Flüchtlingsheim-Sanierung kostet doch etwas mehr

Baustelle (Foto: Durch ESB Professional/Shutterstock
Baustelle (Foto: Durch ESB Professional/Shutterstock)

NRW/Köln – Der Putz fällt von den Wänden, Heizungen funktionieren nicht. Die meisten staatlichen Schulen in NRW sind marode. Bundesweit sieht es nicht besser aus. Es fehlen rund 48 Milliarden Euro für die Sanierung. Die Stadt Köln investiert jedoch lieber fünf Millionen Euro in die Sanierung einer Flüchtingsunterkunft und verkalkuliert sich dabei auch noch um satte 705.000 Euro.

In einer Grundschule bricht das Turnhallendach ein. In einer anderen fällt der Putz von den Wänden. Von den verdreckten Toiletten gar nicht zu sprechen . Nicht nur die staatliche Bildung in Deutschland ist in einem katastrophalen Zustand. Auch die Räumlichkeiten, in denen Kinder unter der Fittiche des Staates mehr recht als schlecht beschult werden, sind in einem erbärmlichen Zustand. Um zumindest die baulichen Mängel zu beheben, sind über 55 Milliarden Euro nötig.

Das Bundesland NRW rangiert auf der Negativliste ganz oben. 85 Prozent der dortigen Schulen sind marode, in den rund 300 Kölner Schulen sieht es stellenweise aus, wie in einem Drittweltland.

Trotz der benannten Missstände investiert die Stadt Köln lieber Millionenbeträge in die Sanierung von Flüchtlingsunterkünften. So in die Unterkunft am Blaubach in der Kölner Altstadt, wo nach dem Umbau des Gebäudes 216 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Nun habe man jedoch Asbest im Estrich gefunden, so dass sich die Umbaukosten um satte 705.000 Euro auf über fünf Millionen Euro erhöhen werden, so die Mitteilung der Stadt an den Sozialausschuss laut des Kölner Stadt-Anzeigers.

Der Steuerzahler berappte für die Umbaumaßen für diejenigen, die noch nicht solange hier leben, 150.000 Euro. Wegen der schlechten Bausubstanz mussten jedoch dann noch die Zwischenwände ausgetauscht und dementsprechend Fliesen und Wandanschlüsse verlegt werden. Kostenpunkt: 200.000 Euro. Weitere 116.000 Euro Mehrkosten muss der Steuerzahler für eine Lüftungsanlage aufgewendet, 73.000 Euro für die Installation einer neuen Trafoanlage. Dann sollte dem Einzug in eine rundum sanierte Unterkunft nichts mehr im Wege stehen. (SB)

 

 

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19 Kommentare

  1. Frau Angela Merkel hat persönlich nur gute Erfahrungen gemacht im Zusammenhang mit einer chronischen Vernachlässigung der Infrastruktur für die breite Bevölkerung, der gewöhnlichen Bausubstanz außer der für staatlich Privilegierten, der großzügigsten Alimentierung der staatlichen Propagandatruppen, der Abgeordneten der Blockparteien und der sonstigen Speichellecker..

    Sie hat mitbekommen, welche wichtige Rolle der Warschauer Pakt selbst noch als hohles, marodes Gebilde gerade im Endstadium jenes auf Sand gebauten Gebildes gespielt hat, und wie leicht die schon immer oben Schwimmenden in die neue Zeit hinübergleiten konnten, dieses Mal mit noch weniger personellen Verlusten als noch in Nürnberg.

    Das zu toppen hat sie sich vorgenommen, noch einmal surfen auf der Welle, die für die meisten eine Monsterwelle darstellt, für die Privilegierten aber nichts anderes ist als der sanfte Flügel der Tochter aus Elysium.

    Alle Menschen werden Brüder, ihr schafft das.

    Mit dieser Parole kann man auch heute noch genügend Menschen betören, hinter die Fichte führen, ausbeuten, um den eigenen Glorienschein zu vergrößern, um sich unantastbar und alternativlos zu machen.

  2. Naja, für „Schulen“ wo man ausser seinen Namen tanzen nur noch Gruppensingen und Klatschen lernt, reicht der Zustand vollkommen aus.
    Und was sollen denn unsere dauerempörten Besatzer und Invasoren denken, wenn die auf Müllhalden kampieren müssen.
    Aber wer Jahrzehnte lang Kommunisten an die Regierung wählt, hat es nicht anders verdient !

  3. Um zumindest die baulichen Mängel zu beheben, sind über 55 Milliarden Euro nötig?

    Was für ein Zufall.

    Nach dem Kieler Institut für Wirtschaftsforschung belaufen sich die jährlichen Kosten für die sogenannten „Flüchtlinge“ in Deutschland auch auf 55 Milliarden Euro.

    „… das was wir an zusätzlichen Mitteln aufgewandt haben für die Menschen, die zu uns gekommen sind, ist an keiner anderen Stelle … jemanden weggenommen worden…“ – Heiko Maas bei Maybrit Illner am 06.10.2016

    Verstehe, die 55 Milliarden Euro für „Flüchtlinge“ sind der Schulsanierung nicht weggenommen worden – das Geld hätte die sowieso nie gekriegt.

  4. Und wie man so hört, sieht nach spätestens einem Jahr die Unterkunft aus wie Sau und kann wieder renoviert werden.

    • Naja – vielleicht. Das geht dann 2 – 3mal so mit Sanierung, Kernsanierung und endet schliesslich beim Abriss …. und selbstverständlich dann Neubau auf allerhöchsten Niveau – bei uns in Kölle suwiesuh !

  5. Die machen genau den selben Scheiße wie bei der Deutschen Bahn. Politiker kassieren ab, belügen und manipulieren das Volk und sind lern resistent

  6. Wenn die Flüchtlingsresidenzen auf Hochglanz poliert worden sind, einfach die Schutzsuchenden in Schulen unterbringen und die Schüler in die noblen Flüchtlingsschlösser!

  7. Nett. Blaubach in Köln ist eine super Lage direkt in der City. Ich könnte mir da keine Wohnung leisten.
    Leider wird mir da von der Stadt auch keine schön renovierte Unterkunft für lau zur Verfügung gestellt.
    Ach – Asyltourist müsste man sein.

  8. Die Wut steigert sich ins Unermeßliche …. für Schulen, Bildung usw.usf. ist kein Geld da, aber für die Beseitigung der Verwüstungen, welche die Muluggen hier veranstalten, sind keine zig Millionen zu viel, da kommt mir das Konfirmationsessen wieder hoch.

  9. Für die „Gäste“ eben das Beste. Wozu brauchen wir Schulen? Das Bildungssystem ist eh am Ende. Wozu Straßen sanieren? Dürfen doch eh bald keine Autos mehr fahren.

    • Schulen werden für den Islamunterricht benötigt. Die Straßen braucht man, um am Straßenrand für Milliardenbeträge Ladestationen zu bauen, für die es bald keinen Strom gibt.

  10. Wozu werden Flüchtlingsheime saniert? Die sehen doch nach wenigen Wochen gleich wieder so aus…. Kulturlose kann man nicht hier unterbringen in Europa.

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