eindeutig mitschuldig, wenn sich die Zustände in Europa mittelfristig an die der Herkunftskulturen anpassen. Und wenn sich kulturelle, ökonomische und politische Dynamik nur noch in Ost- und Südasien und in Nordamerika entwickelt.

Um zu sehen, dass die Migration – auch! – auf dem Gebiet der Kriminalität schon längst sehr negative Auswirkungen hat, sollte man sich nicht bloß die spektakuläre Häufung der Frauenmorde binnen weniger Tage anschauen, sondern auch auf die folgenden Daten, die statistisch noch viel aussagekräftiger sind (auch wenn von den Mainstream-Medien Verbrechen unter der Ebene von Morden neuerdings meist als offenbar belanglos ganz totgeschwiegen werden).

  • In Österreich ist der Anteil der Ausländer unter den als Vergewaltigern verurteilten (also nicht bloß angezeigten) Personen doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung.
  • Wenn man auch die Diebstähle untersucht, beträgt der Ausländer-Anteil sogar das 2,4 fache.
  • Die Muslime stellen 7 Prozent der Gesamtbevölkerung, bei den Gefängnisinsassen machen sie hingegen 19 Prozent aus.
  • Von den Österreichern wird im Schnitt ein Prozent tatverdächtig. Es gibt jedoch 30 Länder, deren in Österreich lebende Staatsangehörige eine Verdächtigten-Rate von mehr als zehn Prozent aufweisen! Fast alle sind afrikanische und asiatische Länder.
  • Dahinter steckt jedoch mit Sicherheit keine generelle Ausländerfeindlichkeit der Behörden, die Ausländer prinzipiell öfter als tatverdächtig ansehen würden: Stehen doch nicht weniger als fünf asiatische Länder am anderen, am positiven Ende der Liste! Deren in Österreich lebende Bürger werden hierzulande zum Teil nicht einmal halb so oft tatverdächtig wie die autochthonen Österreicher selbst. Das sind: Südkoreaner, Indonesier, Japaner, Kambodschaner und Besitzer eines Singapur-Passes.

Warum um Himmels Willen verschweigen die meisten Medien diese Fakten? Warum versuchen sie – und rote wie grüne Politiker sowieso – so krampfhaft, die Steigerung der Gewaltkriminalität zuerst zu leugnen und dann zu einem allgemeinen Männerproblem umzumünzen, das man offenbar dadurch lösen könnte, dass man alle Männer in Umerziehungskurse (fast hätte ich geschrieben: Lager) schickt, und allen Frauenvereinen viel mehr Geld gibt?

Die wichtigsten Motive dieser Desinformationskampagnen:

  1. Man will die eigene Mitschuld an der Massenmigration verwischen. Zwar ist das Willkommensgerufe inzwischen weitgehend verstummt (das ja einst vom ORF über Puls 4 über die Wiener SPÖ bis zum inzwischen abgelösten Vorstand der Wiener Philharmoniker schallend laut ertönt ist). Aber man will schon aus schlechtem Gewissen nicht einmal indirekt daran erinnert werden, dass man selber ein hohes Ausmaß Mitschuld an der bestürzenden Kriminalitäts-Entwicklung trägt (und an den vielen anderen Folgen der Willkommenspolitik, vom Missbrauch des Wohlfahrtssystems über die explodierende Wohnungsnot bis zum Verfall des Bildungssystems). Daher wird in jedem einzelnen der gewaltigen Problemkreise nach allen möglichen Erklärungen und Randkausalitäten gesucht, um nur ja nicht einen Zusammenhang mit der Massenmigration und der eigenen Mitschuld daran zugeben zu müssen.
    Diese Massenmigration mit all ihren Problemen hat zwar im Herbst 2015 – vorerst – den absoluten Höhepunkt erreicht, sie hatte aber schon lange vorher eingesetzt. Und das Willkommensgejuble vieler naiver Österreicher hatte schon vor genau 25 Jahren mit dem Lichtermeer seinen Höhepunkt erreicht.
  2. In den letzten Jahren hat sich die geistige Identität von Rot und Grün – die ja nach dem krachenden Scheitern aller sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme von der einstigen Sowjetunion bis zum heutigen Venezuela orientierungslos gewesen sind – auf ein neues Ideologiekonstrukt verlegt: auf Kampffeminismus und Genderismus, die sich bis hin zum generellen Männerhass entwickelt haben. Diese Ideengebäude sind zwar genauso absurd und zum Scheitern verurteilt wie der politökonomische Marxismus. Aber eine Zeitlang hat man die krausen Ideen des Feminismus mit gewissem Erfolg dem stets Abwechslung suchenden Zeitgeist unterjubeln können und dadurch selbst eine neue eigene Identität gefunden.
    Daher bemüht man sich krampfhaft, das Steigen der Migranten-Kriminalität nur mit dem Geschlecht der meisten Täter zu erklären. Dadurch soll ähnlich wie durch die MeToo-Bewegung die Rolle der Linken wieder (in Wahrheit: erstmals) zu einer historisch positiven werden. Dadurch soll die lahmende Linke wieder neue Dynamik gewinnen. Die geringe Aktivität der autochthonen Männer in Sachen Gewaltdelikte gleicht man in der feministisch-rot-grünen Argumentation einfach dadurch aus, indem man jeden Erzähler eines zotigen Witzes in einen Topf mit echten Vergewaltigern wirft. Und dann wilde Statistiken mit einer hohen Menge angeblicher „sexuellen Belästigungen“ präsentiert.
  3. Das dritte Motiv ist der alte Internationalismus der Linken, bei deren Demonstrationen ja seit Generationen gebrüllt wird: „Hoch die internationale Solidarität“. Daher muss automatisch alles, was den Wert von ethnischer Identität und Heimat-Bindung hochschätzt, als urböse hingestellt werden (zumindest solange es um die Identität europäischer Völker geht, in der Dritten Welt hingegen liebt man die ethnische Identität). Daher wird jeder, der Sympathien für die österreichische Nation empfindet, als arger Nationalist hingestellt. Daher versucht man, auch friedlichen, sich mit den Nachbarn vertragenden und das Internationale Recht achtenden Nationalismus – wie beispielsweise den der Schweiz – mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen (wobei „natürlich“ übergangen wird, dass dieser nicht nur im Namen viele Ähnlichkeiten mit dem Sozialismus hat).

