Hat André Poggenburg doch aufs richtige Pferd gesetzt?

Foto: André Poggenburg (über dts Nachrichtenagentur)

Für die einen bedeutet der Abgang des Volksgemeinschaftlers eine Schwächung der AfD, die anderen atmen befreit auf, weil ohne diesen Politiker der Weg zur Mitte wieder offen ist – die Diskussion um André Poggenburg reißt nicht ab.

Der Mannheimer Politikwissenschaftler Thomas König hat den aus der AfD ausgetretenen sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten sogar als „relativ bedeutende Figur“ für die Partei bezeichnet. „Er war das personalisierte populistische Charisma der Partei. Ähnlich wie Björn Höcke in Thüringen“, sagte König dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagsausgabe).

Den innerparteilichen Streit bewertete der Politik-Professor zudem als Strategie-Kampf zwischen Landes- und Bundespartei. In der Europawahl sei die Bundes-AfD gefordert. „Die Partei muss die Wähler im Osten, aber eben auch die im Westen Deutschlands erreichen“, erklärte er.

In Ostdeutschland stelle sich die AfD aber anders dar. „Poggenburg und Höcke sehen sich als Vertreter `Mitteldeutschlands` im Osten“

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sieht sogar Chancen für die neue Partei des ehemaligen AfD-Politikers André Poggenburg, kommt dann aber ohne linksradikale Hetze nicht aus und kann wohl auch seine Freude daran nicht verhehlen, dass der Abtrünnige die AfD schwächen wird:  „Die Poggenburg-Partei `Aufbruch deutscher Patrioten` könnte bei den drei Landtagswahlen im Osten die Fünf-Prozent-Hürde überspringen und damit die AfD schwächen“, sagte Güllner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Die Abgänge von Bernd Lucke oder Frauke Petry hätten der AfD nicht geschadet, „weil die so getan haben, als ob sie jetzt in der politischen Mitte ständen“.

Aber Poggenburg gehöre „zur extremen Rechten in der AfD und könnte viele Wähler mitnehmen“, so Güllner weiter. Zudem sei dieser im Osten populär. Seit Anfang der Neunzigerjahre gebe es im Osten ein Potenzial für antidemokratische rechtsradikale Parteien.

Poggenburg wirft seiner ehemaligen Partei einen „Linksruck“ vor. Die Partei wollte ihn wegen provokanter Äußerungen für Ämter sperren.

Güllner sieht die AfD nach dem Abgang von Poggenburg stark unter Druck. Es könne jetzt zu einer Zersplitterung kommen. „Die Frage ist, wie viel von der AfD jetzt wegbröckelt“, sagte der Wahlforscher.

Bisher hätten sich alle „rechtsradikalen“ Bewegungen in der Geschichte der Bundesrepublik über kurz oder lang zerlegt. „Es kann durchaus sein, dass mit dem Weggang von Poggenburg langfristig das Ende der AfD eingeläutet wird“, so Güllner weiter.

Da ist natürlich wieder einmal der Wunsch der Vater des Gedankens, aber es wird doch deutlich, worum es Poggenburg in Wirklichkeit geht – nämlich nicht um eine politische Veränderung in Deutschland, sondern nur darum, seine Eitelkeit zu pflegen.

Lesen Sie auch den guten Kommentar von Wolfgang Hübner dazu:

Es gibt durchaus eine Reihe von Gründen, mit der AfD derzeit unzufrieden zu sein. Es gibt allerdings noch wesentlich mehr Gründe, sich über die Etablierung einer Partei mit rechts-konservativ-freiheitlicher Prägung im Bundestag und den gesamten Landesparlamenten auch weiterhin zu freuen. Für patriotisch gesinnte Deutsche gibt es überhaupt keinen Grund, unter den gegenwärtigen Umständen den spalterischen Weg einer oder gar mehrerer Parteigründungen begehen zu wollen – von den geringen Erfolgsaussichten solcher Gründungen einmal abgesehen.

Die AfD mit all ihren Unvollkommenheiten und inneren Widersprüchen ist derzeit die einzige realpolitische Kraft, die patriotische Positionen national zur Geltung bringen kann. Es bedarf vielleicht einer gewissen Distanz zur AfD und einiger Kenntnis über das traurige Schicksal gescheiterter „rechter“ Parteien in der Vergangenheit, um diese Feststellung treffen zu können. Und es bedarf der Überzeugung, dass die AfD etwas ganz anderes braucht als die Kündigung von Mitgliedschaften, um sich Neugründungen von politischen Kleinunternehmen oder Sekten zu widmen.

Dringend gebraucht wird vielmehr die Stärkung und bessere Organisierung einer weitgehend parteiunabhängigen, vielgestaltigen patriotischen Bewegung in Deutschland, im Westen wie im Osten. Je stärker diese Bewegung wird, desto mehr Druck kann sie entwickeln, also auch und gerade wesentlichen Einfluss auf die Politik der AfD nehmen. Es ist kurzschlüssig, um nicht zu sagen: politisch dumm, sich stattdessen auf das Abenteuer einer Konkurrenzorganisation zur AfD einzulassen.

Es mag ja sein, dass sich André Poggenburg und andere Personen mit patriotischem Anspruch nicht mehr ausreichend mit der real existierenden AfD identifizieren können und diese deshalb verlassen. Aber warum wollen sie dann in allzu deutscher Parteienseligkeit gleich eine neue gründen? Poggenburg hat vor einigen Jahren in Sachsen-Anhalt an der Spitze der dortigen AfD einen großartigen Wahlsieg feiern können. Doch er hat dieses von den Wählern geliehene politische Kapital als verantwortlicher Politiker fast vollständig verspielt.

Das ist alles andere als eine Empfehlung für eine neue Parteikarriere. Es ist nur zu hoffen, dass es nun nicht zu ähnlichen Kurzschlusshandlungen von Mitgliedern und Sympathisanten des „Patriotischen Flügels“ innerhalb der AfD kommen wird. Der Hauptprofiteur solcher Entwicklungen ist das Parteienkartell, das selbstverständlich jede Schwächung der AfD bejubelt. Und profitieren werden auch jene Kräfte in der AfD, die eigentlich nur eine bessere CDU/CSU wollen und schon sehr zufrieden wären, ein gesichertes Plätzchen im Parteienspektrum mit vielen lukrativen Mandaten zu bekommen.

Haben André Poggenburg und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht? Leider ist zu vermuten: Nein. Deshalb wählen sie den Weg ins politische Abseits.

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144 Kommentare

  1. Die Frage:
    „Haben André Poggenburg und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht?“
    muß lauten:
    „Haben der Bundesparteivorstand und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht?“

    Herrn Poggenburg ein Ämterverbot für 2 Jahre zu erteilen ist nur dem Wählerfang geschuldet, das einer unterwürfigen semantischen Anbiederung an den linken Zeitgeist darstellt. Man sollte sich ein Wörterbuch von der „Amadeo-Antonio-Stiftung“ besorgen, in dem festgehalten ist, wer was sagen darf.
    Dann kann man auch nichts falsch machen und muß auch den Zeitgeist ( „…so etwas sagt man nicht…) nicht mehr fürchten.

    Vielleicht bekommt dann die jammernde AfD auch endlich ihren Sitz als Bundestagsvizepräsidenten, der ihr durch die bösen Linksgrünkommunisten vorenthalten wird.
    Aber vorher muß noch der Höcke ’rausgeschmissen und ein Bekenntnis weg von der Volksgemeinschaft hin zu Multikulti und dem Islam abgelegt werden, dann klapp es auch weiter mit der „Alternative“……

  2. Hmm,ist vor der Erklärung der Neugründung einer Partei eine größere Summe Geld
    bei P. eingegangen ? Wurde Henry Kissinger gesehen ? Frauke Petri ?

  3. Dass Poggenburg oder eine andere bedeutende Person des rechten Flügels die AfD verlassen wird, war abzusehen angesichts der gerade in den letzten Wochen immer feiger gewordenen AfD in Bezug auf die freie Rede.

    Es war ein riesiger Fehler, Poggenburg mit der Ämtersperrung zu drohen, ebenso, wie seinerzeit das Parteiausschlussverfahren gegen Höcke einzuleiten. Derzeit hat sich die AfD mit ihrer Selbstkastration in Bezug auf ihre Wortwahl ins eigene Fleisch geschnitten, denn sie nähert sich damit immer mehr den Ehemaligen der AfD, Petry, deren Mann und Lucke an. Aber so eine Partei will letzlich niemand, der unser Land noch retten will.

    Der Bundesvorstand der AfD gehört abgesetzt, denn e r ist verantwortlich für die Aufweichung der AfD, von der man leider immer mehr erfahren musste, dass sie gegen die eigenen, sehr guten Leute vorgeht. Auch Sayn-Wittgenstein ist ein solches Beispiel.

    Ich wünsche Poggenburg viel Erfolg mit seiner neuen Partei und glaube auch an deren Durchbruch. Eventuell könnten die AdP und die AfD irgendwann auch mal eine Koalition eingehen. Oder – die AfD wird ein bisschen klüger und lernt aus ihren Fehlern. Wenn der ganze recht Flügel der AfD wegbrechen und sich Poggenburg anschließen würde, fände ich das sehr gut. Denn in der AfD sind nur die Rechten in der Lage, unser Land vor dem Untergang zu bewahren. Die Weichgespülten lassen keine Gelegenheit aus, über jedes Stöckchen zu springen, das ihnen hingehalten wird und schmeißen ihre eigenen Leute heraus, obwohl Zusammenhalt angesagt ist. Die Gegner der AfD haben ganz leichtes Spiel mit ihr – sie sorgen dafür, dass die AfD sich von Ihren besten Leuten distanziert.

