Priester-Rebellen nennen Erzbischof Marx „Verräter“ und linksliberalen Mainstream-Idiologen

Foto: Collage

Paderborn – Der Paderborner Priesterkreis „Communio veritatis“ hat den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, zum Rücktritt aufgefordert. Die Gruppe wirft dem Münchner Erzbischof den Missbrauch seines geistlichen Amtes und eine Instrumentalisierung des katholischen Glaubens vor. Dies berichtet die Tagespost und hat Ausschnitte einer entsprechenden Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem:

„Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern. Wir weisen die Instrumentalisierung unserer Religion zurück! Sie benutzen diese in verfälschender Verweltlichung zur Verbreitung der linksliberalen politischen Ideologie des Mainstreams. Wir erinnern daran, dass die Kardinalsfarbe Rot nicht die Flagge eines Neo-Marxismus meint, sondern die Verteidigung des katholischen Glaubens bis zum Blutvergießen.“ Darüber hinaus werden die soziologische Sichtweise und der Relativismus des Kardinals kritisiert, der sich dem radikalen Islam anbiedert und unlängst sogar die Streichung des Begriffes „christliches Abendland“ zu Gunsten von islamischen Zuwanderern gefordert hatte.

Auch die skandalöse Unterwerfungsgeste des Erzbischofs bei seinem Besuch am Jerusalemer Tempelberg im Oktober 2016, wird vom Priesterkreis aufgegriffen. Marx und Bedford Strom hatten auf Drängen der muslimischen Gastgeber für die heiligen Stätten ihre Amtskreuze abgelegt und sich anschließend einen antisemitischen Lügenvortrag angehört, der unter anderem den Tempelbau in Frage stellte. „Wir kündigen Ihnen an, dass wir Jesus Christus als den einzigen Erlöser und wahren Retter bekennen werden, während Sie das Kreuz des Herrn in skandalösem Verrat abgelegt haben.“

Die Rücktrittforderung, die mit dem Tauf-Fest Jesu datiert ist, endet mit den Sätzen:

„Wir beten dafür, dass unser Abendland zum Glauben an den dreifaltigen Gott zurückkehrt, in dem allein das Leben und das ewige Heil zu finden ist.“

Bei einer durch und durch von linksliberalen Priestern, Gemeindereferenten und Pastoralassistenten durchsetzten Staatskirche wird dieser Appell wohl eher ein müdes Lächeln hervorrufen. Aber auch die sogenannte „bekennende Kirche“ bestand ja nur aus einem kleinen Kreis von Widerstandskämpfern. Ausgerichtet hat sie wenig. Marx und Bedford-Storm werden ihre Kirchen weiter an die Wand fahren, und dabei werden leere Gottesdienste und kleine Rebellengruppen nichts ändern. Die Kirchenkassen sind voll und den Mitgliedern scheint der Highway to hell und der Totentanz der Toleranz zu gefallen. Sonst wären sie ja schon alle ausgetreten. (KL)

 

 

 

 

 

 

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