Stilles Gedenken an ermordetes Baby in Bad Kreuznacher No-go-Area-Anlage

Foto: Durch Azovtsev Maksym/Shutterstock
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Bad Kreuznach – Die Kirschsteinanlage im Herzen von Bad-Kreuznach, an dem nach der bestialischen Messerattacke gestern um 18 Uhr eine Mahnwache der AfD stattfand, hat Symbolcharakter und hätte nicht besser gewählt sein können. Dank aggressiver eingewanderter Männerhorden ist dieser einst so idyllische Ort am Nahe-Ufer ab 22 Uhr nicht nur No-go-Area, sondern auch Sperrgebiet, deren Betreten mit drakonischen Geldstrafen geahndet wird. Einen besseren, aber auch unheimlicheren Ort, um gegen importierte blutige Gewalt ein friedliches Zeichen zu setzen, kann es nicht geben.

Und so trat sicherlich bei vielen der über 80 anwesenden trauernden Teilnehmern, die zuvor einen schwarzen Altar mit Kerzen erhellten, ein beklemmendes Gefühl ein, und so mancher fragte sich sicherlich, ob inzwischen nicht das ganze Land zu einer No-go-Area geworden ist. Oder umgekehrt, welcher Ort ist eigentlich noch sicher? Diese Frage stellte auch die Rheinland-Pfälzische Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst in den Raum, deren Grußworte vom Landtagsabgeordneten Jürgen Klein vorgelesen wurden: „Als vierfache Mutter fehlen mir die Worte, um meine Gefühlslage zu beschreiben,“ schrieb die AfD-Frau aus Berlin. „Mein Herz weint für das tote Kind und die verletzte und traumatisierte Mutter.“ Dass eine Frau in einem „sicheren Ort“ wie ein Krankenhaus ein solches Verbrechen erleiden musste, hat der Gewalt gegen Frauen eine neue Dimension gegeben. „Diese Tat richtete sich gegen die Schwächsten“, ergänzt Jürgen Klein die Grußworte und erinnert daran, dass die Würde des Menschen unantastbar sei, jedoch seit 2015 außer Kraft gesetzt ist. Nach den Sätzen, „mir fehlen die Worte für diese Niedertracht“ rief der Landtagsabgeordnete zu einer Schweigeminute auf.

Im Anschluss daran macht sein Mainzer Kollege Jan Bollinger klar, dass es nicht darum geht, alle Asylbewerber zu diffamieren, sondern auf die spezielle kulturbedingte Frauenverachtung größerer Gruppen hinzuweisen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, müssten Politiker aller Parteien zusammenstehen.

Unter den Teilnehmern der Trauerkundgebung war auch die bekannte Aktivistin der freien Bündnisse Inge Steinmetz. Sie hatte bereits in ihrem offenen, viel gelesenen Brief an die Stadt Bad Kreuznach die No-go-Area am Nahe-Ufer erwähnt und darauf hingewiesen, dass die mittelgroße Kurstadt nicht erst seit gestern von importierter Gewalt heimgesucht wird. Dies hat ihr, wie auch im livestream von Henryk Stöckl zu hören, eine Facebook-Sperre von 30 Tagen eingebracht. Stöckl hat wie immer die Stimmung gut eingefangen. Sein gutes Händchen für ruhige Bilder hat ihm sogar neulich ein kleines Lob von der Schnüffel-Zentrale „Karlsruhe gegen Rechts“ eingebracht. Linke Demonstranten wurden anders als in Kandel kaum gesichtet. Einige hielten wie zum Hohn ein Schild mit der Aufschrift „Kein Mensch ist illegal“ hoch. Damit meinten sie wohl auch explizit den afghanischen Babyschlächter. Auch er ist ja ganz legal hier und wird wohl auf ewige Zeiten hierbleiben, wenn er sein mutmaßlich mildes Urteil von höchstens acht Jahren wegen versuchten Mordes an der Mutter mit der linken Pobacke abgesessen hat. Aber selbst das steht im kaputten Täterschutz-Rechtsstaat auf wackligen Füßen. Dazu müsste ihm eine geplante Mordabsicht nachgewiesen werden, so wird wohl alles auf versuchten Totschlag hinauslaufen.  (KL)

 

 

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