    Schade, dass es wieder ein paar Jahre dauert, bis Poggenburg – und dann vermutlich auch ein paar andere fähige Leute in seiner Partei – zur Bundestagswahl gewählt werden kann…
    Entweder, die AfD hört sofort auf mit ihrer desaströsen Personalpolitik – oder sie wird mit Recht noch viel mehr Leute verlieren, die alle zur neuen, zukunftsträchtigeren Partei für Deutschland überwechseln.

    • Es ist ja zu beobachten, daß die Spaltungstendenzen in der AfD immer von der Parteispitze ausgehen. Es ist wohl anzunehmen, daß dort immer wieder Personen agieren die mit den Altparteien nahe verbunden sind oder auch mit internationalen Kräften! Dennoch darf man nicht vergessen, daß die AfD die einzige Alternativpartei ist die die schweren durch die Altparteien verursachten Mißstände aufzeigt und sich gegen die Zersetzungs- und Schadenspolitik zur Wehr setzt sowie die Bürger vertreten will.

    • Da gebe ich Ihnen recht: Bis j e t z t ist die AfD noch die einzige zur Verfügung stehende Alternative. Ich fände sie auch weiterhin gut und zukunftsträchtig, wenn diese nicht ihre rechten Funktionsträger aus der Partei ausschließen würde, bzw. Versuche dazu unternimmt. Doch das ist leider nicht mehr der Fall. Deshalb kann ich Poggenburg bestens verstehen und hoffe, dass auch noch andere aus den rechten Flügel der AfD zu Poggenburg wechseln. Diese beiden Parteien müssten sich nicht unbedingt behindern – nur, die Poggenburg-Partei ist einfach mutiger in Bezug auf das vordringlichste Problem, das Deutschland jemals hatte. Es geht jetzt um das Überleben der Deutschen – und da ist mir ein ehrlicher und aufrichtiger Poggenburg zig Mal lieber, als einige Weichgespülte in der AfD.

      Die AfD hat angefangen, sich selbst zu demontieren mit ihrem eigenen Sprechverbot. Einen größeren Erfolg konnten die Altparteien gegen die AfD bisher noch nicht feiern. Wenn die AfD s o weiter macht, ist es ihr Untergang – weil sie s i n n l o s wird.

      Auch angesichts der Tatsache, was die Altpartei-Politiker loslassen, z. B. ihr Volk „Pack“ und dergleichen nennen, da ist das mit dem „Kümmeltürken“ von Poggenburg noch harmlos dagegen. Und dass Poggenburg wegen dem Begriff „Volksgemeinschaft“ in seinem Neujahrswunsch so angegangen wurde, ist der Gipfel der bisherigen Selbstvernichtung der AfD – ebenso der Rauswurf von Frau Sayn-Wittgenstein.

      Der Bundesvorstand sollte komplett ausgewechselt werden – er nähert sich immer mehr den Altparteien an.

    • Grundsätzlich bin ich ihrer Meinung nur möchte ich nicht erleben, daß das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird bevor die Widerstandsbewegung auf festen und stabilen Beinen steht! Die AfD ist derzeit die e i n z i g e Oppositionspartei die alles aufgreift was im Land sachpolitisch schiefläuft und das sehr kompetent, damit kämpft sie effektiv gegen die Zersetzungspolitik der Altparteien! Was unerläßlich ist will man die Integrität des Staates und der Gesellschaft (der deutschen) wahren und retten. Wenn dafür gesorgt wird, daß die bestehenden Gesetze vollzogen werden, beispielsweise, kann man einen Großteil des Überfremdungsproblems lösen ohne die Ausländer auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Die desaströsen Zustände sind ausschließlich der Behinderung des Vollzuges der bestehenden Gesetze durch die Politik geschuldet. Was ich sagen will, es geht auch in hohem Maße um Sachpolitik und nicht nur um Gesinnungspolitik, die aber auch wichtig ist.

  4. Es ging nicht anders. Die AfD will sich zur „Mitte“ zurückziehen und A. Poggenburg und andere Mitglieder wollen die Stellung halten. Das, dass nicht miteinander vereinbar ist, ist klar und so ist es ein richtiger Schritt von Poggenburg zu gehen und eine neue Rechte zu gründen. Die AfD gerät nun auch von rechts unter Druck und muss sich nun entscheiden zu welcher Seite sie ausscheren möchte. Ohne diesen Druck von Rechts wird die AfD zu einer Einheits-Partei ala Altparteien verkommen.

  5. Oha, ich befürchte, dass es noch zu Problemen bezüglich der Namensgebung der Partei AdP kommen wird. Ich stieß beim Googeln gerade auf Folgendes:
    ADP Deutschland / ADP ist der weltweit führende Anbieter von Services und Lösungen rund um die Entgeltabrechnung usw.
    Wird wohl die gleiche Problematik auftauchen wie seinerzeit bei Luckes ALFA (wenn ich mich recht erinnere, wollte Lucke seinen Club so nennen).
    Zum Austritt Poggenburgs und seiner Partei-Neugründung kann ich nichts sagen, solange ich nichts Genaues über die Motivation Poggenburgs weiß. Für mich ist Fakt, dass es innerhalb der AfD ganz böse brodelt. Wohin das führt? Ich weiß es nicht.

    • Luckes Partei (anfangs Alfa, später LKR) musste sich umbenennen, weil sie einen Rechtsstreit gegen den Verein Aktion Lebensrecht für Alle, der ebenfalls mit Alfa abgekürzt wird, verloren hatte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Poggenburg das Gleiche mit seiner AdP bevorsteht.

  6. Es wäre sehr nett von Jouwatch wenn man sich um ein Interview mit Poggenburg bemühen würde. Um mal mehr Hintergründe zu seinem Austritt zu erfahren. Und ob seine Partei vielleicht zur Europa Wahl antreten würde.

  7. Die Neoliberalen (z.B. von Storch oder Weidel, die auch noch von Goldman Sachs kommt) und die Transatlantiker (z.B. Pazderski, mit seinen Kumpels Lucassen und Springer) in der AfD-Parteispitze verraten die Wähler. Echte Patrioten geraten dagegen immer mehr unter Druck.

    Als das U-Boot Petry aus der Partei entfernt wurde, dauerte es noch ewig, bis das unseelige und völlig überflüssige Parteiausschlußverfahren gegen Höcke endlich vom Tisch war.

    So gesehen kann ich Poggenburg ein Stück weit verstehen. Trotzdem ist es falsch, die erste ernstzunehmende patriotische Partei der Nachkriegszeit bzw. das rechte Lager insgesamt mit einer Parteineugründung zu spalten.

    • Das schwammige bis distanzierte Verhältnis zu den Bürgerbewegungen kommt sicher aus der Ecke Weidel und CO! Sie hat offenbar ihre Wurzeln in der linksbunten Community von Biel und war bei Goldman & Sachs! Sie muß deswegen nicht zwangsläufig gegen die AfD arbeiten (bisher sieht es auch nicht so aus) aber es ist fraglich ob sie die für die AfD notwendige Gesinnung mitbringt!

  8. Noch einmal! Man verlässt die Partei nicht, man kämpft! Was will der Vorstand machen, wenn sich die Basis hinter Poggenburg stellt?
    Das was mit seinem Rücktritt, im Vorfeld der Landtagswahlen im Osten geschieht, ist auf eine Schwächung ausgelegt, egal welche Begründung dafür gefunden wird. Hätte der Vorstand ihn hinausgeworfen, dann wäre die Situation eine andere gewesen und viele, auch die Wähler wären ihm bei seinem Schritt gefolgt.

    • Die linken Altparteien wären bei intensiverem Nachdenken,was denen ja bekanntermaßen schwer fällt,darauf gekommen,das zum Jubeln überhaupt kein Grund besteht…..hat doch die Schlange jetzt zwei Köpfe….die vielzitierte „Mitte“ in der sich die Altparteien wähnen,rückt hiermit immer weiter nach links…..ich halte das Ganze für einen sehr geschickten Schachzug!

    • Sind Sie Mitglied der AfD in Sachsen-Anhalt, Boris?
      Ihre Überlegungen sind falsch. Ich garantiere, so bekommt die AdP niemals fünf Prozent, in keinem der drei Länder und genau das ist gewollt. Die Stimmen der Wähler die Poggenburg folgen sind verloren!

    • Sind Sie Mitglied der AfD in Sachsen-Anhalt, Boris?
      Ihre Überlegungen sind falsch. Ich garantiere, so bekommt die AdP niemals fünf Prozent, in keinem der drei Länder und genau das ist gewollt. Die Stimmen der Wähler die Poggenburg folgen sind verloren! Wieso hat Poggenburg nicht den Parteitag in Riesa genutzt?

    • Nun in gewisser Weise haben Sie mit Ihren Vergleich sogar recht. Poggenburg zählt zum rechten Flügel und der ist genauso wichtig, damit die AfD nicht abstürzt.
      Im Gegensatz zur SPD und den Grünen ist die Basis der AfD nicht stromlinienförmig zugeschnitten und sie wird hoffentlich am Gehirn des Vogels einiges ändern, denn dort scheint diese Erkenntnis nicht zu existieren, mit anderen Worten, der eine oder andere muss dort verschwinden. Trotzdem, ich schrieb es bereits halte ich den Austritt von Poggenburg für eine fatale, parteischädigende Aktion.

    • Nicht Poggenburg hat die Partei geschädigt, sondern die Partei hat sich s e l b s t geschädigt. Deutschland braucht keine linksgewordene AfD, sondern wirkliche Patrioten. Poggenburg ist einer – und deshalb wird er mit Recht der AfD immer mehr Wähler abziehen und für die Ziele unseres Landes besser kämpfen zu können.

    • Eine Ämtersperrung kommt einem Rauswurf gleich. Poggenburg kann dann nämlich nicht einmal mehr kandidieren.

