Alarmierende Umfrage: Akzeptanz von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung erstaunlich hoch

Symbolfoto:Von W. Scott McGill/shutterstock
Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung - Symbolfoto:Von W. Scott McGill/shutterstock

Eine Exklusiv-Umfrage von INSA für „Tichys Einblick“ fördert bedenklich hohe Zustimmungswerte für Gewalt in der politischen Auseinandersetzung zutage. Interessant ist die Aufschlüsselung entlang des kulturellen Hintergrunds der Gewaltbefürworter. Sie bestätigt so ziemlich alles, was man bislang an „Vorurteilen“ gewissen Leuten aus einem gewissen Kulturkreis gegenüber hegte – und denen einer gewissen politischen Ausrichtung gegenüber sowieso. Zwischen dem 11. und dem 14. Januar sind insgesamt 2018 Personen befragt worden. Es ging um Zustimmung zu der Aussage: „Ich habe Verständnis dafür, wenn gegen Politiker der AfD Gewalt angewendet wird.“

Gewalt gegen AfD-Politiker findet bei Anhängern der SPD mit 9,9 Prozent die meiste Zustimmung, was wenig verwundert, da die SPD die Partei für die „menschliche Gesellschaft“ ist.  Den zweiten Zustimmungsplatz belegen Anhänger der Grünen mit 7 Prozent. Knapp dahinter rangieren Anhänger von Union und Linken mit 6,5 Prozent Verständnis; die Wähler der FDP hingegen sind regelrechte Pazifisten mit nur 2 %, etwa gleichauf mit den Anhängern der AfD, die ebenfalls wenig Verständnis für Gewalt in der politischen Auseinandersetzung zeigen. Das Verständnis für Gewalt gegen die AfD liegt dort bei 2 Prozent, das für Gewalt gegen Linke bei 3 Prozent.

Besonders aufschlußreich sind die Unterschiede zwischen den Umfrageteilnehmern, wenn man differenziert nach Migrationshintergrund und der Absenz eines solchen. Sowohl bei Gewalt gegen AfD-Mitglieder, als auch bei Gewalt gegen linke Politiker, ist das Verständnis für Gewalt von Befragten mit Migrationshintergrund deutlich höher als von Befragten ohne Migrationshintergrund. Was Gewalt gegen die AfD betrifft, haben 18,5 %  der Befragten mit Migrationshintergrund Verständnis, von den Autochthonen lediglich 6 Prozent. Beim Verständnis für Gewalt gegen Linke liegt das Verhältnis bei 9,9 zu 3,9 Prozent. Damit liegt das Verständnis für Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung in der Gruppe mit Migrahigru bei etwa 20 Prozent – und ist somit ungefähr drei mal höher als bei Einheimischen.

Daß Migranten Opfer von Diskriminierung und Benachteiligung durch „Rechte” sein könnten und daß ihr Verständnis für Gewalt aus diesem Grund eher eines für „Gegengewalt“ sein könnte, relativiert sich insofern, als daß auch ihr Verständnis für Gewalt gegen Linke mit fast 10 % überproportional stark ausgeprägt ist. Es liegt bei mehr als dem Doppelten über dem der entsprechenden Gruppe von Einheimischen.

Die neuen Zuwanderungs-Milieus sind offensichtlich besonders gewaltaffin. Der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund wuchs zwischen 2005 und 2017 von 15,3 auf 19,3 Millionen. Fast 25 Prozent der Einwohner haben heute einen Migrationshintergrund. Die Migration wird nach deutschem Staatsverständnis „vererbt“. Als Bürger mit Migrationshintergrund zählen nämlich alle, die seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind, sowie deren Nachkommen und die ausländische Bevölkerung. Circa ein Drittel der Bevölkerung mit Migrationshintergrund kam in Deutschland zur Welt.

