Wie George Soros, Google und andere Milliarden-Läden Facebook zensieren

Niki Vogt

Als Mark Zuckerberg verkündete, er werde sich darum kümmern, dass auf Facebook kein „Hate Speech“ mehr toleriert werde, Rassismus und gefährliche Pornographie ausgefiltert und vor allem den „Fake News“ der Kampf angesagt wird, da dachte sich der friedliche, normale Bundesbürger, dass das doch sicher eine gute Sache sei und wähnte sich persönlich vollkommen sicher. Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller hatten noch letzte Reste von Vertrauen in die Institutionen und dachten, die „Facebook-Aufsicht“ werde nur die bösen Buben an ihren bösen Taten hindern.

Die Zensur als „fürsorgliche Nanny“

Lieschen und Otto wurden bald eines Besseren belehrt. Bald schon fiel jeden Tag Tausenden arglosen Facebooknutzern der Kitt aus der Brille, wenn sie ihr Facebook-Account öffneten um festzustellen, dass sie gesperrt waren, Inhalte wegzensiert oder gar das Konto gelöscht worden war. Was da alles unter Hatespeech, gefährliche Pornografie und Fake News fiel, konnte teilweise niemand ahnen, geschweige denn nachvollziehen. Unter anderem sorgte das Löschen eines Facebookposts über die kleine, 30.000 Jahre alte, berühmte Statuette der nackten „Venus von Willendorf“ wegen „gefährlicher Pornographie“ für Unverständnis und bittere Scherze.

Fake-News“ – Kampfparole der Mainstreammedien und der etablierten Politik

Wesentlich weniger lustig ist der sogenannte Kampf gegen „Fake News“: Dieser Begriff wurde von den etablierten Medien, Presse, Funk und Fernsehen, als Kampfbegriff gegen die freien und alternativen Medien aufgebracht. Immer wieder konnten die kleinen, unabhängigen Blogs und Webseiten damit punkten, dass sie Berichte brachten und „Narrative“, die den politisch-medialen Komplex der etablierten Parteien und Medien in arge Verlegenheit brachten. Insbesondere soziale Medien wie Facebook und WhatsApp sorgten dann dafür, dass solche Informationen sich in kürzester Zeit exponentiell verbreiteten. Das liegt in der Natur solcher Sozialer Medien. Ein einzelner Nutzer verbreitet ohne weiteres einen Link oder Meme an 20 weitere, die das ebenfalls tun, und man bewegt sich nach fünf, sechs Stufen im Verbreitungsbaum in den Hunderttausender-Bereichen, zwei Runden weiter sind es schon Millionen.

Eine an Zuschauer-, Zuhörer- und Leserschwund leidende Medienlandschaft und eine Politikerschicht, der die Wähler davonlaufen, kann angesichts solcher Zugriffszahlen nur noch verzweifeln. Sehr schnell war eine neue Strategie gefunden. Der Erzählstrang geht so: Die Menschen fangen an, den Systemmedien zu misstrauen, weil sie durch falsche Informationen aufgewiegelt werden und in die Irre geführt. Daraus habe sich eine grundsätzlich negative Haltung gegenüber den Qualitätsmedien herausgebildet. Es gelte nun, diese „Fake News“ zu bekämpfen, um der Masse wieder Vertrauen in die Systemmedien zu geben und den Alternativen das Wasser abzugraben.

Was ist eigentlich „falsch“?

Eben weil der Kampfbegriff eingesetzt wurde, um ein Ziel zu erreichen, nämlich die eigene Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen und die der verhassten alternativen Medien zu zerstören, ist es nötig, die Diskrepanz zwischen vorgeblichem Anspruch und wahrer Absicht klar zu definieren.

Natürlich stand sofort das böse Wort der „Zensur“ im Raum – nicht zu Unrecht. Es galt, Kriterien klar zu benennen, nach denen eine „Fake News“ erkannt und aussortiert werden sollte und auch, wer diese Auswahl trifft.

Also eine politische Zensur, die unliebsame Meinungen aussortiert und massenhaft Maulkörbe verpasst? Aber nein, versicherte Facebook. Um festzustellen, ob es sich um eine Fake News handle, werde man kompetente Fachleute und Rechercheure einsetzen, die den Wahrheitsgehalt überprüfen.

Was ist Tatsache, was ist Meinung, was ist Recherche und welche Quellen sind seriös?

Denn so einfach das klingt, so falsch ist es auch. Das eine geht in das andere über. „Trump bedroht den Weltfrieden“ oder „Trump bringt Syrien den Frieden“, „Merkel islamisiert Europa“ und „Putin bedroht die NATO“, „Gebäude Nummer sieben wurde gesprengt“ und „Die Amerikaner waren nie auf dem Mond“ sind Behauptungen mit dem Anspruch der Tatsache, über die man aber trefflich streiten kann, weil man eine andere Meinung dazu hat. Wahr oder falsch ist hier die Frage der Interpretation der Ereignisse aufgrund des eigenen Kenntnisstandes und der eigenen Weltsicht.

Es sind also Sichtweisen der Wirklichkeit aus verschiedenen Perspektiven, über die eine Debatte in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein muss. Genau dazu ist das grundgesetzlich festgeschriebene Gesetz der Meinungsfreiheit da. Die vorhandenen Fakten können eben in den meisten Fällen durchaus verschieden gesehen und gewertet werden. Eine vorgeschriebene Wertung ist nicht vereinbar mit einem demokratischen Land mit Meinungsfreiheit. Dort darf nämlich nicht einfach von oben verordnet werden, was die „richtige“ und was die „falsche“ Sichtweise ist. Soziale Medien wie Facebook sind keine Nachrichtenagenturen. Die Meinungsäußerungen und auch Gerüchte gehören zum zwischenmenschlichen „Tratsch“, auch wenn die Verbreitungsmöglichkeit auf Facebook einen immens wirkungsvollen Nachbrenner liefert.