      Günter Adens hat es richtig gesehen: Der Fehler liegt bei der AfD – nicht bei Poggenburg. Letzterem wünsche ich alle Gut und viel Erfolg – denn e r ist viel glaubwürdiger in Hinblick auf die Rettung unseres Landes, als die sich an die Linken anbiedernde AfD.

  9. Wenn Poggenburg ernsthaft daran gelegen wäre, dass sich im Land etwas ändert, dann hätte er auf einem Mitgliederparteitag klären müssen, wie groß der Rückhalt für seine Person ist. So aber kommt sein Austritt zum unpassensten Zeitpunkt, nämlich im Vorfeld der Landtagswahlen in drei östlichen Bundesländern. Damit soll die Partei offensichtlich geschwächt werden, indem so das Kalkül, ihm Mitglieder vom national konservativem Flügel folgen sollen. Ich hoffe das passiert nicht und man erkennt die Absicht. Auseinandersetzungen müssen in der Partei geführt werden. Wer von der Fahne geht, ist entweder ein Feigling, oder noch schlimmer, ein U-Boot. Hätte man ihn seitens der Führung hinausgeworfen, wäre die Situation eine völlig andere gewesen. Frau von Sayn-Wittgenstein hat alles richtig gemacht, indem sie gegen Unterstellungen gekämpft hat und das wird sich auszahlen.

    • Genau richtig, da wird die AdP die Stimmen holen. Die AfD muss sich wohl oder übel weiter zum rechten Spektrum bekennen, sonst gibt es keine gemeinsame Abstimmungen in den Parlamenten

  10. Was ich mich frage: Ist der Herr Poggenburg besonders naiv oder ein U-Boot der Herrschenden? Eine patriotisch-konservative Partei hat doch im heutigen Deutschland nur eine Chance, wenn sich alle Menschen, die eine Änderung in Deutschland wollen, zusammen stehen. Alles andere ist doch Selbstmord!

  11. Also wenn ich die Häme von Herrn Junge höre, werde ich zukünftig kein Wahlhelfer mehr sein. Den Kopf hinhalten und dann kommt so ein Schnösel mit „gepflegtem Bart“ und gibt mir einen Tritt. Habe ich gar nicht nötig. Glaubt Herr Junge, er wäre Fraktionschef im rheinland-pfälzischen Landtag, wenn Herr Poggenburg nicht mit 24% in Sachsen-Anhalt in Vorhand getreten wäre. Zukünftig werde ich bei keiner Rede von Herrn Junge anwesend sein. Ich bin ja kein Rekrut in der Kaserne, der zum RedenHören und NichtSelbstDenken abkommandiert werden kann.

  12. Welche Mitte meinen die eigentlich? Jene die die anderen Systemlinge längst für sich beanspruchen? Möchte man eine FDU werden, oder lieber SCP? Es war ein Fehler Poggenburg aus der Partei zu drängen und damit sich selbst Worttabu’s aufzuerlegen. Es geht um Fakten und nicht um Interpretationen, oder Glauben! Ist man so verblödet und sich in einer Mitte der Heuchler drängeln?

  13. Von Poggenburg und seinen vulgären Prollereien wird in zwei Jahren keiner mehr etwas wissen. „Das richtige Pferd“ war schon für Petry und Lucke keins. Das wird nichts, und das ist gut für Deutschland; denn nicht jeder selbsterklärte „Patriot“ ist auch wirklich einer.

  14. Wenn man ein wenig drüber nachdenkt, muss eine Abspaltung gar nicht so schlecht sein. Wenn Pegida sich mitbeteiligt, wird es ein voller Erfolg in Sachsen. 15% garantiert. Die AfD wird dann bei 18% in Sachsen liegen. Ohne Pegida im Rücken wird Poggenburg scheitern. Montag Pegida Tag kommen bestimmt nähere Informationen wie Pegida die Lage einschätzt.

  15. Die letzte Parteigründung die funktionierte war die AfD. Alles was danach kam ist in der Bedeutungslosigkeit versunken.
    Ich nehme an Poggenburg lebt in seiner eigenen Echo Blase. Er glaubt tatsächlich das er mit einem radikalen Kurs Menschen begeistern kann. Keine Ahnung woher die Fehleinschätzung stammt. Oder liegt da ein tieferer Plan zu Grunde. Der AfD helfen in dem sich Poggenburg als Buhmann opfert? War das die Idee seines Führungsoffiziers? Oder glaubt Poggenburg den radikalen Schulterklopfern die von einem vierten reich träumen. Leider werden wir das nie erfahren. Der plötzliche tot von Poggenburg fehlt noch in dem Schmierentheater.

  16. Alles egal. Die einzige Partei, die für ein Ende der illegalen Masseneinwanderung steht, muss ich auch weiterhin wählen.

  17. Ich habe gerade auf Phoenix Interviews vom Parteitag in Riesa gesehen. Widerlich wie einstige Mitstreiter wie Meuthen , von Storch und Guido Reil über Poggenburg herziehen.
    Für mich ist die AfD erledigt. Das ist der gleiche Sauhaufen geworden wie alle anderen Parteien auch. Reil spricht von einem Ausstieg aus der EU , aber das Gehalt als Abgeordneter will er natürlich einsacken. Ich hoffe ich kann bei der Europa Wahl Poggenburg wählen. Ansonsten dann eine andere patriotische Partei.

    • BIW aus Bremen – Bürger in Wut – will antreten. Braucht noch Unterschriften. Da es bundesweite Listen zur Europawahl gibt, kann hier jeder ihr die Stimme geben.

    • Dann haben die Feinde der AfD, einschließlich der U-Boote ihr Ziel erreicht. Ich wähle weiter AfD und hoffe auf die Selbstheilungskräfte an der Basis, auch wenn diese Hoffnung schwindet. Die Europawahl boykottiere ich und folglich auch die damit gekoppelte Kommunalwahl. Diesen Brüsseler Augiasstall legitimiere ich nicht mit meiner Stimme, anders als bei einer nationalen Wahl. Er ist auch nicht reformierbar, nur ein Totalabriss und stark veränderter Neubau käme in Frage. Die einzige Sorge, welche die Kadetten haben ist die, dass durch eine sehr niedrige Wahlbeteiligung in den Mitgliedsländern ihnen die Legitimation verloren geht, denn politisch ändern wird sich nichts. Genau deshalb trommeln sie und bemühen die Psychologie.

  18. Immer schön dem „Teile und Herrsche“-Prinzip frönen — Es ist das Geheimnis garantierten Mißerfolgs für diejenigen, die wirklich etwas geändert haben möchten im Land.

    Die „Etablierten“ lachen sich derweil schlapp, garantiert diese „AfD-Zellteilung“ doch ein Weiter-So der Merkelanten !

    Man sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob Wahlen in Deutschland überhaupt noch Sinn machen, oder ob nicht der Geist der französischen „Gelbwesten“ der vielversprechendere Weg ist —- ohne dieses „Parteien“-Gezänk unter Selbstdarstellern !

    • Guter Kommentar zu dem Artikel, Gee Pee, so sehe ich das auch. Das Einzige was dieses System noch beseitigen könnte, wäre ein allgemeiner Volksaufstand, eine richtige Revolution, die die Herrschenden im wortwörtlichen Sinne ihre verfluchten Köpfe kosten würde. Wahlen oder die AFD werden jedenfalls mit absoluter Sicherheit gar nichts am herrschenden System ändern.

    • Genauso sehe ich das auch! Parteien sind Sekten und wer sie braucht um Orientierung zu haben, der ist verloren. Einzelne, vom Volk gewählte Vertreter. Man kommt durchaus ohne Parteien aus und parlamentarische Demokratie ist KEINE Demokartie!
      Da aber der Deutsche nicht fähig ist, einen Aufstand durchzuführen und wir einfach zu wenige und (in meinem Fall) zu alt sind, müssen wir halt auf Sekten hoffen…. traurig.

  19. Was zählt sind Machtoptionen für Veränderungen in unserem Land. Eine AFD 51% wird es in 100Jahren nicht geben. Eine Koalition mit einer Partei, wo Typen das Sagen haben, die in der NPD besser aufgehoben sind und die „Systemlinge“ lieber heute als morgen ins Gefängnis werfen wollen, wird es auch nicht geben. Besser so, ein 4. Reich brauchen wir nicht.
    Von daher bleibt nur die Machtoption einer Koalition mit CDU oder CDU und FDP. Es braucht eine einwanderungskritische bürgliche Partei welche eine Politik mit gesundem Menschenverstand macht. Als Basis konservativ, aber durchaus auch mit sozialen und liberalen Elementen. Mit symphatischen bodenständigen Führungsleuten an der Spitze.
    So kann man im Westen punkten, selbst bei Migranten. Die multikulturelle Gesellschaft lässt sich im Westen nicht mehr zurückdrehen, je eher man diesen Fakt kapiert je besser für eine Partei und deren Machtoptionen.

    • Was schreiben Sie da eigentlich für ein ungereimtes Zeug! Sie wollen eine „einwanderungskritische bürgerliche Partei,“ gleichzeitig aber meinen Sie, die „multikulturelle Gesellschaft lasse sich nicht mehr zurückdrehen.“ Wie wollen Sie Widerstand gegen etwas leisten, das Sie im Grunde als gegeben akzeptieren? Sie meinen wohl, Sie könnten die Fehlentwicklungen und Auswüchse des Multikulturalismus bekämpfen, ohne diesen selbst bekämpfen zu müssen. Sie sind genauso wie diejenigen, die glauben, man soll den Islamismus bekämpfen, den Islam aber ungeschoren lassen. Sie sind wie ein Arzt, der die Symptome einer Krebserkrankung behandelt, aber den Krebs selbst nicht beseitigen will. Gehen Sie doch gleich zur CDU oder zur FDP. Doch das werden Sie nicht tun, denn Sie sehen Ihre Aufgabe ja darin, die AfD zu spalten und zu zersetzen, um sie systemkonform und koalitionskompatibel zu machen.