Unterstellt, daß ein großer Teil der Gastarbeiterzuwanderung gut integriert in Deutschland lebt und die Werte der deutschen Gesellschaft übernommen hat, ist daraus zu schlußfolgern, daß gerade die jüngste Einwanderungswelle für die gestiegene Gewaltbereitschaft verantwortlich ist. Diese erhöhte Gewaltbereitschaft zeigt sich in einer exorbitant hohen Kriminalität bei schweren Delikten, sowie in der Gewalt gegen Homosexuelle und Juden.  Mit der Untersuchung stimmt das auch insofern überein, als daß 18,8 Prozent der befragten Muslime Verständnis für Gewalt zeigten.

Aufschlußreich ist auch der Blick in die deutschen Universitäten. Sagenhafte 15,8 Prozent der Studenten zeigen hohes Verständnis für Gewalt gegen Politiker der AfD. Frauen haben insgesamt deutlich weniger Verständnis für Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung.

Tichys Einblick fragt: „Gibt es einen Zusammenhang zwischen entfesselter öffentlicher Darstellung und Gewaltbereitschaft oder Toleranz? Es gibt zwar keine „Nazis“, aber wir jagen sie. Riesige Organisationen mit hunderten von Millionen aus der Steuerkasse wurden gegründet, um „Nazis“ zu jagen, auch an Kindergärten und Schulen. Nur, dass die Folgen katastrophal für das Gemeinwesen sind. Denunziation und Spaltung werden gefördert und die Bereitschaft steigt, dass Zuschlagen akzeptiert wird und sich die Schweigespirale dreht. Auch die Gewalt gegen Linke zeigt: Die Gewaltfreiheit in der politischen Auseinandersetzungen wird von 2 Seiten massiv in Frage gestellt und läßt wenig Gutes erwarten.

Dem kann man nicht widersprechen. Es dürfte aber noch einen sehr viel grundsätzlicheren Grund für die alarmierende Zunahme beim Verständnis für Gewalt geben: Das erste Axiom der deutschen Sozialpsychologie in einer von Sozialpsychologen „geformten“ Gesellschaft seit ´68. Es lautet: „Menschen konstruieren ihre eigene Realität“. Realität wiederum ist lediglich ein Synonym für „Wahrheit“. Übersetzung also: Menschen konstruieren ihre eigene Wahrheit. Logische Folge: Die Existenz einer objektiven Wahrheit wird in der sozialpsychologisierten Gesellschaft bestritten. Damit ist auch die Existenz der objektiven Lüge infrage gestellt. Wo aber der hochgelobte „gesellschaftliche Diskurs“ nicht mehr zwischen den Polen von Wahrheit und Lüge stattfindet, sondern zwischen denen von „meine Meinung“ und „deine Meinung“, verliert das Argument als solches seinen Sinn. Und wo man sich argumentativ nicht mehr durchsetzen kann, steigt logischerweise die Bereitschaft zur Gewaltanwendung.

Überspitzt ausgedrückt: Wollte man hier „heilend“ tätig werden, wäre der sinnvollste Ansatz, endlich mit dem schwachsinnigen Krempel der „Frankfurter Schule“ aufzuräumen, die Nachfolger im Ungeiste derselben aus ihren Ämtern zu entfernen, vor allem die SPD und die Grünen zu verbieten, die Parteivermögen zu beschlagnahmen und die Funktionäre mit einem politischen Wiederbetätigungsverbot zu belegen. Die EKD müsste als volksverblödende und gotteslästerliche Sekte zerschlagen – , und ihr Vermögen unter den Hinterbliebenen der Immigrationsopfer verteilt werden. Außerdem müßte der ganze linksprogessistische Sauhaufen aus Sendeanstalten und Redaktionen entfernt werden. Es ist ja nicht so, daß man nicht erkennen kann, was zu tun wäre. Generelles Motto der Post-´68er Gesellschaft: Keine Macht den Blöden. Dann ginge es uns allen schnell besser. Versprochen. Ach so, ja: Die Gräber von Marcuse, Adorno, Habermas und Horkheimer könnte man auch noch verwüsten. Oder draufpissen, wenigstens. (ME)

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