Personalnotstand bei der SPD: Olle Gabriel soll wieder ran

Foto: Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)

Gabriel hat’s verkackt. Schulz hat’s verkackt und die Nahles verkackt noch mehr. Die SPD ist am Rande des Nervenzusammenbruchs, verschwindet wohl bald endgültig in die Bedeutungslosigkeit und unter die 5-Prozent-Hürde. Die Personaldecke ist dabei dünner als ein Blatt Papier, sodass den Asozialisten nichts anderes übrig bleibt, als ihren geräucherten Schinken aus dem Keller zu zerren:

In der SPD mehren sich die Stimmen, die den früheren Parteivorsitzenden und Außenminister Sigmar Gabriel wieder in einer wichtigeren Rolle sehen wollen. „Sigmar Gabriel ist nach wie vor ein heller Kopf und wir wären als SPD gut beraten, wenn wir ihn einbinden“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bernd Westphal, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Sigmar Gabriel sollte im Europawahlkampf eine Rolle spielen, genauso wie Martin Schulz“, forderte der frühere NRW-Landesgruppenchef Axel Schäfer.

Michael Frenzel, Präsident des Wirtschaftsforums in der SPD, sagte: „Sigmar Gabriel ist ein politisches Urtalent, das mit Leidenschaft und Überzeugung für eine Politik der Mitte steht, die Leistungsgerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit nicht als Gegensatz sieht. Er fehlt derzeit als starke Stimme in der SPD.“ Der bayerische Bundestagsabgeordnete Florian Post sagte dem RND: „Bei Umfragewerten von 15 Prozent kann es sich die SPD ganz offensichtlich nicht leisten, auf einen Mann mit den Fähigkeiten Sigmar Gabriels zu verzichten.“

Post forderte die aktuelle Parteiführung um Andrea Nahles auf, Gabriel ein Angebot zur Mitarbeit zu machen. „Man wird ihn nicht nur bitten, sondern überzeugen müssen“, sagt Post. „Aber bei einem ehrlichen Angebot stünde er bereit“.

Ob Gabriel sich aber Andrea Nahles unterordnen wird, ist fraglich. Es ist eine traurige Erkenntnis, dass in der SPD wohl nicht genügend junge Spitzenkräfte zur Verfügung stehen, den rostigen Haufen wieder aus dem Sumpf zu ziehen.

Auch Sigmar Gabriel wird nämlich an dem Absturz nichts ändern können. (Quelle: dts)

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