    • Sehr gut analysiert. Vor allem ihr letzter Satz ist treffend!! Wir brauchen nicht noch eine weitere Einheitsbreipartei! pm22 anscheinend schon. Wohl um sein Gewissen zu beruhigen.

    • „Multikulturelle Gesellschaft“ ist ein weit dehnbarer Begriff. Ich denke aber in westdeutschen Grossstädten haben wir bereits eine solche Gesellschaft und dieser Trend wird sich die nächsten 20Jahren verstärken. Ich habe diese Zustände nie gewollt, mein realer Menschenverstand sagt mir, sowas lässt sich
      politisch nicht mehr zurückdrehen. Da reicht ein Blick nach Österreich, wenn die es nicht schaffen, wird es hier auch nicht gelingen. Aber warum sollte ich in die CDU oder FDP gehen? Ich lehne deren Einwanderungspolitik/Integrationspolitik radikal ab und mag es wenn sich Bürger in einer neuen Partei arrangieren und eine gute bürgerliche einwanderungskritische Politik machen. Genau dafür wurde die AFD 2013 u.a. gegründet. Seit 2013 ist die AFD jedoch 2 Schritte zur NPD gerückt anstatt sich abzugrenzen. Da bleibt die Frage wer hier was kapern und zerstören möchte!

    • „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Diese Worte, die man dem stoischen Philosophen Seneca zuschreibt, passen ganz gut hierher. Indem wir etwas als zu schwer, als unmöglich bezeichnen, bauen wir uns in unserem Denken selbst eine Mauer, die so hoch ist, dass wir nicht mehr darüber kommen. In Wirklichkeit aber ist die Mauer gar nicht so hoch. Bezogen aufs Politische heißt das: Remigration ist sehr wohl möglich, der politische Wille dazu muss natürlich vorhanden sein und die Mehrheit des deutschen Volkes muss es wirklich wollen. Noch sieht es nicht so aus, aber wenn die nächste Rezession, die nächste Wirtschaftskrise, die nächste Hyperinflation, der nächste Bankencrash, der nächste Zusammenbruch der Finanzmärkte kommt, sieht alles ganz anders aus ( und so kommen wird es ganz bestimmt, und so glimpflich ausgehen wie 2008 wird es nicht). Dann beginnen die Verteilungskämpfe, dann geht es ums Überleben, dann werden die Stimmen nach Remigration, nach einer rigorosen Ausländerpolitik , nach Grenzen und nach dem „Wir zuerst und dann die anderen“ unüberhörbar sein und die Politiker werden darauf reagieren müssen, wenn sie nicht Chaos und Bürgerkrieg wollen. Die AfD braucht nur zu warten, ihre Stunde wird kommen – allerdings nicht, wenn sie sich inzwischen als systemkonforme Schoßhündchenpartei selbst ins 5%-Abseits manövriert hat.

  20. Diese Meldung musste man sicher erst einmal sacken lassen.

    Poggenburg machts jetzt also selber. Hut ab. Erst dachte ich, Poggenburg ist irgendwie persönlich verletzt und hat deswegen gekündigt, wo vielleicht ein paar Monate freiwillige Distanz gereicht hätten.
    Mittlerweile denke ich, Poggenburg hat recht! Er konzentriert sich wahrscheinlich ganz auf sein Bundesland bzw. auf die patriotischen Wählerkreise, die in der AfD keine Heimat finden können und bleibt gleichzeitig anschlussfähig an die AfD.

    Jetzt sollte es im Gegenzug in der AfD ein Erdbeben geben, um ein paar ganz offensichtliche U-Boote wie z.B. Junge/Pazderski zu entmachten. Ansonsten heißt es bald von Meuthen, dem Wendehals: Neee… mit dem ApD können wir niemals koalieren. Die sind doch Nahtsie

    • Die AFD wird mit CDU und oder FDP koalieren, eine andere Machtoption wird es nicht geben, von daher liegen Junge/Pazderski/Meuthen genau richtig.

    • Mit Halbheiten und faulen Kompromissen ist dieses Land nicht zu retten – das wissen Sie hoffentlich! Eine AfD als Juniorpartner – und auf etwas anderes wird es bei Ihrer „Machtoption “ für die AfD nicht hinauslaufen- wird keine Veränderungen für Deutschland herbeiführen können, die diesen Namen verdienen.Sie wird nichts anderes sein als eine Merkel-light-Partei bzw. eine Art Mini-CSU. Jetzt wäre es an der Zeit gewesen, die Reihen zu schließen, weitere Landtagswahlen zu gewinnen und anständige Oppositionsarbeit zu leisten, statt ständig auf Koalitionsoptionen zu schielen, den Altparteien nach dem Munde zu reden und sich aus Angst vor dem VS in die Hose zu machen.

  21. Gerade kam ja noch die Meldung, dass gegen den angegriffenen Magnitz jetzt wegen des Verdachts der Untreue ermittelt werden soll. Er selbst vermutet hinter der Anzeige parteiinterne Gegner.
    Jetzt mal ganz im Ernst: WAS IST IN DIESER PARTEI LOS? Wer solche Partei“freunde“ hat, braucht weiß Gott keine anderen Feinde mehr! Zumal dieses Theater ja augenscheinlich stark überhand genommen hat, siehe auch den Zirkus gegen Doris von Sayn Wittgenstein neulich und die diversen anderen Parteiausschlüsse in letzter Zeit.
    Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet kann ich Poggenburgs Entscheidung durchaus nachvollziehen, denn das, was da an die Oberfläche kommt, wird nur die Spitze des Eisbergs sein.
    Wenn man hier also, wie Hübner, den Vorwurf macht, dass man sich innerhalb der AfD zusammenreißen muss, sollte man sich überlegen, an wen dieser gerichtet werden soll.

  22. Solche Leute wie Poggenburg, Petry und Lücke haben nur eins gemeinsam. Sie sind alle selbstverliebt. Sonst würde Poggenburg nicht eine andere Partei gründen, die keine Chance hat und der AFD nur Stimmen wegnimmt. Es ist eine Selbstverherrlichung und kein Denken in Interessen der Mehrheit. Deswegen sollte die AFD froh sein diese Leute überhaupt loszuwerden. Das kann die Partei nur vorwärts bringen. Chancen für bessere Politiker. Ein Gegenbeispiel dazu ist Frau von Sayn-Wittgenstein. Sie hat sich zurück gezogen, um der Partei nicht zu Schaden. Hat auch nichts negatives über ihre eigene Partei-AFD geäussert.

    • Irrtum! Es haben sich beide massiv gewehrt, wie mit ihnen umgegangen wurde! Sayn-Wittgenstein wurde rehabilitiert – wenn man es so nennen will – die Ämter sind von Karrieristen eingenommen worden. Und ehrlich, ich kann Poggenburg voll verstehen, für 2 Jahre ein Sperre für alle Parteiämter? Das ist das Abstellgleis! Er wird viele Wähler mitnehmen. Ich würde – wäre ich in Sachsen-Anhalt – auch seine Partei wählen.

    • Uwe Junge und Georg Padzerzki sind ReserveOffiziere und so behandeln sie ihre MdLs als Rekruten in ihrer Kaserne. Eine Kaserne war früher ein abgeschlossener Bereich, wo die Leute zum Funktionieren und NichtSelbstDenken gedrillt wurden. Und so kommen mir die AfD-Fraktionen in einigen LandesParlamenten, vor allem in Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein, vor. Und das ist für mich Natonalismus und Militarismus. Und außerdem stört mich, daß immer Frauen vom Ausschluss bedroht sind. Irgendwie scheint die Flintenuschi bei ihrem Personal einen Widerwillen gegen Weibliches bei der BW erweckt zu haben. Das ist auch rückwärtsgewandt. Also wer pflegt jetzt das „Sauertöpfische“ bei der AfD?

    • Gutes Beispiel mit den Frauen. ich erinnere mal an die junge Berlinerin die ihren Wahlkreis souverän für die AfD geholt hat. Padzerski machte ihr die Hölle heiss wegen einem Foto von vor über 10 Jahren das die Frau im jugendlichen Leichtsinn von sich machen lassen hat.
      Sie hat sich mehrmals dafür entschuldigt und es bereut. Doch der Blödel drohte ihr mit Parteiausschluss. Unfassbar sowas.
      Ich hoffe sehr das trotz dieser ganzen linken Aktionen der Verfassungsschutz beauftragt wird die AfD zu beobachten.

    • Tut mir leid aber die AFD muß so reagieren. Sie hat keine andere Wahl um eine Beobachtung von Verfassungsschutz zu vermeiden. Dann sollte Herr Poggenburg genau überlegen was er sagt, denn selbst wenn er eine neue Partei gründet, möchte ich gerne wissen, wie er das Problem mit Verfassungsschutz lösen möchte. NPD ist auch am Ende. Anscheinend ist er nicht lernfähig.

    • Also in jedem anderen Land darf ich meinen gleichgesinnten ein patriotisches Neujahr wünschen und auch in D ist das keine Straftat. Dass damit der politische „Mord“ an Poggenburg begründet wurde, deutet eindeutig darauf hin, dass man nur nach einem Vorwand gesucht hat.

    • Blöder Mist. Was sollte der Verfassungsschutz denn wohl Schlimmes finden ?
      Selbst Höcke mit seinem “ Denkmal der Schande “ sowie euer geliebter Gauland mit seinem “ Fliegenschiss “ der keinen “ Boateng als Nachbar “ haben wollte , noch Weidel und Storch haben etwas strafbares mit ihren Äußerungen begangen. Diese Äußerungen sind Gott sei Dank ( noch ) alle durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Sogar Behördlich überprüft denn natürlich haben die Linken versucht das auszuschlachten.
      Der aalglatte Meuthen ist doch der Einzigste der noch keinen Griff in den Eimer getan hat.

