Katastrophal: Familienministerin Giffey fordert Parität in den Parlamenten

Max Erdinger

Weiß der Geier, wo Frau Giffey den Doktortitel herhat - Foto: Imago

Anlässlich der Feierstunde des Bundestags zu 100 Jahren Frauenwahlrecht forderte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Parität in den Parlamenten. Frauen könnten alles, behauptete sie. Das sei Fakt und Forderung zugleich. Tatsächlich ist es ein verheerender Irrtum. Wahrscheinlich sogar der katastrophalste von allen.

Wo man auch hinschaut in unserem Land und überhaupt in der kulturmarxistisch deformierten „westlichen Welt“, ob in die Ministerien, ob in die Parlamente, ob in die Medien oder in die Rathäuser, – eines steht fest: Es gibt eine zeitliche Korrelation zwischen dem evidenten Niedergang unseres Landes und der andauernden Ermächtigung des Weiblichen in sämtlichen öffentlichen Angelegenheiten. Daß das nicht wirklich thematisiert werden kann, liegt nicht daran, daß es kein Thema wäre, sondern daran, daß es keines mehr sein darf. Man könnte sagen, daß es ein grandioser Irrtum gewesen ist, den Versuch vor etwa einem halben Jahrhundert zu starten. Nicht, weil es falsch gewesen wäre, den Versuch zu machen und aus Erfahrung klug zu werden, sondern weil es naiv gewesen ist, zu unterstellen, der einmal eingeschlagene Weg ließe sich ohne weiteres auch wieder korrigieren, sollte sich herausstellen, daß er keine gute Idee gewesen ist. Männer und Frauen sind weit weniger „gleich“, als es feministische Kulturmarxisten gerne hätten. Das ist wahr, darf aber leider nicht mehr wahr sein. Obwohl es gar kein Problem sein müsste. Es lebe der Unterschied!

Was die Sache so kompliziert macht, das ist, daß man keine generell zutreffende Aussage zur Gleichbefähigung der Geschlechter treffen kann, außer da, wo die Unterschiede sogar der Blinde sehen kann, etwa bei Berufen, zu deren Ausübung Körperkraft nötig ist. Feuerwehrleute, Bergmänner etc.pp. Überall sonst kommt es immer auf die einzelne Person an. Was Frauen und ihre Eignung zur Regelung öffentlicher Angelegenheiten angeht, ist es nur so, daß sie in ihrer Gesamtheit tendenziell eher weniger geeignet waren als Männer. Beim Großteil der heutigen Männer macht es wahrscheinlich keinen Unterschied mehr. Es gibt Indizien dafür, daß sich Männer zur Stressvermeidung eher den Frauen angleichen, als daß sie die Konfrontation mit ihnen suchen würden. Da scheint sich seit den Minnesängern Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide, – seit dem 12ten Jahrhundert also -, sukzessive eine „Beißhemmung“ herausgebildet zu haben, die eine gewisse „unredliche Großzügigkeit“ zur Folge hatte. Daß das Weibliche seither idealisiert wurde, ist gar keine Frage. Das Problem mit der Idealisierung ist aber, daß sie mit der Realität nicht viel zu tun haben muß. Zeitgeschichtlich folgte der gegenwärtige Feminismus sehr spät auf die mittelalterliche Idealisierung. Das war sozusagen die alles unterfütternde Basis, auf welcher er wuchs. Nur die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen ist seit 300.000 Jahren immer dieselbe geblieben.

Was öffentliche Angelegenheiten angeht, wäre also angesichts der weiblichen Ermächtigung von einer geschlechterübergreifenden Nivellierung auf niedrigerem Niveau zu reden. Unbestritten ist, daß keine der Segnungen, die vor einem halben Jahrhundert versprochen worden sind, mit der Ermächtigung des Weiblichen tatsächlich eingetreten ist. Im Gegenteil: Verglichen mit der alten Bundesrepublik der Sechziger Jahre herrscht heute öffentliches Barbarentum. Überall kracht es nur so vor Subjektivismus, Doppelstandards, Ungerechtigkeit und Egoismus.

