Koblenz: Scharia-Dhimis gehen aus Protest mit Burkinis baden

Symbolfoto: Collage

Koblenz – Vor dem Beatusbad in Koblenz fand Anfang Januar eine Demonstration gegen das neue Burkini-Verbot statt. Angezettelt von Hape Etzold, von „Pulse of Europa“, der mit dem Motto „meine Haut ist meine Entscheidung“ für das Symbol verlogener muslimischer Sexualmoral, Prüderie und Unterdrückung eine Welle machen wollte. Hintergrund: Seit dem 2. Januar darf in Koblenz der Ganzkörperbadeanzug nicht mehr in städtischen Bädern getragen werden – der Stadtrat hatte mit den Stimmen der AfD eine entsprechende Änderung der Badeordnung Ende letzten Jahres beschlossen. „Nach Angaben der Demo-Veranstalter von „Pulse Of Europe“ sei die Regelung islamophob und antisemitisch, weil der Burkini vor allem von Muslimas getragen werde. Sie fordern, dass der Stadtrat die Entscheidung wieder rückgängig macht.“ berichtete der Südwestfunk. Nach der Demo tauchte Etzold mit den blickdichten Badeklamotten in das Schwimmbecken des Beatusbades ab. Bereits am Mittag hatte der Koblenzer Peter Babnik mit einer ähnlichen Aktion gegen das Burkiniverbot demonstriert.  

Eine merkwürdige Auffassung von Freiheit

„Hans-Peter Etzold wollte aufrütteln und provozieren“, jubelt Rheinzeitungsautor Raphael Markert in seinem knapp 50 Cent teuren Bezahlartikel. Das Geld für dieses Zeugnis bedingungsloser Unterwerfung unter die von Männern gemachten Scharia-Regeln ist gut angelegt, zeigt es doch wie Eliten im Zeitalter der dekadenten Spätmoderne eine Prüderie verteidigen, die es weder bei den alten Römern (schöner Rundschauartikel) noch im christlichen Mittelalter oder der Renaissance gab, die zwar im 18. und 19. Jahrhundert eine Wiederkehr feierte, aber spätestens seit den 20. Jahren als überwunden galt. Oder man denke an den Brecht-Kultfilm „Kuhle Wampe“ in der die „Kommunistische Nacktbadekultur“ als Zeichen von Emanzipation und Freizügigkeit hochgehalten wollte. Knapp 90 Jahre nach dem Film sind von einem „bekennenden Christen“ nun in der Rheinzeitung solche Sätze zu lesen:

„Das Burkiniverbot betrifft ihn (Etzold) eigentlich also nicht persönlich. „Aber ich bin ein freiheitsliebender Mensch“, sagt Etzold. Und eben diese Freiheit sieht er durch das Verbot gefährdet, wie er sagt. „Ich bin der Meinung, dass diese Regelung grundgesetzwidrig ist. So etwas ist eine Antiwerbung für Koblenz.“

Deshalb habe der 52-Jährige zunächst mit einigen Unterstützern vor dem Hallenbad protestiert und sich dann anschließend im schwarzen Burkini ins Schwimmbecken begeben. Erst als sich der Andernacher mit Burkini und einem Banner fotografieren ließ, schritten die Schwimmmeister nach Bericht von Etzold ein., schreibt die Rheinzeitung weiter.

Laut Rheinzeitung begründet das Bad die Burkiniverordnung vor allem aus hygienischen Gründen. So seien für den Schwimmmeister unter dem Burkini, der den Körper bis auf Füße, Hände und Gesicht bedeckt, keine offenen Wunden zu erkennen. Burkinis sind auch weiterhin für den Schwimmunterricht von Schulen erlaubt.

Der Beschluss der Stadt Koblenz hat deutschlandweit für Aufsehen gesorgt.  Vor allem die Integrationsministerin des Landes, Anne Spiegel (Grüne), hat heftige Kritik an dem Vorstoß geübt und ihn als „völlig lächerlich und widersinnig“ bezeichnet.

Burkini als Symbol doppelter islamischer Sexualmoral

Richtig auf die Pauke hat auch Etzold in einer selbstgestrickten Pressemeldung gehauen:

„Einig gegen Recht und Freiheit haben sich AfD/CDU/Freie Wähler Koblenz für ein Burkini-Verbot in den städtischen Bädern entschieden. So werden Frauen, die aus religiösen oder persönlichen Gründen keine Haut zeigen wollen, vom Schwimmbetrieb ausgeschlossen.“ Der Scharia-Wegbereiter endet mit dem Appell: „Meine Haut ist meine Entscheidung, so lange die Freiheit anderer nicht darunter leidet“.

Doch genau hier entlarvt sich Etzold als kurzsichtiger Zeitgenosse, der sich vor den Karren einer verlogenen Prüderie spannen lässt, denn der Burkini ist nicht nur ein Stück Stoff, sondern ein Symbol für die gesamte doppelte Sexualmoral in islamischen Ländern, die als Import nun auch deutschen Frauen das Leben im wahrsten Sinne des Wortes das Leben zur Hölle macht. Auch und gerade in Schwimmbädern. Denn während die einen sich keusch bis zur Halskrause verhüllen müssen, und damit auch ihre Kinder mutmaßlich zu notgeilen sexuell fehlgesteuerten Männern erziehen, greifen einige, und nicht wenige, deutschen Frauen oder liberalen Musliminen, die sich nicht verhüllen, frech und unverblümt an die Brüste und Geschlechtseile. In diesem Sinne ist der Halbsatz „solange sie Freiheit der anderen nicht darunter leidet“ der reinste Hohn. Sie leidet! Das bestätigen auch Frauenrechtlerin in islamischen Ländern. Auf den Zusammenhang zwischen verlogener islamischer Prüderie und sexuellen Übergriffen weisen zahllose Artikel hin. Hier ein Netz-fund aus der ZEIT:

„Frauenrechtlerinnen, Journalistinnen und kritische Theologen aus diesen Ländern weisen auf das Paradox von strikten Verboten und deren exzessiver Überschreitung seit Jahren hin. Sie schreiben über Pornokonsum, über Geschlechtertrennung, über „Reinheitsgebote“, die dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung widersprechen. Gemäßigt religiöse Männer geben Frauen nicht die Hand – aber fassen ihnen in Bussen und Vorlesungssälen unter den Rock.“

Eigentlich ist es beschämend, dass sich hierzulande linksgrüne Eliten, denen alles nicht freizügig genug sein, für eine solche Verlogenheit eine Lanze brechen und das Ganze noch als „Kampf für Freiheit“ verkaufen. (KL)

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