      Wie auch. Wer nichts sagt kann auch nichts falsch machen.

      Also halten wir mal fest…einige andere haben sich auch schon unglücklich artikuliert.
      Aber ein Poggenburg wird wegen “ Kameltreiber “ und “ Kümmelhändler “ und das noch auf einer Karnevals Büttenrede aus der Partei gemobbt ? Nicht mal die Türken selbst würden sich über sowas aufregen. Die sagen dann “ Du blöder Kartoffelfresser “ und gut ist die Sache.

      Es waren einfach zu viele Neidisch auf seinen Erfolg. Und das ist die Wahrheit. Dieser Schuß geht für die AfD nach hinten los.

      Ich sehe Meuthen schon losheulen wenn es klingelt und der Verfassungsschutz vor der Tür steht.

    • ich komme aus NRW. Und ich stimme Ihnen voll darin zu das mit den Schlaffis aus dem Westen kein Erfolg der AfD möglich ist. Ich bin deshalb auch zum Jahreswechsel aus der Partei ausgetreten. Diese Hetzjagd von Meuthen & Co. auf verdiente Mitglieder der AfD konnte ich nicht mehr ertragen.
      Alles was an Protest gegen die irrsinnige Politik der letzten Jahre hervorging kam doch alleine aus dem Osten. Ich habe hier im Westen nichts vergleichbares zu Chemitz , Köthen oder Pegida gesehen. Und die Wessis bestimmen den Kurs der Partei ?? Höcke und Poggenburg müssten an der Spitze sein.

  23. Es ist gut, wenn Poggenburg weg ist. Er ist ein Risiko gewesen, ist er sehr nah am radikalen Rand und zudem steht er mit ein bißchen viel Alkohol im Blut an Rednerpulten. Außerdem braucht es keinen Personenkult.

    Sein eigener Landesverband hat ihn übrigens damals entsorgt und nicht die „AfD im Linksruck“. Poggenburg ist alles andere als integer und hat einige Fehler begangen.

    Im Übrigen würde ich jouwatch bitten nicht immer diesen linksradikalen Lügner, Hetzer und charakterlich in der unterste Schublade befindlichen Güllemenschen zu zitieren. Das ist hier doch nicht die taz.

  24. Es gab Kommentare, die kreuzunnötig waren wie die Beschimpfung von Noah Becker, es gab den Ausdruck „Kümmeltürken“ in einer Aschermittwochsrede, der den Sachverhalt eben nicht getroffen hat, denn die angesprochene Organisation wird ja von der Regierungspolitik hofiert.

    Es gab als jüngsten Aufreger den Begriff der „Volksgemeinschaft“, und da meine ich, hat der unsinnige Versuch, durch eine bestimmte Wortwahl einer Beobachung durch den VS entgehen zu können, seine Wirkung gezeigt.Richig ist allein, hede politische Forderung naauf ihre Übereinstimmung mit der grundgesetzlichen Ordnung zu überprüfen, und Zweifel nicht zu provozieren.

    Ansonsten aber wird über den Einsazt des VS politisch genau so entschieden, wie man es ja mehr als deutlich sehen kann, eine zusammengestoppelte Begründung findet sich immer.

    Wer eine politische position nich vertreten will, miss ja nicht unbedingt Abgeordneter werden wollen.

    Duckmäuser werden zu Recht auch nicht bevorzugt gewählt, Karrieristen gibt es schon mehr als genug in den Parlamenten.

    Leute, die meinen, vor lauter Kraft sich ihre Wortwahl nicht mehr überlegen zu müssen, die in Chats rumsauen, sind ein anderes Ärgernis, das man auch nicht dulden kann.

    Volksgemeinschft als der Gegenentwurf zum Multilulti, was soll an diesem Begriff falsch sein?

    Falsch wird es erst, wenn die berühmte blutsmäßige Abstammumng gefordert wird, wenn nicht anerkannt wird, dass sehr viele Zugewanderte im Laufe der Jahrhunderte Mitglieder dieser Voklsgemeinschaft geworden sind.

    Eroberer und Eindringlinge sind etwas anderes.

    Man sieht es, wenn sie ihre Parallelgesellschaften aufbauen, die Anerkennung derer Regeln durchsetzen wollen, auf die Kultur der Einheimischen pfeifen, die sie womöglich gar nicht verstehen

    „Völkisch“ nicht verwenden zu wollen geht in Ordnung, wegen des „Völkischen Beobachters“, Volksgemeinschaft zu kriminalisieren ist dumm.

    Man kann zu Neujahr auch die Migranten ansprechen und begrüßen, die man schätzt

    Das sind nicht alle.

    Alle eingeladen zu haben war und ist der Fehler der Regierung.

    Die soll sich sogar von einem Kritiker der merkelschen Politik beraten lassen haben, von Paul Collier. Bitte googeln.

  25. da die AFD sich anschickt eine zweite CDU zu werden, da sie die leute die wirklich für das eigene volk sind .herrauseckelt. wäre das eine für mich wählbare partei. allerdings könnte da durchaus eine langfristige strategie dahinterliegen. in dem man selber sich der cdu anähert und dort mehr wähler abgreift. und eine neue wirkliche deutsche partei gründet. die von poppenburg. und sich somit einen zukünftigen koalitionparter schafft. und zusammen mit den freien wählern könnte man dann tatsächlich die 50% knacken.

  26. Der Witz ist doch der das keiner dieser Schreiberlinge und Kommentatoren weiß was Parteiintern bezüglich Poggenburg gelaufen ist.

    ALLES WAS HIER GESCHRIEBEN WIRD ENTSPRICHT NICHT DER WAHRHEIT!
    UND IST EINE FEHLEINSCHÄTZUNG DER SITUATION

    Geradezu lachhaft die Überschriften und alle Kommentare.

    Ist hier einer in der Partei AfD im Land Sachsen Anhalt der die Interna über wer und was Poggenburg ist und gemacht hat niederschreibt?

    • Sind Sie AfD Mitglied oder Labern Sie nur aus Ihrer Glakugel heraus?

      Und, das es Ihnen nicht am A…..vorbei geht haben Sie bewiesen in dem Sie Ihre eigene Dummheit mit Ihrer Antwort untersttrichen haben.

  27. Der Mordanschlag und die lächerliche mediale Gegenwehr seitens der AfD Führung haben auch bei mir so einige Zweifel aufkommen lassen, ob ein müde und alt wirkender Gauland noch die Kraft hat sich zur Wehr zu setzen oder ob man das gar nicht mehr will. Ich werde mir das Geschehen um Poggenburg mal genau anschauen und meine Schlussfolgerungen ziehen. Mitglied der AfD werde ich aber weiterhin bleiben.

    • Das jemand wie Gauland in seinem Alter mal müde wirkt, ist verständlich. Dennoch haben seine Aussagen den kern getroffen!
      Die AfD mach den großen Fehler, sich von den Einheitsparteien bedrohen zu lassen! Da kann es eigentlich nur den Angriff als Verteidigung geben und NICHT den Ausschluss von politischen Leistungsträgern weil sie irgendwann einmal, lange bevor es die Partei gab, ein Foto mit Hitlerwein im Hintergrund gemacht haben! Das Gleiche trifft auf Wittgenstein zu!

    • Das jemand wie Gauland in seinem Alter mal müde wirkt, ist verständlich.

      Kann sich das die AfD leisten, einen Müden als Vorsitzenden und Pressesprecher zu haben?

    • Kann man so sehen, allerdings ist es bei ihm nicht an der Tagesordnung, er kann Messerscharf formulieren und hat die Abgeklärtheit eines langen Lebens.

      Und wenn ich mir dann so manches Gestammel auf dem Parteitag in Riesa ansehe……………….ist es auch nicht besser. Gerade von Meuthen hätte ich nun endlich eine klare Ansage zum Angriff auf das Parteienkartell erhofft……..Fehlanzeige. Ich glaube die Führungsriege in der AfD muss dringend ihre Strategie überdenken! Man gewinnt keine Wähler indem man versucht den Altparteien gerecht zu werden.

  28. Naja, die AfD braucht das, was alle anderen Parteien auch brauchen: Stimmvieh. Und das waehlt nun mal nach Gefuehl. Und wenn die ‚Nazis‘ weg sind, kann man doch die AfD waehlen, oder? Ich glaube, die Relotius-Medien haben sich mit der taeglichen ‚Kritik‘ gegen Hoecke & Co (ob berechtigt oder nicht ist eigentlich egal) einen Baerendienst erwiesen…

  29. Der Witz ist doch der das keiner dieser Schreiberlinge weiß was Parteiintern bezüglich Poggenburg gelaufen ist.

    ALLES WAS HIER GESCHRIEBEN WIRD ENTSPRICHT NICHT DER WAHRHEIT!
    UND IST EINE FEHLEINSCHÄTZUNG DER SITUATION

    • So ist es.
      Und jeder hat eben seine Schmerzgrenze, diese wurde eben überschritten.
      Ich würde mich auch nicht von jedem dahergelaufenen Dummkopf schuhriegeln und kujonieren lassen. Leute mit Charakter, festen Standpunkten und eigenem Willen passen eben nicht in eine Partei, dort ist nur, wer das eigenständiges Denken aufgegeben hat und die Positionen der Partei bedingungslos übernimmt.

    • die Schmerzgrenze bei Poggenburg war das er durch den Verlust seines Fraktionsvorsitz und Vorsitzender der AfD Sachsen Anhalt weniger Geld im täschchen hatte.

  30. A.Poggenburg ist kein Führungs-Spieler wie z.B. ein B. Höcke, – aber auch kein Dummer – wie z.B: eine Claudia Roth.von den Grünen.