Man muß sich nicht wundern. Für die längste Zeit der europäischen Geschichte waren Männer für die Außenwelt zuständig und Frauen für ihre Familien und die Häuser. Fairness und Objektivität sind leider keine weiblichen Stärken. Sie waren auch nicht im gleichen Maße wichtig für sie wie für die Männer. Zur Regelung öffentlicher Angelegenheiten wären aber gerade diese Eigenschaften von Vorteil. Gefühligkeit und hemmungsloser Subjektivismus sind eher von Nachteil. Das kann man den Frauen nicht vorwerfen. Berücksichtigen sollte man es dennoch. Davon sind wir aber weiter entfernt, denn je. Ganz im Gegenteil: Der Zug in die falsche Richtung beschleunigt weiter.

Die dts-Nachrichtenagentur meldet:

Berlin  – Anlässlich der Feierstunde des Bundestags zu 100 Jahren Frauenwahlrecht hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Parität in den Parlamenten gefordert. „Frauen sind die Hälfte des Volkes und müssen auch entsprechend vertreten sein. Deshalb ist es an der Zeit für Parität in den Parlamenten“, sagte Giffey der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
„Frauen können alles. Das ist Fakt und Forderung zugleich“, so Giffey. Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sei nicht nur eine Frage von Recht und Gerechtigkeit, sondern auch von einer modernen und zeitgemäßen Gesellschaft.“ Aber für eine echte Gleichstellung müssen wir noch streiten. Da geht es um gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, um Wertschätzung und Anerkennung der sozialen Berufe und um spürbar mehr Frauen in Führungspositionen – sei es in der Wirtschaft oder in der Politik.“ (dts)

Es sind genau solche Einlassungen, die meine These von der Ungleichheit der Geschlechter eindrucksvoll belegen. Wäre Frau Giffey ein „Mann von früher„, müsste man fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat.

  1. Frauen sind mehr als die Häfte des Volkes und mitnichten müssen sie deswegen „entsprechend vertreten sein“. Warum nicht? Weil der Bundestag keine Ständeversammlung ist. Deshalb ist es auch nicht Zeit für Parität.
  2. Frauen können nicht alles. Das sie alles könnten, ist deswegen auch kein Fakt, sondern eine subjektivistische Weibsenbehauptung aus dem Blauen heraus. Könnten Frauen nämlich alles, müsste die Frau Giffey von der „Partei für geschlechtergerechte Teilhabe allerorten“ auch Parität bei Industrietauchern, LKW-Fahrern, Gerüstbauern, Landwirten, Feuerwehrleuten usw.usf. fordern. Tut sie aber nicht. Subjektivistische Rosinenpickerei ist typisch feministisch. Man kann noch nicht mal behaupten, daß Frau Giffey lügt. Es ist viel schlimmer: Sie kann es so wenig begreifen wie alle anderen feministisch Verpeilten. Aber: Sie ist Bundesfamilienministerin. Das ist schlimm. Fast so schlimm wie Bundeskanzlerin.
  3. Frau Giffey spricht in einem Atemzug von „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“, als ob das ein- und dasselbe sei. Ist es nicht. Gleichberechtigung zielt auf Chancengleichheit ab, Gleichstellung auf Ergebnisgleichheit. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Bei der Gleichberechtigung bleibt es Frauen überlassen, die Chancen wahrzunehmen, die ihnen gesetzlich garantiert worden sind. Die Gleichstellung hingegen ist ein politischer Top-Down-Prozess, bei dem von oben herab verfügt wird, daß die Chancen aus der Gleichberechtigung zum Gleichheitszwang zu mutieren haben. Die Gleichstellung ist die kulturmarxistische Pervertierung der liberalen Gleichberechtigung.
  4. Gleichen Lohn gibt es für gleiche Arbeit, nicht für gleichwertige. Nachdem vor einigen Jahren die Behauptung widerlegt worden war, Frauen verdienten für gleiche Arbeit weniger als Männer, durfte auch das Bundesfamilienministerium („Ministerium für alles außer Männer“) nicht mehr behaupten, daß dem so sei. Gleichwertigkeit ist ein höchst subjektivistische Angelegenheit. Beispiel: Vor einigen Jahren war der Schnack populär, Ärztinnen verdienten weniger als Ärzte. Das stimmte sogar im Schnitt. Aber warum ist das so gewesen? Ganz einfache Lösung: Bei den hochspezialisierten Herzchirurgen waren fast alle männlich, bei den Psychologen und Psychiatern („Geschwätzmedizin“) in der Mehrzahl weiblich. Gleichwertigkeit liegt hier höchstens insofern vor, als daß man einem Patienten natürlich auf vielerlei Weise das Leben retten kann. Ob er weiterlebt, weil er darauf verzichtet hat, von der Brücke zu springen, oder ob er weiterlebt, weil er ein Spenderherz bekommen hat, ist hinsichtlich des Weiterlebens als solchem egal. Das Weiterleben hat in beiden Fällen den gleichen Wert. Dennoch sind Qualifikation, Arbeitseinsatz und Verantwortung von Psychologen und Herzspezialisten höchst unterschiedlich.  Deswegen heute also der feministische Kartenspielertrick mit der Gleichwertigkeit. Subjektivismus ist eher weiblich.
  5. Spürbar mehr Frauen in Führungspositionen von Wirtschaft und Politik zu fordern, ist so lange eine elende Rosinenpickerei, wie dieselbe Forderung nicht auf alle Berufe ausgedehnt wird.

