Großeinsatz am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: „Jugendliche“ organisierten sich zur Randale

Foto: Durch Jan Schneckenhaus/Shutterstock
Foto: Durch Jan Schneckenhaus/Shutterstock

Gelsenkirchen – Am Hauptbahnhof pöbelten gestern Nachmittag erneut größere Gruppen von „Jugendlichen“ mit Migrationshintergrund auf Personen ein, beschädigten Feuerlöscher und sorgten für derartig viel Chaos, dass die Mitarbeiter und Sicherheitsdienste der Verkehrsdienste nicht mehr Herr über die Lage waren.

Mitarbeiter der Straßenbahngesellschaft „Bogestra“ hatten die Randalierer zum Gehen aufgefordert und wurden daraufhin von den Randalierern mit Steinen beschmissen. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es sich bei den Randalierern um „Jugendliche“ mit syrischem und türkischem Migrationshintergrund handelte. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete ein Großteil der Straftäter vor den Beamten, sodass nur drei festgenommen und ihren Eltern übergeben werden konnten.

Im Rahmen der Unruhen am Bahnhof Gelsenkirchen wurde in einer naheliegenden Straße ein mit Haftbefehl gesuchter Tatverdächtiger gestellt, der sich der Festnahme durch die Polizei widersetzte, dabei die Scheibe eines Restaurants zerstörte und einen der Beamten schwer verletzte, sodass dieser in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Gegenüber FOCUS Online sagte ein Sprecher der Bundespolizei, dass es in den letzten drei Jahren (seit 2016) gehäuft zu Problemen mit Jugendlichen aus dieser Tätergruppe komme. „Sobald eine Person aus diesem Umfeld kontrolliert oder festgenommen wird, organisieren sie sich über ihre Smartphones. In kürzester Zeit stehen wir einer größeren Gruppe gegenüber, die unsere Einsätze behindert“, so der Sprecher.

Die Bundespolizei wird aufgrund der verschlechterten Sicherheitslage und hohen Aggressivität stärkere Präsenz im Bereich des Hauptbahnhofes zeigen. Der Sprecher der Bundespolizei nannte unter anderem „Mobile Kontroll- und Überwachungseinheiten“ sowie eine „schnelle Eingreiftruppe“ als Maßnahmen für die veränderte Sicherheitslage.

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