    Wenn die AdP es clever anstellt, – dann können sie sogar besser abschneiden in Sachsen, und Brandenburg – (in Thüringen werden sie sich wohl zurückhalten solange dort B. Höcke das sagen hat) als die „AfD“, – denn die AdP kann punkten mit dem Begriff STOLZ, – einem Atribut, – was bei der AfD überhaupt nicht mehr vorkommt.

    Desweiteren kann die AdP wirklich Bürgernah sein und nicht wie die AfD, – die die Bürgernähe nur vorgaukelt. und als erstes verschwunden ist, wenn es brenzlig wird – wie z.B. in Chemnitz, – um ja kein schlechtes Medienbild zu bekommen, obwohl die Verdumumngs-Medien sowieso nur schlechtes schreiben.

    Und wenn man die Bürgernähe hat, dann ist man auch kein Schlacht-Vieh für die ANTIFA wie die AfD, die grundsätzlich die Opfer sind.und glauben, damit punkten zu können.

    • Wer auf Sprache und Rhetorik aus vergangenen Zeiten setzt hat weder Ehre noch Stolz, sowas fällt eher in die Kategorie peinlich bis erbärmlich. Für solche Gestalten wird es immer Parteien geben und es ist gut dass die AFD dafür nicht mehr zu haben ist. Die „Bürgerlichen“ wurden in der Ost-AFD teilweise als „Halbe“ stigmatisiert. Durch so ein Verhalten kann unmöglich glaubhafte Bürgernähe erreicht werden. Dann ist es eher Nähe für ein ganz bestimmtes Bürgerklientel.

    • Blödsinn was sie schreiben !!! in allen belangen.

      Normalerweise gibt es noch nicht einmal eine „NAZI-Sprache“, – sondern nur eine deutsche Sprache !!! – und nur weil ein Adolf Nazi einige Wörter verwendet hat, – bleibt sie trotzdem eine „deutsche Sprache“ .

      Desweiteren – fahren Sie einmal in die USA oder nach Mittel- oder Südamerika – da sehen sie Nationalstolz, – egal wie arm die Menschen dort sind.

      Und die AfD ist derzeit KEINE Volkspartei, – sondern nur eine Protest-Partei und wenn es eine Alternative zu dieser Alternatibe gibt, – wird die neue Alternative gewählt. – zumindest in Mittel-Deutschland.

    • Blödsinn was sie schreiben !!! in allen belangen.

      Normalerweise gibt es noch nicht einmal eine „NAZI-Sprache“, – sondern nur eine deutsche Sprache !!! – und nur weil ein Adolf Nazi einige Wörter verwendet hat, – bleibt sie trotzdem eine „deutsche Sprache“ .

      Desweiteren – fahren Sie einmal in die USA oder nach Mittel- oder Südamerika – da sehen sie Nationalstolz, – egal wie arm die Menschen dort sind.

      Und die AfD ist derzeit KEINE Volkspartei, – sondern nur eine Protest-Partei und wenn es eine Alternative zu dieser Alternatibe gibt, – wird die neue Alternative gewählt. – zumindest in Mittel-Deutschland.

    • Auch im Osten gab (gibt?) es noch ein akademisch-bürgerliches Lager (zu dem ich mich mal zählte), aber das ist bei Weitem nicht mit den Spießbürgern im Westen zu vergleichen, denen man aus dem Mainstream nur was von „nazi“ erzählen muß und die ungefiltert und ungeprüft ALLES glauben….

    • Glaube kaum dass die AFD 2013 angetreten ist um dem 5-10% rechtsextremen Wählerpotential im Osten zu gefallen. Aber selbst bei denen hiess es immer, wir Wählen die AFD weil die NPD keine Machtoptionen hat. Dass die Westwähler durch die Medien gehirngewaschen sind ist vollkommen richtig. Aber wenn selbst die „junge freiheit“ Teile der AFD kritisiert, dann ist die Kritik wohl nicht ganz unberechtigt.

    • Ach Yvonne was tun sie doch den Altparteien mit ihrem Schwachsinn für einen großen Gefallen. Schon mal etwas von Agitation gehört?

      Merken sie jetzt wie Dumm sie im tiefsten inneren sind?

    • Ach Marion, Ihre Beleidigungen gehen mir 10 Meter am A*** vorbei. 🙂
      Die Spalter sitzen im BV. Wenn Sie das nicht merken…. nicht mein Problem. Im Westen sitzen die Leute, die „mit Nationalisten keine Wahlen gewinnen wollen“…. soviel dazu.

    • „Wer auf Sprache und Rhetorik aus vergangenen Zeiten setzt hat weder Ehre noch Stolz, “

      Das hat ja mit Ehre und Stolz nun gar nichts zu tun, wenn man Begriffe wie „Volksgemeinschaft“usw. ausspricht. Das ist ein Wort, daß schon lange vor dem „phösen Adolf“ verwendet wurde. Außerdem gibt es ja auch das Wort „Volkswagen“,“ Autobahn“ u.a. die man mit dem 3.Reich verbinden kann, und da stört sich auch niemand dran.

    • Es ist schlimm, wenn man wegen des Begriffes „Volksgemeinschaft“ solche Repressalien erfährt, wie Poggenburg. Das zeigt überdeutlich an, dass die AfD von innen heraus faulig geworden ist.

      Ich wünsche Poggenburg viel Glück – s o l c h e Leute wie ihn braucht unser Land, nicht aber eine linksweichgespülte, feige AfD, die sich immer mehr an die Altparteien angleicht. Wer zu feige ist, seine eigene Sprache zu sprechen, hat es nicht verdient, gewählt zu werden, denn er hat sich damit als Heuchler und Verräter entpuppt.

    • Bürger sind wir alle – auch diejenigen, die Sie hier abfällig als „solche Gestalten“ bezeichnen. Wenn die AfD eine echte Volkspartei werden will, dann muss sie mehr Menschen erreichen als nur die „bürgerliche Mitte.“ Dieses Klientel wird nämlich schon von den Altparteien umworben, und die sind dabei erfolgreicher als die AfD.

    • Es gibt keine einwanderungskritischen Altparteien. Aber es gibt eine bürgerliche Mehrheit für genau diese Position. Und diesen Wählerschatz hebt man nicht, sondern versenkt man mit nationalpatriotischen Extremen.

    • Also Sie wollen „Einwanderungskritik“ ohne „Nationalpatriotismus“ machen? Das geht schief, bzw. ist keine Einwanderungskritik.

    • Was bedeutet denn Ihrer Meinung nach „einwanderungskritisch?“ Soll das denn so aussehen wie etwa Henryk Broder und Vera Lengsfeld, die sich vor dem Petitionsausschuss des BT zum Hanswurst gemacht haben: „Ja, danke schön, wir haben Ihre Meinung gehört, die Zeit ist um, sie dürfen jetzt gehen?“ Selbst wenn es die von Ihnen postulierte bürgerliche Mehrheit gäbe, würde das im Westen für die AfD höchstens mit 20% bei Bundestagswahlen zu Buche schlagen. Das würde zwangläufig bedeuten, dass man Juniorpartner eines größeren Koalitionspartners würde und kaum Spielraum hätte, „einwanderungskritische“ Positionen durchzusetzen. Und jetzt noch etwas zu den „nationalpatriotischen Extremen.“ Wieder einmal vermeiden Sie es, genau zu sagen, was Sie eigentlich meinen. Da aber der Teufel ja bekanntlich im Detail liegt, ist es ziemlich müßig, über Dinge zu reden, von denen man keine klare Vorstellung hat. Nur soviel: Nation und Vaterland sind keine hohlen Phrasen, sie sind unser Leben. Wenn es das deutsche Vaterland und die deutsche Nation nicht gäbe, dann gäbe es uns auch nicht. Wenn wir also Deutschland gegen Überfremdung, Multikulti, Islam, Geburtendschihad und Moscheebau, Masseneinwanderung und massenhafte Ausländerkriminalität verteidigen, dann verteidigen wir unser Leben. Und in diesem Kampf kann es keine Halbheiten und faulen Kompromisse geben! Wenn Sie das nicht verstanden haben, tun Sie mir einfach nur leid!

    • Poggenburg ist auch nicht Petry. Und auch nicht Lucke. Diese beiden reißen mit ihren neuen Parteien auch nichts. Aber Pogge hat bewiesen das er Menschen für etwas begeistern kann. Oder will jemand abstreiten das er maßgeblich zum grandiosen Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt beigetragen hat. Dabei ist es völlig unerheblich ob er mal was von Kümmelhändlern gesagt hat oder nicht. Es gibt viele Wähler die diesen Einheitsbrei der politischen Parteien einfach nur satt haben. Die AfD ist am Rand des Tellers mit dem Brei. Wenn sie ganz hinein fällt wird sie Geschichte.

  31. Immer wieder eine Neue Partei ! So Treibt mann Menschen zu den Altparteien weil viel Nicht denken können was da für ein spiel getrieben wird

  32. Der bei PI von Hübner, den ich ansonsten sehr schätze, verfasste Artikel nimmt leider die „Verwestlichung“ der AfD gar nicht unter die Lupe, allen voran die BW-Luftpumpe Junge, der uns Patrioten ja mehr oder weniger zum „Gehen“ aufgefordert hat. Er reiht sich nahtlos in die „Nazi raus“ Rufer ein. Dazu kommen dann auch noch selten dämliche Kommentare von vielen „Dauerschreiberlingen“, die meinen, an der Tastatur oder mit solchen Labertaschen wie Junge oder Pazderski eine Änderung der Lebensverhältnisse herbeizuführen.
    Man sollte es eher als die längst überfällige Trennung zwischen West- und Ost-AfD betrachten.

    • „Überfällig“ ??? — Soso……………nur nicht zu früh freuen bitte, wer die Zeche dafür zahlt !

      Die „Etablierten“ können sich darüber eins feixen : Deren Posten und Privilegien sind auch weiterhin gesichert, da die „Partei der Unzufriedenen“ genügend mit sich selbst beschäftigt ist mit „Abspaltungen“ und Selbstzerfleischungen.

