Einbrecher klauen Imam Diamantschmuck, Gold, Uhren und Bargeld im Gesamtwert von über 500.000 Euro

Ein Schatz (Smbolbild: shutterstock.com/Von Iakov Filimonov)
Ein Schatz (Smbolbild: shutterstock.com/Von Iakov Filimonov)

Hamburg – Unbekannte Täter erbeuteten in der „Taha-Moschee“ im Hamburgischen Bramfeld Diamantschmuck, Gold,Uhren und Bargeld im Gesamtwert von mehr als 500.000 Euro. Der Imam ist mehr als unglücklich über das Öffentlichwerden des Vorfalls. 

Der aus dem Iran stammende Imam weilte im Urlaub, als die Täter über ein Badezimmerfenster in seine Wohnung, die sich in der Moschee – einem Wohngebäude – befindet, einstiegen. Dort steuerten sie zielgenau auf eine Zwischendecke, in der sich ein Geheimversteck befindet, zu und entnahmen den dort gelagerten Tausendundeinenacht-Schatz in Form von Gold, Uhren und Diamantschmuck in Besitz. Den eingemauerten Wandtresor stemmten sie aus seiner Verankerung und packen diesen mitsamt seinem Inhalt – angeblich 28.000 Euro – ein und verließen das muslimische Gebetsgebäude mit einer Beute im Gesamtwert von mehr als 500.000 Euro, berichtet die Mopo.

Der Imam möchte zum Vorfall gar nichts sagen. Eigentlich sollte alles ganz geheim bleiben, so die die Zeitung weiter. Timo Zill, Pressesprecher der Polizei Hamburg, erklärte gegenüber der Mopo, man habe noch keine heiße Spur – die Ermittlungen laufen. Weshalb in dem islamischen Gebetshaus Wertsachen in Höhe von über einer halben Million Euro gebunkert werden, woher dieser islamische Schatz stammt und wofür dieser verwendet werden sollte, diese Frage stellte die Mopo indes nicht.

Die Taha-Moschee im Hamburgischen Bramfeld dürfte dem Hamburger Senat auch keine unbekannte Lokalität sein. Ende Oktober 2016 fragte der AfD-Abgeordnete Dirk Nockemann in einer Kleinen Anfrage nach einer Demonstration, die am 12.10.2016 am Hamburger Jungfernstieg abgehalten wurde. Zum benannten Datum versammelten sich rund 500 Teilnehmer, bei denen es sich mutmaßlich größtenteils um Migranten aus dem nordafrikanischen/nahöstlichen Raum handelte. Die angemeldete Demo unter dem Tenor „Ashura-Marsch!“ wurde vom nun ausgeraubten Taha-Verein angemeldet. Polizeikräfte sicherten das Spektakel ab.

Auffällig war bei dieser Veranstaltung, dass zahlreiche Banner und Fahnen geschwenkt wurden, auf denen ausschließlich ausländische, mutmaßlich arabische Schriftzeichen zu sehen waren. Eine Übersetzung dieser war nicht zu erblicken; ebenso gab es keine entsprechenden Durchsagen auf Deutsch oder Englisch. Die Frage des AfD-Abgeordneten, ob die ausschließlich in arabischer Sprache verfassten Texte auf den Fahnen, Bannern und Postern von einem Dolmetscher der Sicherheitsbehörde darauf geprüft wurden, ob deren Inhalt Straftatbestände erfüllen, wurde vom Senat mit „Nein“ beantwortet. Aus Sicht der Polizei war eine solche Maßnahme aufgrund der Lageeinschätzung nicht erforderlich, hieß es dazu im Antwortschreiben des Senats. Ob der rot-grün regierte Senat nach dem Bekanntwerden des Raubes nun gewillt ist, genauer hinzusehen und Fragen zu stellen, bleibt abzuwarten. (SB)

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