H.-C. Strache: Für Mordanstieg sind „Migrationsklatscher mitverantwortlich“

Mitverantwortlich: Willkommensjubler (Symbolbild: shutterstock.com/Von Melanie Lemahieu)
Mitverantwortlich: Willkommensjubler (Symbolbild: shutterstock.com/Von Melanie Lemahieu)

Österreich – Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) fand auf dem Neujahrstreffen seiner Partei deutliche Worte zur zunehmenden Gewalt. Völlig falsch sei es, von einem Anstieg der Gewalt unter Österreichern zu sprechen. Oftmals hätten die Täter einen Migrationshintergrund. Mitverantwortlich für diese Gewaltentwicklung seien diejenigen, die 2015 die Migrationswelle nach Österreich „bejubelt“ hätten. Strache will zudem in diesem Jahr den politischen Islam gesetzlich verbieten. 

Vizekanzler H.C. Strache thematisierte beim Neujahrstreffen seiner Partei am Sonnabend in Wien die Mordserie, die Österreich im neuen Jahr erdulden muss. Innerhalb der letzten fünf Wochen ist es in Österreich bereits fünf Mal zu einer tödlichen Gewalttat gekommen. Alle Opfer sind Frauen, die beiden jüngsten erst 16 Jahre alt. Gewalt gegenüber Frauen habe in unserer Gesellschaft nichts verloren“, so Strache, der betonte, dass er hierbei nicht schweigend zusehen wolle, sondern weiterhin Fakten offen ansprechen werde.

„Migrationsjubler mitverantwortlich“

Eine Tatsache, die laut Strache dabei nicht verschwiegen werden dürfe, sei jene, dass die Täter oftmals einen Migrationshintergrund gehabt hätten. „Es wäre daher völlig falsch, hier von einem Anstieg der Gewalt unter Österreichern zu sprechen“, so der FPÖ-Chef. Vielmehr seien diejenigen, die 2015 die Migrationswelle nach Österreich „bejubelt“ hätten, mitverantwortlich für diese Entwicklung.

Der mangelnde Respekt im Umgang mit Frauen und auch die daraus resultierende Gewalt an Frauen habe in Österreich keinen Platz, so Strache: „Jeder, der sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht an unsere Spielregeln halten will und straffällig wird, muss Österreich zügig und konsequent verlassen“, so der 49-jährige FPÖ-Politiker laut heute.at.

Die türkis-blaue Bundesregierung habe eine unverantwortliche, illegale Migrationswelle nach Österreich gestoppt. Klar sei in Hinblick auf die EU-Wahl und mit der Ernennung des FPÖ-Spitzenkandidaten Harald Vilimsky weiter: Der Kurs der unverantwortlichen Migrationspolitik von Merkel-Macron-Juncker werde eine klare Absage erhalten. Und Österreich brauche eine starke Stimme in Europa und eine starke Europa-Fraktion mit Salvini.

Strache betonte bei seiner Ansprache nochmals, dass er „dahinter sein werde“, in diesem Jahr, „den politischen Islam gesetzlich zu verbieten“.

„Ihr seid so etwas wie unsere Neujahrsglückschweinchen“

Vor dem Veranstaltungsort fand sich laut der Krone-Zeitung eine kleinere Gruppe linker bis linksextremistischer Demonstranten ein. Das Häuflein aus rund 100 Personen sei dem Aufruf der „Linkswende Jetzt“ – der österreichischen Sektion der trotzkistischen Organisation International Socialist Tendency – gefolgt, um gegen die FPÖ zu demonstrieren.

„Ihr seid so etwas wie unsere Neujahrsglückschweinchen“ meinte dazu Vilimsky, denn: „Je lauter ihr schreit und je mehr ihr gegen uns agitiert, desto größer werden unsere Wahlerfolge sein“. (SB)

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