Wer sind die Zensoren alias „Faktenchecker“?

Tatsächlich gelang es Facebook im Folgenden durch Zensoren, die dem System unliebsamen Informationen herauszufiltern und zu unterdrücken, wenn nicht sogar einfach wegzulöschen. Damit das Ganze aber die Weihen der unabhängigen Expertise bekam, stützte man sich auf Rechercheteams und Faktenchecker.

In Deutschland ist das hauptsächlich das „Recherchezentrum Correctiv“ um David Schraven, dem man ohne weiteres zugestehen muss, dass sie in Facebook sehr effizient alles unterdrücken können, was sie für „Fake News“ halten. Herr Schraven konstatiert selbstzufrieden: „Wir haben jedoch erhoben, dass sich die Verbreitung einer Falschmeldung um 80 Prozent reduziert, sobald sie unseren Prozess durchläuft. (…) Haben die Recherchen etwa von Correctiv einen „Fake News“-Verdacht bestätigt, dann warnt Facebook fortan Nutzer davor, diesen Artikel mit ihren Freunden zu teilen. Facebook verlinkt dabei auch den Prüfbericht der Fakten-Checker. Außerdem berücksichtigt der Algorithmus von Facebook, der den individuellen Nachrichtenmix für die Nutzer zusammenstellt, Seiten kaum noch, wenn sie nachweislich ‚Fake News‘ verbreiten. Es gibt einen starken Effekt, der absolut sichtbar ist.“

Was „Correctiv“ so alles als Fake News ansieht, ist problematisch, weil die Zensuriererei weit in das Gebiet Interpretation, Auslegung, Meinung hineinreicht. Es gibt genügend Beispiele, wo es ganz offen um unliebsame, kritische Wertung von Fakten ging, wobei die Fakten unbestritten waren, die Interpretation und Folgerungen aus den Fakten aber unerwünscht.

Woher kommt das Geld der Rechercheteams? – Denn wer zahlt, schafft an!

Damit sind wir auch schon beim neuralgischen Punkt der ganzen Sache. Facebook arbeitet mit Correctiv, das sich rühmt, „vorerst“ von Facebook nicht bezahlt zu werden. Wer also stattet das nicht gerade kleine Team und seine Spesen für Recherchen mit dem nötigen Geld aus? Wer finanziert die Wahrheitsfindung? Wie unabhängig ist die Wahrheit?

Und hier wird es sehr bedenklich. Hinter Correctiv steht zum Beispiel als Prominenter Geldgeber die Open Society Foundation von Herrn George Soros.

Die Finanziers und die fragwürdigen, personellen Verflechtungen der großen Mainstreammediengruppen und globalistischen Stiftungen mit Correctiv werden in einer umfangreichen und sauberen Recherche von Elke Schenk ausgearbeitet, die diese Hintergründe in einem äußerst lesenswerten, vierteiligen Beitrag auf Rubikon veröffentlicht hat. Zitat:

Als Hauptfinanzier von Correctiv mit insgesamt 3 Millionen Euro über die ersten drei Jahre fungiert die Brost-Stiftung, einer der Gründer der Westdeutschen Allgemeine Zeitung WAZ. Die WAZ hat sich zur internationalen Mediengruppe (heute Funke Mediengruppe) entwickelt und expandierte massiv in Osteuropa. (…) Neben der Brost-Stiftung wird Correctiv durch weitere Stiftungen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen finanziert: (…) Weitere bekannte Namen auf der Fördererliste sind die Deutsche Bank (mit ca. 55.000 Euro in 2016), Open Society Stiftung des Multimilliardärs George Soros (ca. 27.000 Euro in 2016), aber auch die GLS Treuhand, Parteistiftungen, RTL, Google Germany.“

2018 steuerte Google 100.000 Euro, Omidyar: 640.000 Euro und die Open Society-Foundation: 85.000 Euro zu Correctiv bei. Im Vorjahr waren es noch 100.000 Euro, die George Soros noch für Correctiv spendiert hatte.

Das Contra-Magazin schreibt:

Jeder Interessierte weiß, dass der Multimilliardär George Soros mit seiner Open-Society-Stiftung einen großen Einfluss auf die Medien und die Social Media-Unternehmen ausübt, um seine Agenda durchzudrücken. Einfluss, der auch zu zunehmenden Zensurmaßnahmen gegen jene führt, die seinen Vorstellungen im Wege stehen.“

Ein geleaktes 49 Seiten umfassendes Memo zu den Möglichkeiten und Taktiken, US-Präsident Donald Trump zu erledigen, zeigt klar, dass der Multimilliardär Soros (der in seinen Stiftungsnamen gern Transparenz, Demokratie und offene Gesellschaften als Programmbegriffe führt) eng mit den großen Social Media-Plattformen und Internet-Konzernen zusammenarbeitet, um „rechtsextreme Propaganda und Fake News“ zu „eliminieren“, also genau das Gegenteil von Demokratie und Freiheit. Aus dem geleakten Dokument wird deutlich, dass Medien und politisch linksextreme Gruppen „Zugriff auf Rohdaten von Facebook, Twitter und anderen Social-Media-Sites“ haben, damit sie diese ungefilterten Daten systematisch überwachen und analysieren können.

Und doch wird das alles nichts nützen. Die Dinge haben sich geändert und die Uhr kann man nicht mehr zurückdrehen. Jeden Tag kapieren Tausende, was wirklich läuft und sehen, was das System mit ihnen macht.

 

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