Das Gejammere der „taz“

Zum Totlachen: die taz Collage: Jouwatch

Wir erinnern uns alle noch: Als Mitglieder der Identitären Bewegung der „taz“-Redaktion vor einigen Tagen einen freundlichen Besuch abstatteten, war das Gejammer der linksradikalen Pseudo-Journalisten groß. Auf dem Blog der „taz“ heulte die Redaktion dann auch mit folgenden Worten: 

Als eine taz-Mitarbeiterin sie am Anbringen der Plakate am taz-Haus hindern wollte, wurde sie von den Täter*innen bedrängt. Sie wurden handgreiflich gegen die Mitarbeiterin. Eine*r der Täter*innen drang ins Haus ein und warf einen Stapel Flugblätter in den Eingang.

Ob das so stimmt, darf bezweifelt werden, aber egal. Scheinbar glücklich waren die Jammerlappen auf jeden Fall, als sich ihre besten Freunde in den Fall einschalteten:

Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Hausfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung. Ein möglicher Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Tatorten werde geprüft, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zu den Vorfällen bekannte sich die „Identitäre Bewegung“ auf Twitter und sprach von einer bundesweiten Aktion „gegen linke Gewalt vor sämtlichen Parteibüros und Medienhäusern“. ..

Natürlich holten sich die tazler auch moralischen Beistand von ganz oben, so viel Staatstreue muss schon sein:

„Die Angriffe auf politische und journalistische Büros und Einrichtungen im Herzen Berlins durch eine rechtsextreme Clique sind widerlich und kriminell“, erklärte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh. „Hier wurde eine rote Linie überschritten. Der Rechtsstaat wird sich mit allen Mitteln wehren. Die Pressefreiheit ist elementarer Bestandteil unserer Grundordnung. Wir dulden keinen Angriff auf die Demokratie und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten!“

Souverän klingt anders. Man hätte die Störenfriede von der anderen Seite auch zu einem Pläuschen unter „Radikalen“ auch in die Kantine einladen können. Aber so weit können die taz-Redakteure nicht denken, schließlich sind sie Linke.

Jetzt aber ist das Gejammer schon wieder groß, weil sie dieses Mal draußen vor der Tür stehen bleiben mussten:

RP-Online“ vermeldet, dass Vertreter der AfD Bremen einem taz-Journalisten am Montag den Zutritt zu ihrer Pressekonferenz verweigert hätten. Es ging um eine Pressekonferenz der Kandidaten zur nächsten Bürgerschaftswahl in Bremen. Angeblich wurde der tazler nicht reingelassen, weil sich die Zeitung „sich ja dem Kampf gegen rechts verpflichtet“ habe.

Das stimmt natürlich und ob die taz nun bei dieser Pressekonferenz anwesend war oder nicht, spielt keine Rolle, weil Beiträge über die AfD sowieso schon fertig sind, bevor sie überhaupt geschrieben wurden.

Dennoch ist das Verhalten der AfD in Bremen natürlich ebenfalls alles andere als souverän. Man hätte den tazler ruhig hereinlassen sollen – und ihm dann Flyer der Identitären Bewegung in sein vorlautes Mundwerk stecken können.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...