Sollen Vorbereitungen für Bombenanschlag verschleiert werden? Polizei nimmt 3 „Personen“ nach „Verpuffung“ in Wohnung fest

Andreas Köhler

Foto: Pixabay/Collage

Wie die „Rheinische Post“ ohne kritisch nachzufragen, was wirklich passiert ist, recht naiv anmutend berichtet, sind nach einer angeblichen sogenannten „Verpuffung“ in einer Krefelder Wohnung am Sonntagabend drei sogenannte „Menschen“, deren Nationalität bzw. Herkunft aus politischen Gründen nicht genannt wird, festgenommen worden.

Laut „RP-Online“ sei die Wohnung durch die „Verpuffung“ komplett zerstört worden, sogar eine komplette vierflügelige Fensteranlage sei durch die enorme Druckwelle aus der Verankerung gerissen worden. Zudem seien Glassplitter und Kleinteile durch die Wucht der Verpuffung bis auf die andere Straßenseite geschleudert und eine benachbarte Arztpraxis dadurch derart beschädigt worden, so dass sie nicht mehr nutzbar sei.

Dass es sich bei einer Verpuffung um die (vermutlich versehentliche) Zündung von nicht verdämmtem Sprengstoff handelt, sagt die „Rheinische Post“ natürlich ebenso wenig wie die Tatsache, dass bei einer reinen Verpuffung keine Druckwelle entsteht, erst recht nicht solchen Ausmaßes, es sei denn, es handelt sich um enorme Mengen besonders hoch explosiven Materials.

Was wirklich gezündet wurde und wer letztendlich für die Verwüstung in der Straße verantwortlich ist, würde die Leser der Rheinischen Post vermutlich nur „unnötig“ beunruhigen. Trotzdem steht die Frage im Raum, ob hier nicht etwa an einer besonders wirksamen Bombe gearbeitet und ggf. ein Sprengstoffanschlag vorbereitet werden sollte.

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