Tunesischer Imam in Abschiebehaft droht: Wir töten euch alle und essen eure Leichen

Symbolfoto:Von Prazis Images/shutterstock
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In Italien wartet der islamische Gewalttäter Mahmoud Jebali im Gefängnis auf seine Abschiebung. Noch diese Woche soll es für ihn zurück in seine Heimat Tunesien gehen. Er nutzt die Zeit bis dahin, um das Gefängnispersonal zu bedrohen und seine Mitgefangenen zu „radikalisieren“.

„Früher oder später werdet ihr alle sterben. Wir kommen in eure Häuser, töten euch und essen eure Leichen“ drohte der 31-jährige Imam den Wärtern. Der islamgläugige Tunesier reiste illegal über Lampedusa nach Italien ein und kann auf eine stattliche kriminelle Karriere zurückblicken – er ist wegen verschiedener Gewalttaten und Raubüberfälle verurteilt worden.

Bei seinem anschließenden Gefängnisaufenthalt in Padua habe er laut der italienische Tageszeitung Il Giornale schnell eine Führungsrolle eingenommen.

„Er hatte nie eine ruhige Haltung gezeigt. Er war arrogant und hat mit den Wärtern gestritten. Er kleidet sich als Imam und das Freitagsgebet findet in seiner Zelle statt. Er hat seine religiösen Praktiken immer weiter intensiviert und ist so zur charismatischen Führungspersönlichkeit für die muslimischen Mitgefangenen geworden“, berichtet ein Beamter der italienischen Strafvollzugsbehörde NIC.

Der Tunesier ist im Gefängnis sehr aktiv. So habe man ein Video auf Facebook entdeckt, in dem er den Tod von Christen feiert, berichtet Breitbart. Ermittlungen gegen den 31-Jährigen ergaben, dass er für Italien eine Terrorgefahr darstellt, was der Grund für seine Abschiebung ist.

Jebadi ist nur einer von vielen radikalen Islamgläubigen, mit denen die italienische Regierung unter Innenminister Matteo Salvini kurzen Prozess macht. Unter Salvini wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 10 Dschihadisten pro Monat abgeschoben- damit belegt Italien europaweit Platz eins.

Matteo Salvini macht offenbar alles richtig – 51 Prozent der Italiener unterstützen seine Politik der geschlossen Häfen, ergab eine neue Umfrage. Nur 19 Prozent möchten die Häfen für Mittelmeer-Reisende wieder öffnen.(MS)

 

 

 

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