Aus diesen drei Motivationen heraus wird krampfhaft versucht, aus allen Verbrechensberichten mühsam jeden Verweis auf einen Migrationshintergrund auszuradieren. Und wenn man schon nicht mehr ganz verhindern kann, dass in manchen Polizeimeldungen und Prozessberichten die ausländische Staatsbürgerschaft eines Täters erwähnt wird, dann wird neuerdings umso brutaler jeder mit ideologischer Todesstrafe bedroht, der auch den Migrationshintergrund erwähnt, also die nichtösterreichische Abstammung und Prägung vieler Täter, die in den letzten Jahren den Pass der Republik bekommen haben. Dabei ist ja nicht die Farbe des Passes das Problem, sondern die Tatsache, dass bestimmte kulturelle Prägungen häufiger zu Gewalttaten führen.

Würde man seriöserweise in Berichten und Statistiken auch immer diesen Migrationshintergrund angeben, würden die Statistiken noch viel dramatischer ausschauen. Um das zu verhindern, haben die linken Medien die österreichische Staatsbürgerschaft eines der fünf Mörder demonstrativ herausgestellt, obwohl dieser ein radikaler islamischer Fundamentalist türkischer Abstammung ist. Das aber wurde in vielen Berichten konsequent verschwiegen.

Die negativen Konsequenzen dieser manipulativen Berichterstattung, dieser Ablenkung von zentralen gesellschaftlichen Entwicklungen sind gewaltig. Auch für die Manipulierer selbst. Das Allerwichtigste ist ein dramatischer Vertrauensverlust der Medien und Parteien. Die Menschen merken, welch mieses Spiel hier betrieben wird und wenden sich in Massen ab.

Zwar ist bei einigen wenigen deutschen Grünen (siehe Tübingen und Baden/Württemberg) und bei einigen SPÖ-Politikern (siehe das Burgenland und einige Gewerkschafter) längst ein deutliches Umdenken in Gang. Aber bei Rot (siehe etwa den Herrn Schieder) wie Grün (in Österreich praktisch die ganze Partei) dominieren noch immer ganz die Anhänger einer blinden Willkommenspolitik. Man zeigt keinerlei Zweifel daran, dass die einstige Welcome-Haltung richtig war. Das hat die klare Folge, dass Schwarz-Blau völlig ungefährdet weit voranliegen wird.

Zwar sind etliche Medien deutlich behutsamer geworden (vor allem im Printbereich, wo man ob des durch die elektronische Konkurrenz und Willkommensberichterstattung ausgelösten Leserverlusts zunehmend in Panik gerät). Hingegen machen vor allem ORF und Puls4 weiter massiv auf „Refugees Welcome“. Insbesondere im Gebührenfernsehen glauben fast alle Redakteure aus den drei auferzählten Motivlagen heraus nach wie vor fanatisch an die Willkommenspolitik. Motto: Auch wenn sich die Konsumenten von Jahr zu Jahr mehr vom ORF abwenden – zahlen müssen sie aber dennoch.

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