Wahnsinn: Deutscher Steuerzahler blättern 2,69 Mio Euro für energieeffiziente Moscheen in Marokko hin

Ökodschihad - bezahlt vom deutschen Steuerzahler (Bild: shutterstock.com/Von Akimkhan_Boztay)
Ökodschihad - bezahlt vom deutschen Steuerzahler (Bild: shutterstock.com/Von Akimkhan_Boztay)

Marokko – Die Deutsche Bundesregierung finanziert neben unzähligen Maßnahmen auch das Projekt „Beschäftigungsförderung durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Moscheen“ in Marokko.  Der Öko-Dschihad kostet den Steuerzahler 2,69 Millionen Euro. Auch für Projekte wie „Integration des Gender-Ansatzes in die marokkanische Wirtschafts- und Sozialpolitik“  hat der deutsche Michel zu löhnen.

Die AfD-Fraktion stellte bereits Anfang Oktober 2018 eine Kleine Anfrage (19/4708) an die Bundesregierung zum Themenkomplex „Entwicklungszusammenarbeit mit dem Königreich Marokko „. Nachdem die Bundesregierung nach Ansicht der Fragesteller die Nachfrage partiell unzureichend beantwortete, fragte die AfD nochmals nach (19/6092). Unter anderem interessierte die AfD, wie die Bundesregierung das Projekt „Beschäftigungsförderung durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Moscheen“ im islamischen Königreich Marokko  (Laufzeit: 01.2015 bis 05.2021) definiert und dessen Effizienz bzw. Nachhaltigkeit.

Bereits im November 2016  wurde auf der  22. Klimakonferenz (COP 22) der Vereinten Nationen (UN) im marokkanischen Marrakesch vereinbart, das Desaster des krachend gescheiterten Wüstenstrom-Projekt Desertec irgendwie wieder aufleben zu lassen. Die damalige Version: Grün wie die Farbe des Islams sollte der durch riesige Wind- und Sonnenkraftwerken in der Sahara geerntete Strom nach Europa und den EU-Raum fließen. Bis zum Jahr 2050 wollte man 400 Milliarden Euro investiert um mindestens 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Hilfe des grünen Wüstenstroms zu decken. Die Projekte kamen jedoch trotz lobender Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kaum voran. Die negativen Schlagzeilen häuften sich. Siemens und Bosch stiegen aus. Die Betreibergesellschaft wurde 2013 aufgelöst und das Projekt 2014 größtenteils auf Eis gelegt.

Die neue, wiederum vom deutschen Steuerzahler finanzierte Idee:  Das  Projekt „Beschäftigungsförderung durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Moscheen“ Laut Antwort der Bundesregierung (19/6905)  sollen insgesamt 975 Moscheen im Königreich Marokko energetisch modernisiert werden.  Dieses Projekt wurde mit einem Finanzvolumen von 2,69 Millionen Euro vom „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)“  in Auftrag gegeben. Bei diesem bis 2021 laufende und bereits jetzt ins Stocken geratenem -Projekts sollen islamische Götteshäuser mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern, LED-Leuchten und Solarthermie zur Warmwasserversorgung ausgestattet werden.

Was mit ihrem Geld in Marroko so alles getan wird (Screenshot)
Was mit ihrem Geld in Marroko so alles getan wird (Screenshot)

Die deutsche Bundesregierung sieht als Ziel, die Schaffung von neue Geschäfts- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Erneuerbaren Energien. Durch das Projekt „erreicht“ – was immer das heißen mag – wurden laut Antwort der Bundesregierung bislang 1.332 Personen.  Zum ambitionierten Entwicklungshilfeprojekt gehört ebenfalls die Weiterbildung des religiösen Bodenpersonals. Knapp 100 Imame und deren weibliche Gegenstücke, die Mourchidas, wurden bereits im Energiesparen geschult, sodass diese ihr Wissen an ihre Gemeinden im, -von den Grünen erfolgreich verhinderter – nach wie vor als unsicheres Herkunftsland eingestuften Maghreb-Staat Marokko weiter geben können. Die Bundesregierung stuft den Einsatz des deutschen Steuergeldes in das benannte Projekt selbstredend als effizient und nachhaltig ein.

Neben dem benannten Projekt förderte oder fördert das deutsche Bundesentwicklungsministerium (BMZ) mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers Unternehmungen wie „Maßnahmen zur Institutionalisierung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beim Aufbau der Demokratie in Marokko“ (Kostenpunkt 303.100 Euro) oder aber auch „Integration des Gender-Ansatzes in die marokkanische Wirtschafts- und Sozialpolitik“ (Kostenpunkt 5,23 Millionen Euro). Die gesamte Liste des Engagements der Bundesregierung im Themenkomplex „Entwicklungszusammenarbeit mit dem Königreich Marokko“ und was dieses den Steuerzahler kostet, kann hier eingesehen werden. (SB)

 

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