      So und nicht anders läuft schon seit den Zeiten des Antiken Roms das „Divide et Impera“, das Teile und Herrsche (aus der Sicht der Etablierten betrachtet) !

      Wieviel „Spaltpilz“ kann sich Deutschland eigentlich noch leisten ?

      Oder ist Deutschland und dessen Fortbestand nur noch ein „Geschäftsmodell“, im Wissen, daß sich an den Gegebenheiten am Ende doch nichts ändern wird, man sich mit seinen Vorstellungen letztlich doch nicht als „alltagstauglich“ beweisen muß.

      Ich warte nur noch auf Vorschläge, den früheren, „Antifaschistischen Schutzwall“ wieder zu errichten.

      Nebenbei bemerkt : Björn Höcke ist selbst ein „Wessi“…

    • Poggi ist selbst einer, der sich über die Berufspolitik saniert! Der hat schon einige Pleiten hingelegt!

    • Ost und West passen nicht zusammen und werden auch nie zusammengehören. Da beißt doch die Maus keinen Faden ab. Wir Ossies waren immer nur 3. Klasse, noch nach den Tprken. Sicher gibt es auch im Westen mehr als genug Patrioten aber der BV ist es nicht.

    • Es gibt aber auch Ausnahmen. Ob ich ein guter Patriot bin kann ich schlecht selbst beurteilen. Aber ob sie es glauben oder nicht aber ich habe schon vor fast 30 Jahren solche Institutionen wie die Treuhand als Kriminell empfunden. Viele tolle und historische Firmen in der ehemaligen DDR sind systematisch platt gemacht worden um westlichen Firmen die das gleiche Produkt hergestellt haben keine Konkurrenz machen zu können. Für mich als Ur Westfalen war der Mauerfall einer der schönsten Tage meines Lebens. ich habe den Bau der Mauer als Kind auch erlebt und hätte niemals geglaubt das die in meinem Leben noch einmal fällt. Und ich ziehe heute noch meinen Hut vor den Menschen die das erreicht haben. Deshalb bin ich auch der festen Überzeugung das wenn Deutschland überhaupt noch zu retten ist das nur aus Ostdeutschland kommen wird.

    • Poggi ist selbst einer, der sich über die Berufspolitik saniert! Der hat schon einige Pleiten hingelegt!

  33. Irrenhaus Deutschland in Deutschland weis man nicht mehr was man noch Wählen Kann, als gehe ich nicht Wählen und das seit Jahren schon nicht mehr

  34. Die alles entscheidende Frage ist doch der Zeitpunkt. Warum ein paar Wochen vor den Wahlen in Ostdeutschland? Cui Bono?

    • Gestern habe ich mich hier schon mit jemandem aus der AfD gestritten, der die Meinung vertritt: „Lieber 3 Wahlen im Osten verlieren, als mit Nationalisten gewinnen!“ Das sagt doch alles über den Zustand in der AfD aus, oder? Wenn wir nicht Höcke hätten, dann würde ich sehr gut abwägen, wo ich mein Kreuz mache….

    • Die Äußerung kam hier und bei PP. Ich weiß jetzt das Thema nicht, müßte nachsuchen, bei PP ging es jedenfalls um den Absturz in den Umfragen… noch vor Poggenburg.
      Daher vertrete ich auch konsequent die Spaltung der AfD in Ost und West, mit solchen Leuten (und es ist die Mehrzahl im Westen) kann man keine Politik machen. Da wird die Meinung vertreten, man kommt so an die „bürgerliche Mitte“ die wegen den „Rechtsaußen“ die AfD nicht wählt. In meinen Augen sind dies uninformierte, faulen Mainstremkonsumenten…. denen alle maulgerecht serviert werden will und die so ein „Igitt-Gefühl“ beim Osten haben…. Entschuldigung, wenn ich einigen wahren Patrioten im Westen auf die Füße trete… es sollte sich keiner die Jacke anziehen, dem sie nicht paßt. 😉 Ich bin nicht nett, ich bin ehrlich.

    • Das ist ja ok. Aber wenn ich die CDU und CSU sehe, dann ist das doch auch alles Einheitsbrei. Es muß eine Partei in Ost und West geben. Mann oh man 30 Jahre später nach dem denkwürdigen „Zusammenschluss“ ist das alles so schwer weil der Westen vom Islam völlig unterwandert wird und ich nur noch froh bin im Meer bestattet zu werden und ich mir sicher bin, das irgendwelche islamische Horden nicht mein Grab schänden.

    • Die Zeit arbeitet gegen uns…. das ist das Schlimme. Die nachwachsende Jugend ist versaut, „schmartfonsüchtig“ und politisch völlig interesselos. Daher verstehe ich auch die Distanzierung von der IB nicht. DAS ist die Jugend, die man braucht und die stößt man vor den Kopf.

    • Volksverräter der Unions-„Christen“ haben oft genug ihre Unwählbarkeit unter Beweis gestellt.

      Kalter Kaffee von vorvorgestern, diese Adenauer-Erben !

    • Und Wenn die AFD an der macht Wäre Bricht alles zusammen! Und man kann der AFD es in die schuhe schieben haste schon mal Darüber nach gedacht

    • Richtige Fragestellung, lieber „Sachse“ : Wer hat den Nutzen (zu diesem Zeitpunkt) ?

      Die „Etablierten“……………sind für mich schon die ausgemachten Gewinner dieses – verzeihung – albernen Kleinkriegs !

    • Wer richtig sehen und hören konnte, der hat schon seit vielen Monaten vorausgeahnt, daß Poggi nun wirklich nicht der Gaul war, auf den man setzen sollte!

  35. Was macht die AfD da? Selbstmord aus Angst vorm Tod? Sie schmeißen nach und nach ihre Zugpferde raus. Das ist tödlich. Ich war 35 Jahre Nichtwähler. Langsam glaube ich, ich hätte es bleiben sollen. Macht mal so weiter AfD, mit einem Bückling nach dem anderen.

    • Die „RepublikanerFalle“ ist schon zugange. Wie sagte Schönhuber!? „Am Ende war ich alleine.“ Herr Meuthen ist ja jetzt schon alleine im EU-Parlament.

  36. Im Parteienspektrum links der Mitte sind in der Zwischenzeit alle Altparteien, sechs an der Zahl, angesiedelt! Warum sollte das sich in Deutschland immer mehr auftürmende Protestpotenzial nicht 2 Parteien im Spektrum rechts der Mitte vertragen? Um den Verfall der Demokratie in DE aufhalten zu können braucht es dringend mehr Gesinnungspluralität! Ob Poggenburg eine geeignete Persönlichkeit ist das nationalrechte Gesinnungsspektrum zu tragen sei dahingestellt. Höcke wäre meiner Meinung der geeignetere! Deutschland braucht unbedingt nationalrechte Werte wenn der Staat und die Ethnie sowie die soziale deutsche Gesellschaft erhalten werden soll. Alles andere ist im Bezug auf die derzeitige Widerstandsentwicklung unlogisches Irrläufertum!

    • Darum wurde ja Poggenburg angezählt. In Sachsen-Anhalt ist dieses Jahr keine Wahl. Und in Thüringen kommen sie nicht an Höcke vorbei. Ich hoffe, er hat sein Regiment geschickt gestellt.

    • Das Protestpotenzial ist derzeit bereits so hoch, daß durchaus zwei Parteien davon leben können. Ohne die Wähler der Höcke-Gesinnung und unnotwendiges Geschwätz darüber wie man Koalitionspartner der CDU werden möchte ist die AfD alleine auch schnell bei 5% angelangt!

    • Patrioten sind nicht „Rechts“, aber die Kartellparteien links im Sinne
      von Sozialisten, nur heute internationale Sozialisten und damals
      nationale. 🙂

  37. Güllner haßt die Afd und macht daraus auch keinen Hehl.

    2016:

    „Im Prinzip ist es richtig, die AfD anzugreifen und auszugrenzen. Diese Partei und ihre Anhänger sind unbelehrbar, mit denen können Sie nicht diskutieren.“

    „Selbst wenn Höcke und Gauland noch spitzer formulieren, bringt das keinen Zulauf mehr. Ich glaube, dass die AfD mit sieben oder acht Prozent die Schallmauer erreicht hat. Sie wird keinesfalls zweistellig werden. Das ist absoluter Unfug.“

    Ich bin mir sicher, daß SPD- Güllner für die neue Partei schon die richtigen Umfragen zaubern wird. Afd runter, die Poggenburg- Partei hoch schreiben. Wahlmanipulationen durch Forsa- Umfragen sind genau Güllners Ding. Güllner macht keine Umfragen, Güllner macht Meinung.

    • Güllner hin oder her, die AfD selbst muss aus den Puschen kommen, statt die Leute zu vergraulen die „dem Volk aufs Maul schauen“ und daraus die richtigen Schlüsse ziehen!
      Ich werde angesichts dessen, das die AfD es den Einheitsparteien so leicht macht ihre Wähler zu manipulieren, wütend!
      Wie sagt man so schön, wer nicht kämpft……………..

  38. Der einzige Zweck einer Partei ist ihr eigenes Wachstum, die Akkumulation von Macht, ohne jede Grenze.
    Solange es aufwärts geht, konnten diese Risse in der Partei überspielt werden.
    So wie die AfD jetzt aufgestellt ist stagniert sie, ist auf dem absteigenden Ast.
    Die jetzige Führungsriege muss ausgetauscht werden, mit der jetzigen reicht es für 10-12% bundesweit. Es muss eine straffere Führung her, bei der die Nr. 1 unumstritten ist, sonst zerlegt es die Partei früher oder später.
    Diese ganzen Gremien, Flügel, Abstimmungen und internen Fraktionen sind mir ein Greul.
    Wenn die AfD sein will wie die anderen Parteien, wird sie nicht überleben.

