Frauenmorde in Österreich – Innenminister „reicht´s“

Herbert Kickl (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)
Herbert Kickl (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)

Österreich – Die Mordserie an Frauen im neuen Jahr in Niederösterreich – begangen durch Migranten – reißt nicht ab. Das fünfte Opfer ist eine Mutter von zwei Kindern, die durch mehrere Stiche in den Hals von  ihrem mazedonischen Ehemann regelrecht hingerichtet wurde. Österreichs Innenminister findet klare Worte: „Mir reicht´s“, so Herbert Kickl und kündigt Maßnahmen an. 

Am Montag wurde im niederösterreichischen Tulln auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt eine 32-jährige Mutter zweier Kinder mutmaßlich von ihrem eigenen Ehemann mit Messerstiche in den Hals attackiert und verstarb noch vor Ort. Bei dem 36 Jahre alten festgenommenen Verdächtigen handelt es sich um den aus Mazedonien stammenden Ehemann.

Fantasie von linken Träumern und Spinnern

FPÖ-Innenminister Herbert Kickl nimmt in einem Interview zum nun fünften Mord an einer Frau im noch jungen Jahr in Österreich Stellung und stellt fest, dass es sich auch hier um eine Tat handle, die von einem Ausländer begangen wurde. In benanntem Fall sei es kein Asylwerber oder Asylberechtigter – „diese Fälle hatten wir ja auch“ –, so Kickl in dem Talkformat „Fellner Live“ weiter, sondern jemand, der über die qualifizierte Zuwanderung gekommen sei. „Wir müssen uns schon die Frage stellen, ob in der Vergangenheit bei der Integration alles richtig gelaufen ist. Ich glaube, dass das vielmehr eine Fantasie von linken Träumern und Spinnern war. Wir haben Menschen bei uns im Land, bei denen die Frau als Besitz des Mannes angesehen wird“.

Dem Einwand, dass 60 Prozent der Gewalttaten von Österreicher begangen wurden, erteilte Kickl eine Absage und verwies auf die Relation zur Bevölkerung. Wenn es um Asylwerber und Asylberechtigte gehe, die Gewalttaten verüben, fehle ihm überhaupt jedes Verständnis ­dafür, dass Leute, die hier herkommen, um Schutz zu suchen, die Leute hier umbringen. Deshalb habe er sich für klare Verschärfungen ausgesprochen. „Ehrlich gesagt, mir steht es bis hierher. Mir reicht es“, so der Innenminister.

„Du kannst dich frei bewegen, nur nicht in Österreich“

Als Maßnahmen benennt der FPÖ-Politiker, das Asylrecht zu verschärfen. Auf der einen Seite gehe es um die Aberkennung des Status von Asylberechtigten. Hierbei solle eine Straftat  reichen – und dies in erster Instanz. Hierbei erwarte sich Kickl eine breite politische Unterstützung.

Die zweite Komponente umfasse die Abschiebung straffällig gewordener Asylbewerber. Die Frage was passiere, wenn das Heimatland den Abzuschiebenden nicht zurücknimmt, bringt Kickl die Notwenigkeit eines internationalen Verbundes ins Spiel. Eine weitere Option sei es in Drittstaaten abzuschieben. Als dritte Variante: den Betreffenden örtlich binden mit der Ansage: Du kannst dich frei bewegen, nur nicht in Österreich. (SB)

 

 

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