Nur die Punkte 1 bis 5 lassen erahnen, wie chaotisch es im Kopf allein einer einzigen linken Politfrau aussieht. Frau Giffey ist entweder nichts weniger als völlig bescheuert, oder aber sie ist derartig subjektivistisch, daß man früher von politischer Unzurechnungsfähigkeit geredet hätte. Es sei denn, sie wäre einfach verlogen. Und Giffeys gibt es in der deutschen Politik auf allen Ebenen zu Hunderten. In den Schulen, den Behörden, den Gerichten, im Fernsehen, in Redaktionen – solche denkbehinderten Weiber marodieren in Deutschland überall in den öffentlichen Angelegenheiten. Die Subjektivistin mit der katastrophalsten Auswirkung auf die Geschicke unseres Landes ist zweifellos Angela Merkel. Wenn man als Mann ihre Reden auf logische Inkonsistenzen hin genauer untersucht, bekommt man Mitleid aufgrund der Tatsache, daß sie die gähnende Leere in ihrem Kopf nicht wenigstens durch Anmut und Liebreiz kompensieren kann. Die Angst ums Vaterland wird dadurch aber nicht kleiner. Diese Weiber sind ein einziger Horror!

Und als ob mit 30 Prozent Frauen, die mit der Regelung öffentlicher Angelegenheiten betraut worden sind – man denke nur – gottogott – an Ursula von der Leyen und die ehemalige Bundeswehr – der öffentliche Wahnsinn nicht jetzt schon perfekt wäre, wollen sie sich quasi per selbstbefruchtendem Gegacker auch noch bis auf 50 Prozent ausdehnen, dort, wo sie ihrer Natur nach überhaupt nichts verloren haben. Und die heutigen Männlein, die Frucht der Lenden vormaliger Männer, schauen ihnen dabei dumm wie die geilen Hornochsen auf den Hintern und klatschen Beifall.  Es ist alles überhaupt nicht mehr zu fassen. Ich will mein Patriarchat wiederhaben! Es ist nicht so, daß ich humorlos wäre, aber ich kann es nicht mehr ertragen, von den Moslems dafür ausgelacht zu werden, daß ich zu den deutschen Männern gezählt werde. Die nehmen mich doch gar nicht mehr ernst!? Was für eine Schmach! Ausgerechnet diese Haubentaucher können mit voller Berechtigung über mich lachen!?  Das darf nicht sein!

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