    • Nochmal: warum der Zeitpunkt. Alles, was Sie sagen, unterschreibe ich, das hätte und soll man NACH dem Einfahren von Wahlsiegen im Osten in Angriff nehmen. Die erreichten Zahlen hätten 5 Jahre Bestand gehabt, viel Zeit für Erneuerrungen.

    • Die AfD weiss selber nicht wie es weiter gehen soll.
      Die beiden Flügel liberal und völkisch werden sich immer gegenüber stehen, da beides nicht möglich ist, das Eine das Andere ausschließt.
      Von Meuthen habe ich gerade gehört, „einfach weitermachen“!!!!!!!
      Die Grenzen des Erfolgs sind erreicht, es geht abwärts.
      Dann versuchen eben junge dynamische Leute, Leute mit anderen, neuen Ideen die Partei weiterzubringen.
      Die Jugend muss nach vorne drängen, wenn die Alten stagnieren oder nicht mehr weiter kommen.
      Wenn der völkische Flügel (Höcke, Poggenburg, Magnitz, Sayn-Wittgenstein usw.) nicht mehr gewollt ist und sich nicht mehr Vertreten fühlt, werden sie eben gehen.
      Dann geht die Spaltung wie Frauke es gewollt hat, eben in Erfüllung.
      Man ist zwar dann Koalitionsfähig, die anderen werden sie trotzdem nicht „mitspielen“ lassen.
      Das ist der grosse Irrtum der Wirtschaftsliberalen.

    • Mitspielen dürfen sie schon, aber nicht mitentscheiden. Sie werden Posten und Pfründe haben, dürfen auch ab und zu mal rhetorisch ordentlich auf den Putz hauen, spielen aber ansonsten nur die Rolle der Mehrheitsbeschaffer und die einer pseudo-patriotischen Alibi-Partei.

    • Wenn sie sich auf eine Koalition einlassen geht es ihnen wie der FDP.
      Sie werden innerhalb einer Legislatur unter 5% fallen.
      Man kann nicht die Altparteien bekämfen und verteufeln und dann mit ihnen koalieren.
      Das ist unlogisch und verrückt!

  39. Aus der AFD austreten und gleich eine
    neue Partei gründen nutzt niemanden, außer dem Ego der Person, siehe Petry. Einer Oppositionspartei hilft nur ein Zusammenhalt, auch mal mit eigener Zurückhaltung, denn nur ‚Einigkeit macht stark‘. Diese ganzen Querelen gerade mit anstehender Landtagswahl in Sachsen bringen keine Punkte.

    • Es geht hier darum, dass hier gezielt Patrioten aus der Partei rausgeekelt (Poggenburg) oder zumindest kleingehalten werden (Höcke, Sayn-Wittgenstein), vom „moderaten“ wirtschaftsliberalen Flügel und das kann nicht angehn. Höcke traut sich ja schon gar nicht mehr Reden zu halten, so mein Eindruck. Und genau diese Klartext – Reden hatten so viel Zulauf im Volke, egal, wo er auftrat, war die Halle / der Platz voll. Ich bin von Saarbrücken nach Erfurt etc. gefahren, nur um ihn zu hören. Und nun? Schweigen – Redeverbot. Die AfD ist genau deshalb von 18% vor einem Jahr auf nun 13% geschrumpft (wieder ins Nichtwählerlager), da viele diesen Kurs nicht mehr mittragen können. Es wird Zeit, dass Spalter wie Pazderski oder Junge mal deswegen ein Ausschlussverfahren bekommen. Alleine die Weihnachtsansprache von Pazderski war derart spalterisch, mir war es zwei Tage später noch übel. Die AdP ist nur eine Folge enttäuschter AfD – Wähler, Protestler von Bürgerbewegungen (die von der AfD im Stich gelassen wurden!) Poggenburg betont ja eine Freundschaft zur AfD weiter zu pflegen. Und ich seh jetzt da auch keine unmittelbare Konkurrenz, denn die enttäuschten Wähler sind ja bereits in den letzten Monaten ins Nichtwählerlager verloren gegangen, es ist „Fleisch vom Fleische“. Auch in Österreich kam es mal zur „Spaltung“ der FPÖ (BZÖ), beide waren danach erfolgreich und später fand man wieder zusammen. Vielleicht ist der Schritt notwendig, um gewisse „moderate“ Kräfte mal wieder auf die Straße ins Volk zu holen.

    • Das Problem in der Parteispitze sind jene die die AfD als CDU Restaurationspartei aufstellen wollen! Ein weiteres Problem stellen jene dar die aus einem linksinternationalistischem Spektrum kommen und eine führende Rolle spielen, wie z.B. Weidel! Die Drohung der Altparteien mit dem Verfassungsschutz ist Wasser auf ihren Mühlen, die sie benutzen um ihre Gesinnung durchzusetzen! Die von ihnen initiierten unsäglichen parteiinternen „Säuberungsaktionen“ verstärken die Spaltungstendenzen in der Partei!

    • Genau so ist es!
      Die AFD wird endgültig zur Systempartie umgemodelt. Alle aus der Spitze denen es ernsthaft um eine Veränderung ging sind inzwischen herausgeekelt oder kaltgestellt und zwar unter eindeutig fadenscheinigen Gründen. Was bleibt ist ein Haufen Großmäuler und Karrieristen, die sinnlos provozieren dabei aber genauso zahnlos bleiben, da sie gar kein Interesse haben jemals etwas anderes zu sein als eine laute Prollopposition.

    • Genau so ist es!
      Die AFD wird endgültig zur Systempartie umgemodelt. Alle aus der Spitze denen es ernsthaft um eine Veränderung ging sind inzwischen herausgeekelt oder kaltgestellt und zwar unter eindeutig fadenscheinigen Gründen. Was bleibt ist ein Haufen Großmäuler und Karrieristen, die sinnlos provozieren dabei aber genauso zahnlos bleiben, da sie gar kein Interesse haben jemals etwas anderes zu sein als eine laute Prollopposition.

  40. Sehr schade, daß es so früh zur Trennung von AfD und Poggenburg kommt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann unterm Strich nichts Gutes dabei rauskommen. 97% der Michel sind noch nicht so weit, Poggenburg zu folgen.

  41. Schade-der patriotische Flügel sollte gestärkt und nicht geschwächt werden.Pseudoliberale haben wir mehr als genug.

  42. Auch in Westdeutschland hat Höcke und Poggenburg (aber auch Sayn-Wittgenstein) viele Anhänger. Ich merke das immer in Gesprächen, vorab als Anmerkung.
    Es ist vor allem der „moderate“ Flügel um Junge, Storch und Pazderski verkörpert wird. Man glaubt dort, dass die Partei auch ohne einen Gutteil der derzeitigen Mitglieder und Funktionsträger erfolgreich sein könne. Poggenburgs Abgang allein wäre hier noch kein Alarmsignal, aber seit Monaten wird eine eventuell drohende Verfassungsschutzbeobachtung vom wirtschaftsliberalen Flügel als Instrument dazu benutzt, um Leute aus der AfD oder aus Parteifunktionen zu entfernen. Dies wird langfristig nicht aufgehen. Bei vielen Bürgerbewegungen herrscht der totale Frust mit der Distanzeritis zu ihnen seitens der AfD, jene, die oft seit 2015 auf die Straße für die AfD gegangen sind, unentwegt Werbung gemacht haben, werden nun im Stich gelassen. Frag mal bei „Pro Chemnitz“ oder „ZUKUNFT HEIMAT“ nach der aktuellen AfD, da kriegste wütende Blicke. Eine wirtschaftsliberale Partei wird niemals Volkspartei werden. Eine AfD, die in elitärem Habitus meint, ohne sämtliche Bürgerbewegungen auskommen zu können, wird niemals Volkspartei werden. Eine Partei, die es in Berlin sogar schafft, sich vom Protest eigener Parteikollegen vorm Kanzleramt distanzieren zu müssen… Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen, lasse es hierbei aber bewenden. Ich, als Wähler jedenfalls, schließe die Wahl einer nationalliberalen FDP 2.0 zunehmend aus. Wie weit muss die AFD noch sinken in den Umfragen, damit ihr aufwacht? Viele werden dem auf mittlere und lange Sicht nicht mehr folgen. ps. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um wieder mehr nach rechts zu rücken? Lasst euch doch nicht von diesen kranken grünen Medien gegeneinander hetzen…haltet zu euren Leuten, zu allen.Und vor allem zu den Bürgerbewegungen, zum Volk.

    • Völlig richtig, aber eine Volkspartei will das elitäre,neobliberale Gschwerl nicht sein. Vor allem die Wut in den Bürgerbewegungen kann ich mir gut vorstellen. Der Osten tickt anders, das haben die „schon immer Gutsituierten im Westen“ leider nicht mitbekommen, bzw. denken, sie schaffen es alleine. Wenn Spaltung, dann in AfD West und AfD Ost. Das wäre mehr als konsequent. Im Osten als Volkspartei und im Westen als „FDP light“ für die Gutbetuchten die dem „Straßen-Pöbel“ nichts abgewinnen können…..

    • Was ich so von der Basis mitbekomme ist, da herrscht Einiges an Ungemach über die Führung und ihr Personal. Desweiteren

      Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um wieder mehr nach rechts zu rücken

      ?

      Immer, wenn man von „rechts“ spricht, muss erst mal genau definiert sein, was „rechts“ bedeutet und vor Allem dürfen nicht linke Definitionen übernommen werden. Kern vernünftiger (rechter) Politik ist: Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Diese Botschaft müsste bei der AfD eigentlich omnipresent sein und unermüdlich wiederholt werden, als Untertitel zur AfD Überschrift. Wenn „rechts“ für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dann gibt es auch überhaupt kein Problem damit, rechts zu sein und weiter nach rechts zu rücken.

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