Islamisierung erreicht Rostock: Moschebau muss her – in der Nähe des Ostseestadions

Foto: Collage
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Rostock – Nun hat die Islamisierung auch Rostock erreicht. Bedingt durch die von Merkel forcierte Flüchtlingswelle ist die Zahl der Muslime in der Hansestadt an der Ostsee von 350 im Jahre 2015 sprunghaft auf 2000 angestiegen. Deshalb muss eine Moschee her. Knapp 500 Meter vom Stadion des Traditionsclubs Hansa Rostock entfernt, am Holbeinplatz zwischen Hamburger Straße und Hans-Sachs-Allee. Darauf hat sich die Stadt Rostock mit der islamischen Gemeinde geeinigt. Oberbürgermeister Roland Methling hat den Beschluss des Moscheebaus mit städtischer Unterstützung auf eine Anfrage der Ostseezeitung bestätigt.  

Wie das Gebäude aussehen wird, ist laut Ostseezeitung noch völlig offen und hängt dem Vernehmen nach von den Finanzierungsmöglichkeiten ab. Auch will die Stadt das Grundstück nicht kostenlos abgeben.  Der Gemeinde fehle noch das Geld. „Etwas mehr als 300 000 Euro hat der Islamische Bund nach OZ-Informationen zusammen, rund eine Million Euro soll das Gotteshaus aber kosten.“

Auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ist die Gemeinde unter ihrem Vorsteher Maher Fakhouri schon seit drei Jahren. Der Plan in Evershagen in ein ehemaliges Café zu ziehen, scheiterte am Widerstand aus dem Stadtteil. Zwischenzeitlich fanden die, sich äußerlich liberal gebenden Muslime ein kurzzeitiges Obdach in der Societät Maritim. Zeitgleich begann das Rathaus mit der Suche nach einem geeigneten Standort für einen Neubau.

Die muslimische Gemeinde ist in den letzten Jahren rapide gewachsen. Seit Beginn der Flüchtlingswelle wird es im Gebetsraum der Gemeinde an der Erich-Schlesinger-Straße eng, klagt der Pädagoge und Agrarwissenschaftler Fakhouri.  Beim traditionellen Freitagsgebet müssten mitunter Hunderte Gläubige im Freien sitzen. Auch bei Regen, bei Eis und bei Schnee. Nach Angaben des Vorstehers kommen freitags im Schnitt zum „Gebet“.

Kontakte zu radikalen Islamisten?

Seit geraumer Zeit, hat die AfD-Rostock die Stadt dazu aufgefordert die Kooperation mit dem Islamischen Bund Rostock (IBR) zu beenden. Nach Ansicht der AfD unterhält der Bund Kontakte zur radikalislamischen Weltliga. Daraufhin hat Maher Fakhouri die AfD mit den Nationalsozialisten verglichen. In einem Artikel der Ostseezeitung sagte der Vorsteher: „Genauso fing es im Nationalsozialismus mit den Juden auch an.“

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Holger Arppe am 3. Mai 2017 auf der Homepage:

„Die Anschuldigungen von Maher Fakhouri gegen die AfD sind eine bodenlose Frechheit. Mit diesen schäbigen Äußerungen verfolgen Fakhouri und sein dubioser Verein nur ein Ziel: Sie wollen von ihren nachgewiesenen Kontakten zur radikalislamischen „Islamischen Weltliga“ ablenken. Wer die dringend notwendige kritische Auseinandersetzung mit radikalen Moslems auf eine Stufe mit der entsetzlichen Judenverfolgung im ‚Dritten Reich‘ stellt, hat den Boden einer ernsthaften Debatte längst verlassen und verharmlost darüber hinaus die Schreckenstaten der Nationalsozialisten.

Fakhouri versucht mit diesen Äußerungen, die Jüdische Gemeinde zu instrumentalisieren. Nur wer dem Islamismus, der auch in Mecklenburg-Vorpommern stetig an Boden gewinnt, konsequent entgegentritt, kann jüdisches Leben in Deutschland schützen. Der zunehmende Antisemitismus unter den Moslems in Deutschland ist längst Tatsache und wurde von den Jüdischen Verbänden oft genug thematisiert. Die AfD-Fraktion wird auch weiter darauf drängen, jegliche staatliche Zusammenarbeit mit Gruppierungen wie dem ‚Islamischen Bund Rostock‘ zu unterbinden.“

Dies alles zeigt, wie auch die Islamisierung im Osten zügig voranschreitet und sich scheinbar nur eine Minderheit der wachsenden Parallelgesellschaft des politischen Islams entgegenstellt. (KL)

 

 

 

 

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