Sachsen bekommt hundert Willkommen-Kitas für Flüchtlingsfamilien

Willkommenskitas (Symbolbild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)
Willkommenskitas (Symbolbild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)

Sachsen/Dresden – Für die Integration und Förderung jener Kinder, dessen Eltern noch nicht so lange hier leben, soll es in Sachsen hundert neue „Willkommens-Kitas“ bis 2022 geben.

Dresden, Leipzig oder Chemnitz besitzen sich schon! „WillkommensKITAs“, so der Name von Einrichtungen, die sich in ganz besonderem Maße jenen Kindern widmen, die noch nicht solange mit ihren Eltern in Deutschland leben. Das Ziel der Projektleiterin Ester Uhlmann: Bis 2022 sollen in Sachsen 100 solcher Einrichtungen entstehen.

Das Modellprogramm läuft bereits seit September 2014 und wird vom Sächsisches Staatsministerium für Kultus unter dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ gefördert. Die Auridis gGmbH, eine angeblich gemeinnützige Förderinstitution mit Sitz in Mülheim an der Ruhr, lässt sich ihre Vision von „einer Gesellschaft, in der alle Kinder im Wohlergehen und unter Bedingungen aufwachsen, die ihnen Chancengerechtigkeit und die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale ermöglichen“ vom Steuerbezahler finanzieren.

Im Milliardenmarkt der Asyl- und Integrationsindustrie werden bislang konventionell betriebene Kindertageseinrichtungen in sogenannten „WillkommensKITAs“ umfunktioniert. Dort sollen sprachliche und kulturelle Barrieren abgebaut werden, die Erzieher aus dem Effeff wissen, was sich hinter dem Asylrecht verbirgt und sich zu Experten auf dem Gebiet der Migrationsberatung ausbilden lassen. Denn: „So werden die WillkommenKITAs zu interkulturellen Orten, an denen Kinder aus asylsuchenden Familien willkommen sind und sich wohlfühlen“. Finanziert wird der ganze Willkommenszauber von jenen, die schon länger hier leben. Deren Kinder – ob das deren Eltern wollen oder nicht – werden zu „Integrationspartner“ umfunktioniert. (SB)

 

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